DE3518543C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zerkleinerung bzw. Mahlung sprö
den Mahlgutes wie zum Beispiel Zementklinker, Erz, Kohle oder derglei
chen, wobei das Mahlgut vor seiner in einer Rohrmühle erfolgenden Ver
mahlung im Spalt einer Hochdruck-Walzenpresse vorbehandelt wird, und
nach der Walzenpresse in zwei Teilströme aufgeteilt wird, wobei ein Teil
strom zur Walzenpresse rezirkuliert wird. Außerdem betrifft die Erfindung
eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Man hat in letzter Zeit erhebliche Anstrengungen unternommen, die sehr
geringe Energieausnutzung in den Zerkleinerungsmaschinen, insbesondere
in den Rohrmühlen zu steigern. So ist eine zweistufige Einrichtung zur Zer
kleinerung und Mahlung spröden Mahlgutes wie zum Beispiel nicht vorzer
kleinerter Zementklinker bekannt (EP-A-00 84 383), bei der das Mahlgut
zunächst in einer ersten Stufe im Spalt einer Zweiwalzenmaschine bezie
hungsweise Walzenpresse unter relativ hohem Druck gepreßt wird, was
teils zur Partikelzerstörung, teils zur Erzeugung von Anrissen im Partikelin
neren führt und sich sichtbar in der Bildung von Agglomeraten äußert, die
dann in einer zweiten Stufe in einer Rohrmühle beziehungsweise Kugel
mühle mit vergleichsweise geringem Energieaufwand zerstört und auf Fer
tiggutfeinheit gemahlen werden können. Die mit einer hohen Preßkraft be
triebene Walzenpresse erzeugt bei der Materialpressung Agglomerate
(Schülpen), deren Mahlbarkeit verglichen mit ungepreßtem Material erheb
lich verbessert ist, so daß die bekannte zweistufige Zerkleinerung insge
samt zu einer deutlichen Verminderung des spezifischen Energiebedarfs
führt. In der Walzenpresse werden die einzelnen Materialpartikel in einem
Gutbett, das heißt in einer zwischen zwei Flächen zusammengedrückten
Materialschüttung gegenseitig zerquetscht, so daß man bei der ersten
Stufe von einer sogenannten Gutbettzerkleinerung spricht, die im Spalt der
Hochdruck-Walzenpresse realisiert wird. In der der Walzenpresse nachge
schalteten Rohrmühle wird das Pressenaustragsgut desagglomeriert und
auf Fertiggutfeinheit gemahlen. Die Feinheit des Fertiggutes, zum Beispiel
Zement, wird von der zweiten Stufe der Zerkleinerung und Mahlung, das
heißt von der Rohrmühle bestimmt, welche die gewünschte Endfeinheit des
Fertiggutes und damit Produktqualität erreichen muß. Dabei muß die
Durchsatzleistung der Hochdruck-Walzenpresse an die Durchsatzleistung
der nachgeschalteten Rohrmühle anpaßbar sein.
Bei der bekannten zweistufigen Zerkleinerung bzw. Mahlung spröden Mahl
gutes der eingangs genannten EP-A-00 84 393 ist es aus den dortigen Fig.
4 und 6 bekannt, einen Mengenteilstrom des Austrages der Walzenpresse
zur Aufgabe der Walzenpresse zu rezirkulieren, wobei der rezirkulierte
Mengenanteil des Walzenpressenaustrages immer über ein Klassiersieb ge
führt wird, d. h. nur die grobe Fraktion des Walzenpressenaustrages wird
zur Walzenpresse zurückgeführt. Abgesehen davon, daß die Anordnung ei
nes Klassiersiebes zur Korngrößenklassierung des Walzenpressenaustrags
gutes zusätzliche Investitions- und Betriebskosten verursacht, hat sich her
ausgestellt, daß durch die Rezirkulierung nur der groben Fraktion zum (in
der EP-A-00 84 383 nicht dargestellten) Aufgabeschacht der Hochdruck-
Walzenpresse deren Guteinzugsvermögen nicht verbessert wird. Denn beim
Betrieb der Walzenpresse zum Verdichtung bzw. zur Druckbehandlung
(Gutbettzerkleinerung) des körnigen Aufgabegutes muß das dem Walzen
spalt zugeführte Aufgabegut von den gegenläufig angetriebenen Walzen er
faßt und durch Reibung in den Walzenspalt eingezogen werden, so daß es
auf ein gutes Guteinzugsvermögen der Walzenpresse ankommt.
Der Gutfüllstand im das Frischgut aufnehmenden Gutaufgabeschacht, der
oberhalb des Walzenspaltes der Walzenpresse angeordnet sein muß, ist
bisher im wesentlichen dadurch aufrechterhalten worden, daß in den
Schacht je nach Füllstand ein mehr oder weniger großer Mengenstrom vor
allem an Sichtergrießen rezirkuliert worden ist, wodurch aber ungünstige
Guteinzugsbedingungen bei der Hochdruck-Walzenpresse, ein ungleich
mäßiges Regelungsverhalten sowie Schwankungen im System auftreten
können. Man dachte bisher, daß das Guteinzugsvermögen der Pressenwal
zen für das Frischgut (z. B. Zementklinker) dadurch verbessert werden
würde, wenn in einem hohen Aufgabegutschacht möglichst viele der zwi
schen den Brocken bzw. Körnern des Frischgutes in der Aufgabegutschüt
tung sich bildenden Lufträume mit Sichtergrießen ausgefüllt werden wür
den. Große Mengen an Sichtergrießen in der über dem Walzenspalt der
Hochdruck-Walzenpresse aufgebauten hohen Aufgabegutschüttung können
jedoch folgende Schwierigkeiten bereiten: Ist das in den Aufgabeschacht
der Walzenpresse gegebene Aufgabegut zumindest zum Teil schon sehr
feinkörnig, indem zum frischen Aufgabegut große Mengen der Grieße des
nachgeschalteten Sichters rezirkuliert werden, so kann insbesondere bei
Gutaufgabeschächten mit hohen Materialfüllständen und niedrigen Schütt
gewichten des dem Aufgabeschacht zugeführten Aufgabegutes, verstärkt
hervorgerufen durch große Mengen bereits relativ feiner mit Lufteinschlüs
sen durchsetzter rezirkulierter Grieße zur Walzenpresse, das Problem ent
stehen, daß die durch Hochdruckpressung aus der Aufgabegutschüttung
gepreßte Luft nicht mehr entweichen kann, was das Guteinzugsvermögen
und das Gutpreßvermögen der Walzen verschlechtert, die Durchsatzlei
stung der Walzenpresse vermindert, zu einem ungleichmäßigen Betrieb der
Walzenpresse führt und letztendlich die durch die Gutbettzerkleinerung an
sich erzielbare Energieersparnis beeinträchtigt. Außerdem machen sich bei
hohen Aufgabegutschächten mit hohen Aufgabegutschüttungen, die einen
erheblichen Mengenanteil an Sichtergrießen aufweisen, deutliche Wandrei
bungswiderstände des Aufgabegutes bemerkbar, welche das Nachfließen
des Aufgabegutes in den Walzenspalt besonders im Bereich der beiden
Walzenenden bzw. der beiden Randzonen des Walzenspaltes behindern.
Aus der DE-OS 20 32 736 ist eine Mahlanlage mit einer Vormühle (keine
Hochdruck-Walzenpresse) und mit einer nachgeschalteten Feinmühle be
kannt, wobei in den Einlauf der Vormühle ein mittels eines Sichters klas
sierter Gutteilstrom rezirkuliert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach regelbare zweistu
fige Zerkleinerung bzw. Mahlung der eingangs genannten Art (EP-A
00 84 383) zu schaffen, bei der das Guteinzugsvermögen und Gutpreß-
vermögen der Hochdruck-Walzenpresse und damit auch ihre Durchsatzlei
stung gesteigert ist und insgesamt ein niedriger spezifischer Gesamtener
giebedarf der zweistufigen Zerkleinerung bzw. Mahlung erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig mit den Maßnahmen des Anspruchs 1
und vorrichtungsmäßig mit den Maßnahmen des Anspruchs 2 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen zweistufigen Zerkleinerung bzw. Mahlung be
steht das zur Hochdruck-Walzenpresse rezirkulierte Gut aus nicht des
agglomeriertem Walzenpressenaustragsgut, also aus nicht aufgelösten und
nicht klassierten Schülpen. Die Gutstrommenge wird nach Verlassen des
Walzenspaltes der Walzenpresse durch einen nicht klassierenden Gutmen
genteiler in zwei Teilströme geteilt: der eine Gutteilstrom wird zur Rohr
mühle gefördert und der überschüssige von der Walzenpresse produzierte
Teilstrom wird in Schülpenform zum Aufgabeschacht der Walzenpresse zu
rückgeführt. Denn dem Walzenspalt der Walzenpresse wird absichtlich
immer eine höhere Gutstrommenge zugeführt, als die nachgeschaltete
Rohrmühle mengenmäßig verarbeiten kann. Durch die gemeinsame Auf
gabe von Frischgut und nicht desagglomeriertem (nicht klassiertem) Men
genteilstrom des Walzenpressenaustrages zum Walzenspalt der Hochdruck-
Walzenpresse wird überraschender Weise das geschilderte Entlüftungspro
blem in der Aufgabegutschüttung der Walzenpresse gemindert und deren
Guteinzugsvermögen und Gutpreßvermögen verbessert. Insgesamt ist die
erfindungsgemäße zweistufige Zerkleinerung bzw. Mahlung durch einen
niedrigen spezifischen Gesamtenergiebedarf (kWh/t) gekennzeichnet. Erfin
dungsgemäß wird zumindest ein Teilstrom des Aufgabegutes infolge der
Schülpenrezirkulierung mehrmals der Hochdruckpressung im Walzenspalt
der Walzenpresse unterworfen, also mehrmals hintereinander der ener
giesparenden Gutbettbeanspruchung unterzogen, ohne daß die Installierung
mehrerer hintereinandergeschalteter Hochdruck-Walzenpressen erforderlich
ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen zweistufigen Zerkleinerung
bzw. Mahlung liegt in einer optimalen Ausnutzung des Betriebszustandes
der sich an die Walzenpresse anschließenden Rohrmühle, weil diese durch
eine regelbare optimale Gutzufuhr in ihrem besten Betriebszustand gefahren
werden kann. Die der Rohrmühle vorgeschaltete Hochdruck-Walzenpresse
wird immer voll ausgelastet und in ihrer Wirkung der Partikelzerstörung
bzw. Erzeugung von Anrissen im Partikelinneren immer voll ausgenutzt,
weil die Walzenpresse immer mit konstanter optimal eingestellter Drehzahl
und mit maximaler sowie optimaler Durchsatzleistung betrieben wird. Die
nicht klassierende Teilung des Walzenpressenaustrages erfolgt zweckmäßi
gerweise über ein Regelorgan, das vom Betriebszustand, z. B. vom Fül
lungsgrad der nachgeschalteten Rohrmühle angesteuert werden kann. Mit
Hilfe des angesteuerten Regelorgans wird dann der im Vergleich zur Kapa
zität der Rohrmühle mengenmäßig überschüssige Anteil des Walzenpres
senaustrages geregelt, aber ansonsten nicht desagglomeriert, zum Aufga
beschacht der Walzenpresse rezirkuliert. Aufwendige drehzahlregelbare An
triebe der Walzenpresse sowie Gutzwischenspeicher zwischen Walzen
presse und Rohrmühle entfallen. Durch die konstant aufrechterhaltene
Drehzahl der Walzenpresse bleibt das Zerkleinerungsergebnis weitestge
hend konstant; es wird neben Einflüssen von Mahlbarkeit sowie Korngröße
nicht zusätzlich durch Drehzahländerungen der Walzenpresse beeinflußt.
Der Mahlanlagenbetrieb wird insgesamt gleichmäßiger. Wird über den Sig
nalgeber der Rohrmühle, z. B. über ein den Füllungsgrad der Rohrmühle
signalisierendes elektrisches Ohr weniger Mahlgut zur Rohrmühle verlangt,
wird zunächst mehr Mahlgut in den Gutaufgabeschacht der Walzenpresse
zurückgeführt und wenigstens ein zweites Mal gepreßt, wodurch auch die
Mahlbarkeit weiter verbessert wird und so die Rohrmühle schnell wieder
den Mahlgutbedarf, d. h. die Durchsatzmenge an Mahlgut erhöhen kann.
Die Erfindung und deren weiteren Merkmale und Vorteile werden anhand
der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
zweistufigen Einrichtung zur Zerkleinerung bzw. Mah
lung spröden Mahlgutes mit vorgeschalteter Hochdruck-
Walzenpresse und nachgeschalteter Mahlanlage mit we
nigstens einer Rohrmühle; und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Zerkleinerung bzw. Mahlung.
Nach Fig. 1 besteht die erste Stufe der erfindungsgemäßen zweistufigen
Zerkleinerung bzw. Mahlung aus einer Hochdruck-Walzenpresse (10), der
das zu zerkleinernde Aufgabegut (11), zum Beispiel nicht vorzerkleinerter
Zementklinker mit einer Korngröße bis beispielsweise 100 mm, über einen
Frischgutzuförderer (12) und über eine schachtartige Aufgabevorrich
tung (13) aufgegeben wird. Die Korngröße eines wesentlichen Teils des
Aufgabeguts (11) ist größer als die Weite des engsten Walzenspaltes von
zum Beispiel 20 mm zwischen den beiden Preßwalzen, die einen Durch
messer von beispielsweise 900 mm haben. Die auf das Gut (14) drückende
Preßkraft der Walzen der Walzenpresse (10) beträgt mehr als 2 t/cm Wal
zenlänge, beispielsweise 6 bis 8,6 t/cm. Das Aufgabegut (11) wird im Spalt
zwischen den Walzen durch eine kombinierte Einzelkornzerkleinerung und
Gutbettzerkleinerung zerkleinert. Zur Durchführung des letztgenannten Zer
kleinerungsprinzips wird das zu zerkleinernde Aufgabegut (11) über die
oberhalb des Walzenspaltes angeordnete schachtartige Aufgabevorrich
tung (13) in so großer Menge dem Walzenspalt der Presse (10) zugeführt,
daß das zu zerkleinernde und zwischen die Walzen eingezogene Gut (14)
die Walzen auseinanderdrückt und die Teilchen des Aufgabeguts sich im
Walzenspalt in einer Schüttung beziehungsweise im Kollektiv beziehungs
weise in einem Gutbett gegenseitig zerquetschen. Der Zementklinker tritt
aus dem Walzenspalt der Walzenpresse (10) zerkleinert und teilweise ag
glomeriert, das heißt zu Schülpen (15) verpreßt aus, die über ein Regelor
gan (16) wie Verteilerorgan, Überlaufregelung oder dergleichen oder/und
über einen Gurtförderer (17), Dosierbandwaage oder dergleichen mit Re
gelorgan (16a) in eine wenigstens eine Rohrmühle (18) beziehungsweise
Kugelmühle umfassenden Mahlanlage transportiert werden, in welcher der
Walzenpressenaustrag desagglomeriert und auf die gewünschte Feinheit
des Fertiggutes (19) (Zement) gemahlen wird. Ein erheblicher Anteil der
Schülpen (15) des Walzenpressenaustrages enthält bereits bis zur ge
wünschten Zementfeinheit reduzierte Partikel (ca. 30% und mehr 90 µm).
Der Austrag der Walzenpresse (10) ist in einen zur Rohrmühle (18) führen
den Gutstrom (20) und in einen zur Aufgabevorrichtung (13) der Walzen
presse rezirkulierten Gutstrom (21) aufgeteilt. Im Bereich der Gutstromauf
teilung, bei der der rezirkulierte Gutteilstrom (21) (Schülpen) nicht desag
glomeriert wird, ist das vom Betriebszustand der Rohrmühle (18) angesteu
erte Regelorgan (16) angeordnet, durch das der im Vergleich zur Kapazität
der Rohrmühle (18) mengenmäßig überschüssige Anteil (21) des Walzen
pressenaustrages (15) (Schülpen) über ein Becherwerk (22) oder derglei
chen geregelt zur Aufgabevorrichtung (13) der Walzenpresse (10) rezirku
liert werden kann. Das Regelorgan (16) zur Zurückführung des für die
Rohrmühle (18) der Mahlanlage überschüssigen Gutstromanteils (21) ist
über eine gestrichelt gezeichnete Signalleitung (23) mit einem Meßwertge
ber (24) verbunden, zum Beispiel akustischer Signalgeber wie elektrisches
Ohr, wobei der Meßwertgeber (24) den Füllungsgrad der Rohrmühle (18)
mißt. Die Rohrmühle (18) erhält also immer genau den Anteil des Walzen
pressenaustrages (15), den sie unter optimalen Betriebsbedingungen zum
gewünschten Fertiggut (19) vermahlen kann.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist das Regelorgan (16) zur Aufteilung
des die Walzenpresse (10) verlassenden Walzenpressenaustrages (15) in
den zur Rohrmühle (18) geförderten Gutstromanteil (20) und in den zur
Aufgabevorrichtung (13) der Walzenpresse (10) zurückgeführten Gutstrom
anteil (21) oberhalb der Aufgabevorrichtung der Walzenpresse angeordnet.
Auch hier ist das Regelorgan (16) wie bei Fig. 1 vom Betriebszustand der
Rohrmühle (18) angesteuert.
Claims (4)
1. Verfahren zur Zerkleinerung bzw. Mahlung spröden Mahlgutes wie
zum Beispiel Zementklinker, Erz, Kohle oder dergleichen, wobei das
Mahlgut vor seiner in einer Rohrmühle (18) erfolgenden Vermahlung
im Spalt einer Hochdruck-Walzenpresse (10) vorbehandelt wird und
nach der Walzenpresse in zwei Teilströme aufgeteilt wird, wobei ein
Teilstrom (21) zur Walzenpresse rezirkuliert wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß der rezirkulierte Teilstrom (21) nicht desagglomeriert ist.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer
wenigstens eine Rohrmühle umfassenden Mahlanlage (18), der eine
Hochdruck-Walzenpresse (10) vorgeschaltet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Austrag der Walzenpresse (10) durch einen nicht
klassierenden Gutmengenteiler in einen zur Mahlanlage (18) und in
einen zur Aufgabevorrichtung (13) der Walzenpresse rezirkulierten
und nicht desagglomerierten Gutmengenteilstrom (21) aufgeteilt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rezir
kulierung des für die Rohrmühle (18) der Mahlanlage überschüssigen
Gutstromanteiles (21) ein vom Betriebszustand der Mahlanlage ange
steuertes Regelorgan (16, 16a) vorhanden ist, das über eine Signallei
tung (23) mit einem Meßwertgeber (24) verbunden ist, der den Füllungs
grad der Rohrmühle mißt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Wege
der Rezirkulierung des Teilstroms (21) (Schülpen) des Walzenpressen
austrages (15) der Walzenpresse (10) ein Becherwerk (22) angeordnet
ist.
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Legal Events
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B02C 25/00 |
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Owner name: DEUTZ AKTIENGESELLSCHAFT, 51063 KOELN, DE |
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