DE3514769C2 - - Google Patents

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DE3514769C2
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsgurtanordnung für in Fahrzeuglängsrichtung verstellbare Sitze von Fahrzeugen, ins­ besondere Personenkraftfahrzeugen, gemäß dem Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 1.
Eine Sicherheitsgurtanordnung dieser Bauart ist bekannt aus der DE-32 38 195-A1 (A62B35/00). Dort ist der Läufer in einer Führung der dem Fahrzeugsitz benachbarten Fahrzeugtür verstellbar gehal­ ten, wobei die Verstellung des den Anlenkpunkt des Beckengurtes aufweisenden Läufers in Abhängigkeit von der Verstellung des Fahrzeugsitzes erfolgt, in dem eine Zwangsverbindung zwischen dem Fahrzeugsitz und dem Läufer hergestellt wird, die dafür sorgt, daß bei einer Verstellung des Sitzes der Läufer mit dem Becken­ gurtanlenkpunkt mitverstellt wird. Eine derartige Verstellung er­ fordert jedoch einen erheblichen Bauteil- und Montageaufwand.
Auch die GB-20 84 002 (A62B35/02) offenbart eine zwangsläufige Mit­ verstellung des den Anlenkpunkt des Beckengurtes aufweisenden Läufers. Die dort dargestellte Führungsschiene für den Läufer be­ reitet jedoch insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn bei einem als herkömmlichen Dreipunktgurt ausgebildeten Sicherheitsgurt der Schulteranlenkpunkt an der Türsäule (B-Säule) des Fahrzeugs befe­ stigt ist. In diesem Falle müßte die Schiene dann in die Ein­ stiegsöffnung verlegt werden und würde so den Zugang zu den Vorn­ sitzen erheblich beeinträchtigen. Im übrigen führt das dort ge­ zeigte Ausführungsbeispiel zu Problemen bei der Unterbringung ei­ ner Feststellbremse, die in den meisten Fahrzeugen üblicherweise zwischen den Sitzen auf der Mittelkonsole angeordnet ist.
Die gattungsfremde DE-OS 28 14 302 (A62B530/00) zeigt ein Sicher­ heitsgurtsystem, bei dem der Beckengurtanlenktpunkt bei angeleg­ tem Sicherheitsgurt sich selbständig so weit nach hinten bewegt, daß der Zugang zum Rücksitz nicht behindert wird. Hinweise auf eine optimale Verstellung des Beckengurtanlenkpunktes im Hinblick auf die Verstellung des Sitzes sind dieser Schrift nicht entnehm­ bar. Die dort gezeigte Gleitstange ist nicht beweglich, so daß im Rückhaltefall unabhängig von der jeweiligen Stellung des Sitzes das türseitige Ende des Beckenabschnitts stets an einer dort mit 10c bezeichneten Knickstelle der Gleitstange verharrt.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsgurtanordnung zu schaffen, die unter Vermeidung eines großen zusätzlichen Konstruktionsaufwandes eine Möglichkeit bietet, bei jeder Stellung des Fahrzeugsitzes eine optimale Anla­ ge des Sicherheitsgurtes am Körper des Fahrzeuginsassen zu errei­ chen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1. Die Unteransprüche enthalten zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird also eine Sicherheitsgurtanordnung vorge­ schlagen, bei der eine willkürlich von Hand betätigbare Klemm- oder Rastvorrichtung mit einer Anzeigevorrichtung kombiniert wird, die abhängig von der jeweiligen Sitzstellung dem Fahrzeug­ insassen einen Hinweis auf die Sollstellung des Läufers gibt. Der Fahrzeuginsasse hat dann die Möglichkeit von Hand jeweils eine optimale Verstellung des Läufers vorzunehmen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung in teils schematischer Darstellung gezeigt, die im folgendem näher er­ läutert werden. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 die Ansicht eines Fahrzeuges mit einer gat­ tungsgemäßen Sicherheitsgurtanordnung,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab eine bei der erfin­ dungsgemäßen Gurtanordnung verbesserte Klemm- oder Rastvorrichtung und
Fig. 3 bis 5 erfindungsgemäße Schaltungen zur Anzeige der Sollstellung des Läufers in Abhängigkeit von der eingestellten Sitzstellung.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist mit 1 insgesamt ein Fahrzeug be­ zeichnet, dessen mit 2 bezeichneter Fahrzeugsitz, der hier dem Fahr­ zeugführer zugeordnet ist, mit einer Sicherheitseinrichtung ausge­ rüstet ist, die aus einem einen Schrägschultergurt 4 und einen Beckengurt 5 aufweisenden Dreipunktgurt 3 besteht. Der Schräg­ schultergurt 4 und der Beckengurt 5 weisen ein durchgehendes Gurt­ band auf, das über eine eine Umlenköse aufweisende Schloßein­ stecklasche 7 läuft, die in ein hier nicht weiter gezeigtes, beispiels­ weise am Fahrzeugsitz 2 starr befestigtes und mit diesem mitver­ stellbares Schloßaufnahmeteil einrastbar ist.
Mit 6 ist der Schulteranlenkpunkt des Schultergurtes 4 bezeichnet, der hier an dem schloßseitigen Rahmen der Fahrzeugtür 12 gehalten ist. Dieser Schulteranlenkpunkt kann dabei entweder durch einen fest am Türrahmen gehaltenen Gurtbefestigungsbeschlag oder aber durch einen Umlenkbeschlag gebildet sein, der das Gurtband zu einer ebenfalls in der Tür vertikal unterhalb des Anlenkpunktes 6 angeordneten Gurtaufwickelvorrichtung führt. Eine solche bekannte Gurtaufwickelvorrichtung könnte jedoch auch im Bereich des mit 8 bezeichneten Beckenanlenkpunktes vorgesehen sein, der gemäß der vorliegenden Erfindung an einem in einer Führung 10 der Fahrzeug­ tür 12 verschiebbaren Läufer 9 gehalten ist.
Die Führung 10 ist zweckmäßigerweise in einer zur Sicherung gegen einen Seitenaufprall vorgesehenen, sich im wesentlichen horizontal im unteren Bereich der Fahrzeugtür 12 erstreckenden Leitplanke 11 angeordnet. Zur sicheren Übertragung der Kräfte von dieser Leit­ planke 11 in den Fahrzeugrahmen sind mit 13 und 14 bezeichnete, beim Schließen der Tür einrastende Verkrallungen vorgesehen, über die die Kräfte von der Leitplanke in den Fahrzeugrahmen eingeleitet werden.
Der in der Führung 10 verstellbare Läufer 9 soll nun von Hand willkürlich verstellbar sein und weist dazu eine Klemm- oder Rast­ vorrichtung auf, für die ein Beispiel aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Dort wird die Führung 10 durch einen kastenförmigen Rahmen 14 gebildet, der in der Leitplanke 11 der Fahrzeugtür 12 integriert ist und in dem der Läufer 9 in Längsrichtung verstellbar gehalten ist.
Der kastenförmige Rahmen 14 weist mehrere, im Abstand hintereinander­ liegende Ausnehmungen 15 zum Eingriff von an dem Läufer vorgesehenen Vorsprüngen 16 auf. Der Eingriff der Vorsprünge 16 des Läufers 9 wird dabei durch eine Feder 17 unterstützt, die in einer Ausnehmung 18 des Läufers fixiert ist und am kastenförmigen Rahmen 14 abgestützt ist. Auf diese Weise werden bestimmte Stellungen des Läufers inner­ halb der Führung 10 fixiert und zwar so, daß der Läufer auch bei Auftreten einer Gurtbelastung diese Stellung beibehalten kann. Ander­ erseits kann unter Aufwendung einer Kraft entgegen der Kraft der Feder 17 die Rastierung aufgehoben und der Läufer in eine andere Raststellung zum Eingriff des Vorsprungs 16 in eine andere Ausnehmung 15 verstellt werden.
Wie aus der Fig. 2 weiter ersichtlich ist, weist der Läufer 9 einen Schwenkpunkt 19 auf, an dem ein Befestigungsbeschlag 20 drehbar gehalten ist, durch dessen Öse 21 das Ende 22 des Bec­ kengurtes 5 geführt und befestigt ist. Dabei greift der in der Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutete Befestigungs­ beschlag 20 durch einen hier nicht weiter gezeigten mittleren Längsschlitz des kastenförmigen Rahmens 14.
Die in der Fig. 2 gezeigte Klemm- oder Rastvorrichtung zur will­ kürlichen Verstellung des Läufers 9 könnte nun nicht nur in der dem Fahrzeugsitz benachbarten Tür, wie in der Fig. 1 angedeutet, sondern auch in dem unterhalb der Fahrzeugtür vorgesehenen Tür­ schweller angebracht sein. Dies gilt im wesentlichen ohne Ein­ schränkungen für die Anordnung eines Dreipunkt-Gurtes in einem 4-türigen Fahrzeug, bei 2-türigen Fahrzeugen wäre dagegen zusätz­ lich noch ein Hebelmechanismus zweckmäßig, der den Beckengurt­ punkt zur Erleichterung des Einstiegs der Fondinsassen in eine nicht störende Position verstellt.
In den Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Schaltmöglichkeiten ge­ zeigt, mit deren Hilfe dem Fahrzeuginsassen ein Hinweis darauf gegeben werden kann, ob der in der Führung verstellbare Becken­ gurtanlenkpunkt sich in der der jeweiligen Sitzstellung zuge­ ordneten optimalen Position befindet. In der Fig. 3 sind dazu an der den verschiebbaren Sitz 2 haltenden Sitzschiene 30 drei Kontakte angebracht, die mit Zweigleitungen 38a bis 38c eines von einer Batterie 36 gespeisten Stromkreises 35 verbunden sind. In diesen Zweigleitungen 38a bis 38c befindet sich jeweils eine Anzeigeeinrichtung 37a bis 37c in Form einer Leuchtanzeige, die möglicherweise auch mit einer akustischen Anzeigeeinrichtung, bei­ spielsweise einem Summer, verbunden sein kann. An dem in Richtung der Pfeile 39a bzw. 39b verschiebbaren Fahrzeugsitz 2 ist anderer­ seits ein Schleifkontakt 34 angebracht, der den Stromkreis 35 schließt und dabei jeweils dasjenige Anzeigegerät 37 aktiviert, das einer bestimmten Stellung des Beckengurtpunktes zugeordnet ist. In der in der Zeichnung gezeigten Stellung wird beispielsweise das mittlere Anzeigegerät 37b aktiviert, das dem Fahrzeuginsassen anzeigt, daß der eingestellten Sitzposition eine mittlere Stellung des Becken­ gurtpunktes zuzuordnen ist. Die Anzeigeeinrichtungen selbst können übrigens im Armaturenbrett untergebracht sein.
Wird ausgehend von der in der Zeichnung skizzierten Stellung der Fahrzeugsitz in Richtung des Pfeiles 39a, das heißt in Fahrtrichtung nach vorn verschoben, würde der Schleifkontakt 34 das Anzeigege­ rät 37c aktivieren, das dem Fahrzeuginsassen dann anzeigen würde, daß der Beckengurtpunkt in die vorderste Stellung zu verstellen ist, während bei einer Rückverstellung des Sitzes in Richtung des Pfeiles 39b das Anzeigegerät 37a zur Anzeige der hintersten Becken­ gurtposition aktiviert würde.
Bei den Schaltungen der Fig. 4 und 5 ist demgegenüber die An­ zeigeeinrichtung so ausgebildet, daß nur dann eine Anzeige gege­ ben wird, wenn der Beckengurtpunkt sich nicht in der richtigem Position befindet. In diesen Fällen ist der Schleifkontakt 48 bzw. 48′ direkt mit dem Anlenkpunkt verbunden, so daß er mit diesem zu­ sammen verstellt wird. Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist darüber hinaus eine Kontaktleiste 41 vorgesehen, auf der drei jeweils einer bestimmten Sitzstellung zugeordnete Kontakte 42, 43 und 44 angeord­ net sind. Diese Kontaktleiste ist über einen Bowdenzug 45, der über Umlenkrollen 46 und 47 verläuft, mit dem in Längsrichtung verstell­ baren Sitz 2 verbunden, so daß mit einer Vorverstellung des Sitzes auch die Kontaktleiste mit den Kontakten nach vorn gestellt wird. Die Kontakte sind an den von einer Batterie 36′ versorgten Strom­ kreis 40 angeschlossen, wobei der mittlere Kontakt 43 direkt über einen Widerstand 49 und einen Anlasserschalter 50 in den Stromkreis eingeschaltet ist, während die Kontakte 42 und 44 über Zweigleitun­ gen 53a und 53b sowie über einen ein optisches und/oder akustisches Anzeigegerät 51 enthaltenden Zweig 52 in den Stromkreis eingeschlos­ sen sind.
Bei einer Verstellung des Sitzes 2 in Fahrzeuglängsrichtung ergibt sich nun eine Verschiebung der Kontaktleiste, so daß, falls nicht auch der Gurtanlenkpunkt und mit diesem der Schleifkontakt 48 ver­ stellt wird, die Position des Gurtanlenkpunktes nicht mehr optimal ist. Dies kann dann durch Aktivierung der Anzeigeeinrichtung 51 in Form eines optischen und/oder akustischen Signals angezeigt werden, indem dann der Schleifkontakt 48 mit dem Kontakt 42 oder 44 in Berührung kommt. In diesem Fall muß der Fahrzeugin­ sasse den Gurtanlenkpunkt so weit verstellen, bis die Anzeige­ einrichtung 51 abgeschaltet wird, was dann der Fall ist, wenn der Schleifkontakt 48 mit dem mittleren Kontakt 43 in Verbindung steht. Wenn, wie dies in der Schaltung der Fig. 4 angedeutet ist, in dem dem mittleren Kontakt 43 zugeordneten Stromkreis auch der Anlasserschalter 50 angeordnet ist, bedeutet dies zugleich, daß das Fahrzeug nur dann angelassen werden kann, wenn der Becken­ gurt-Anlenkpunkt in der der jeweiligen Sitzstellung zugeordneten optimalen Position steht, der Schleifkontakt 48 also mit dem mitt­ leren Kontakt 43 korrespondiert.
Bei der Ausführung nach der Fig. 5 ist eine ähnliche Konfigura­ tion vorgesehen. Dort sind jedoch die drei Kontakte 48, 49 und 60 unmittelbar am Fahrzeugsitz befestigt und der mit dem Beckengurt­ anlenkpunkt verbundene Schleifkontakt 48′ ist so angeordnet, daß er mit diesen Kontakten 48 bis 60 in Berührung kommen kann. Auch hier wird die Anzeigeeinrichtung 51, die in den die beiden äußeren Kontakte 58 und 60 aufweisenden Zweigleitungen 56, 57a und 57b angeordnet ist, dann aktiviert, wenn der Beckengurtanlenkpunkt nicht in der der jeweiligen Sitzposition optimal angepaßten Posi­ tion steht. Auch ist wiederum in dem zu dem mittleren Kontakt 59 führenden Teil des Stromkreises 55 der Anlasserschalter 50′ ange­ ordnet, so daß das Anlassen des Fahrzeugs nur in der richtigen Position des Gurtanlenkpunktes erfolgen kann, der sich dadurch auszeichnet, daß der mit dem Gurtanlenkpunkt verbundene Schleif­ kontakt 48′ den mittleren Kontakt 59 berührt. Der Gurtanlenkpunkt muß damit so lange verstellt werden, bis die Anzeigeeinrichtung 51′ abschaltet und der Anlasser betätigt werden kann.
Selbstverständlich zeigen diese Schaltungen nur wenige mögliche Ausführungsformen und es ist eine Vielzahl anderer Schaltungsaus­ führungen denkbar, mit denen dann nicht nur Hinweise darauf gegeben werden können, ob der Gurtanlenkpunkt verschoben werden muß, sondern auch in welche Richtung.

Claims (4)

1. Sicherheitsgurtanordnung für in Fahrzeuglängsrichtung ver­ stellbare Sitze von Fahrzeugen, insbesondere Personenkraft­ fahrzeugen, mit wenigstens einem Beckengurt, einem in einer im wesentlichen horizontalen Führung an einem den Fahrzeugsitz benachbarten Fahrzeugaufbauteil verstellbar gehaltenen und ei­ nen Anlenkpunkt des Beckengurtes aufweisenden Läufer sowie mit einer dem Läufer zugeordneten an der Führung einrastenden Klemm- oder Rastvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm- oder Rastvorrichtung willkürlich von Hand betätigbar ist und eine Vorrichtung zur Anzeige der der jeweiligen Sitz­ stellung zugeordneten Sollstellung des Läufers (9) in der Füh­ rung (10) vorgesehen ist.
2. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Klemm- oder Rastvorrichtung durch an dem Läufer (9) angeordnete Vorsprünge (16) gebildet ist, die unter der Be­ lastung einer Feder (17) in vorgegebenen Stellungen des Läufers in Ausnehmungen (15) der Führung (10) einrastbar sind.
3. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führung (10) an der dem Fahrzeugsitz (2) be­ nachbarten Fahrzeugtür (12) angeordnet ist.
4. Sicherheitsgurtanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führung an dem dem Fahrzeugsitz (2) benachbar­ ten Türschweller des Fahrzeugrahmens angeordnet ist.
DE19853514769 1984-05-03 1985-04-24 Sicherheitsgurtanordnung Granted DE3514769A1 (de)

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