DE3513060C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Klappenventil, insbesondere
als Endarmatur an Rohrleitungen, mit einem Ventil
gehäuse, an dessen zwei axialen Enden Rohrleitungen
anflanschbar sind, mit einer in dem Ventilgehäuse
schwenkbar gelagerten Ventilklappe, die in Schließ
stellung radial gegen einen Sitzring im Ventilgehäuse
abdichtet, der aus einem Dichtring und einem den Dicht
ring radial umfassenden, axial abgestützten Tragring
besteht, wobei der Dichtring mit seinen axialen Stirn
flächen jeweils axial über die Enden des Ventilgehäuses
übersteht und den Tragring U-förmig umschließt.
Aus der US-PS 36 56 714 ist ein Klappenventil bekannt,
das auch als Endarmatur in Rohrleitungen verwendbar
ist. Dieses Klappenventil weist einen Sitzring auf, der
aus einem Dichtring, einem den Dichtring radial um
fassenden, axial abgestützten Tragring sowie aus Sperr
elementen und Federelementen besteht. Das Ventilgehäuse
weist in seiner axialen Mitte eine Ringnut auf, die im
eingebauten Zustand des Sitzringes einer Ringnut in dem
Tragring gegenübersteht. Zwei Sperrelemente, jeweils in
Form eines Halbringes, die gemeinsam einen geteilten
Ring bilden, sind im eingebauten Zustand des Sitzringes
sowohl mit der Ringnut des Ventilgehäuses als auch mit
der Ringnut des Tragrings im Eingriff und arretieren
auf diese Weise den Tragring in axialer Richtung.
Zwischen dem Nutgrund der Ringnut des Ventilgehäuses
und den beiden Sperrelementen sind außerdem ebenfalls
halbringförmige Federelemente in Wellenform eingesetzt,
die abwechselnd gegen den Nutgrund bzw. gegen die
radiale Außenfläche der Sperrelemente drücken.
Für den Einbau des Sitzringes wird eine Spreizhülse zum
Aufweiten der Sperrelemente und der Federelemente
benötigt. Der Einbau ist äußerst umständlich, da die
beiden nicht zusammenhängenden Sperrelemente während
des Einbaus in ihrer Lage fixiert gegen die Federkraft
der Federelemente gehalten werden müssen, wobei die
Spreizhülse die Zugänglichkeit der Sperrelemente selbst
behindert. Beim Einbau müssen also beide Sperrelemente
festgehalten und die Spreizhülse eingeschoben werden,
und zwar müssen die Sperrelemente zumindest so lange
gehalten werden, bis sie in die Ringnut des Ventil
gehäuses eintauchen. Für den Einbau wird also ein
weiteres Spezialwerkzeug benötigt, das die Sperr
elemente während des Einbaus in ihrer Lage hält.
Ähnlich problematisch ist auch die Demontage eines
solchen Sitzrings, da dann sowohl die Sperrelemente als
auch die Federelemente vollständig in die Nut des
Ventilgehäuses eintauchen müssen, um den Tragring
herausziehen zu können. Der Einbau des Sitzringes bei
einseitig angeflanschtem Klappenventil ist nicht
möglich. Hierzu muß das komplette Klappenventil von dem
Rohrflansch abmontiert werden, da die Spreizhülse beim
Eintreiben gegen den Ringflansch stoßen würde.
Ein weiteres bekanntes Klappenventil (US-PS 29 36 153)
weist einen an seiner radialen Außenfläche mit mehreren
Ringnuten versehenen Dichtring auf. In diese Ringnuten
greifen entsprechende Ringstege des Ventilgehäuses ein.
Diese Ringstege sind in der Nähe der axialen Mitte des
Ventilgehäuses angeordnet. Der Dichtring weist keinen
ihn radial umfassenden Tragring auf. An beiden axialen
Enden des Ventilgehäuses ist jeweils ein hülsenförmiger
Ring mit einem Ringflansch eingeschraubt, der in Art
einer Stopfbüchse wirkt und an dessen dem Ringflansch
abgewandten Ende eine Schrägfläche auf das jeweilige
axiale Ende des Dichtringes drückt. Der Ringflansch
schließt nicht bündig mit der jeweiligen axialen An
schlußfläche des Ventilgehäuses ab. Ein mit einem
axialen Ende des Ventilgehäuses bündig abschließender
Ringsteg, der einen Tragring eines Sitzringes axial
abstützt, ist dieser Entgegenhaltung nicht entnehmbar.
Ferner ist ein Klappenventil aus der DE-AS 10 47 554
bekannt, an dessen zwei axialen Enden des Ventil
gehäuses Rohrleitungen anflanschbar sind. Eine in dem
Ventilgehäuse schwenkbar gelagerte Ventilklappe dichtet
in Schließstellung radial gegen einen Sitzring ab, der
aus einem Dichtring besteht, der in seinem Inneren
einen Metallring aufweist. Der Dichtring wird in einer
schwalbenschwanzartigen Aussparung des Ventilgehäuses
gehalten, wobei die schwalbenschwanzartige Aussparung
an einem axialen Ende des Ventilgehäuses mit Hilfe
eines entsprechend geformten Ringflansches gebildet
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Klappen
ventil mit einem über einen Tragring axial abgestützten
Sitzring zu schaffen, bei dem der Sitzring mit geringem
Montage- und Demontageaufwand auch im einseitig an
geflanschten Einbauzustand einsetzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vor
gesehen, daß der Dichtring den Tragring nur soweit
U-förmig umschließt, daß ein Teil des Tragrings radial
übersteht, und daß ein mit einem axialen Ende des
Ventilgehäuses bündig abschließender Ringsteg den über
den Dichtring radial überstehenden Teil des Tragrings
übergreift und an seiner einen Stirnfläche axial ab
stützt.
Die Erfindung ermöglicht eine wesentliche Vereinfachung
der Montage und Demontage eines axial abgestützten
Sitzringes, wobei weder zusätzliche Spezialwerkzeuge
für den Ein- und Ausbau benötigt werden, noch das
Klappenventil von dem Rohrflansch demontiert werden
muß. Der Sitzring besteht nur aus zwei Teilen, nämlich
dem Dichtring und dem Tragring. Es werden also keine
zusätzlichen Sitzringelemente für die axiale Arretie
rung benötigt. Durch den bündigen Abschluß des Ring
steges mit der Anschlagfläche des Ventilgehäuses kann
das Klappenventil auch ohne weiteres als Zwischen
armatur zwischen zwei Rohrleitungen eingebaut werden,
da der Ringsteg das Anflanschen eines Rohrflansches
nicht behindert.
Der Sitzring läßt sich von dem dem Ringsteg ab
gewandten, stromaufwärtigen Ende des Ventilgehäuses
leicht ein- und ausbauen. Im eingebauten Zustand wird
der Sitzring an dem stromabwärtigen Ende von dem Ring
steg im Betrieb sicher gehalten, so daß eine einwand
freie axiale und radiale Abdichtung durch den Sitzring
gewährleistet ist. Bei Druckbeaufschlagung kann der
Sitzring an dem offenen stromabwärtigen Ende nicht
seitlich aus dem Ventilgehäuse heraustreten. Die
Montage eines solchen Klappenventils als Endarmatur
kann mit erheblich geringerem Zeitaufwand durchgeführt
werden, da das Klappenventil lediglich mit dem
Abschlußflansch am Rohrleitungsende verschraubt werden
muß.
Schließlich hat das erfindungsgemäße Klappenventil als
Endarmatur den Vorteil, ein geringes Gewicht auf
zuweisen. Dies ist bei Verwendung des Klappenventils
z. B. auf Off-Shore-Stationen von wesentlicher
Bedeutung.
Durch den inneren Tragring erhält der Sitzring die not
wendige Formstabilität beim Verspannen zwischen Ring
steg und Rohrflansch und bei der Betätigung der Ventil
klappe, während der äußere weichelastische Dichtring
die radiale und axiale Abdichtung ermöglicht.
Da der Tragring einen größeren Außendurchmesser auf
weist als der Dichtring, liegt der Tragring direkt an
dem Ringsteg an. Dadurch wird die Formstabilität des
Sitzrings zusätzlich erhöht, da der Tragring auf seiner
stromabwärtigen Seite von zwei zueinander recht
winkligen, starren Flächen am Ringsteg gehalten wird.
Der gesamte Sitzring erhält dadurch und durch den Sitz
ring verspannenden Rohrflansch auf der stromaufwärtigen
Seite eine exakt definierte axiale Lage, die sich weder
bei Betätigung der Ventilklappe noch bei hohem
Betriebsmitteldruck ändert.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß an dem anderen axialen Ende des Ventilgehäuses ein
Ring lösbar befestigt ist, der den Tragring an seiner
anderen axialen Stirnfläche zumindest teilweise über
greift und einseitig axial abstützt.
Ein derartiges Klappenventil kann beidseitig als Endar
matur mit hohem Druck beaufschlagt werden, da der Trag
ring einerseits von dem Ringsteg und andererseits von
dem Ring in beide axialen Richtungen starr abgestützt
ist. Dies ist dann vorteilhaft, wenn beim Aufbau einer
Rohrleitungsanlage noch nicht feststeht, welcher Teil
der Rohrleitung einseitig gelöst bzw. welcher Teil der
Rohrleitung bei vollem Differenzdruck abgesperrt werden
muß.
Der Tragring kann an beiden axialen Stirnflächen radi
ale Abstufungen aufweisen, in die der Ringsteg einer
seits und der Ring andererseits eingreifen. Dies hat
den Vorteil, daß der Ring, der an seiner radialen
Außenfläche im Ventilgehäuse abgestützt ist, auch an
seiner radialen Innenfläche eine Abstützung durch den
Tragring erfährt, so daß bei hohen Druckbelastungen die
mechanische Festigkeit der Ringbefestigung am Ventilge
häuse erhöht wird.
Der Ringsteg kann von einem dem Ring entsprechenden,
weiteren lösbar befestigten Ring gebildet sein. Dadurch
ist es in vorteilhafter Weise möglich, den Sitzring von
beiden Seiten des Klappenventils auszuwechseln.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnun
gen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Klappen
ventils mit einseitig angeflanschter Rohrlei
tung im Querschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den in das Ventilge
häuse eingebauten Sitzring als vergrößerter
Ausschnitt aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht eines zweiten Ausführungs
beispiels und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in
Fig. 3.
Das Klappenventil 1 ist in Fig. 1 als Endarmatur mit
einseitig angeflanschter Rohrleitung 2 dargestellt. Die
Ventilklappe 3 ist um eine von der Spindel 4 gebildeten
Achse quer zur Strömungsrichtung des Betriebsmittels
schwenkbar im Ventilgehäuse 5 gelagert. Die Spindel 4,
die drehfest mit der Ventilklappe 3 verbunden ist, wird
an ihrem einen aus dem Ventilgehäuse 5 heraustretenden
Ende von einem Schneckentrieb 6 über einen Handhebel 7
betätigt, um die Ventilklappe 3 zwischen einer Öff
nungsstellung und einer Schließstellung verschwenken zu
können.
In Schließstellung sperrt die Ventilklappe 3 den Strö
mungsquerschnitt vollständig ab, indem sie gegen einen
Sitzring 8 radial abdichtet, der aus einem Dichtring 9
und einem Tragring 10 besteht. Die Abdichtung erfolgt
durch Verformung des elastischen Dichtrings 9, der den
konzentrisch, im Inneren des Sitzrings 8 angeordneten
Tragring 10 im wesentlichen U-förmig umgibt, wobei die
radiale Außenfläche des Sitzrings 8 im wesentlichen von
dem Tragring 10 gebildet ist. Die radiale Außenfläche
des Tragrings 10 liegt direkt radial am Ventilgehäuse 5
an, während die radiale Innenfläche aus elastischem
Material den Sitz für die Ventilklappe 3 bildet. Der
elastische Dichtring 9 ist, wie erwähnt, im Querschnitt
im wesentlichen U-förmig gestaltet, wobei die rohrlei
tungsseitige Stirnfläche 11 gegen den Rohrflansch 12
der Rohrleitung 2 axial abdichtet. Dieser Rohrflansch
12 wird mit mehreren Schrauben 13 am Ventilgehäuse 5
festgeschraubt, das hierfür am äußeren radialen Umfang
entsprechende Augenlöcher 14 mit Innengewinde aufweist.
Der Tragring 10 des Sitzrings 8 hat einen größeren Au
ßendurchmesser als der Dichtring 9, so daß er radial
übersteht. Der Sitzring 8 weist zwei Bohrungen auf, die
quer durch den Sitzring 8 verlaufen und durch die die
Spindel 4 der Ventilklappe 3 hindurchgeführt ist. Auf
seiner radialen Außenfläche ist an den Durchtrittsstel
len der beiden Bohrungen jeweils eine Ringnut 15 ange
ordnet, die zur Abdichtung des Sitzrings 8 gegen die
Spindel 4 einen O-Ring 16 enthält. Dieser O-Ring 16
dichtet auch gegen das radial angrenzende Ventilgehäuse
5 und jeweils eine mit der Spindel 4 koaxiale im Ven
tilgehäuse 5 befindliche Führungsbuchse 17 der Spindel
4 ab. Die Innenflächen 18 der Bohrungen durch den Sitz
ring 8 sind aus dem elastischen Material des Dichtrings
9 und einstückig mit diesem. Auf der dem Rohrflansch 12
abgewandten Seite des Ventilgehäuses 5 wird der Sitz
ring 8 von einem Ringsteg 19 gehalten, der von dem Ven
tilgehäuse 5 radial nach innen absteht. Der Tragring 10
des Sitzrings 8 liegt dabei mit dem Randbereich seiner
stromabwärtigen quer zur Strömungsrichtung verlaufenden
Stirnfläche 20 a axial an dem Ringsteg 19 an, während
der elastische Dichtring 9 an der inneren radialen Um
fangsfläche des Ringstegs 19 radial anliegt. Der Sitz
ring 8 wird mit Hilfe des Ringstegs 19 exakt in seiner
Lage gehalten, so daß er bei Betätigung der Ventilklap
pe 3 keinen Verformungen unterliegt, die zu einer Un
dichtigkeit des Ventilklappensitzes führen können.
Das Klappenventil 1 kann auch als Zwischenarmatur zwi
schen zwei Rohrleitungen eingebaut werden, wobei der
Ringsteg 19 durch seinen bündigen seitlichen Abschluß
mit der Anschlagfläche 27 des Ventilgehäuses 5 das An
flanschen eines Rohrflansches nicht behindert.
Die Montage des Sitzrings 8 erfolgt von der stromauf
wärtigen Seite des Ventilgehäuses 5, indem der Sitzring
8 bis zu dem von dem Ringsteg 19 gebildeten Anschlag in
das Ventilgehäuse 5 eingeschoben wird.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Klappenventils, bei dem auf der dem Ringsteg 19 abge
wandten Seite des Ventilgehäuses 5 ein mit dem Sitzring
8 konzentrischer, im Querschnitt rechteckiger Ring 21
überwiegend im Ventilgehäuse 5 eingelassen befestigt
ist. Hierzu weist der Ring 21 stirnseitig umfangsmäßig
gleichmäßig verteilte Bohrungen auf, die Senkgewinde
schrauben 24 aufnehmen, die in das Ventilgehäuse 5 ein
geschraubt werden. Der Außendurchmesser des Rings 21
entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser der
Anschlagfläche 27 am Ringsteg 19. Der Innendurchmesser
des Ringes 21 ist kleiner als die Durchtrittsöffnung
des Ventilgehäuses 5, so daß ein dem Ringsteg 19 ent
sprechender Teil 25 radial nach innen absteht. Dabei
weist der Ring 21, wie in Fig. 4 ersichtlich, bezüglich
des radial vom Ventilgehäuse 5 abstehenden Teils 25
eine zum Querschnitt des Ringstegs 19 symmetrische Kon
tur auf. Außerdem bildet der Ring 21 mit seiner Stirn
fläche 26 eine Anschlagfläche für den Rohrflansch 12,
die der Anschlagfläche 27 am Ringsteg 19 spiegelsymme
trisch entspricht.
In Fig. 4 ist ein Sitzring 8 gezeigt, dessen Tragring
10 an seinen axialen Enden radial mit Abstufungen 22,
23 abgestuft ist. Der Ringsteg 19 bzw. der Teil 25 des
Rings 21 greifen in die beiden Abstufungen 22, 23 je
weils ein und stützen den Tragring 10 sowohl axial als
auch radial. Dadurch ist die Lage des Tragrings 10
starr fixiert, so daß das Klappenventil 1 von beiden
Anschlußseiten her mit hohem Differenzdruck beauf
schlagt werden kann und somit wahlweise von beiden Sei
ten her als Endarmatur verwendet werden kann.
Der elastische im Querschnitt im wesentlichen U-förmige
Dichtungsring 9 liegt mit den radialen Umfangsflächen
seiner Schenkel einerseits an der radialen Umfangsflä
che des Ringstegs 19 und andererseits an der inneren
radialen Umfangsfläche des Rings 21 an. Die radialen
Umfangsflächen sind dabei auf der gleichen Höhe wie die
radialen Umfangsflächen der Abstufungen 22, 23. In
Axialrichtung steht der Dichtungsring 9 beidseitig
etwas über die jeweiligen stirnseitigen Anschlagflächen
26, 27 des Ventilgehäuses 5 bzw. des Ringes 21 vor, um
beim Anflanschen eines Rohrflansches abdichtend zusam
mengepreßt zu werden.
Das Ausführungsbeispiel des Klappenventils gemäß Fig. 3
mit dem Ring 21 kann auch in Verbindung mit einem Trag
ring 10 ohne Abstufungen, wie in den Fig. 1 und 2 ge
zeigt, verwendet werden.
Der Ringsteg 19 kann auch durch eine spiegelsymmetri
sche Anordnung eines weiteren, dem Ring 21 entsprechen
den Ringes gebildet sein, wodurch der Sitzring 8 von
beiden Seiten des Klappenventils 1 auswechselbar ist,
ohne das gesamte Klappenventil demontieren zu müssen.
Claims (4)
1. Klappenventil, insbesondere als Endarmatur an
Rohrleitungen, mit einem Ventilgehäuse, an dessen
zwei axialen Enden Rohrleitungen anflanschbar
sind, mit einer in dem Ventilgehäuse schwenkbar
gelagerten Ventilklappe, die in Schließstellung
radial gegen einen Sitzring im Ventilgehäuse
abdichtet, der aus einem Dichtring und einem den
Dichtring radial umfassenden, axial abgestützten
Tragring besteht, wobei der Dichtring mit seinen
axialen Stirnflächen jeweils axial über die Enden
des Ventilgehäuses übersteht und den Tragring
U-förmig umschließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring (9) den Tragring (10) nur soweit
U-förmig umschließt, daß ein Teil des Tragrings
(10) radial übersteht, und daß ein mit einem axia
len Ende des Ventilgehäuses (5) bündig ab
schließender Ringsteg (19) den über den Dichtring
(9) radial überstehenden Teil des Tragrings (10)
übergreift und an seiner einen Stirnfläche (20 a)
axial abstützt.
2. Klappenventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem anderen axialen Ende des Ven
tilgehäuses (5) ein Ring (21) lösbar befestigt
ist, der den Tragring (10) an seiner anderen
Stirnfläche (20 b) zumindest teilweise übergreift
und einseitig axial abstützt.
3. Klappenventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Tragring (10) an beiden
Stirnflächen (20 a, 20 b) radiale Abstufungen (22, 23)
aufweist und daß der Ringsteg (19) einerseits und
der Ring (21) andererseits in die jeweilige Ab
stufung (22, 23) eingreifen.
4. Klappenventil nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ringsteg (19) von
einem dem Ring (21) entsprechenden, lösbar be
festigten Ring gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853513060 DE3513060A1 (de) | 1984-04-14 | 1985-04-12 | Klappenventil |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE19848411836U DE8411836U1 (de) | 1984-04-14 | 1984-04-14 | Klappenventil |
| DE19853513060 DE3513060A1 (de) | 1984-04-14 | 1985-04-12 | Klappenventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3513060A1 DE3513060A1 (de) | 1985-10-17 |
| DE3513060C2 true DE3513060C2 (de) | 1987-09-10 |
Family
ID=25831232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853513060 Granted DE3513060A1 (de) | 1984-04-14 | 1985-04-12 | Klappenventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
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