DE35110C - Rotirende Wasserhebemaschine - Google Patents
Rotirende WasserhebemaschineInfo
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- DE35110C DE35110C DENDAT35110D DE35110DA DE35110C DE 35110 C DE35110 C DE 35110C DE NDAT35110 D DENDAT35110 D DE NDAT35110D DE 35110D A DE35110D A DE 35110DA DE 35110 C DE35110 C DE 35110C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D5/00—Pumps with circumferential or transverse flow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
OSCAR SCHMEISSER in LANDSBERG a. W. Rotirentle Wasserhebemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom z. August 1885 ab.
In einem Gehäuse b, welches durch einen Deckel luftdicht verschlossen ist, befindet sich
ein Zellenrad g, welches auf einer WeIIe1/ sitzt,
die in den beiden Lagern r und zwischen den Stellschrauben ο geführt ist. An der Peripherie
dieses Rades befinden sich die durch die Scheidewände d getrennten Zellen e, welche
nach aufsen vollständig, nach innen nur durch einen Kanal c partiell geöffnet sind. Die
Spiegel dieser Kanäle c sind nach der Mitte zu nach demselben Kegel abgedreht wie die
Oeffnung des in das Gehäuse inwendig hineinführenden
Dampfrohres α mit seiner ringförmigen1 Fortsetzung s.
Da nun das Zellenrad g mit Welle durch die Stellschrauben ο verschiebbar ist, so kann
der Spalt zwischen dem Dampfrohr α und dem Dampfkahal c auf das äufserste verengt
werden, so dafs möglichst wenig Dampf entweicht. Dieser Dampf wird , da zwischen
Zellenrad und Gehäuse sehr niedriger Druck herrscht, durch das aus dem Rohr q eintretende
Wasser condensirt. Der nun aus dem Rohr α in den Kanal c und die Zelle e
eintretende Dampf verdangt, wenn hierin Wasser vorhanden ist, dasselbe in ein an dem
Gehäuse tangential - spiralartig angebrachtes Rohr h. Bei vorausgesetzter Drehung des
Zellenrades gelangt die nun mit Dampf gefüllte Zelle in einen bis auf die Spielräume I1 und i2
abgedichteten Raum k des Gehäuses, aus welchem sie bei Z wieder über ein der Drehrichtung
des Zellenrades entgegengesetzt angebrachtes tangential-spiralartig an das Gehäuse
angeschlossenes Saugerohr m gelangt.
Das Gehäuse b b1} in welchem sich das um
seine Achse drehbare Rad g mit durch Scheidewände d getrennten Zellen e befindet, wird
bis auf die Spielräume Z1 und I2 zwischen den
äufseren Oeffnungen C2 einer Anzahl Zellen
und dem Gehäuse bezw. zwischen den inneren Oeffnungen C1 derselben Zellen und dem Gehäuse
in einen Saug- und einen Druckraum getheilt.
Durch das im Saugraum mittelst condensirten Dampfes hergestellte Vacuum wird aus dem
hier angeschlossenen Rohr m ein Flüssigkeitsstrom angesaugt und durch die äufseren Oeffnungen
C9 der Zellen e in diese, hineingeführt.
Der Flüssigkeitsstrom wird aber bei seinem Eintritt derartig gerichtet, dafs er durch Druck
an die Zellenscheidewände d das Zellenrad in Umdrehung versetzt.
Bei dieser Drehung bewegen sich die mit Flüssigkeit gefüllten Zellen e in dem bis auf die
Spielräume Z1 und I2 vom Saugraum getrennten
Druckraum und gelangen hier mit ihren inneren Oeffnungen C1 über die Mündung eines Dampfrohres
a, aus welchem Dampf in die Zellen
hineintritt und die Flüssigkeit in ein an den Druckraum angeschlossenes Druckrohr h verdrängt.
Die nun mit Dämpf gefüllten Zellen kehren bei der Weiterdrehung des Zellenrades
in den.Saugraum zurück und der in demselben befindliche Dampf condensirt sich an dem angesaugten
Flüssigkeitsstrom und stellt so das oben vorausgesetzte Vacuum her.
Die aus der Flüssigkeit im Vacuum sich ansammelnde Luft wird durch den angesaugten
Flüssigkeitsstrom an der Stelle η in den Zellen verdichtet und durch Rohr ^ aus der Ma-
schine herausgeführt. Dieses Rohr kann mit Rückschlagventil versehen sein.
Zur schnelleren Condensation des gearbeitet habenden Dampfes sind die Einspritzrohre ρ
und q angebracht worden. -
Durch die vollständige Condensation des unterwegs schon durch Saugrohr j? zum Theil
condensirten Dampfes an dem in dem Saugrohr m vorhandenen Wassser treibt nun der
Luftdruck das frische Wasser in die luftleeren Zellen. Da nun aber Rohr m nur das
Zellenrad tangirt, so legt sich das daraus angesaugte Wasser in die Zellen hinein und treibt
aufserdem dieses Rad durch die Zellenwände. Die mit frischem Wasser jetzt gefüllten Zellen,
gelangen bei weiterer Drehung wieder bei einer Dichtung η des Gehäuses vorbei mit ihren
Dampf kanälen bezw. Spiegeln über die Mündung des Dampfzuführungsrohres a, wodurch
sich obiges Spiel wiederholt. Das Wasser strömt daher mit grofser Geschwindigkeit ein.
Angenommen, dieselbe sei io m pro Secunde und der mittlere Umfang des Zellenrades sei
ca. 400 mm, dann beträgt die Tourenzahl 25 pro Secunde.
Bei 20 Zellen sind in einer Secunde 500 am DampfeinströmiOhr α vorbeigegangen. Die
Dampfadmission und -Expansion ist in drei Zellen vor sich gegangen, folglich hat der
Dampf in einer 3/500 Secunde gearbeitet. Hierdurch
entsteht nur geringes Niederschlagen und ein sofortiges Nachdampfen bei weitgehender
Expansion, da eine " bedeutende Mischung wie auch Wärmeleitung bei der
grofsen Geschwindigkeit des durchgehenden Wassers nicht stattgefunden hat. Beträgt das
axiale Profil der Zelle 8 qcm, so sind in 1 Secunde 0,08 X 100 = 8 1 gefördert worden.
Diese Pumpe repräsentirt daher in ihrer einfachen Form eine vollständige Expansions-Condensationsmaschine
mit Pumpe.
Um den schädlichen Raum auf ein Minimum zu bringen, ist eine Justirung des Zuflufsrohres
in seinem Querschnitt erforderlich. Nach Bedarf können die Lager nachstellbar gemacht
werden.
Das Zellenrad wie der Ring s besitzen Löcher t und u, damit der Druck möglichst
im abgedichteten Theil des Gehäuses gleich bleibt. Das durch die Rohre ρ und q, sowie
aus den Zellen sich sammelnde Condensationswasser wird durch den Spielraum I1 und das
Saugrohr m entfernt.
Bei der Verwendung dieser Pumpe zu einem Reactionspropeller ist nur nöthig, dieselbe auch
für Rückwärtsgang einzurichten. Es mufs also das Saugrohr zum Druckrohr und das Druckrohr
zum Saugrohr werden. Dies erreicht man einfach dadurch,· dafs man Dampfrohr a
schliefst und α öffnet. Dies setzt voraus, dafs die Maschine in diesen Punkten vollständig
symmetrisch ausgeführt ist.
Diese Pumpe kann nun auch noch mit gespannter heifser Luft arbeiten.
In diesem Falle wird die ganze zur Condensation gemachte Einrichtung fortgelassen,
das Wasser im Saugrohr aber nun mit Druck eingeführt, damit es rückwärts durch die Kanäle
c die Luft durch das Gehäuse nach aufsen entfernt und aufserdem dem Zellenrad die
nöthige Tourenzahl giebt.
Als Motor auf dem Lande kann der mit grofser Geschwindigkeit herausgeworfene
Wasserstrahl direct auf eine Turbine wirken, deren Achse sogar Zusammenhang mit der
Achse des Zellenrades besitzen kann.
Das Anlassen des Zellenrades kann durch die Schrägstellung des Dampfzuführungsrohres
gegen die Zellen geschehen oder durch jeden Apparat, der im Stande ist, dem Rad die erste
Drehung zu geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine rotirende Wasserhebemas'chine, bestehend aus einem Gehäuse (b) mit ringförmigem Kanal (e), in. welchem ein Zellenrad (g) durch einen aus der Düse (α) tretenden Dampfstrahl und den durch den Kanal fm e h) gehenden Wasserstrom gedreht wird, wodurch in der beschriebenen Weise die Ansaugung des Wassers durch Rohr (m) und die Fortdrückung desselben durch Rohr (h) bewirkt wird, eventuell in Verbindung mit den Kaltwasserröhren (p q) zur Verdichtung des Dampfes in den Zellen und dem Gehäuse.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35110C true DE35110C (de) |
Family
ID=310985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35110D Expired - Lifetime DE35110C (de) | Rotirende Wasserhebemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35110C (de) |
-
0
- DE DENDAT35110D patent/DE35110C/de not_active Expired - Lifetime
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