DE17781C - Rotirender Kondensationsapparat: - Google Patents

Rotirender Kondensationsapparat:

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DE17781C
DE17781C DENDAT17781D DE17781DA DE17781C DE 17781 C DE17781 C DE 17781C DE NDAT17781 D DENDAT17781 D DE NDAT17781D DE 17781D A DE17781D A DE 17781DA DE 17781 C DE17781 C DE 17781C
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DE
Germany
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condensation
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Application number
DENDAT17781D
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English (en)
Original Assignee
TH. ELCOATE in New-Castle on Tyne
Publication of DE17781C publication Critical patent/DE17781C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/08Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium with rotatable members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
THOMAS ELCOATE in NEW-CASTLE on Tyne. Rottender Condensationsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1881 ab.
Bei den gewöhnlichen Condensatoren wird aufser der Condensationskammer noch eine Kaltwasserpumpe und eine Luftpumpe angewendet. Bei der vorliegenden Einrichtung sind alle diese Theile in einem Theil vereinigt.
Der Apparat ist in seiner äufseren Form und derjenigen seiner wirksamen Theile einer Centrifugalpumpe sehr ähnlich, deren Welle und Flügel hohl sind. Aus der hohlen Welle gelangt der zu condensirende Dampf in die hohlen Flügel. Der hohle Raum in diesen letzteren verengt sich nach der Peripherie des Flügelrades hin allmälig und mündet in dieses aus. In diesen hohlen Raum wird das Condensationswasser von dem einen Ende der Welle her eingelassen, und indem es dann aufsen an den Flügeln austritt, gelangt es in •die mit dem Gehäuse verbundene Austrittsröhre, durch welche der condensirte Dampf sammt dem Kühlwasser den Apparat verläfst. Der Erfinder hält es für zweckmäfsig, eine innere Hülse anzuwenden, mit der die Flügel verbolzt, vernietet oder sonstwie vereinigt werden können, so dafs dadurch ein Raum zur Aufnahme des Condensationswassers gebildet wird; indessen soll hierdurch nur die Solidität eines derartigen Flügelwerkes erhöht werden; nothwendig ist die beschriebene Verbindung nicht. . Die hohle Welle. ist an ihren äufseren Enden mit den Wasser- bezw. Dampfröhren durch geeignete Anschlufsstücke so verbunden, dafs eine Drehung der Welle stattfinden kann. Das äufsere Gehäuse des Condensators ist ungefähr das eines gewöhnlichen Ventilators.
Der Apparat functionirt, wie folgt: Wenn man die Flügelwelle mittelst einer Riemscheibe oder eines. sonstigen Transmissionsmittels in rasche Umdrehung versetzt, so wird
einen Seite Wasser und von der anderen Seite Dampf in die hohle Welle eingesogen. Diese können sich in der Welle nicht vermischen, weil sie durch eine Scheidewand von einander getrennt sind. Sowohl Dampf als Wasser werden nach der Peripherie des Gehäuses getrieben, ersterer durch seine Spannkraft, letzteres durch die Centrifugalkraft.
Das Condensationswasser wird sammt der etwa darin enthaltenen Luft nach aufsen getrieben und tritt aus den Flügelkanälen in das äufsere Gehäuse über, worauf es dann nach der Austrittsröhre des letzteren befördert wird. Durch die von dem Dampfstrahl hervorgerufene , Saugwirkung soll die Geschwindigkeit des Wassers noch vermehrt werden. Auf diese Weise verrichtet der Condensator ohne irgend welche sonstigen beweglichen Organe gleichzeitig die Functionen einer Condensationskammer, einer Luftpumpe und einer Kaltwasserpumpe.
In manchen Fällen bringt der Erfinder Leitungskanäle in der Art an, dafs beide Seiten der Flügelwände vom Wasser. umspült werden können, um dadurch noch die Condensationswirkung des Apparates zu erhöhen, auch wenn dies mehr Aufwand an Betriebskraft erfordern sollte.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist A das feststehende Condensatorgehäuse, das am besten aus Gufseisen in zwei Hälften hergestellt wird, die mit einander durch Bolzen verbunden werden. Durch die Mitte dieses Gehäuses geht eine Hohlwelle PO, die durch eine Riemscheibe F getrieben wird. Diese hohle Welle ist ungefähr auf der Mitte der Breite des Ge-
häuses durch eine Scheidewand V in zwei Abtheilungen P und O getheilt. In die Abtheilung P tritt Dampf und in die Abtheilung O das Condensationswasser ein. J' sind gekrümmte, innere Kanäle, die durch die OefFnungen H mit dem Theil P der Hohlwelle communiciren. /' sind äufsere Kanäle, welche durch die an die OefFnungen S des Theiles O der Hohlwelle anschliefsenden Wände / gebildet werden.
KK sind zwei messingene, mit der hohlen Welle durch Niete fest verbundene seitliche Scheiben. Die Wandungen J und / sind mit der Welle entweder aus einem Stück gegossen pder sie sind besonders daran beFestigt. Der Erfinder zieht es vor, die Wände JJ mit der hohlen Achse zu vernieten und die Wände / durch messingene Nieten oder Bolzen L, die länger als die Wände breit sind, zu befestigen, das Ganze dann in den Formsand einzulegen und die seitlichen Abschlufswände KK darauf zu giefsen. Die Wände IJ sind mit OefFnungen, Fig. 3, versehen, um daran dem Metallgufs einen besseren Halt zu gewähren; Der Theil P der hohlen Welle ist von einer Stopfbüchse NQ, Fig. 2, umschlossen, um ein Durchströmen von Dampf zu verhüten. B sind Lagerringe, welche in die für sie eingedrehte Nuth genau eingepafst sind und der hohlen Welle als Lager dienen. C C sind metallene Dichtungsringe, welche in ihrer ringförmigen Nuth genau passend liegen und durch Nuth und Feder an einer Drehung im Gehäuse verhindert werden. DD, Fig. 2, sind in jene Nuth lose eingebrachte Ringe, welche auf einer Seite Federn tragen, die den Dichtungsring C andrücken; die Spannung dieser Federn kann durch Kopfschrauben E regulirt werden. Genannte Dichtungsringe sollen die Welle gegen die Flüssigkeitsmasse im Gehäuse abdichten. G ist ein mit vier Armen versehenes Lagerstück , in dem die Stopfbüchse Q angeordnet ist; dasselbe ist aufserdem mit einem Plantsch für den Anschlufs des Dampfrohres versehen. Ein ähnlicher Flantsch befindet sich am anderen Ende der hohlen AVelle an dem Gehäuse A selbst.
Wenn nun die Hohlwelle PO durch einen über die Riemscheibe F gelegten Riemen oder auf andere Weise in Umdrehung versetzt und der zu condensirende Dampf in den Theil P der hohlen Welle eingelassen wird, so strömt er durch die OefFnungen H in die Hohlräume J' der Flügel über. Zugleich wird Wasser in den Theil O der Hohlwelle eingesogen, dringt durch die OefFnungen 5 in die äufseren Hohlräume J' der Flügel und kühlt dadurch diese' ab. Durch die Centrifugalkraft, welche bei einer raschen Drehung in der Richtung der Pfeile U entsteht, werden Dampf, Luft und Condensationswasser aus den hohlen Flügeln bei X herausgeschleudert. Diese Austrittsöfmung X kann nach Wunsch auch an der Peripherie der1 mit den Flügeln verbundenen Scheibe bei Y sich befinden, anstatt etwas nach einwärts zu liegen.
ZZ, Fig. 7, sind enge OeiFnurigen, welche mitunter in den Wänden der das Wasser aufnehmenden Abtheilung der Flügel angebracht werden, um dadurch Strahlen von Wasser in das Gehäuse hinein zu schleudern. Mitunter kommen die Abtheilungen / auch in Fortfall; es mufs dann das gröfste oder das gesammte Wasserquantum durch derartige, nur entsprechend vergröfserte OefFnungen Z austreten. , Der Apparat geht dabei aus einem Oberflächen- ■ condensator 'in einen Einspritzcondensator über. Die Zuströmung des Wassers kann durch ein Ventil geregelt, und der Zugang nach den OefFnungen Z kann durch einen in der hohlen. Welle O angebrachten Schieber vermehrt oder vermindert werden.

Claims (1)

  1. P ATENT-An spruch:
    Ein Condensator, der sich selbst das erforderliche Condensationswasser dadurch herbeischafft, dafs man ihn in rasche Rotation versetzt, wodurch einerseits das Condensationswasser angezogen wird und andererseits Luft und condensirte Dämpfe fortgeschafft werden, und an demselben:
    a) die getrennten Kanäle I' J' für Dampf und für Wasser, welche Kanäle neben einander herlaufen und sämmtlich in eine hohle Drehwelle O P einmünden;
    b) die Herstellung von Durchgangskanälen I' J' für Condensirung des Dampfes in der Art, dafs man die Kanalwände mit der Drehwelle O P vernietet oder sonstwie befestigt und die seitlichen Abschlufswände KK für sämmtliche Kanäle direct angiefst, um einen einzigen festen Leitapparat zu erhalten;
    c) das Verfahren der Unterstützung der Centrifugalwirkung beim Fortschaffen der Luft und der Condensationsmasse, darin bestehend, dafs man einen Wasserstrahl mit grofser Schnelligkeit durch die Ausmündung der Condensationskanäle hjndurchtreibt, der dann Luft und Wasser mit sich fortreifst;
    d) die Anordnung der Verpackung der hohlen Welle und des Anschlusses der Dampf- und Wasserrohren an den Apparat in der Art, dafs, während letztere Röhren festliegen, wenig oder kein Wasser aus der rasch rötirenden hohlen Welle hervordringen kann, ausgenommen dasjenige Wasser, welches in die Condensationskanäle /' überströmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17781D Rotirender Kondensationsapparat: Active DE17781C (de)

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