DE350577C - Vorrichtung zur kontinuierlichen Kristallisation heisser Salzloesungen - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Kristallisation heisser Salzloesungen

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DE350577C
DE350577C DENDAT350577D DE350577DD DE350577C DE 350577 C DE350577 C DE 350577C DE NDAT350577 D DENDAT350577 D DE NDAT350577D DE 350577D D DE350577D D DE 350577DD DE 350577 C DE350577 C DE 350577C
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salt
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DENDAT350577D
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Maschinenbau-Akt-Ges Balcke
Balcke AG
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Maschinenbau-Akt-Ges Balcke
Balcke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/14Purification

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Description

  • Vorrichtung zur kontinuierlichen Kristallisation heißer Salzlösungen. In dem Hauptpatent 340022 ist eine Vorrichtung zur Xristallisierung von Salzlösungen beschrieben, welche aus mehreren hintereinander angeordneten Xristallisationszellen besteht. Die an dem umlaufenden Teil der Kristallisationsvorrichtung sich ausscheidenden Salze können, wie dies im Hauptpatent beschrieben ist, durch Abstreifer beseitigt werden. Es findet jedoch erfahrungsgemäß bei derartigen Kühleinrichtungen auch eine Salzabscheidung in den toten Räumen der Vorrichtung statt. Diese Salzabscheidungen werden, da sie nicht besonders abgestreift werden, allmählich anwachsen und dann plötzlich infolge irgendwelcher äußerer Einflüsse in Form großer Blöcke abfallen. Dies kann unter Umständen zu Betriebsstörungen Veranlassung geben.
  • Zweck der Erfindung ist, diesen Übelstand zu beseitigen, und zwar geschieht dies derart, daß in den Kristallisatorzellen Spritzeinrichtungen eingebaut sind, die Lauge derartig in die toten Räume hineinspritzen, daß dort sich etwa bildende Salzablagerungen gelöst und ausgespült werden. Das Wesen der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen die Abb. = und 2 die Entstehung der Salzablagerungen in toten Räumen, die Abb. 3 und q. die Vorrichtungen zur Beseitigung der Salzablagerung in diesen Räumen. Wie aus den Abb. x und 2 ersichtlich ist, können an den Stellen a sich im Betrieb Salzablagerungen bilden, die mit der Zeit beträchtlich anwachsen und schließlich, als schwere Blöcke nach unten fallend, die Scheibensysteme und die Abstreifer beschädigen, zum mindesten aber in ihrer Wirkung erheblich stören können.
  • In den Abb. 3 und 4 sind in der Nähe der toten Räume Spritzbrausen b angeordnet. Durch diese wird entweder während der ganzen Dauer des Betriebes oder aber von Zeit zu Zeit eine aufnahmefähige Lauge eingespritzt. Die Laugenstrahlen treffen gegen diejenigen Gehäusestellen, an welchen Salzablagerungen sich bilden könnten, und spülen dieAnsätze entweder sofort im Entstehen oder kurze Zeit danach in kleinen Mengen ab. Das abgespülte Salz wird mit der durch die Vorrichtung hindurchgehenden Lauge gleichmäßig abgeführt.
  • Die Erfindung ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel an einem Scheibenkühler nach dem Hauptpatent 340022 gezeigt. Sie kann jedoch auch auf andere Kristallisatoren entsprechende Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Vorrichtung zur kontinuierlichen Kristallisation heißer Salzlösungen nach Patent 340o22, dadurch gekennzeichnet, daß in den toten Winkeln bzw. toten Rännen (a), in welchen eine Salzablagerung stattfinden könnte, Brausen oder ähnliche Spritzeinrichtungen (b) vorgesehen sind, durch welche während des ganzen Betriebes oder von Zeit zu Zeit Lauge derart eingespritzt wird, daß etwa sich bildende Salzablagerungen abgespült werden.
DENDAT350577D Vorrichtung zur kontinuierlichen Kristallisation heisser Salzloesungen Expired DE350577C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010041124A1 (de) 2010-09-21 2012-03-22 Robert Bosch Gmbh Schieberventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102010041124A1 (de) 2010-09-21 2012-03-22 Robert Bosch Gmbh Schieberventil

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