DE3502840C2 - Antitaumel-Vorrichtung für einen Nähmaschinenschlingenfängerantrieb - Google Patents
Antitaumel-Vorrichtung für einen NähmaschinenschlingenfängerantriebInfo
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Abstract
Es ist eine Antitaumel-Vorrichtung für eine Verbindungsstange (3) in einem Mechanismus für Nähmaschinen beschrieben, welcher eine Kurbelwelle (1) aufweist, die über eine kugelförmige Verbindung (4) mit dem breiteren Ende (5) der Verbindungsstange (3) verbunden ist, deren schmaleres Ende (6) über eine ähnliche kugelförmige Verbindung (7) mit einem Arm (8) verbunden ist, der mit einer angetriebenen Welle (9) fest verbunden ist, deren Achse senkrecht zur Achse der Kurbelwelle (1) verläuft. Bei dieser Vorrichtung ist ein starres Element (13) integral und senkrecht zur angetriebenen Welle (9) angeordnet und an dieser befestigt, im Verhältnis zu welcher sie sowohl in axialer als auch in radialer Richtung eingestellt werden kann. Dieses starre Element (13) berührt eine gekrümmte Fläche (12), die auf dem schmaleren Ende (6) der Verbindungsstange (3) gebildet ist und konzentrisch zur Achse des schmalen Endes (6) der Verbindungsstange (3) verläuft, an welche Fläche (12) das genannte Element (13) während der Bewegungen des Mechanismus in paralleler Weise reiben kann.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Antitaumel-Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Eine dem Oberbegriff des Anspruches 1 entsprechende Antitaumel-Vorrichtung ist durch das IT-PS 5 27 691 bekannt. Diese Antitaumel-Vorrichtung enthält ein U- förmiges Führungsteil, das an einem seiner Enden mit dem schmalen Ende der Verbindungsstange fest verbunden ist, während das andere Ende innerhalb eines Schlitzes angeordnet ist, welcher parallel zur Achse der Verbindungsstange verläuft und in dem kugelförmigen Ende des Armes gebildet ist, der mit der Verbindungsstange gekoppelt ist. Nachteilig bei dieser Antitaumel- Vorrichtung ist, daß der Schlitz einer sehr großen Abnutzung unterworfen ist und verformt wird, was dadurch bewirkt wird, daß die Verbindungsstange, die zusammen mit ihrer eigenen Kurbelwelle einen Kreis beschreibt, zum U-förmigen Führungsteil geneigt ist, das mit der Verbindungsstange selbst fest verbunden ist, während der Arm um die Achse der angetriebenen Welle oszilliert bzw. hin- und herschwingt, so daß der Sitz linear verschoben wird, während das U-förmige Teil mit seinem Ende in dem Schlitz sich dreht, der so aufgrund der Abnutzung verformt wird.
- Somit bewirkt das Spiel, das zwischen dem Schlitz und dem U-förmigen Teil erzeugt wird, ein unvermeidliches Wackeln bzw. Taumeln der Verbindungsstange relativ zur kugelförmigen Verbindung des Armes und deshalb wird der Mechanismus wegen des kontinuierlichen bzw. fortgesetzten Klopfens der Verbindungsstange während des o. g. Taumelns, geräuschvoll bzw. laut. Dies kann sogar dazu führen, daß das U-förmige Teil bricht und daß es daraufhin und der gesamte Arm mit dem kugelförmigen Kopf und dem geradlinigen Sitz ersetzt werden muß. Dies trifft in entsprechender Weise für die Verbindung zwischen dem Ende des U-förmigen Teils und dem schmalen Ende der Verbindungsstange zu.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Antitaumel-Vorrichtung zu schaffen, die eine weitere Verminderung des Taumelns der Verbindungsstange sicherstellt und dabei bruchsicher ausgebildet ist.
- Diese Aufgabe wird bei einer Antitaumel-Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 durch die im Kennzeichen dieses Anspruches angegebenen Merkmale gelöst.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Antitaumel-Vorrichtung sind in den Unteransprüchen (Ansprüche 2 und 3) beschrieben.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung gemaß einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
- Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2 und
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung.
- Die Figuren zeigen eine Welle 1 mit einem Kurbelansatz 2, mit dem eine Verbindungsstange 3 über eine kugelförmige Verbindung bzw. Kupplung 4 verbunden ist, die im breiteren Ende 5 der Verbindungsstange 3 gehalten wird, während deren schmäleres Ende 6 über eine ähnliche kugelförmige Kupplung 7 mit einem Arm 8 verbunden ist, der mit Hilfe einer Schraube 8&min; an der angetriebenen Welle 9 befestigt ist, deren Achse unter 90° zur Achse der Welle 1 gerichtet ist.
- Die beiden das breitere Ende 5 der Verbindungsstange 3 bildenden Teile sind mit Hilfe von Schrauben 10 eng aneinandergehalten und in gleicher Weise sind die beiden das schmälere Ende 6 derselben Verbindungsstange 3 bildenden Teile mit Hilfe von Schrauben 11 eng aneinandergehalten. Das schmälere Ende 6 ist mit einer gekrümmten Fläche 12 versehen, die konzentrisch zur Achse dieses schmalen Endes ist. Parallel in Berührung mit der gekrümmten Fläche 12 ist ein starres Element, das mit der angetriebenen Welle 9 fest verbunden ist und zu dieser ebenfalls unter 90° gerichtet ist.
- Das genannte starre Element führt eine oszillatorische Bewegung einheitlich mit der genannten angetriebenen Welle während der Bewegungen des o. g. Mechanismusdurch.
- Als Ergebnis dieser Bewegungen reibt das starre Element an der genannten gekrümmten Fläche 12 und verhindert, daß die Verbindungsstange 3 nicht genau ausgerichtete Positionen im Verhältnis zu sowohl der Welle 1 als auch der angetriebenen Welle 9 einnimmt.
- Bei einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das o. g. starre Element in Form eines Stabes 13 vorgesehen, der in lösbarer Weise in einer Büchse 14 eingesteckt ist, die wiederum mit der angetriebenen Welle 9 mittels Schrauben 15 fest verbunden ist.
- Die angetriebene Welle 9 kann mit jedem beliebigen Element gekoppelt bzw. verbunden werden, das um die Achse der genannten Welle genau hin und her schwingt; dieses Element kann z. B. ein Greifer sein, wie dies in den Figuren des italienischen Patentes 5 27 691 gezeigt ist.
- Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist einfach, da dann, wenn sich die Welle 1 dreht, die Verbindungsstange 3 zusammen mit dem Arm 8 oszilliert bzw. hin- und herschwingt, so daß der Stab 13 diesen Bewegungen der Verbindungsstange folgt und dabei die letztere in vorteilhafter Weise daran gehindert wird, zu taumeln und ein Minimum an Abnutzung zwischen dem Stab 13 und der gekrümmten Fläche 12 vorhanden ist, da die relative Bewegung zwischen den Teilen, die in Berührung miteinander sind, minimal ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß jegliches Spiel zwischen der Fläche 12 und dem Stab 13 mit Hilfe einer einfachen Einstellbarkeit der Position der Büchse 14 auf der Welle 9 sowohl in axialer als auch in radialer Richtung vermieden ist.
- Das o. g. Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ermöglich jedoch nicht eine genaue Erfassung des Betrages des Druckes, der zwischen der gekrümmten Fläche 12 und dem Stab 13 erzeugt wird, wenn die Bauteile auf der Maschine montiert sind oder nach der Einstellung der Position der Büchse 14 relativ zum Arm 8.
- Aus diesem Grunde kann das starre Element gemäß vorliegender Erfindung auch in Form eines Bügels 16 vorgesehen sein, der am Arm 8 unmittelbar gehalten ist und an diesem mit Hilfe einer Schraube 17 befestigt ist, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
- Es versteht sich, daß dieser Bügel 16 dieselben betrieblichen Anforderungen wie der Stab 13 erfüllt, wobei außerdem der Druck zwischen der gekrümmten Fläche 12 und dem starren Element auch vor deren Montage an der Maschine eingestellt werden kann.
- Ist die Verbindungsstange 3 mit dem kugelförmigen Kopf 7 des Armes 8 gekoppelt, dann kann der Bedienende bereits die Position des Bügels 16 im Verhältnis zur gekrümmten Fläche 12 in der erforderlichen Weise ausrichten.
- Der Bügel 16 ist am Arm 8 derart befestigt, daß er parallel zur Achse des letzteren verläuft, wobei das Ende an der gekrümmten Fläche 12 reibt, parallel liegt und der Teil, der in den Arm selbst eingesteckt und befestigt ist, senkrecht zu dieser Achse verläuft.
- Deshalb ist es einfach durch Lösen der Schraube 17 möglich, die Lage des Bügels 16 in bezug zur Verbindungsstange einzustellen. Außerdem ist der Stab 13 bzw. der Bügel 16 auswechselbar.
Claims (3)
1. Antitaumel-Vorrichtung für einen Nähmaschinenschlingenfängerantrieb mit einer Verbindungsstange, die eine Kurbelwelle mit einem Arm verbindet, der mit einer oszillierenden angetriebenen Welle fest verbunden ist, deren Achse zur Achse der Kurbelwelle um 90° gedreht gerichtet ist, wobei die Verbindungen an jedem Ende der Kurbelwelle kugelförmige, zusammenpassende Flächen besitzen, und mit einem Element, das ein Taumeln des mit dem Arm verbundenen Endes der Verbindungsstange vermindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (13, 16) starr ausgebildet ist und an seinem einen Ende mit der angetriebenen Welle (9) fest verbunden ist und mit seinem anderen Ende an einer gekrümmten äußeren Fläche (12) der Verbindungsstange (3) anliegt, und daß das starre Element (13, 16) relativ zur angetriebenen Welle (9) sowohl in radialer als auch in axialer Richtung verstellbar befestigt ist.
2. Antitaumel-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Element ein Stab (13) ist, der in eine Büchse (14) lösbar eingesteckt ist, und daß die Büchse (14) auf der angetriebenen Welle (9) einstellbar befestigt ist.
3. Antitaumel-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Element ein Bügel (16) ist, dessen parallel zum Arm (8) verlaufender Teil mit seinem freien Ende an der Verbindungsstange (3) anliegt und dessen im wesentlichen senkrecht zum Arm (8) verlaufender zweiter Teil am Arm (8) einstellbar befestigt ist.
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