DE350245C - Zigarettenstopferhuelse mit an einem der gelenkig verbundenen Huelsenteile angeordneten Tabakschneider - Google Patents
Zigarettenstopferhuelse mit an einem der gelenkig verbundenen Huelsenteile angeordneten TabakschneiderInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes
- A24C5/42—Pocket cigarette-fillers
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. MÄRZ 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 350245 KLASSE 79 b GRUPPE 14
Math. Saldier & Söhne A.-G. in Wagstadt
Zigarettenstopferhülse mit an einem der gelenkig verbundenen Hülsenteile angeordneten
Tabakschneider.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Österreich vom 8. Juli 19,19 beansprucht.
Es sind bereits Zigarettenstopf erhüls en bekannt, bei denen an einem der beiden gelenkig
verbundenen Hülsenteile ein Tabakabschneider angeordnet ist, der beim Schließen der mit
Tabak gefüllten Hülsenteile die vorstehenden Tabakfasern durch sein Zusammenwirken mit
dem gegenüberliegenden Rand des anderen Hülsenteils abschneiden soll. Bei diesen bekannten
Konstruktionen war die Schneidkante des Tabakabschneiders parallel zum Rand des gegenüberliegenden Hülsenteiles, so daß sie auf
die vorstehenden Tabakfasern einen Schneid-
druck ausübte, der senkrecht zu diesem Rand gerichtet war. Diese senkrechte Scherrichtung
ist bei Behandlung von dünnen und weichen Materialien, wie eines auch die feinen Tabakfasern
sind, nicht verläßlich, weil ein Abbiegen und Einklemmen der Fasern zwischen den
beiden Scherteilen insbesondere dann sehr häufig vorkommt, wenn die beiden Scherteile nicht mit
größter Genauigkeit ohne Zwischenraum aneinander vorbeigleiten. Da nun Zigarettenstopferhülsen
gemeiniglich nicht als Präzisionsgeräte hergestellt werden und bei aller möglichen
Genauigkeit der Herstellung der Umstand, daß die Hülsenteile ja nur aus ganz dünnem
Blech mit einem ganz einfachen Scharnier erzeugt werden können, ein wenn auch nur geringfügiges
Verbiegen der Hülsenteile und eine Abnutzung des Scharniers nach verhältnismäßig
kurzem Gebrauch unvermeidlich macht, so wird die beabsichtigte reine Scherwirkung,
selbst wenn sie am Anfang erreicht werden sollte, bald verloren gehen, und es wird immer häufiger
vorkommen, daß Tabakfasern, anstatt glatt abgeschnitten zu werden, zwischen der Schneidkante
und dem gegenüberliegenden Hülsenrand eingeklemmt werden, worauf bei der Längsverschiebung
der Tabakfüllung durch den Stempel beim Stopfen der aufgesetzten Zigarettenhülse
diese durch die nicht abgeschnittenen Tabakfasern, die gegebenenfalls aus ihrer Einklemmung
unregelmäßig abgerissen werden, gefährdet wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine solche Zigarettenstopferhülse mit
einem Tabakabschneider, dessen Schneidkante schräg zum gegenüberliegenden Hülsenrand
verläuft oder gekrümmt ist, so daß der Scherdruck schräg zum gegenüberliegenden Hülsenrand
wirkt, wodurch ein ziehendes und nicht, wie bisher, ein drückendes Schneiden zustande
kommt.
Eine Ausführungsform einer solchen Zigarettenstopferhülse ist in der Zeichnung in Abb. 1
in Vorderansicht aufgeklappt, in Abb. 2 halb zusammengeklappt und in Abb. 4 ganz zusammengeklappt
dargestellt. Abb. 3 zeigt die zusammengeklappte Hülse in Seitenansicht,
während die Abb. 5, 6 und 7 im Querschnitt den offenen, halb bzw. ganz zusammengeklappten
Zustand veranschaulichen.
Die beiden Hülsenteile a, l· sind in der gebräuchlichen
Weise durch ein Scharnier β miteinander verbunden und besitzen über das
Scharnier vorragende Lappen d, die zur Erleichterung des Öffhens dienen. Der Rand des
Hülsenteiles δ ist als Tabakabschneider c ausgebildet, dessen Schneidekante konvex gekrümmt
ist, wobei seine Fläche selbstverständlich nach einer Zylinderfläche gekrümmt sein
muß, deren Achse im Scharnier e liegt (Abb. 7). Beim Zusammenklappen der beiden Hülsenteile
α und 5 kommt zunächst der Scheitel'der
Schneidkante des Abschneiders c mit dem Rand des Hülsenteües α zur Zusammenwirkung
(Abb. 6) und dann aufeinanderfolgend die anderen Punkte der Schneidkante, wobei der
Scherdruck an jeder Stelle (mit Ausnahme des §cheitels) schräg zur Kante des Hülsenteils a
j gerichtet ist und infolgedessen ein ziehendes ! Schneiden wie mittels einer Papierschere stattj
findet, das ein sichereres Abschneiden der feinen weichen Tabakfasern gewährleistet als das
drückende Schneiden, das sich eher für dicke und spröde Materialien eignet.
Selbstverständlich kann das ziehende Schneiden auch durch andere Gestaltungen der Schneidkante
erhalten werden. So kann die Schneidkante auch geradlinig, aber schräg nach der einen oder anderen Richtung verlaufen; man
kann der'Schneidkante aber auch eine konkave Krümmung geben, oder sie aus zwei oder mehreren
nach verschiedenen Schrägrichtungen verlaufenden Teilen zusammensetzen, sie also
auch Zickzack- oder wellenförmig gestalten. Das ziehende Schneiden gewährleistet auch
dann noch einen glatten Schnitt, wenn die Teile nicht mehr vollkommen genau zusammenpassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zigarettenstopferhülse mit an einem der gelenkig verbundenen Hülsenteile angeordneten Tabakabschneider, dadurch gekennzeichnet, daß seine Schneidkante schräg gegen den gegenüberliegenden Hülsenrand verläuft oder gekrümmt oder Zickzack- oder wellenförmig ist, um beim Zusammenklappen der Hülsenteile ein ziehendes Abschneiden der vorstehenden Tabakfasern zu gewährleisten. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT350245X | 1919-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350245C true DE350245C (de) | 1922-03-16 |
Family
ID=3672418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920350245D Expired DE350245C (de) | 1919-07-08 | 1920-07-04 | Zigarettenstopferhuelse mit an einem der gelenkig verbundenen Huelsenteile angeordneten Tabakschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350245C (de) |
-
1920
- 1920-07-04 DE DE1920350245D patent/DE350245C/de not_active Expired
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