DE211462C - - Google Patents
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- DE211462C DE211462C DENDAT211462D DE211462DA DE211462C DE 211462 C DE211462 C DE 211462C DE NDAT211462 D DENDAT211462 D DE NDAT211462D DE 211462D A DE211462D A DE 211462DA DE 211462 C DE211462 C DE 211462C
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- DE
- Germany
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- tube
- cigarette
- side walls
- tamper
- tobacco
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes
- A24C5/42—Pocket cigarette-fillers
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 211462 KLASSE 79 b. GRUPPE
ANDREAS LIVTSCHAK in PETERSBURG.
Taschenzigarettenstopfer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Taschenzigarettenstopfer, welcher aus einem
aufklappbaren Rohr mit Längsschlitz gebildet ist, der von zwei mit dem Rohr verbundenen
Seitenwänden überragt wird, so daß er von einem zwischen die Seitenwände von oben einführbaren
Druckstück geschlossen werden kann. Bei dem in dieser Weise gebildeten Zigarettenstopfer
wird ein Festklemmen von Tabak zwisehen Druckstück und Rohr vermieden, so daß
der in das Rohr mittels des Druckstückes eingepreßte Tabak leicht und sicher in die Papierhülse
mittels des Stopfers eingeschoben werden kann.
In der Zeichnung ist der Taschenzigarettenstopfer beispielsweise veranschaulicht, und zwar
zeigt: *
Fig. ι den Stopfer in Seitenansicht im zugeklappten
und
Fig. 2 im teilweise geöffneten Zustande.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht und
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Hinteransicht von Fig. 1, während
Fig. 3 ist eine Vorderansicht und
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Hinteransicht von Fig. 1, während
Fig. 5· einen Querschnitt nach der Linie A-B
der Fig. 2 und
Fig. 6 einen Stopfer in Ansicht und im Querschnitt zeigt, mit welchem der Tabak in die
Zigarettenhülse gestoßen wird.
Der Zigarettenstopfer besteht aus drei scharnierartig miteinander verbundenen Teilen, und
zwar aus zwei gleichen, zweckmäßig aus Metallblech hergestellten Seitenwänden 1, 2 (Fig. 5),
welche unten rohrartig ausgebogen und durch ein Scharnier miteinander verbunden sind und
so einen Teil eines Rohres 7 bilden. Zwischen den beiden Seiten wänden 1, 2 ist ein im wesentlichen
rechteckiges, aus hartem Holz oder Metall bestehendesZwischen-oderDruckstück3(Fig.2bis5)
angeordnet, welches für das Einpressen desTabaks in das Rohr bestimmt ist und dessen hinteres
Ende an der Seitenwand 1 bei 6 drehbar angebracht ist, so daß es auf- und niedergeklappt
werden kann und in der niedergeklappten Lage den Längsschlitz des Rohres 7 verschließt. Die
untere Fläche des Zwischenstückes 3 ist so ausgehöhlt, daß es im zusammengeklappten Zustande
mit den Teilen 1 und 2 ein geschlossenes zylindrisches Rohr 7 bildet (Fig. 3 und 4). Aus
diesem Rohr 7 wird der eingefüllte Tabak mit einem Stopfer 8 (Fig. 6) in eine fertige Papierhülse
gestoßen. , Die für eine Zigarette bestimmte Tabakmenge kann nach Auseinanderklappen
der Seiten wände (Fig. 5) leicht und bequem in den Stopfer eingelegt werden und wird nach dem Zusammenklappen der Seitenwände
durch Niederklappen des Druckstückes so zylinderförmig gepreßt, daß keine Faser des
Tabaks in den zwischen den einzelnen Teilen verbleibenden Schlitzen eingeklemmt wird und
somit der Tabak leicht und ohne Beschädigung in die Papierhülse gestoßen werden kann.
Die vorderen Enden der beiden Seitenwände 1 und 2 sind halbkreisförmig umgebogen, so daß
sie im zugeklappten Zustande ein hervorragendes, schräg abgesetztes Rohr (Schnabel) 4 bildet,
auf das die Zigarettenhülse gesteckt wird.
Um die Zigarettenhülse während ihrer Füllung mit Tabak an dem Schnabel festzuhalten,
ist am vorderen Ende des Zwischenstücks 3 ein Ring 5 aus weichem Material, z. B. Gummi,
angebracht (Fig. I und 2), welcher infolge seiner Biegsamkeit einen Teil des Röhrendes 4 umfaßt
und auf diese Weise die Zigarettenhülse festhält. Eine wesentliche Rolle bei der Vorrichtung
spielt endlich noch der aus der Ebene des Zwischenstücks 3 etwas hervorragende Stellstift 9, welcher nach erfolgtem Zuklappen
aller drei Teile 1, 2, 3 in ein Loch 10 der Seitenwand
2 eindringt und auf diese Weise das Zwischenstück in der zugeklappten ■ Lage festhält.
Soll mit dem Zigarettenstopfer in eine Zigarettenhülse Tabak gestopft werden, so klappt
man die beiden Seitenwände auseinander, so daß sie einen Winkel von etwa 90° einschließen
(Fig. 5). Alsdann dreht man das Zwischenstück aufwärts, so daß die Teile 1, 2, 3 die aus
Fig. 2 ersichtliche Lage einnehmen. Darauf legt man mit den Fingern der rechten Hand die
für eine Zigarette erforderliche Tabakmenge in den so gebildeten Winkelraum. Ist dies geschehen,
so klappt man mit den Fingern der linken Hand die Seiten wände 1, 2 wieder zusammen
und steckt eine passende Zigarettenhülse auf den Schnabel 4. Darauf klappt man mit der rechten Hand das Zwischenstück 3
so weit herab, daß der Stellstift 9 in das Loch 10 der Seitenwand 2 einspringt; der Tabak ist
jetzt in dem von den Teilen 1, 2, 3 gebildeten
dreiteiligen Rohr 7 fest eingepreßt, so daß er mittels des Stopfers 8 (Fig. 6) in die Zigarettenhülse
gestoßen werden kann.
Claims (2)
1. Taschenzigarettenstopfer, gekennzeichnet durch drei mittels Scharniere miteinander
verbundene Teile, und zwar zwei Seitenwände (1 und 2), deren untere Enden
einen Teil eines Rohres (7) bilden und an diesen Enden klappbar miteinander verbunden
sind, und ein Zwischenstück (3), welches das Schlußstück des Rohres (7)
bildet und an der einen (1) der beiden Seitenwände klappbar angeordnet ist, so daß es
beim Niederklappen den Zwischenraum zwisehen den beiden Seitenwänden ausfüllen
und mittels einer Klemmvorrichtung die auf den Schnabel (4) des Rohres (7) aufgesteckte
Zigarettenhülse festklemmen kann.
2. Zigarettenstopfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung
aus einem Ring aus elastischem Material, z. B. aus einem Stück Gummi-
■ schlauch (5), besteht, welcher an der Unterfläche eines über den Schnabel (4) des Rohres
(7) greifenden und gegebenenfalls gekrümmten Teiles des Zwischenstückes (3) angebracht
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211462C true DE211462C (de) |
Family
ID=473270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211462D Active DE211462C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211462C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5450861A (en) * | 1992-02-20 | 1995-09-19 | Efka-Werke Fritz Kiehn Gmbh | Manual filling device for cigarette tubes, particularly for cigarette filter tubes |
-
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- DE DENDAT211462D patent/DE211462C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5450861A (en) * | 1992-02-20 | 1995-09-19 | Efka-Werke Fritz Kiehn Gmbh | Manual filling device for cigarette tubes, particularly for cigarette filter tubes |
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