DE3501466C2 - Torsionsschwingungsdämpfer mit im Verdrehwinkelbereich des Leerlaufsystems wirksamer, drehzahlabhängiger Reibeinrichtung - Google Patents
Torsionsschwingungsdämpfer mit im Verdrehwinkelbereich des Leerlaufsystems wirksamer, drehzahlabhängiger ReibeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Torsionsschwingungsdämpfer,
insbesondere für Kupplungsscheiben von Reibungskupplungen, be
stehend unter anderem aus einem mit Reibbelägen versehenen Ein
gangsteil, einem mit einer Innenverzahnung versehenen Ausgangs
teil, dazwischen angeordneten Torsionsfedern unterschiedlicher
Federsteifigkeit, die eine Federkennlinie mit wenigstens einem
Knick erzeugen, gegebenenfalls einer Reibeinrichtung, die zu
mindest im steilsten Bereich der Federkennlinie wirksam ist so
wie einer weiteren Reibeinrichtung, die drehzahlabhängig ver
änderbar ist.
Ein Torsionsschwingungsdämpfer der obengenannten Bauart ist bei
spielsweise aus dem DE-GM 77 24 653 bekannt.
Bei diesem bekannten Torsionsschwingungsdämpfer ist eine Reib
einrichtung vorgesehen, die nach dem Zurücklegen eines be
stimmten Verdrehwinkels wirksam wird und die in Abhängigkeit von
der Fliehkraft mit zunehmender Drehzahl an Reibkraft einbüßt
bzw. vollkommen ausgeschaltet wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung bei Torsionsschwin
gungsdämpfern mit geknickter Federkennlinie diejenigen Geräusche
zu unterdrücken bzw. abzubauen, welche entstehen, wenn Last
wechsel mit großen Drehmomentspitzen auftreten. In solchen Be
triebszuständen entstehen an den Anschlagelementen, welche für
den Einsatz der einzelnen Federstufen verantwortlich sind, soge
nannte Lastwechselschläge. Insbesondere sind dabei diejenigen
Anschlagelemente betroffen, die zwischen der flachsten Federkenn
linie, z. B. für den Leerlaufbereich, und der nächsten Federstufe
wirksam werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch die Anordnung einer weiteren Reib
einrichtung, die drehzahlabhängig veränderbar ist und die ledig
lich im Bereich der flachsten Federkennlinie wirksam ist, ist es
möglich, den Lastwechselschlag zumindest soweit zu mildern, daß
er nicht mehr wahrgenommen werden kann. Dabei ist es vorteil
haft, diese zusätzliche Reibeinrichtung drehzahlabhängig so zu
steuern, daß sie oberhalb einer vorgegebenen Drehzahl wirksam
wird. Vorzugsweise wird der Einsatz dieser zusätzlichen Reib
einrichtung oberhalb der Leerlaufdrehzahl erfolgen.
Durch die erfindungsgemäße Steuerung der zusätzlichen Reib
einrichtung wird erreicht, daß außerhalb der Leerlaufdrehzahl
während des Lastwechsels der Leerlaufbereich nicht schlagartig
durchfahren werden kann, da zusätzlich zu der an sich flachen
Federkennlinie die Reibkraft der zusätzlichen Reibeinrichtung
überwunden werden muß.
Insbesondere bei Torsionsschwingungsdämpfern mit getrenntem Last
system und Leerlaufsystem ist die Anwendung der obengenannten
drehzahlabhängigen zusätzlichen Reibeinrichtung besonders wir
kungsvoll. Gemäß den Unteransprüchen 4 bis 11 sind besonders
vorteilhafte Ausführungsbeispiele festgelegt.
Die Erfindung wird anschließend anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 den Längsschnitt durch einen Torsionsschwin
gungsdämpfer mit Lastsystem und Leerlauf
system;
Fig. 2 und 3 Querschnitt und Längsschnitt durch die Flieh
krafteinrichtung zur Steuerung der zusätz
lichen Reibeinrichtung.
Fig. 1 zeigt einen Torsionsschwingungsdämpfer, der im wesent
lichen aus den folgenden Teilen besteht: dem Torsionsschwingungs
dämpfer 1 für den Lastbereich, dem Torsionsschwingungsdämpfer 12
für den Leerlaufbereich sowie die zusätzliche Reibeinrich
tung 11. Der Torsionsschwingungsdämpfer 1 für den Lastbereich
besteht aus den Reibbelägen 2, die fest an einem Deckblech 4
vernietet sind. Ein zweites Deckblech 3 ist im axialen Abstand
vom Deckblech 4 angeordnet und über Verbindungsniete 16 drehfest
mit diesem verbunden und auf Abstand gehalten. Die Teile 2, 3
und 4 sind als Drehmoment-Eingangsteile des Torsionsschwingungs
dämpfers 1 ausgebildet. Als Ausgangsteil ist die Nabenscheibe 5
zwischen den beiden Deckblechen 3 und 4 vorgesehen. Dabei sind
mehrere Torsionsfedern 9 vorgesehen, welche sowohl in Fenster
der Nabenscheibe 5 als auch in Fenster der Deckbleche 3 und 4
eingreifen. Diese Fenster können so ausgebildet sein, daß die
Torsionsfedern 9 stufenweise zugeschaltet werden. Der Torsions
schwingungsdämpfer 12 für den Leerlaufbereich besteht ebenfalls
aus zwei Deckblechen 14 und 15, die über Verbindungsniete 17
drehfest miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind.
Dabei ist das Deckblech 15 drehfest mit der Nabenscheibe 5 ver
bunden. Die beiden Deckbleche 14 und 15 bilden die Eingangsteile
des Torsionsschwingungsdämpfers 12 für den Leerlaufbereich, wo
bei zwischen beiden Teilen 14 und 15 eine Nabenscheibe 18 ange
ordnet ist, die als Ausgangsteil des Leerlaufschwingungsdämpfers
fungiert.
Zwischen den Teilen 14 und 15 einerseits sowie 18 andererseits
sind wiederum Torsionsfedern 13 für den Leerlaufbereich in ent
sprechenden Fenstern angeordnet. Die Nabenscheibe 18 ist fest
mit einer gemeinsamen Nabe 8 verbunden. Diese gemeinsame Nabe 8
weist an ihrem Innendurchmesser eine entsprechende Innenverzah
nung auf zum Eingriff in die nicht dargestellte Getriebewelle.
Die Nabenscheibe 5 weist an ihrem Innenumfang eine Innenverzah
nung 6 auf, die in eine Außenverzahnung 7 der gemeinsamen Nabe 8
mit Spiel in Umfangsrichtung eingreift. Dieses Spiel entspricht
dem Wirkungsbereich des Torsionsschwingungsdämpfers 12 für den
Leerlauf. Der Torsionsschwingungsdämpfer 1 für den Lastbereich
weist eine übliche Reibeinrichtung 10 auf, die im vorliegenden
Fall aus zwei Reibringen besteht sowie einer Tellerfeder und
einem Druckring. Diese Reibeinrichtung 10 ist lediglich außer
halb des Wirkungsbereiches des Torsionsschwingungsdämpfers 12
wirksam. Der Torsionsschwingungsdämpfer 12 kann mit einer
eigenen Reibeinrichtung ausgestattet sein. Auf der dem Torsions
schwingungsdämpfer 12 abgewandten Seite des Torsionsschwingungs
dämpfers 1 ist die zusätzliche Reibeinrichtung 11 angeordnet.
Sie besteht aus den nachfolgend beschriebenen Einzelteilen, wo
bei auch Bezug auf die Fig. 2 und 3 genommen wird. An der
Nabenscheibe 5 ist ein Steuerblech 23 fest angeordnet. Es trägt
am Umfang verteilte Schlitze 26 bzw. 27, in welchen sich Flieh
gewichte 19 bzw. 20 in radialer Richtung verlagern können. In
den Umfangsbereichen zwischen den Schlitzen 26 und 27 ist ein
nach außen offenes u-förmiges Profil vorgesehen, welches dazu
dient, die durch entsprechende Nuten in den Fliehgewichten 19
und 20 verlaufende Wurmfeder 21 so zu halten, daß die Flieh
gewichte sowohl in axialer Richtung zumindest während des Mon
tagevorganges gesichert sind als auch eine exakt vorgegebene
radial innere Ruhelage einnehmen können. Diese Ruhelage ist aus
Fig. 2 ersichtlich. Im axialen Abstand vom Steuerblech 23, von
der Nabenscheibe 5 wegweisend, ist ein weiteres Steuerblech 22
angeordnet. Dieses Steuerblech 22 weist in seinem radial äußeren
Bereich Schlitze 24 und 25 auf, die im montierten Zustand in
radialer Richtung mit den Schlitzen 26 und 27 des Steuer
bleches 23 korrespondieren können.
Das Steuerblech 22 ist radial innerhalb der Fliehgewichte 19
bzw. 20 über die Reibeinrichtung 11 mit der gemeinsamen Nabe 8
verbunden. Die Reibeinrichtung besteht im vorliegenden Fall aus
zwei Druckringen 31 und 32, die drehfest aber axial verschiebbar
auf der Außenverzahnung 7 angeordnet sind sowie aus einem Druck
ring 33, der lose angeordnet ist, einer Tellerfeder 29, einem
Sicherungsring 30, einem axialen Anschlag 28 sowie drei Reib
ringen 34. Mit dieser Anordnung kann ein relativ hohes Reib
moment erzeugt werden. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich,
sind über den Umfang des Steuerbleches 23 zwei Sätze von Flieh
gewichten 19 und 20 derart verteilt, daß die Einzelteile eines
jeden Satzes beispielsweise um 120° voneinander versetzt ange
ordnet sind. Die Fliehgewichte 19 bzw. 20 sind untereinander im
vorliegenden Fall um etwa 45° versetzt. Auf diese Weise wird die
Kraftübertragung zwischen den beiden Steuerblechen 22 und 23
über die Fliehgewichte relativ gleichmäßig übertragen. Die ent
sprechenden Schlitze 24 und 25 im Steuerblech 22 sind gegenüber
den Schlitzen 26 und 27 bzw. gegenüber den Fliehgewichten 19 und
20 derart angeordnet, daß nur in den Endstellungen des Verzah
nungsspieles zwischen der Innenverzahnung 6 und der Außenverzah
nung 7 - also in den Maximalausschlägen der Torsionsdämpfeinrich
tung 12 für den Leerlauf eine drehfeste Verbindung über die dann
jeweils nach radial außen verlagerbaren Fliehgewichte herge
stellt werden kann vorausgesetzt, daß die entsprechende Drehzahl
zum Verlagern der Fliehgewichte erreicht bzw. überschritten ist.
Die Funktion des Torsionsschwingungsdämpfers gemäß den Fig. 1
bis 3 ist nun folgende: im Leerlaufbetrieb wird der Torsions
schwingungsdämpfer 1 für den Lastbereich praktisch als steife
Baueinheit verbleiben und es werden lediglich die Torsions
federn 13 des Torsionsschwingungsdämpfers 12 für den Leerlauf
bereich beaufschlagt. Es findet also eine Relativbewegung
zwischen dem Torsionsschwingungsdämpfer 1 und der gemeinsamen
Nabe 8 statt, die nicht größer ist als das Spiel zwischen den
beiden Verzahnungen 6 und 7.
In diesem Leerlaufbereich werden die Fliehgewichte 19 und 20
durch die Wurmfeder 21 in ihrer Ruhestellung gehalten, wie sie
in allen drei Figuren wiedergegeben ist. Bei ansteigender Dreh
zahl haben die Fliehgewichte 19 und 20 das Bestreben, sich gegen
die Kraft der Wurmfeder 21 nach radial außen zu verlagern. Diese
Verlagerung kann dann stattfinden, wenn eine der Endstellungen
zwischen den beiden Verzahnungen 6 und 7 erreicht ist. Wird bei
spielsweise der Torsionsschwingungsdämpfer 1 gemäß Fig. 2 auf
Zug beansprucht, so bewegt sich das Steuerblech 23 im Uhrzeiger
sinn gegenüber dem als festgehalten gedachten Steuerblech 2.
Sobald die Überdeckung der Schlitze 26 des Steuerbleches 23 mit
den Schlitzen 24 des Steuerbleches 22 hergestellt ist - was
gleichzeitig dem Anschlag der beiden Verzahnungen 6 und 7 in
dieser Belastungsrichtung entspricht - können die Flieh
gewichte 19 sich nach radial außen verlagern in die Schlitze 24
hinein. Sie verbinden auf diese Weise die beiden Steuerbleche 23
und 22 drehfest miteinander, so daß bei einer nachfolgenden Dreh
momentbeaufschlagung in Schubrichtung im gesamten Spielbereich
zwischen den beiden Verzahnungen 6 und 7 die erhöhte Reibkraft
der Reibeinrichtung 11 wirksam wird. Diese erhöhte Reibkraft
bleibt solange wirksam, solange eine Drehzahl oberhalb der Leer
laufdrehzahl auf die gesamte Kupplungsscheibe einwirkt. Aus
gehend von der in Fig. 2 angenommenen Mittelstellung, in wel
cher der Leerlaufdämpfer 12 sich in Ruhestellung befindet, kann
natürlich auch bei Drehmomentbeaufschlagung in Schubrichtung
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn und bei gleichzeitigem Über
schreiten der Leerlaufdrehzahl der Fall eintreten, daß der
zweite Satz Fliehgewichte 20 in die entsprechenden Schlitze 25
des Steuerbleches 22 eingreifen und somit die gleiche drehfeste
Verbindung zwischen der Nabenscheibe 5 und der gemeinsamen
Nabe 8 über die Reibeinrichtung 11 hergestellt ist.
Durch das drehzahlabhängige Zuschalten einer Reibeinrichtung mit
relativ hohem Reibwert bleibt prinzipiell die Funktion des Leer
laufschwingungsdämpfers erhalten, jedoch ist in diesem Bereich
eine hohe Reibkraft zu überwinden.
Die Anordnung der Überdeckung der beiden Schlitzarten für die
Fliehgewichte zwischen den beiden Steuerblechen jeweils im
Bereich des maximalen Winkelausschlages des Leerlaufschwingungs
dämpfers bringt den Vorteil mit sich, daß die Fliehgewichte ohne
Drehmomentbeaufschlagung die drehfeste Verbindung zwischen
beiden Steuerblechen herstellen können, da in diesen Endlagen
auch die beiden Verzahnungen 6 und 7 sich in ihrer Endlage be
finden. Die mit über der Leerlaufdrehzahl liegenden Betriebsdreh
zahlen verbundene höhere Drehmomentbeaufschlagung der Kupplungs
scheibe und auch die damit verbundene größere Ungleichförmigkeit
kann bei der beschriebenen Konstruktion den sogenannten Last
wechselschlag völlig unterbinden. Dieser Lastwechselschlag tritt
nunmehr nicht mehr auf, da beim Durchlaufen des Bereiches des
Leerlaufschwingungsdämpfers die hohe Reibkraft der zusätzlichen
Reibeinrichtung überwunden werden muß. Gleichzeitig bleibt die
Funktion der Leerlaufreibeinrichtung innerhalb des Leerlaufdreh
zahlbereiches voll erhalten, da hier diese zusätzliche Reib
einrichtung abgeschaltet ist.
Claims (11)
1. Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere für Kupplungs
scheiben von Reibungskupplungen, bestehend unter anderem aus
einem mit Reibbelägen versehenen Eingangsteil, einem mit
einer Innenverzahnung versehenen Ausgangsteil, dazwischen
angeordneten Torsionsfedern unterschiedlicher Federsteifig
keit, ,die eine Federkennlinie mit wenigstens einem Knick
erzeugen, gegebenenfalls einer Reibeinrichtung, die zu
mindest im steilsten Bereich der Federkennlinie wirksam ist
sowie einer weiteren Reibeinrichtung, die drehzahlabhängig
veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere
Reibeinrichtung (11) zumindest im Bereich der flachsten
Federkennlinie wirksam ist.
2. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weitere Reibeinrichtung (11) derart dreh
zahlabhängig veränderbar ist, daß sie oberhalb einer vorge
gebenen Drehzahl wirksam ist.
3. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß diese weitere Reibeinrichtung
(11) oberhalb der Leerlaufdrehzahl wirksam ist.
4. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei
welchem ein Lastsystem und ein Leerlaufsystem vorgesehen
sind, das Ausgangsteil des Lastsystems mit einer Verzahnung
mit Spiel in Umfangsrichtung entsprechend dem Wirkungs
bereich des Leerlaufsystems in eine Verzahnung einer gemein
samen Nabe eingreift, auf welcher das Ausgangsteil des Leer
laufsystems fest angeordnet ist und wobei das Ausgangsteil
des Lastsystems mit den Eingangsteilen des Leerlaufsystems
fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere
Reibeinrichtung (11) zwischen dem Ausgangsteil (5) des Last
systems (1) und der gemeinsamen Nabe (8) angeordnet ist.
5. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weitere Reibeinrichtung (11) auf der dem
Leerlaufsystem (12) abgewandten Seite des Lastsystems (1)
angeordnet ist.
6. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Reibeinrichtung (11) aus
zwei einander axial gegenüberstehenden Steuerblechen (22,
23) besteht, die radial verlaufende Schlitze (24, 25, 26,
27) aufweisen, wobei in einem (23) die Schlitze (26, 27) auf
einem kleineren mittleren Durchmesser angeordnet sind und
darin Verriegelungselemente (19, 20) gegen Federkraft (21)
radial verlagerbar angeordnet sind und im anderen (22)
radial verlaufende Schlitze (24, 25) auf einem größeren
mittleren Durchmesser angeordnet sind und das eine Steuer
blech (23) fest mit dem Ausgangsteil (5) des Lastsystems (1)
verbunden ist und das andere Steuerblech (22) über die Reib
einrichtung (11) mit der gemeinsamen Nabe (8) verbunden ist.
7. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß in beiden Endstellungen des Ausgangsteils (5)
des Lastsystems (1) in der Außenverzahnung (7) der gemein
samen Nabe (8) die radial verlaufenden Schlitze (24 bis 27)
von beiden Steuerblechen (22, 23) korrespondieren.
8. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das andere Steuerblech (22) zwischen zwei
Druckringen (31, 32) eingespannt ist, die drehfest in der
Außenverzahnung (7) der gemeinsamen Nabe (8) angeordnet
sind.
9. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dem Ausgangsteil (5) des Lastsystems (1)
zugewandte Druckring (31) an einem axialen Anschlag (28) der
Außenverzahnung (7) abgestützt ist.
10. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verriegelungselemente (19, 20) durch eine
umlaufende Wurmfeder (21) in Ruhestellung gehalten sind.
11. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Sätze Verriegelungselemente (19, 20) am
Umfang verteilt angeordnet sind, von denen der erste Satz
(19) in Zugrichtung und der zweite Satz (20) in Schubrich
tung mit entsprechenden Schlitzen (24, 25) im anderen Steuer
blech (22) korrespondieren.
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