DE349537C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Presslingen, insbesondere von Torfpresslingen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Presslingen, insbesondere von Torfpresslingen

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DE349537C DE1920349537D DE349537DD DE349537C DE 349537 C DE349537 C DE 349537C DE 1920349537 D DE1920349537 D DE 1920349537D DE 349537D D DE349537D D DE 349537DD DE 349537 C DE349537 C DE 349537C
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    • B30B9/262Permeable casings or strainers means disposed in the casing facilitating the squeezing-out of liquid

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Description

  • Verfahren Einrichtung zur Herstellung von Preßlingen, insbesondere von Torfpreßlingen. Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des Preßverfahrens zur Entwässerung und gleichzeitigen Formgebung von Stoffen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, insbesondere von Torf, wobei die Preßlinge nach der Mitte zu dünner geformt werden als an ihren Rändern, um eine möglichst gleichmäßige Nachtrocknung des ganzen Preßlings zu erzielen. Die Formpressung der Preßlinge wird dabei vorteilhaft mittels in geeigneter Anzahl in den Preßraum gebrachter, das Preßgut unterteilender Zwischenlagen von linsenförmigemoderähnlichem beiderseits nach der Mitte zu verstärktem Ouerschnitt bewirkt.
  • Sämtliche Preßflächen, mit denen das Preßgut in Berührung kommt, sind dabei zweckmäßig wasserdurchlässig ausgebildet, so daß das z. B. im Torf bis zu 9o Prozent vorhandene Wasser durch die Siebpreßflächen hindurchtreten und abfließen kann, wodurch eine bessere Trocken- und Formpressung erreicht werden kann. Die wasserdurchlässigen Preßflächen sowohl der Wandungen des Preßraumes als auch der z. B. linsenförmigen Zwischenlagen zur Unterteilung des Preßgutes usw. bestehen dabei vorteilhaft in an sich bekannter Weise aus mehreren übereinanderliegenden Sieblagen, von denen diejenige mit der engsten Maschenweite in unmittelbare Berührung mit dem Preßgut gelangt, während die nächstfolgenden, entsprechend gröberen Sieblagen weitmaschiger ausgeführt sind. Die mit dem Preßgut in Berührung kommenden Siebflächen besonders der Wandungen des treßraumes sind dabei zweckmäßig möglichst glatt gehalten, um ein Zerbröckeln der Preßlinge beim Herausbringen aus dein Preßraum zu verhüten.
  • Aus demselben Grunde werden der Erfindung gemäß im Preßraum für sich herausnehmbare durchbrochene, z. B. aus Draht hergestellte Einlagen verwendet, welche im Preßraum z. B. auf der einen Fläche der linsenförmigen Zwischenlagen zu liegen kommen und nach Beendigung des Preßvorganges bei der Entleerung des Preßraumes zum leichterer. Herausheben und als Bodenstütze des Preßlings dienen. Diese besonderen, rostähnlichen Einlagen bzw. Unterlagen sind verhältnismäßig billig und einfach herzustellen und verbleiben auch «nährend der Nachtrocknung der Preßlinge unterhalb des zugehörigen Preßlings, wodurch ein vorzeitiges Zerfallen oder Zerbröckeln der Preßlinge sicher vermieden wird und zufolge der Wölbung dieser Stützroste auch für eine gute Luftzirkulation zwischen den einzelnen Schichten der Preßlinge bei der Nachtrocknung gesorgt wird. Von besonderer Wichtigkeit ist die Anwendung derartiger Stützzwischenlagen bei der Herstellung von Preßlingen, welche beim Pressen mit mehr oder minder tiefen Einteilungskerben zur Erzielung einer leichten und gleichmäßigen Teilbarkeit beim Verbrauch, z. B. als Hausbrandtorf, versehen werden, da die Zerbrechlichkeit der Preßlinge durch diese Einteilungskerben, Besonders bei dem Herausnehmen aus dem Preßraum, noch tvesentlich erhöht wird. Bei Pressung in mehreren Schichten mittels z. B. linsenförmiger Zwischenlagen werden die Vorsprünge zur Bildung der Einteilungskerbe nur auf der einen Preßfläche, welche nicht mit einer herausnehmbaren Rostauflage versehen ist, angeordnet.
  • Eine Preßeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in Abb. i in einem Teillängsschnitt durch den Preßzylinder mit wasserdurchlässiger Wand a veranschaulicht, während Abb. 2 in größerem Maßstabe ein Stück der Außen- und Innenwandung darstellt.
  • Gemäß Abb. i sind sämtliche gewölbten Preßflächen sowohl des Preßkolbens b als auch der linsenförmigen Zwischenlagen c, zwischen denen das wasserhaltige Preßgut, z. B. Torf k, Creschichtet ist, durch Bildung aus mehreren Sieblagen d bzw. dl in bekannter Weise wasserdurchlässig gestaltet, gleichwie auch die Innenwandungen h des Preßzylinders a., die gemäß Abb.2 z. B. aus drei Sieblagen ;a,, h2, la. bestehen, von denen die engmaschige, möglichst glatte Sieblage h, in unmittelbare Berührung mit dem Preßgut kommt. Die linsenförmigen Zwischenlagen c besitzen in fliesem Falle auf der unteren Preßfläche Vorsprünge f zur Herstellung der Teilkerben in .len Preßlingen. Die Preßfläche des Kolbens b ist in entsprechender Weise ausgebildet. Auf Jen glatten Siebflächen d, der Zwischenlagen c liegen Roste g lose auf, mit denen zuhammen die Preßlinge h leicht und ohne Bruchgefahr herausgehoben und zur Nachtrocknung befördert und aufgestapelt werden können. Besondere Förderösen o. dgl. können zu diesem Zwecke an geeigneten Stellen Ier Roste g vorgesehen sein.
  • Bei der praktischen Ausführung der Einrichtung wird der äußere Zylindermantel c z. B. aus gelochtem Blech bestehen können, während der die Siebschichten tragende Kern c der z. B. linsenförmigen Zwischenlagen aus einem Gerippe von Band- oder Profileisen zusammengesetzt sein kann. Holzkernen gegenüber, die auch leicht verquellen können, würde dadurch noch eine bessere Wasserdurchlässigkeit auch dieser Zwischenlagen erzielt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung von Preßlingen, insbesondere von Torfpreßlingen, nachPatent339402, wobeidiePreßlinge nach der Mitte zu dünner geformt werden als an ihren Rändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Pressung auf herausnehmbaren, durchbrochenen, entsprechend gewölbten Einlagen erfolgt, mit denen zusammen der Preßling ohne Bruchgefahr herausgehoben und nachgetrocknet wird.
  2. 2.Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i zur Herstellung von Preßlingen, welche bei der Pressung mit Teilkerben versehen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Unterstützung des Preßlings dienenden rostähnlichen Zwischenlagen nur auf den nicht mit Teilungsvorsprüngen versehenen Preßflächen aufliegen.
DE1920349537D 1920-05-31 1920-12-09 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Presslingen, insbesondere von Torfpresslingen Expired DE349537C (de)

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DE349537T 1920-12-09

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