DE348802C - Regeneriereinrichtung fuer Ionenroehren (Roentgenroehren) - Google Patents
Regeneriereinrichtung fuer Ionenroehren (Roentgenroehren)Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J35/00—X-ray tubes
- H01J35/02—Details
- H01J35/20—Selection of substances for gas fillings; Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the tube, e.g. by gettering
Landscapes
- X-Ray Techniques (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 15- FEBRUAR 1Θ22
AM 15- FEBRUAR 1Θ22
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 g GRUPPE
E. K. A. Fabrik elektrischer Kleinapparate in Heilbronn a. N.
Regeneriereinrichtung für Ionenröhren (Röntgenröhren).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1921 ab.
Die moderne Tiefentherapie verlangt äußerst harte Strahlen. Ionenröhren entsprechen dieser
Bedingung dann, wenn sie so stark entlüftet sind, daß sie bei den in Betracht kommenden
Betriebsspannungen eben nicht mehr ansprechen und nur durch dauerndes, leichtes Regenerieren
zur Zündung gebracht werden. Dieses Zünden wird zweckmäßig selbsttätig (z. B. durch den Wintzschen Regenerierautomaten)
durch Steuerung von einem Milliamperemeter aus veranlaßt.
Dieser Einrichtung haftet jedoch ein grund-
sätzlicher Mangel an. Die selbsttätige Regeneriereinrichtung (der Regenenerautomat) tritt
nämlich bei jedem Abfall des Milliamperemeters in Tätigkeit, während seine Tätigkeit
nur dann einsetzen sollte, wenn dem Abfall des Milliamperemeters eine ganz besondere
Ursuche zugrunde liegt, nämlich das Härterwerden., also das zunehmende Vakuum der
Röhre. Unerwünscht ist dagegen das Einsetzen der Regenerierung bei einer Röhre von
vollkommen richtiger Beschaffenheit, wenn die Netzspannung, von welcher aus die Anlage
betrieben wird, abfällt. Derartige Schwankungen der Netzspannung treten bei den meisten Elektrizitätswerken recht häufig ein,
und zwar in solcher Größe, daß sie zu einer Verschlechterung der Beschaffenheit der Röhren
durch Regenerierung zur Unzeit führen müssen. Die dadurch entstehenden Mangel sind ohne
weiteres einleuchtend und es soll nur darauf hingewiesen werden, daß beispielsweise ein
Eichen der Röhren nur dann Sinn hat, wenn dort, wo die Röhre in Betrieb genommen
wird, die Netzspannung dieselbe ist, wie bei der Eichung.
Gemäß der Erfindung ist nun eine einwandfreie selbsttätige Regenerierung dadurch erreicht
worden, daß eine Einrichtung getroffen ist, welche die jeweilige Netzspannung berücksichtigt.
Im wesentlichen ist dies dadurch erreicht worden, daß die beim Abfall des Milliamperemeters
eintretende Wirksamkeit des Regenerierautomaten von der Netzspannung abhängig gemacht ist, und zwar derart, daß beim Sinken
der Netzspannung unter einen vorbestimmten Betrag der Regenenerautomat unwirksam
gemacht wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in schematischer Weise in
den Abbildungen dargestellt.
Abb. ι zeigt die vor den Regenerierautomaten zu schaltende Regelungseinrichtung
unter Angabe der Schaltung. Abb. 2 zeigt ein Beispiel für die Anordnung der Regelungseinrichtung am Reguliertisch
z. B. eines Röntgeninstrumentariums.
Ein Voltmeter F, das an der Netzspannung liegt, ist mit einer Stromschlußvorrichtung K
ausgestattet, die vom Zeiger Z des Voltmeters geschlossen wird, wenn die Netzspannung bis
zu einem vorher bestimmten Grenzbetrag sinkt. Dann schließt die Stromschlußeinrichtung K
die Spule R eines Relais an das Netz an, so daß das Relais R veranlaßt wird, am Schalter
S entweder den Gesamtstrom des Regenerierautomäten zu unterbrechen, oder den
Relaisstrom zu unterbrechen, der die eigentliche Regeneriervorrichtung des Automaten in
der erforderlichen Weise steuert.
Da die Regenerierautomaten im allgemeinen einen Handausschalter am Reguliertisch des
Röntgeninstrumentariums haben, so ist es zweckmäßig und im dargestellten Ausfühführungsbeispiel
gezeigt, daß das Kontaktvoltmeter auf dem Reguliertisch angebracht und der Relaisschalter S mit dem Handausschalter
H in Reihe geschaltet wird.
Befinden sich in einer Röntgenstation mehrere Regenerierautomaten, so können diese
gemeinsam an ein einziges Kontaktvoltmeter angeschlossen sein.
Zweckmäßig ist das Schaltrelais (R, S) an der Rückwand des Kontaktvoltmeters selbst
angebracht und beide in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht.
Claims (4)
1. Regeneriereinrichtung für Ionenröhren (Röntgenröhren), dadurch gekennzeichnet,
daß der Eintritt der Wirksamkeit des an sich bekannten, beim Abfall des Röhrenstromes
wirksam werdenden Regenerierautomaten von der Netzspannung abhängig gemacht ist, und zwar derart, daß
beim Sinken der Netzspannung unter einen vorbestimmten Betrag der Regenenerautomat
unwirksam gemacht wird.
2. Regeneriereinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis
des Automaten ein am Netz liegendes Kontaktvoltmeter in solcher Anordnung und Einstellung eingefügt ist, daß
es bei Unterschreitung einer Grenzspannung den Automaten selbsttätig abschaltet.
3. Regeneriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren
Ionenröhren je ein besonderer Regenerierautomat, allen zusammen aber eine ge- 10c
nieinsame selbsttätige Ausschaltvorrichtung (Kontaktvoltmeter) zugeordnet ist.
4. Regeneriereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als selbsttätige
Ausschalteinrichtung ein Kontaktvoltmeter dient, an dessen Rückwand ein Ausschaltrelais für den Automaten angebracht
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348802T | 1921-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348802C true DE348802C (de) | 1922-02-15 |
Family
ID=6257738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921348802D Expired DE348802C (de) | 1921-06-02 | 1921-06-02 | Regeneriereinrichtung fuer Ionenroehren (Roentgenroehren) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348802C (de) |
-
1921
- 1921-06-02 DE DE1921348802D patent/DE348802C/de not_active Expired
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