DE348591C - Kopiermaschine mit selbsttaetiger Abschneidevorrichtung - Google Patents

Kopiermaschine mit selbsttaetiger Abschneidevorrichtung

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DE348591C
DE348591C DE1919348591D DE348591DD DE348591C DE 348591 C DE348591 C DE 348591C DE 1919348591 D DE1919348591 D DE 1919348591D DE 348591D D DE348591D D DE 348591DD DE 348591 C DE348591 C DE 348591C
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lever
knife
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copy machine
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DE1919348591D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/06Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for severing copy-sheet or -web

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  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)

Description

  • Kopiermaschine mit selbsttätiger Abschneidevorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Kopiermaschine mit selbsttätiger Abschneidevorrichtung für die Kopien, bei der durch ein Stellorgan der Messerbewegungshebel entweder auf normale Schnittlänge oder auf einen einmaligen Schnitt in Doppelquart bzw. Doppelfolio und selbsttätige Wiedereinrückung auf Normalschnitt einstellbar oder gänzlich ausrückbar ist.
  • Das neue Kennzeichen der Kopiermaschine liegt darin, daß das Stehorgan aus einem auf dem Messerbewegungshebel drehbar angeordneten Stellhebel besteht, an dem zwei zur,Mittelachse symmetrisch ausgebildete Steigeflächen angeordnet sind, die den Kupplungsstift zwischen dem Messerbewegungshebel und dem von der Kurbel angetriebenen Hebel auslösen, während ein an dem Steilhebel angeordneter Auslegerarm bei Einstellung des Hebels auf Doppelformat beim Ausschwingen des Schalthebels den Stellhebel wieder in die mittlere Kupplungsstellung zurückführt. Dadurch werden die Gefahren beseitigt, die durch etwaiges Unterlassen der Rückstellung der Einrichtung auf Normalschnitt entstehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Einrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht derselben in einem Zeitpunkt vor dem Schneiden; Abb. ia zeigt eine Einzelheit; Abb. 2 ist eine Draufsicht; Abb. 3 gibt die Stellung der Teile der Einrichtung im Augenblick des Schneidens wieder; Abb. q. veranschaulicht die Bereitstellung der Einrichtung für einen Schnitt auf Papierdoppelformat und Abb.5 die Mittelstellung hierbei, in der sonst der Schnitt erfolgen würde, der aber vorübergehend aufgehoben sein soll; Abb. 6 ist eine Darstellung der Einrichtung bei dauernd unterbrochenem Schneidvorgang. Von einem auf der mit der Handkurbel h versehenen Welle a, beispielsweise der Papierförderwalze, sitzenden Zahnrad b, wird ein an der Kopiermaschinenwand a., gelagertes Zahnrad l in Umdrehung versetzt, von dem aus die Bewegung des im vorliegenden Beispiel schwingenden Messers in erfolgt. Dieses dreht sich in bekannter Weise unter einem feststehenden Messer in', an dem es sich an den Enden mit Bogenstücken x führt. Zwischen Ober- und Untermesser geht die die Kopie -tragende Papierbahn durch.
  • Auf der Schwingachse d des Untermessers in, die im Maschinengestell w gelagert ist, sitzt der Messerbewegungshebel, ein mit unterem Bogenstück e1 und einem Handgriff e= versehener Arm e. An seinem oberen Ende hat er eine Büchse f mit darin befindlichem Gleitbolzen g, den eine Feder 1a (Abb. 2) mittels eines durch ihn und einen Längsschlitz in der Büchse f durchgesteckten Querstiftes j ständig gegen die Gestellwand hinzudrängen strebt. Auf dem Arm e, e1, e= ist ein Schalthebel i um den Zapfen ia des ersteren drehbar gelagert. Das eine Ende il desselben ist zeigerartig ausgebildet und mit einem Handgriff is versehen. An dem andern Ende verbreitert er sich zu einem winkelförmigen Ausleger il mit einer Gleitrolle o an der äußersten Kante. Auf der Verbreiterung hat der Hebel i einen von der Mitte her nach den beiden Längskanten hin gleichmäßig ansteigenden Aufsatz p (s. auch Abb. ia), der nach einem aus dem Zapfen n als Mittelpunkt geschlagenen Bogen gekrümmt ist. Diese Doppelsteigefläche p dient als Führung für den durch die Feder la dagegengedrückten Querstift j im Bolzen g bzw. der Büchse f des Armes e. Die Endlagen bei der Ausschwingung des Schalthebels i, il, i2 gegenüber dem Arm e «-erden durch einen Stift s an ersterem und Stift s1, s'= an letzterem begrenzt (Abb. -, 5, 6).
  • Die Bewegung des Armes e erfolgt von dem Zahnrad b aus über das Zahnrad L mit Kurvennut r und den durch diese gesteuerten zweiarmigen Hebel t, in dessen bogenförmiges Endstück t1 der Indexbolzen g des Hebels e einfaßt, indem ihn seine Feder h in eine Aussparung v (Abb. 6) desselben hineindrängt.
  • Soll das Abschneiden der Kopien in gleichmäßigen Abständen, beispielsweise auf Quartformat erfolgen, so wird der Hebel i so über dem Arm e eingestellt, daß sein Zeiger il auf dem Teilstrich i des Bogenstückes e1 steht (Abb. i). Kommt bei der Drehung der Kurbel k und dadurch der Zahnräder b und l die Gleitrolle y des am Gestell w schwingend gelagerten Hebels t in den der -litte des Zahnrades l näher gelegenen Teil der Kurvennut j@ (den sehnenförmigen Zweig), so schwingt der Bogenteil t1 des Hebels t in der eingezeichneten Pfeilrichtung aus. Durch die Einklinkung des Bolzens g wird der Arm c in entsprechendem Sinne gedreht und der Hebel i, il infolge der Kupplung durch den in die Senkung des Aufsatzes p eingedrückten Stift j initge-#,chleppt. Das auf den Drehzapfen cl des Hebels e aufgekeilte Untermesser iss wird ausgeschwenkt und schneidet dabei, sobald es an dem Obermesser vorbeigeht, die mit der Kopie bedeckte Papierbahn durch (Abb. 3).
  • Bei übertritt der Rolle y des Hebels t in den konzentrischen Teil der Nut r erfolgt die Rückbewegung sämtlicher Teile in die Stellung der Abb. i. Diese Vorgänge wiederholen sich in stets gleichen Zeitabständen und so elitstehen stets gleich große Kopieblätter.
  • Soll nun ein Kopieblatt von doppelter Größe, beispielsweise Doppelquart, geschnitten werden, weil ein Schriftstück von doppelter Größe in der -Maschine kopiert werden muß, so wird der Hebel i. von Hand so eingestellt, daß sein Zeiger il über dein Teilstrich a stellt (Abb. 4). Diese Drehung hat zur Folge, daß der durch den Indexbolzen g gehende Querstift j auf die linke Steigetläche p heraufgedrängt, der Bolzen g also entgegen seiner Federwirkung aus dein Ausschnitt v im Bogeliteil t1 des Hebels t herausgezogen wird. Die beiden Teile t und c sind nunmehr voneinander getrennt.
  • Die Folge davon ist, daß bei Übergang der Gleitrolle y in den Sehnenteil der Kurveiiilu der Hebel t zwar ausschwingt (Abb. 5), der Arm c, e1 aber in seiner Stellung bleibt und die Schwingung des Untermessers na unterbleibt.
  • Der Hebel i findet aber bald mit seinem am Ausleger i2 befindlichen Röllchen o einen Anschlag an einem Vorsprung t3 des Hebels t und wird durch diesen in die in Abb. 5 strichpunktiert dargestellte Lage übergeführt. Er kommt also selbsttätig auf die Stellung Teilstrich i. Hierbei gleitet der Querstift j unter dem Einfluß der Feder Ma auf der Schrägen p herunter und der Bolzen g wird wieder in die Aussparung v des Bogenstückes t1 gedrängt, so daß die Teile t und e erneut gekuppelt sind und bei Weiterdrehung wieder eine Schneidbewegung erfolgt.
  • Ist aus irgendeinem Grunde beabsichtigt, die Kopien nicht zu trennen, soll also das Schneiden unterbleiben, dann wird der Zeiger il des Schalthebels i. auf den Teilstrich o (Abb. 6) eingestellt. In diesem Fall hat die rechte Steigefläche p des Schalthebels i den Bolzen g außer Eingriff mit der Aussparung z, des Bogenstückes t1 am Steuerhebel t gebracht und der Bolzen gleitet auf diesem Bogenstuck bei dessen Ausschwingen in die strichpunktierte Lage, ohne daß er in die Lücke v wieder eintreten könnte, auch wenn der Steuerhebel zurückschwingt. Infolgedessen bleibt der Messerbewegungshebel e, e1 dauernd ausgeschaltet und die Schneidvorrichtung setzt aus, bis der Schalthebel wieder von Hand auf Teilstrich i oder 2 eingestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopiermaschine mit selbsttätiger Alischneidevorrichtung- für die Kopien, bei der durch ein Stehorgan der Messerbewegungshebel entweder auf normale Schnittlänge oder auf einmaligen Schnitt in Doppelquart- bzw. Doppelfolio und selbsttätige Wiedereinrückung auf N ormalschilitt einstellbar oder gänzlich ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan aus einem auf dein Messerbe-wegnngshebel (e) drehbar angeordneten Stellhebel (i, il) besteht, an dein sich zwei symmetrisch zur Mittelachse ausgebildete Steigeflächen (p) befinden, die den Kupplungsstift (g) zwischen dem Messerbewegungshebel (e) und dem von der Kurbel angetriebenen Hebel (t) auslösen, während ein am Stellhebel (i) sitzender Auslegerarm (i2) bei Einstellung des Hebels (i) auf Doppelformat beim Ausschwingen des Schalthebels (t) den Stellhehel wieder in die mittlere Kupplungsstellung zurückführt.
DE1919348591D 1919-05-17 1919-05-17 Kopiermaschine mit selbsttaetiger Abschneidevorrichtung Expired DE348591C (de)

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