DE348451C - Propeller - Google Patents

Propeller

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DE348451C
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Germany
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propeller
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plates
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DENDAT348451D
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GUENTER BOELSING DIPL ING
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00—Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02—Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/12—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially in propulsive direction
    • B63H1/14—Propellers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description

  • Propeller. Gegenstand der Erfindung ist ein Propeller für Wasser- und Luftfahrzeuge, bei dem das achsial eintretende Wasser oder die Luft mit Hilfe von etwa radial angeordneten Platten erfaßt und durch Schleuderwirkung radial abgeschleudert wird.
  • Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Platten hinten in einer Druckscheibe endigen, in der Achsrichtung gemessen in der Nähe der Achse ihre größte Ausdehnung haben und nach dem Umfange zu abnehmen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar in einem Schnitt durch einen Wasserpropeller.
  • Der Propeller besteht im wesentlichen aus einer Scheibe a, an welcher auf der nach dem Schiff zu gelegenen Seite (Vorderseite) Platten b vorgesehen sind. Diese .Platten sind etwa radial angeordnet, sie haben den Zweck, beim Umlaufen des Propellers um seine Achse c das in die Kammern zwischen den Platten eintretende Wasser durch die Zentrifugalkraft nach außen zu schleudern. Wählt man die Umdrehungsgeschwindigkeit des Propellers hinreichend groß, so reicht der Druck des eintretenden Wassers nicht mehr aus, um in der zur Verfügung stehenden kurzen Zeit bis an die Scheibenwand heranzugelangen. Die Wassermasse wird also, noch bevor sie die Scheibe erreicht, nach außen herausgeschleudert, und es entsteht zwischen dem Wasser und der Scheibe ein Vakuum. Die Wasserstrahlen verlaufen in der in der Abbildung dargestellten Weise, so daß bei d ein Vakuum vorhanden ist. Die Länge der Platten in der Richtung der Propellerachse ist an sich beliebig; man wird sie so wählen, daß sie groß genug ist, damit das Vakuum über den ganzen Umfang der Scheibe entsteht, aber nicht größer, um einen unnützen Reibungswiderstand im Wasser zu vermeiden. Die Form der Platten ist so, daß sie in der Nähe der Achse ihre größte Längenausdehnung haben, nach dem Umfange der Scheibe zu aber abnehmen. Die äußere Begrenzungslinie kann hierbei entweder, wie in der Zeichnung eine gerade Linie oder auch eine Kurve sein, man wird sie den jeweiligen Umständen, also der Umdrehungsgeschwindigkeit und der für" den betreffenden Propeller benötigten Triebkraft anpassen. Wenn das Vakuum über den ganzen Umfang der Scheibe erreicht ist, so wirkt der Atmosphärendruck zuzüglich der auf der Rückwand des Propellers lastenden Wasser-Säule als Triebkraft für das Schiff.
  • Durch Veränderung der Umdrehungszahl des Propellers läßt sich auch eine verschieden große Antriebskraft erreichen; bei geringerer Umdrehungszahl Wird nämlich das Wasser, wenn auch nicht in der Nähe der Achse, aber doch an dem äußeren Teil der Scheibe die Möglichkeit haben, die Scheibenfläche zu erreichen. Es wird also das Vakuum nur an dem inneren Teil der Scheibe vorhanden sein und infolgedessen auch die Vertriebskraft entsprechend kleiner werden. Je größer die Umdrehungszahl wird, desto größer wird die von dem Vakuum bestrichene Fläche und infolgedessen auch die Antriebskraft.
  • Um zu verhindern, daß sich hinter der Scheibe a ein Unterdruck bildet, welcher der Antriebskraft entgegenwirkt, versieht man zweckmäßig die Rückwand mit einem geschlossenen Hohlkörper e, welcher ein allmähliches Abfließen des Wassers bewirkt.
  • Der Propeller ist nur für eine Fahrtrichtung zu gebrauchen. Es wird deshalb zweckmäßig sein, etwa für jedes Schiff außen auf jeder Seite einen Propeller für die Vorwärtsbewegung und dazwischen noch einen Propeller für die Rückwärtsbewegung des Schiffes anzuordnen. Infolge der Anordnung der Kappe e bietet der Propeller, auch wenn er in der umgekehrten Richtung läuft, für das Wasser ' keinen wesentlichen Widerstand.
  • Ein hauptsächlicher Vorteil des Propellers liegt darin, daß er ein geringes Drehmoment erfordert und auch für hohe Drehzahlen, also für Antrieb durch Turbinen, geeignet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Propeller, bei dem das achsial eintretende Wasser oder die Luft mit Hilfe von etwa radial angeordneten Platten erfaßt und durch Schleuderwirkung radial abgeschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten hinten in einer Druckscheibe endigen, in der Achsrichtung gemessen in der Nähe der Achse ihre größte Ausdehnung haben und nach dem Umfange zu abnehmen.
DENDAT348451D Propeller Expired DE348451C (de)

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