DE348443C - Rollkassette mit Schieber - Google Patents

Rollkassette mit Schieber

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DE348443C
DE348443C DE1920348443D DE348443DD DE348443C DE 348443 C DE348443 C DE 348443C DE 1920348443 D DE1920348443 D DE 1920348443D DE 348443D D DE348443D D DE 348443DD DE 348443 C DE348443 C DE 348443C
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Germany
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slide
strip
roll cassette
slider
roll
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Application number
DE1920348443D
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WILHELM RUMMLER
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WILHELM RUMMLER
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

AUSREGF^EN
AM 16. FEBRUAR 1922-
Die Erfindung betrifft Rollkassetten * mit Schieber für Filme und Negativpapier und soll mit Sicherheit die jeweilige Fortschaltung des Film öder Negativpapierstreifens tun die zvl
. 5 belichtende Länge bewirken, sowie je teilweise oder ganze Doppelbelichtung desselben Streifenteiles verhindern. Erreicht wird das ■dadurch, daß gemäß der Erfindung selbsttätige Greifervorrichtungen oder Mitnehmer
ίο am Ende des Schiebers dessen Kupplung mit dem Streifen zur Weiterführung um eine Bildlänge beim Scbieberauszuge bewirken, während ihre Entkupplung nach beendetem Auszuge ties Schiebers, vor dessen Rückbewegung oder zu Beginn der Rüekbewegung erfolgt.
In der Zeichnung· ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht der verbesserten
au Rollkassette mit Schieber, während |
Abb. 2 einen Längsschnitt und
Abb. 3 einen Querschnitt darstellt.
Die Abb. 4 und 5 zeigen Einzelheiten in größerem Maß stäbe im Längsschnitt, um die Wirkungsweise der selbsttätigen Greifervorrichtuiigen oder Mitnehmer zu veranschaulichen.
Der Schieber α bewegt sich in der bei Rollkassetten üblichen Weise vor einer ihm parallelen Unterlage b in der Kassette c. Über diese Unterlage wird der Film oder Negativpapierstreifen d geleitet, der in üblicher Weise von der auswechselbar eingesetzten Abwickelrolle α abgewickelt und auf die ebenfalls in üblicher Weise eingesetzte Aufwickelrolle / aufgewickelt wird. Am unteren Ende des Schiebers befinden sich zu beiden Seiten als Mitnehmer für den Film oder Negativpapierstreifen d zweiarmige Hebel g, /:, die in zur Filmstreifenebene senkrechter Ebene um orts-
feste Zapfen i am Schieber drehbar sind und deren Drehung in dem einen Sinne durch Anschlage k am Schieber begrenzt ist, gegen welche die äußeren Arme h der Hebel g, h anschlagen können. Außerdem wirken die Arme h der beiden Hebel mit der unteren Kante Z und der oberen Kante m der Schieber- ' führung zusammen. Die nach innen gerichte- ι ten Arme g der Hebel g, h sind nadelartig zugeschärft, so daß sie in den Film- oder Papierstreifen einstechen können. Dabei sind in der · Oberfläche der Unterlage b Längsnuten η angeordnet, in welchen die Hebelarme g sich in ihrer Arbeitsstellung entlangbewegen können. :
Beim Schluß des Schiebers (Abb. 2 und 5), wenn dieser seine Endstellung erreich^ werdendie Hebel g, h durch Anschlag der Arme h an die untere Schieberführungskante i in die zum Streifen senkrechte Lage (Abb. 2 und 5) gebracht. Dabei dringen die Nadelspitzen der Arme §" in den Filmstreifen ein. Wird jetzt der Schieber ausgezogen, so bleibt diese Kupplung des Schiebers mit dem Streifen bestehen, weil die Hebel g, h durch die Anschläge k im Sinne des Schieberauszuges an der Weiter- j drehung verhindert sind. Infolgedessen wird der Film oder Negativpapierstr-eifen beim Ausziehen des Schiebers mitgenommen und von der Vorratrolle e abgezogen. Dabei kann gleichzeitig ein selbsttätiges Aufwickeln auf j die Aufwickelrolle f erfolgen, indem diese mit j einer Drehfeder verbunden ist, welche die ! Drehung der Rolle f im Aufwickelsinne be- , wirkt und gleichzeitig den Fihn oder Negativ-
papierstreifen dauernd gespannt hält. Es kann aber auch in der gewöhnlichen Weise das Aufwickeln des Streifens auf die Rolle / durch ' deren Drehung von Hand erfolgen. Sobald i der Schieber seine Offenstellung oben erreicht j hat, gelangen die Hebelarme h zum Anschlage ; an die Oberkante m der Schieberführung. Dadurch werden, wie Abb. 4 es zeigt, die Hebel g, h im Sinne des Austrittes aus dem '_ Film oder Negativpapierstreifen gedreht, so j daß jetzt beim Wiedereinschube des Schiebers , die Hebel mit ihren Nadelspitzen frei über den ·■ Streifen zurückgehen. Am Ende des Ein- J Schubes des Schiebers erfolgt dann wieder, wie bereits beschrieben, das Einstechen der Mit- ι nehmerbebel in den Streifen, so daß beim ! neuerlichen Schieberausznge der bewegliche ' Streifenteil weg- und ein neuer Streifenteil vorgezogen wird. ,
Infolge der zwangsweisen Verbindung des !
Schiebers mit dem Streifen bei der Schieber- ■' ausztigbewegung ist es ganz ausgeschlossen, ; daß jeweils ein und dasselbe Streifenstück nochmals zur Belichtung kommen kann. Die durch die Einstiche der Greifer oder Mitnehmer im Filmstreifen erzeugten Marken geben genau die Stellen an, wo die einzelnen Bilder auf dem Streifen beginnen und aufhören, so daß danach das richtige Zerschneiden des Streifens in die Einzelbilder mit Sicherheit bewirkt werden kann. Die Länge der zu verwendenden Filmstreifen ist beliebig. Es können Streifen für 100 und mehr Bilder in einer verhältnismäßig kleinen Kassette untergebracht werden.
Es steht auch nichts entgegen, nach Belichtung einer gewissen Streifenlänge zum Entwickeln des gebrauchten Streifenteiles diesen vom Streifen abzuschneiden und für sich zu behandeln, während der übrige Streifen zur weiteren Verwendung in der Kassette verbleibt. Es ist nur nötig, das Streifenende dann nach der ersten Aufnahme an der Aufwickelwalze in der üblichen Weise festzulegen. Materialverluste brauchen infolgedessen auch in diesem Falle nicht einzutreten.
Da ferner jeweils der Streifen nur genau um die Länge des belichteten Teiles fortgeschaltet wird, so sind die Verluste an Streifenlänge, welche bisher durch Deckränder ent- S5 standen, vermieden.
Um jederzeit sehen zu können, wie viel von dem eingebrachten Streifen bereits verbraucht ist, kann an der Kassette, wie Abb. 2 es zeigt, ein Zähler 0 beliebiger Art angeordnet sein, der beim Schieberschluß durch einen am Schieber vorgesehenen Anschlag p in Tätigkeit gesetzt wird, so daß in bekannter Weise nach jeder Aufnahme durch den Schluß des Schiebers die Fortschaltung des Zählers um eine Einheit bewirkt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Rollkassette mit Schieber für Filme und Negativpapier, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätige Greifervorrichtungen oder Mitnehmer am Ende des Schieber·; flessen Kupplung mit dem Streifen zur Weiterführung um eine Bildlänge beim Schieberauszuge bewirken, während ihre Entkupplung nach beendetem Auszuge de> Schiebers, vor dessen Rückbewegung oder zu Beginn der Rückbewegung erfolgt.
  2. 2. Rollkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer am Schieberende aus senkrecht zur : Streifenebene drehbaren Nadelhebeln bestehen, deren Drehung im Sinne des Schieberauszuges begrenzt ist und die für den Aus- und Eintritt durch Anschläge an der Schieberführung gesteuert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920348443D 1920-11-14 1920-11-14 Rollkassette mit Schieber Expired DE348443C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE348443T 1920-11-14

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DE348443C true DE348443C (de) 1922-02-16

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