DE348239C - Kartoffellegvorrichtung fuer Pfluege - Google Patents
Kartoffellegvorrichtung fuer PfluegeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/04—Potato planters with bucket wheels
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 4. FEBRUAR 1922
AM 4. FEBRUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
Heinrich Friedrich Schaefer in Neersen, Post Ottenstein, Braunschweig.
Kartoffellegvorrichtung für Pflüge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kartoffel-/egvorrichtung für Pflüge mit einem am Pfluggestell
befestigten Vorratstrichter und von einem Rad des Pflugkarrens aus angetriebenem
Legrad. Derartige Kartoffellegvorrichtungen sind bereits in verschiedenen Ausführungen
bekannt geworden. Alle leiden, aber an dem Übelstand, daß sich die Kartoffeln vor der
unteren Ausfallöffnung des Vorratstrichters festsetzen und nicht regelmäßig in die Zellen des
Legrades hineinfallen, wodurch dann Lücken in den Pflanzreihen entstehen. Diesen Übelstand
hat man dadurch zu beseitigen versucht, daß man die Kartoffeln, bevor sie aus dem
Vorratstrichter in die Zellen des Legrades einfallen, in dem Vorratstrichter anhebt. Diese :
Maßnahme hat aber wiederum den Nachteil, ; daß die Kartoffeln zerdrückt werden, wodurch j
ihre Keimfähigkeit natürlich sehr leidet.
Eine Verbesserung der Kartoffelleg vorrichtung
nach dieser Richtung hin ist der Zweck der \ vorliegenden Erfindung, wobei auch gleichzeitig
auf eine bessere, zweckentsprechendere ίο Einbettung des Pflanzgutes in den Ackerboden !
Bedacht genommen wird. Die Erfindung be- ! steht darin, daß der Vorratstrichter samt Leg- ί
radgehäuse und Legrohr an dem Pfluggestell beweglich, zweckmäßig um einen festen Punkt
schwingbar, aufgehängt ist und durch kurzes Anheben und Fallenlassen des Vorratstrichters
oder dessen unteren Endes einerseits eine den Einfall der Kartoffeln in die Zellen des Legrades
begünstigende Rüttelbewegung erzielt und andererseits dem mit einem Schar versehenen
Legrohr eine stoßende, zur Erde gerichtete Bewegung erteilt wird, wodurch in den umgepflügten
losen Ackerboden in bekannter Weise jedesmal beim Abfall einer Saatkartoffel ein ;
Pflanzloch gestoßen wird, in das sich die [ Kartoffel hineinlegt. j
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegen- j stand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den mit der Kartoffellegvorrichtung versehenen Pflugkarren von vorn gesehen mit
einem Querschnitt durch den Vorratstrichter und das Legradgehäuse und
Abb. 2 den Pflugkarren mit dem unteren Ende des Vorratstrichters und dem durchschnittenen
Legradgehäuse von der Seite gesehen.
Die Kartoffellegvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem am Pfluggestell a
mittels eines besonderen Traggerüstes b befestigten Vorratstrichter c, an dessen unteres
Ende sich das zur Schonung der Kartoffeln mit Gummi ausgekleidete Legradgehäuse d mit
dem Legrad f und dem Legrohr g anschließt. Das Legrad f wird von dem linken Rad h des
Pflugkarrens aus angetrieben. Die zu diesem . Zweck bis zur linken Seite des Pflugkarrens
verlängerte Achse i des Legrades ruht mit ihrem äußeren Ende in einem drehbaren Lager k,
das an dem Traggerüst b angebracht ist. Dadurch kann der nur bei ί auf einem Tragbalken
des Gerüstes b aufliegende Vorratstrichter c, dessen unteres um I schwingbares
Ende sich mit einer gabelförmigen Stütze m auf die verlängerte Legradachse i stützt, mittels
eines auf der verlängerten Legradachse i angebrachten gezahnten Rades n, dessen gewölbte
Zahnrücken über eine Rolle 0 schleifen, samt Legradgehäuse f und Legrohr g in regelmäßigen
Zeitabständen angehoben werden und fällt, So oft ein Zahn des Rades η die Rolle 0 passiert
hat, um die Höhe des Zahnes ab, wodurch einerseits eine den Einfall der Kartoffeln in
die Zellen des Legrades f begünstigende Rüttelbewegung erzielt und andererseits dem mit
einem Schar p versehenen Legrohr g eine stoßende, zur Erde gerichtete Bewegung erteilt
wird, wodurch in den umgepflügten lockeren Ackerboden jedesmal beim Abfallen einer Saatkartoffel
ein Pflanzloch gestoßen wird, in das sich die Kartoffel hineinlegt. Die Anzahl der
Zellen des Legrades f entspricht der Anzahl der Zähne des Rades n. Um die Saatkartoffeln
nach Wunsch mehr odtr weniger tief in den Ackerboden legen zu können, ist das Schar j>,
das in seinem oberen Teil eine Verlängerung des Legrohres g bildet, auf diesem verschiebbar
angeordnet, so daß es in bekannter Weise verstellt werden kann. Der Antrieb der Legradachse i von dem linken Rad h des Pflugkarrens
aus erfolgt durch Kettenräder / und s, über die eine Triebkette t läuft. Das auf der
Pflugkarrenachse verschiebbare Kettenrad s ist an seiner äußeren Seite mit einer vierkantigen
Ausnehmung versehen, in die ein vierkantiger Ansatz u des Pflugkarrenrades h eingreift, sobald
das Kettenrad s mittels eines Ausrückers ν nach links gegen das Rad h verschoben wird,
was durch einen vom hinteren Ende des Pfluges aus greifbaren Hebel w geschehen kann. Der
Antrieb des Legrades f und die Bewegung des Vorratstrichters c kann mittels dieser Ausrückkuppelung
zeitweilig ausgeschaltet werden, f aus nicht in jede Pflugfurche Kartoffeln eingelegt
werden sollen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kartoffellegvorrichtung für Pflüge, mit einem am Pfluggestell befestigten Vorratstrichter und von einem Rad des Pflugkarrens aus angetriebenem Legrad, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratstrichter samt Legradgehäuse und Legrohr an dem Pfluggestell beweglich, zweckmäßig um einen festen Punkt schwingbar, aufgehängt ist und durch kurzes Anheben und Fallenlassen des Vorratstrichters oder dessen unteren Endes einerseits eine den Einfall der Kartoffeln in die Zellen des Legrades begünstigende Rüttelbewegung erzielt und anderseits dem mit einem Schar versehenen -no Legrohr eine stoßende, zur Erde gerichtete Bewegung erteilt wird, wodurch in den umgepflügten losen Ackerboden in bekannter Weise jedesmal beim Abfall einer Saatkartoffel ein Pflanzloch gestoßen wird, in das sich die Kartoffel hineinlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348239T | 1915-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348239C true DE348239C (de) | 1922-02-04 |
Family
ID=6257113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915348239D Expired DE348239C (de) | 1915-04-23 | 1915-04-23 | Kartoffellegvorrichtung fuer Pfluege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348239C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832955C (de) * | 1950-08-27 | 1952-03-03 | Erwin Smekal | Legrad fuer Kartoffellegmaschinen |
-
1915
- 1915-04-23 DE DE1915348239D patent/DE348239C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832955C (de) * | 1950-08-27 | 1952-03-03 | Erwin Smekal | Legrad fuer Kartoffellegmaschinen |
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