DE347757C - Selbstinduktionsspule fuer Stroeme von hoher Frequenz - Google Patents

Selbstinduktionsspule fuer Stroeme von hoher Frequenz

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DE347757C
DE347757C DE1920347757D DE347757DD DE347757C DE 347757 C DE347757 C DE 347757C DE 1920347757 D DE1920347757 D DE 1920347757D DE 347757D D DE347757D D DE 347757DD DE 347757 C DE347757 C DE 347757C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/02Fixed inductances of the signal type without magnetic core

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Selbstinduktionsspule für Ströme von hoher Frequenz. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von Selbstinduktionsspulen für Ströme von hoben Frequenz nach Art derjenigen, bei denen die nebeneinanderliegenden Windungen auf einem flachem. .Körper angeordnet sind, z. B. einer Scheibe, die mit radial,en Einschnitten versehen ist, in denen sich die Drabtwindurngen.kreuzen.
  • Die Erfindung hat den Zweck, bei einer derartigen Spule die Möglichkeit zu gewinnen, eine viel größere Zahl von Windungen `auf die Spule zu bringen, so daß bei gleicher Füllung und bei Verwendung gleichen Drahtes die erhaltene Selbstinduktion viel größer als früher ist.
  • Dieses Ergebnis wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß der die Windung bildende Draht anstatt von dem einen Einschnitt zu dem benachbarten zu gehen wie bei den bisher bekannten Spulen, im Gegenteil eineAnzahl Einschnitte überspringt. Unter diesen Bedingungen geht der Draht auf derselben Seite der Tragscheibe nacheinander vor mehrerer Einschnitten hinweg, bevor er durch einen Einschnitt auf die andere Seite der Scheibe übertritt. D?e Gesamtzahl der Isinschnitte muß so gewählt werden, daß sie eine Primzahl mit der die Teilung bildenden Zahl der Einschnitte bildet, so daß, wenn eine Anzahl von Windungen gleich der Zahl der Einschnitte hergestellt ist, der Draht durch alle Einschnitte hindurohgetreten ist.
  • Dank dieser Art der Wicklung nehmen gdie zu den verschiedenen Windungen gehörenden Drähte für jede Teilung der Wicklung die Form einer Bogensehne an, entsprechend der Teiljung der Wicklung, und: sie können sich so an die beiden Seiten der Spule anlegen, daß die Dicke der Spule etwas.vergrößert, aber ihr Durchmesser erheblich verkleinert wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Spule dargestellt. Abb. I zeigt in Ansicht eine dünne Scheibe aus Isolationsmaterial, die zur Herstellung der Spule benutzt wird. Abb.2 zeigt schematisch die Art der Wicklung.
  • Anstatt, wie bisher, zum Wickeln der Spule einen Kern aus Isolationsmaterial zu benutzen, der mit Führungsnadeln versehen ist, die nach dem Wickeln der Spule herausgenommen werden, worauf diese im eine isolierende Masse, z. B. Paraffin, getaucht wird, wird nach der Erfindung eine dünne Scheibe a aus Isolationsmaterial benutzt, die mit zweckmäßig radial angeordneten Einschnitten b versehen ist, durch welche dazwischenliegende Zähne c gebildet werden.
  • Der isolierte Draht d (oder (las Kabel), aus dem die Spule hergestellt werden soll, wird dann mittels einer Wickelmaschine in einen ersten Einschnitt i eingelegt und auf derselben Seite der Scheibe a an einer gewissen Zahl von Zähnen c oder Einschnitten b vorübergeführt, bevor er durch einen anderen Einschnitt,auf die andere Seite der Scheibe gelangt. Die »Teilung« der Wicklung beträgt im dargestellten Fall drei Zähne (oder drei Einschnitte), und der Draht3vird infolgedessen zunächst hinter den Zähnen t, 2 und 3 eintlanggeführt. Er gelangt dann durch den finit :l. bezeichneten Einschnitt b auf die Vorderseite ,der Scheibe und wird hier an den Zähnen q., 5 und 6 vorbeigeführt, um dann wieder durch die Einschnitte 7 auf die Rüekseite der Scheibe zu gelangen, usw.
  • Die Gesamtzahl der Einschnitte (oder gder Zähne) ist so gewählt, daß sie ein Vielfaches der Zahl von Einschnitten (oder Zähnen) ist, ,lie der Teilung entspricht, vermehrt oder vermindert uni eine Einheit. Es ist ideshalb klar, daß der Draht oder das Kabel nach Herstellung einer vollen Windung von der einen auf die andere Seite der Scheibe a durch einen Einschnitt gelangt, der dem ersten Einschnitt, von dem die Wicklung ausging, vorhergeht oder folgt. Infolge dieser Anordnung wird der Kreuzungspunkt des Drahtes oder des Kabels in den Einschnitten bei je zwei aufeinanderfolgen:den Windungen jedesmal um einen Einschnitt verschoben, und da infolge der Größe der Teilung der Draht zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Übergangsstellen die Form einer Bogensehne annimmt, so ist klar, daß die verschiedenen Windungen sich gleichmäßig auf beiden. Seiten. der Scheibe verteilen, so daß eine flache Spule von verkleinertem Durchinesser, aber etwas größerer Dicke erzielt wird, wobei die Dicke mit der Zahl der Zähne oder Einschnitte der gewählten Teilung wächst.
  • Zwecks größerer Deutlichkeit ist in Abb. 2 eine kreisförmige Lage des Drahtes zwischen den Einschnitten veranschaulicht, es ist aber klar, daß der Draht im Wirklichkeit infolge seiner Spannung 'die Form einer. Bogensehne annehmen .muß, wie dies bei e mit punktierten Linien dargestellt ist.
  • Bei dem dargestellten Beispiel ist die Gesamtzahl der Einschnitte (oder Zähne) ein Vielfaches der Zahl der Einschnitte (oder Zähne) der Teilung, vergrößert oder vermindert um eine Einheit. Es ist ,aber klar, daß die Art der Wicklung verallgemeinert werden kann. Wesentlich ist nur, daß, um alle Einschnitte auszufüllen, die Gesamtzahl der Einschnitte (oder ,Zähne) eine Primzahl ist mit der Zahl der Einschnitte (oder Zähne) der Teilung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstinduktionsspule für Ströme von hoher Frequenz, bei der die benachbarten Windungen der Wicklung -auf einer mit radialen Einschnitten versehenen Scheibe in der Weise angeordnet sind, daß sie sich in den Einschnitten kreuzen, dadurch gekennzeichnet, .däß der Draht anstatt von einem Einschnitt zu dem nächsten zu gehen, unmittelbar zu einem entfernter liegenden Einschnitt geht, indem er die dazwischenliegenden Einschnitte überspringt.
DE1920347757D 1920-08-10 1920-10-16 Selbstinduktionsspule fuer Stroeme von hoher Frequenz Expired DE347757C (de)

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