DE347474C - Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasenstrom - Google Patents

Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasenstrom

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DE347474C
DE347474C DE1920347474D DE347474DD DE347474C DE 347474 C DE347474 C DE 347474C DE 1920347474 D DE1920347474 D DE 1920347474D DE 347474D D DE347474D D DE 347474DD DE 347474 C DE347474 C DE 347474C
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phase winding
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BBC BROWN BOVERI and CIE
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/18AC/AC converters
    • H02K47/30Single-armature phase-number converters without frequency conversion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasenstrom. Als Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Drehstrom verwendet man asynchrone oder synchrone Maschinen, welche als Einphasenmotoren betrieben werden und gleichzeitig zur Erzeugung einer gegen die Netzspannung um go ° phasenverschobenen Spannung dienen und welche derart ausgeführt sind, daß derjenige Teil, welcher die Einphasenmotorwicklung trägt, eine zweite räumlich um go° gegen jene versetzte Wicklung besitzt, in welcher die um go ° phasenverschobene Spannung erzeugt wird. Diese zweite Wicklung bildet mit dem gegebenen Einphasennetz ein Zweiphasensystem, von dem aus in bekannter Weise Zwei-oder Dreiphasenmotören gespeist werden können. Diese Einankerumformer haben aber den großen Nachteil, daß die in ihnen generatorisch erzeugten Phasen relativ großen Spannungsabfall aufweisen, während die Spannung des Netzes unter Einfluß der Last sich wenig ändert. Infolgedessen tritt bei Belastung des Umformers sowohl eine Verkleinerung als auch eine Drehung des Spannungsvektors der zur Netzphase senkrechten Phase.-ein .und das Mehrphasensystem wird ein unsymmetrisches, weil das reguläre Spannungspolygon in ein irreguläres Vieleck übergeht. Man hat bereits vorgeschlagen, diesem Nachteil des Einankerumformers dadurch zu begegnen, daß man' bei Leerläuf den Spannungsvektor der zweiten Phase durch Einfügung von zusätzlichen Spannungen um so viel vergrößert und derart verschiebt, daß dadurch der Spannungsabfall bei Vollast genau kompensiert wird. In diesem Falle ist demnach bei Leerlauf das Mehrphasensystem ein unsymmetrisches, bei Belastung dagegen ein symmetrisches. Bei den bekannten Verfahren werden die zusätzlichen Spannungen aber entweder außerhalb der Maschine in besonderen Spannungs- oder-Stromtransformatoren erzeugt und dadurch wird der Aufwand an Maschinen und Apparaten wesentlich vergrößert, oder sie werden innerhalb der Maschine in besonderen Wicklungen erzeugt, welche den Bau der Einankerumformer erschweren, indem sie die Verwendung und völlige Ausnutzung normaler regulärer Mehrphasenwicklungere hindern.
  • Es ist nun Gegenstand vorliegender Erfindung, ein Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasenstrom, bestehend aus einer vom Einphasennetz auch als Umformer betriebenen Maschine, welche eine normale Zweiphasenwicklung trägt, und bei welcher diese normale Zweiphasenwicklung derart unterteilt und geschaltet ist, daß das erzeugte Zwei- oder Dreiphasensystem infolge einer in der Wicklung selbst erzeugten zusätzlichen Spannung bei Leerlauf ein unsymmetrisches ist, bei voller Belastung dagegen unter Einfluß der Ohmsehen und induktiven Spannungsabfälle eine symmetrische Spannungsverteilung auf die einzelnen Phasen aufweist. Die zusätzliche Spannung ergibt sich hierbei als ein Teil der in der regulären Zweiphasenwicklung erzeugten Spannung.
  • Der Erfindungsgegenstand sei an Hand der Abb. i bis 7 näher erläutert.
  • In Abb. z bedeutet g h die Wicklung der einen, a b bis d f die Wicklung der zweiten Phase einer regulären Zweiphasenständerwicklung des Phasenumformers, wobei die Summe der Windungszahlen a b + d f = g h ist. Der Wicklungsteil a b besitzt ferner noch einen Anzapfpunkt c, durch- den er in die beiden ungleichen Teile a c und c b geteilt wird. Das Verhältnis der Windungszahlen wie auch das Verhältnis wird durch die (später angegebene) besondere Schaltung und die induktiven Verhältnisse des Phasenumformers bestimmt. l bedeutet den Läufer des Phasenumformers, welcher im dargestellten Falle eine Käflgwicklung und gegebenenfalls auch eine Gleichstromwicklung trägt, mittels welcher der Umformer synchronisiert und dazu verwendet werden kann, die Phasenverschiebung des Netzes zu Bei der Verbindung der Statorwicklungsteile kann nun gemäß Abb. 2 eine Phasenkombination derart getroffen werden, daB bei normaler Belastung der Spannungsabfall durch eine zusätzliche, Inder sogenannten »Generatorphase des Umformers wirkende Spannung vollkommen kompensiert wird. In Abb, a entspricht die Wicklung cc b der »Motorphase« des Umformers, da sie an der Spannung des gegebenen inphasennetzesliegt und diesem die zum Betrieb des Umformers erforderliche Leistung entnimmt. Die Spannung e1 stellt aber gleichzeitig auch die Spannung e' einer Phase des durch die Phasenumformung erhaltenen Zweiphasennetzes dar. Die Spannung eö der anderen Phase des weiphasen_netzessetzt sich aus den Spannungen der Wicklungen f d und g h zusammen und wie aus dem Diagramm der Abb.S ersichtlich, entspricht der Spannungsvektor eö bei unbelaste-Spantem Umformer der geometrischen Addition der nung j in der Wicklung g lx erzeugten Spannung e2 und der in der Wicklung f d erzeugten Spannung e In Abb. 5 bedeutet e1= e' den Spannungsvektor der Netzphase; man erkennt, daß die Leerlaufspannuug eö gegen e' um. einen kleineren Winkel als go° verschoben ist, und daB eö auch alar > e' ist. Bei-Leerlauf hat man es dems nach mit keinem, symmetrischen Zweiphasennetz zu tun. Anders ist es jedoch bei Belastung. Seien i' und i" die in dem Zweiphasennetz fließenden Ströme, so verursachen diese Ströme Ohmsche und induktive Spannungsabfälle in den Wicklungen des Zweiphasensystems. Da nun aber die Spannung in der Wicklung g h durch das Läuferfeld induziert wird, das Läuferfeld aber der Größe und Phase nach von dem in der Statorwicklung a b erzeugten Feld abhängt, so ist leicht einzusehen, daB der in der Wicklung a b auftretende Spannungsabfall eine Verkleinerung des Feldes bedingt und somit auf die Wicklung ba h mittelbar übertragen wird. In der f d g h addieren sich somit die Spannungsabfälle, welche durch die Ströme beider Wicklungsphasen hervorgerufen werden. In Abb. 5 bedeutet eö den durch den Strom ü bedingten Spannungsabfall, den durch den Strom il bedingten induktiven Spannungsabfall, den durch den Strom i bedingten Spannungsabfall, eö den durch den Strom i bedingten Ohmsehen Spannungsabfall.
  • Bei richtig gewähltem Verhältnis kann erreicht werden, daB die Summe dieser Abfälle die Leerlaufspannung eö auf den Betrag e" der Phase und Größe nach. reduziert, wobei e" gegen e' genau um go° phasenverschoben und mit e' größengleich ist. Die Armordnung nach Abb. z erfordert also eine reguläre Zweiphasenwicklung, welche dabei restlos ausgenutzt wird. Bei dieser Anordnung ist die Phasenspannung des Zweiphasennetzes gleich der Spannung des gegebenen Einphasennetzes. Es kann jedoch in besonderen Fällen erwünscht sein, die Spannung des Sekundärnetzes größer oder kleiner zu machen, als die des Primärnetzes. Diese Verschiedenheit der Spannungen läßt sich auch bei dem Einankerumformer vorliegender Erfindung erreichen, wenn das Sekundärnetz ein Drei phasennetz ist. In Abb. 3 ist der Fall erläutert, daB das sekundäre Dreiphasennetz eine kleinere, in Abb. q. dagegen der Fall, daB es eine größere Phasenspannung, als das einphasige Primärnetz hat. Auch bei diesen Anordnungen ist die Zweiphasenwicklung des @ Umformers restlos ausgenutzt.
  • In Abb. 3 liegt die Wicklungsreihe a b d f an der Spannung des Einphasennetzes. Die e' der einen Phase des sekundären Dreiphasennetzes wird den Klemmen a b entnommen und sie verhält ich zurNetzspannung wie die Windungszahlen von a b zu denen von a f. Die Spannungen e" und e` der anderen Phasen des Dreiphasennetzes erhält man in folgender Weise die Wicklung g h wird mit dem einen Ende g an den Punkt c der. Wicklung a b angeschlossen und es stellt das Wicklungssystem a b g h eine unsymmetrische Skottschaltung dar; indem der Anschlußpunkt c für die Wicklung g h nicht der Wicklungsmittelpunkt von a b und indem ferner g lt größer als a b ist. Die Spannung e" wird dann den Punkten a und h, die Spannung e"' den Punkten b h entnommen. Das Spannungsdiagramm dieser Anordnung ist durch Abb. 6 dargestellt. In diesem Diagramm sind e',_ e., e@o die Seiten des Spannungsdreiecks bei Leerlauf, e', e", e"' dagegen die Seiten des Spannungsdreiecks bei Belastung; eö, ei, e',' und e;' sind die induktiven undOhmschen Spannungsabfälle. Durch das Auftreten dieser Spannungsabfälle wird demnach das urgleichseitige Leerlaufdreieck in das gleichseitige Belastungsdreieck übergeführt. Das Verhältnis der Vektoren e.: e' ist in diesem Diagramm durch das Verhältnis der Windungszahlen von a f zu denen von a b gegeben.
  • Abb. q. schließlich erläutert den Fall, daß die Spannung des Sekundärnetzes größer als die des Primärnetzes ist. Die Schaltung ist die gleiche wie in Abb. 3, nur mit dem Unterschied, daß das Einphasennetz anstatt an a f, an a b, eine Phase des Sekundärnetzes dagegen anstatt an a b, an a f angeschlossen ist. Man wird die Lagedes Punktes c nun aber derart wählen, daß sich in Abb. a c : c f verhält, wie in Abb. 3 a c : c b. Das Spannungsdiagramm für die Schaltung nach Abb. q. ist durch Abb. 7 dargestellt. Die Bedeutung der Vektoren ist die gleiche wie früher und man ersieht aus dieser Abbildung, daß in diesem Falle der Vektor ei kleiner, als e' ist.
  • Die Verwendung des beschriebenen Einankerumformers ist eine vielseitige.' Insbesondere eignet er sich zum Betrieb von Bahnen, indem er, auf der Lokomotive montiert, den Einphasenstrom des Bahnnetzes in Mehrphasenstrom umwandelt, mit welchem die als Mehrphaseninduktions- oder als Mehrphasenkollektormotoren gebauten Bahnmotoren betrieben werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasen-Strom, bestehend aus einer vom Einphasennetz aus als Umformer betriebenen Maschine, welche eine normale Zweiphasenwicklung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß diese normale Zweiphasenwicklung derart unterteilt und geschaltet ist, daß das erzeugte Mehrphasensystem infolge einer in der Wicklung selbst erzeugten zusätzlichen Spannung bei Leerlauf ein unsymmetrisches ist, bei voller Belastung dagegen unter Einfluß der Ohmschen und induktiven Spannungsabfälle eine symmetrische Spannungsverteilung auf die einzelnen Phasen aufweist.
  2. 2. Einankerumformer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformerwicklung eine reguläre Zweiphasenwicklung verwendet wird, bei welcher ein Teil der einen Phasenwicklung (a b, Abb.2) die Motorphase und zugleich die eine Generatorphase darstellt, der andere Teil (d f) dieser Wicklungen dagegen mit der anderen Phasenwicklung (g h) in Reihe geschaltet ist und mit ihr die andere Generatorphase darstellt, wobei dem so erhaltenen Mehrphasensystem Zweiphasenstrom entnommen werden kann.
  3. 3. Einankerumformer nach Patentanspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformerwicklung_einereguläreZweiphasenwicklung verwendet wird, bei welcher die eine Phasenwicklung (a b + d f, Abb. 3), in ihrer Gesamtheit die Motorphase darstellt, während ein Teil (a b) von ihr als ein Teil der Phasenwicklung eines Mehrphasensystems dient, die andere Phasenwicklung (g h) dagegen mit dem einen Ende an einen derart gelegenen Wicklungspunkt dieses Teiles der erstgenannten Phasenwicklung angeschlossen ist, daß das so erhaltene Mehrphasensystem eine unsymmetrische Skottschaltung zur Entnahme eines Dreiphasenstromes darstellt, wobei die Spannung des Sekundärnetzes kleiner ist als die des Primärnetzes. q.. Einankerumformer nach Patentanspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformerwicklung eint reguläre Zweiphasenwicklung verwendet wird, bei welcher ein Teil der einen Phasenwicklung (a b, Abb. q.) die Motorphase darstellt, während diese Phasenwicklung (a b -{- d f, Abb. .4.) in ihrer Gesamtheit als Phasenwicklung eines Mehrphasensystems dient, die andere Phasenwicklung (g h) dagegen mit dem einen Ende an einen derart gelegenen Wicklungspunkt der erstgenannten Phasenwicklung angeschlossen ist, daß das so erhaltene Mehrphasensystem eine unsymmetrische Skottschaltung zur Entnahme eines Dreiphasenstromes darstellt, wobei die Spannung des Sekundärnetzes größer als die des Primärnetzes ist.
DE1920347474D 1920-09-16 1920-09-16 Einankerumformer zur Umformung von Einphasenstrom in Zwei- oder Dreiphasenstrom Expired DE347474C (de)

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DE (1) DE347474C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057689B (de) * 1956-05-29 1959-05-21 Siemens Ag Einphasen-Dreiphasen-Umformer synchroner oder asynchroner Bauart

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DE1057689B (de) * 1956-05-29 1959-05-21 Siemens Ag Einphasen-Dreiphasen-Umformer synchroner oder asynchroner Bauart

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