DE345290C - Schrank mit Schiebetueren - Google Patents
Schrank mit SchiebetuerenInfo
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- DE345290C DE345290C DE1916345290D DE345290DD DE345290C DE 345290 C DE345290 C DE 345290C DE 1916345290 D DE1916345290 D DE 1916345290D DE 345290D D DE345290D D DE 345290DD DE 345290 C DE345290 C DE 345290C
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- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 3
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 4
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/90—Revolving doors; Cages or housings therefor
- E06B3/903—Revolving doors; Cages or housings therefor consisting of arcuate wings revolving around a parallel axis situated outside the wing, e.g. a cylindrical wing revolving around its axis
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
- E05Y2900/132—Doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Schränke, und insbesondere solche, die durch Schiebetüren abgeschlossen
werden.
Der Erfindungsgegenstand soll bei Altar-Schreinen angewendet werden, er kann aber
auch bei Geldschränken zur Verwendung kommen, wo es sich darum handelt, Wertgegenstände
aufzubewahren. Solche Schränke sollen staub-, feuer- und einbruchsicher sein. Das Wesen der Erfindung besteht darin,
daß der den Innenraum bildende Behälter durch die Boden- und Deckplatte des Schrankes
erfassende Zapfen in Stellung gehalten wird, die auch gleichzeitig die die Türen be-
*5 tätigenden Hebel tragen.
Weiterhin zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß die Hebel mit
Zahnsegmenten ausgestattet sind, die mit einem Zahnrad einer Verschließvorrichtung
ao in Eingriff stehen.
Eine Stange der Verschließvorrichtung ist mit Hakenfingern versehen, die Ansätze der
Türen erfassen.
Endlich zeichnet sich der Erfindungsgegena5
stand dadurch aus, daß die Flügeltüren, die an dem Behälter angeordnet sind, durch Anschläge
der Schiebetüren betätigt werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Abb. ι stellt einen wagerechten Schnitt durch einen gemäß der Erfindung hergestellten Schrank nach der Linie i-i der Abb. 2 dar, wobei die Deckplatte des inneren Behälters teilweise weggebrochen ist, um darüber-Kegende Teile sichtbar werden zu lassen. 3£i
Die Abb. ι stellt einen wagerechten Schnitt durch einen gemäß der Erfindung hergestellten Schrank nach der Linie i-i der Abb. 2 dar, wobei die Deckplatte des inneren Behälters teilweise weggebrochen ist, um darüber-Kegende Teile sichtbar werden zu lassen. 3£i
Die Abb. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. r,
die Abb. 3 einen Schnitt eines Teiles des Schrankes nach der Linie 3-3 der Abb. 2 und
die Abb. 4 einen weiteren Schnitt eines Teiles nach der Linie 4-4 der Abb. 1.
Ein aus Gußeisen bestehender Rahmen 5 bildet den Vorderteil des Gehäuses oder
Mantels. Der Rahmen ist mit nach rückwärts gehenden Flanschen 6 ausgebildet, deren innere Enden nach innen zu abgebogen
sind. Decke und Boden 7 bzw. 8 des Gehäuses sind mittels Bolzen oder in anderer
passender Weise an den hinteren oberen und unteren Leisten des Rahmens befestigt, während
die Seitenwände 9 des Gehäuses in senkrechten Nuten der nach hinten gehenden
Seiten des. Rahmens angeordnet sind. Die Decke 7, der Boden 8 und die Seitenwände Q
sind mit nach innen gehenden Flanschen -der Hinterwand 10 des Gehäuses vernietet.
Innerhalb des Gehäuses ist ein Behälter angeordnet, der aus der Decke 11 und dem
Boden 12 besteht, die den Mantel 13 aus
Blech abschließen, der die Seiten- und Hinterwand des Behälters bildet. Die obere und
untere Kante des inneren Mantels dringen in
Nuten der Platten n und 12 ein. Außerhalb
■les Mantels 13 werden die Platten 11 und 12
durch Bolzen 14 und Muttern 15 miteinander verbunden. Die Behälterplatten 11 und 12
and die Gehäuseplatten 7 und 8 sind durch dazwischenliegende
Drehzapfen 16 und 17 miteinander verbunden, so daß der Behälter im
Innern des Gehäuses von einem Luftraum umgeben ist.
Der untere Drehzapfen 17 erfaßt die gekröpften
Enden von zwei Hebeln 18, die zum größten Teil in derselben wagerechten Ebene
liegen, und jeder Hebel bildet einen Träger für eine gewölbte Schiebetür 19, die durch
*5 Bolzen mit einem Flansch des Hebels verbunden
ist. Die Türen 19 schließen vorn das Gehäuse ab. Ihre Schließbewegung wird
durch die Flansche 6 des Rahmens 5 begrenzt, die sich im Bereich der Flansche 19'
dieser Türen befinden. Die gekröpften Enden der Hebel 18 werden durch eine Unterlagsicheibe
voneinander getrennt gehalten. Eine weitere Unterlagsscheibe 21 ist zwischen dem
Hebel und der anliegenden Bodenplatte des Gehäuses oder des Behälters angeordnet.
Der obere Drehzapfen 16 hält die gekröpften Enden der Hebel 22, die ebenfalls größtenteils
in derselben wagerechten Ebene liegen. Der Drehzapfen ist mit abgesetzten Teilen
ausgestattet, die Lager für die Hebel bilden. Eine Unterlagsscheibe 23 ist zwischen jedem
Plebel und der anliegenden Deckenplatte des Gehäuses und des Behälters vorgesehen. Ein
Flansch jedes Hebels 22 ist an der Tür 19 befestigt. Ein Zahnsegment 22' am Ende jedes
Hebels steht in Eingriff mit einem Kegelrad 24, das auf einer im Drehzapfen 16 gelagerten
Welle 25 festgekeilt ist. Beim Drehen der Welle werden die beiden Türen in entgegengesetzter
Richtung verschoben, um so das Gehäuse abzuschließen oder zu öffnen. Das Kegelrad 24 der Welle 25 kann durch
eine Mutter 26, die mit einer Unterlagsscheibe 27 den Drehzapfen 16 berührt, in
bezug auf die Segmente verstellt werden.
Die WeKe 25 ist mit der Spindel 28 eines
Verschließzytinders 29 von bekannter Bauart verbunden. Der Zylinder 29 ist in dem
Vorderrahmen des Gehäuses angeordnet.
Durch einen Schlüsseiso wird die Welle 25
gedreht, wodurch die Türen des Gehäuses bewegt werden.
Die Gehäusetüren 19 können von irgendwelcher Bauart sein. In der Zeichnung ist
ein gußeiserner Rahmen dargestellt, an dem die Füllung aus Blech durch Bolzen befestigt
ist. Die Türrahmen greifen ineinander ein, wenn das Gehäuse geschlossen ist, wie in der
Abb. ι dargestellt ist, so daß die Verbindung staub- und feuersicher ist. Um die Rahmen
der Türen 19 eng aneinanderzubringen, trägt die Spindel 28 des Zylinders 29 vonj
einander wegragende Hakenfinger 31, die An- : -.ätze 32 der Rahmen erfassen,
Zwischen Decke und Boden des Behälters innerhalb des Gehäuses sind Schwingtüren 33 ι "vorgesehen, deren Enden 34 sich im Bereich '■ von Anschlägen 35 befinden, die nach hinten : von den Gehäusetüren 19 wegragen. Werden die Gehäusetüren 19 geöffnet, so werden auch •lie Behältertüren 33 in die Offenstellung gebracht. Die Türen 33 sind mit nach hinten ! gehenden Flanschen 36 versehen, welche mit : ler Wand des Behälters in Eingriff treten, wenn diese Türen geschlossen sind, um staub- : sichere Verbindungen herzustellen. Diese ! Türen übergreifen einander in der geschlossej nen Stellung, wie in der Abb. 1 angedeutet ist. IJm eine dichte Verbindung der Behältertüren zu sichern, ist die eine mit einem federnden Arm 37 ausgestattet, der sich gegen einen Anschlag 35 der einen der Gehäusetüren in der geschlossenen Stellung anlegt.
Zwischen Decke und Boden des Behälters innerhalb des Gehäuses sind Schwingtüren 33 ι "vorgesehen, deren Enden 34 sich im Bereich '■ von Anschlägen 35 befinden, die nach hinten : von den Gehäusetüren 19 wegragen. Werden die Gehäusetüren 19 geöffnet, so werden auch •lie Behältertüren 33 in die Offenstellung gebracht. Die Türen 33 sind mit nach hinten ! gehenden Flanschen 36 versehen, welche mit : ler Wand des Behälters in Eingriff treten, wenn diese Türen geschlossen sind, um staub- : sichere Verbindungen herzustellen. Diese ! Türen übergreifen einander in der geschlossej nen Stellung, wie in der Abb. 1 angedeutet ist. IJm eine dichte Verbindung der Behältertüren zu sichern, ist die eine mit einem federnden Arm 37 ausgestattet, der sich gegen einen Anschlag 35 der einen der Gehäusetüren in der geschlossenen Stellung anlegt.
Irgendwelche passende Mittel können verwendet werden, um eine gleichzeitige Bewegung
der Gehäusetüren in entgegengesetzten Richtungen herbeizuführen, und in vereinzelten-
Fällen können auch die Behältertüren weggelassen werden. Die Ausbildung und Anordnung der Teile des Schrankes sollen
einen staub- und feuersicheren Behälter gewährleisten. Wenn die Gehäusetüren sich in
der geschlossenen Stellung befinden, ist der Zugang zu dem inneren Behälter wirksam
verhindert. Die Türen 33 können ebenfalls mit Hebeln ausgestattet sein, wodurch erstere
ausgeschwungen werden, wenn die eine Tür von Hand bewegt wird.
Claims (6)
1. Schrank mit Schiebetüren, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Innenraum
ein Behälter (13) durch an Boden und Decke des Schrankes angebrachte Zapfen
(16, 17) in Stellung gehalten wird, die auch gleichzeitig die die Türen (19)
betätigenden Hebel (i83 22) tragen.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (22) mit »»
Zahnsegmenten (22') ausgestattet sind, die mit einem Zahnrad (24) einer Verschließvorrichtung
(25, 29) in Eingriff stehen.
3. Schrank nach Anspruch 1 und 2, "5
dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (25) der Verschließvorrichtung mit Hakenfingern (31) ausgestattet ist, die
Ansätze {^2) der Türen (19) erfassen,
wenn diese sich in der geschlossenen Stellung befinden.
4. Schrank nach Anspruch 1 mit
Flügeltüren für den inneren Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügeltüren
(33) durch die Schiebetüren (19) in die offene und geschlossene Stellung
ausgeschwungen werden.
5. Schrank nach Anspruch 1 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flügeltüren (33) mit Flanschen (34) ausgestattet sind, die sich im Bereich der Anschlage
(35) der Schiebetüren (19) befinden, so daß beim Verschieben dieser Türen (19)
die Flügeltüren in ihre Offenstellung ausgeschwungen werden.
6. Schrank nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Flügeltür (33) mit einem vorderen Arm (37) ausgestattet ist, der in der geschlossenen
Stellung der Türen sich gegen den Ansatz (35) der Schranktüren (19)
abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE345290T | 1916-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345290C true DE345290C (de) | 1921-12-08 |
Family
ID=6254519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916345290D Expired DE345290C (de) | 1916-08-04 | 1916-08-04 | Schrank mit Schiebetueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345290C (de) |
-
1916
- 1916-08-04 DE DE1916345290D patent/DE345290C/de not_active Expired
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