DE3445320C2 - Verfahren zur Abgabe von Dampf an die Luft in einem Raum und Gerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Abgabe von Dampf an die Luft in einem Raum und Gerät zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art, sowie ein Gerät zur Durchführung
des Verfahrens der im Oberbegriff des Anspruchs 5
angegebenen Art.
Verfahren und Vorrichtungen zum Beimischen von Duft-
oder Desinfektionsstoffen zur Raumluft sind bekannt. So ist in
dem DE-GM 16 74 979 eine Klimaanlage beschrieben, in der ein Ventilator
einen Luftstrom durch eine Verdunstungskammer drückt, die
mit einer desodorierenden Flüssigkeit beladen wird. Der derart
konditionierte Teilluftstrom wird dann dem Raumluftstrom der Klimaanlage
zugemischt. Die Beladung der Verdunstungskammer erfolgt
mittels einer stufenlos regelbaren Kolbenpumpe, die die desodorierende
Flüssigkeit aus einem geschlossenen Vorratsbehälter über
eine Förderleitung zu einer der Verdunstungskammer zugeordneten
Düsenanordnung fördert.
Des weiteren ist aus dem DE-GM 74 37 846 ein Gerät zur
Reinigung und zur Desinfektion/Deodorierung von Luft bekannt.
Dieses Gerät weist ein in einem dichten Gehäuse arbeitendes Gebläse
auf, welches Luft über einen in einem Ansaugstutzen angeordneten
Filter ansaugt und diese gereinigt über einen Ausgangsstutzen
ausbläst. Zwischen Luftfilter und Gebläse ist ein Flüssigkeitsbehälter
angeordnet, aus dem saugfähige Schnüre in den
Luftraum hineinragen. Diese Schnüre entziehen dem Behälter Flüssigkeit
zur Abgabe an den Luftstrom. Das Gebläse wird über eine
Zeitschaltuhr ein- und ausgeschaltet, wobei die Schalt- und Pausenzeiten
über ein Stellglied einstellbar sind.
Maßnahmen zur Kompensation der mit der Zeit abnehmenden
Dampfabgabefähigkeit der der Raumluft zugemischten Substanzen
sind dem vorstehend genannten Stand der Technik nicht zu entnehmen.
Es ist Aufgabe der Erfindung zu erreichen, daß der in den Raum abgegebene
Dampf einen
weitgehend konstanten Konzentrationspegel annimmt, bis die dampfabgebende
Substanz vollständig aufgebraucht ist, obwohl die
Dampfabgabefähigkeit der Substanz von einem maximalen Pegel bei
Beginn des Verbrauchs der Substanz auf einen minimalen Pegel am
Ende der Verbrauchszeit abnimmt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der im Anspruch 1
beschriebenen Verfahren gelöst.
Ein zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geeignetes Gerät weist die im Anspruch 5
angegebenen Merkmale auf.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sowie des erfindungsgemäßen Gerätes sind in
den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen bedeuten:
Fig. 1 ein Blockschaltbild für das Verfahren und das
Gerät zur Durchführung des Verfahrens,
Fig. 2 ein Ausführungsform eines Gerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines Gerätes gemäß der
Erfindung,
Fig. 4-7 Beispiele von Leistungs-Zeit-Diagrammen für die
Steuervorrichtung,
Fig. 8 ein Diagramm, das die der Steuervorrichtung von der
elektrischen Schaltung zugeführte Durchschnittsleistung
während der aufeinanderfolgenden Verbrauchszeiten
von zwei Substanzen zeigt,
Fig. 9 eine Ausführungsform einer Sprühdüse bei Beginn
der Dampfabgabe,
Fig. 10 die Düse von Fig. 9 am Ende der Dampfabgabe,
Fig. 11 eine Vorrichtung zur Dampfabgabe bei Verwendung der
Düse gemäß Fig. 9 und 10,
Fig. 12A ein Blockschaltbild für die elektrische Schaltung
mit der Stromversorgungsquelle, und
Fig. 12B eine elektrische Schaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel
in Fig. 12A.
In Fig. 1 ist eine Stromversorgung über eine elektrische
Verbindung 2 an eine elektronische Schaltung 3 angeschlossen, die
eine in der Zeit gesteuerte, allmählich zunehmende Stromversorgung
über eine elektrische Verbindung 4 an eine Steuervorrichtung 5
liefert, wobei zwischen Zeitperioden, in denen eine Stromzufuhr
erfolgt, jeweils Zeitperioden ohne Stromzufuhr liegen. Die somit
elektrisch gesteuerte Vorrichtung 5 dient zur Steuerung der Dampfabgabe,
vorzugsweise von parfümiertem Dampf, von einer dampfabgebenden
Substanz 6 in die Luft eines Raumes, der mit dem Dampf 7 angereichert
werden soll. Auf Grund der speziellen Steuerung der Vorrichtung
5 durch die elektronische Schaltung wird eine weitgehend
konstante Dampfkonzentration in dem Raum erreicht, in dem das Verfahren
praktiziert wird, bis die dampfabgebende Substanz 6 weitgehend
aufgebracht ist, was durch die allmähliche Zunahme der
Stromzufuhr zur Steuervorrichtung 5 erreicht wird.
Fig. 2 zeigt ein Gerät zur Durchführung des Verfahrens,
und das Gerät enthält eine dampfabgebende Vorrichtung, die in
diesem Falle aus einem oben offenen Behälter 8 besteht, der ein
vorgegebenes Volumen einer dampfabgebenden Substanz 6 enthält. Bei
diesem Gerät wird die elektrisch gesteuerte Steuervorrichtung 5
durch einen motorgetriebenen Ventilator gebildet, durch dessen
Propeller 9 die Luft in dem Gerät in Bewegung gesetzt und gegen die
Oberfläche der dampfabgebenden Substanz 6 geblasen wird. Dabei
steuert die Steuervorrichtung 5 die Dampfabgabe von der dampfabgebenden
Vorrichtung 6, 8. Innerhalb des Gerätes oder getrennt von
diesem ist die elektronische Schaltung 3 mit der Stromversorgung 1
vorgesehen, die über elektrische Verbindungen 2 und 4 mit dem Ventilator
5 verbunden ist. Der Ventilator 5 und die dampfabgebende
Vorrichtung 6, 8 befinden sich hierbei in einem Gehäuse 10 mit
Öffnungen 11, durch die der Dampf 7 und die umgebende Luft entsprechend
den Pfeilen 12 aus- bzw. einströmen können. Wenn der elektrische
Strom zum Ventilator 5 unterbrochen wird, findet weitgehend keine
Dampfabgabe in die Außenumgebung des Gerätes statt, und die Dampfabgabe
beginnt, sobald der Ventilator 5 gestartet wird.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Gerätes
mit einer Stromversorgung 1, einer elektronischen Schaltung 3 und
einer Steuervorrichtung 5, die in diesem Fall durch einen Elektromagneten gebildet
wird, der ein Ventil für die Abgabe des Dampfes 7 durch eine
Zerstäuberdüse 14 von einer Sprühdose 15 steuert, die eine leicht
verdampfende, flüssige, dampfabgebende, unter Druck stehende Substanz
enthält. Zwischen dem Elektromagneten 5 und der Sprühdose 15
ist ein Adapter 16 vorgesehen, der das Innere der Sprühdose 15 mit
dem Elektromagneten 5 verbindet. Der Elektromagnet 5 ist entweder
so ausgebildet, daß er eine Druckkraft auf ein Ventil am oberen Ende
der Sprühdose 15 ausübt, oder er ist als Magnetventil ausgebildet,
das mit dem Inhalt der Sprühdose 15 versorgt wird und das Ausströmen
dieses Inhalts durch die Düse 14 bewirkt, wenn die elektronische
Schaltung 3 dem Kern des Magnetventils Strom zuführt.
Fig. 4-7 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der
Steuerung der Steuervorrichtung 5 durch die elektronische
Schaltung 3. Bei den vier Koordinatensystemen ist der Strom auf der
Ordinatenachse in der Maßeinheit Watt und die vergangene Zeit t auf
der Abzissenachse aufgetragen. Fig. 4 zeigt stufenweise zunehmende
Arbeitsperioden 17 mit dazwischenliegenden konstanten Ruhe- oder
Pausenperioden 18 bei konstantem Watt-Verbrauch in den Arbeitsperioden
17. Somit wird während der Arbeitsperioden 17 der Steuervorrichtung
5 Strom zugeführt, und während der Ruheperioden 18
ist die Stromzufuhr unterbrochen. Fig. 5 zeigt eine Art von Steuerung
mit konstanten Arbeitsperioden 17 und stufenförmig abfallenden
Ruheperioden 18 bei konstantem Watt-Verbrauch in den Arbeitsperioden
17, und es ist ersichtlich, daß die Ruheperioden auf Null abfallen,
so daß die Steuervorrichtung 5 des Gerätes mit konstantem
Strom versorgt wird. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform mit stufenweise
zunehmenden Arbeitsperioden 17 und zugleich stufenweise abnehmenden
Ruheperioden 18 bei konstantem Watt-Verbrauch während der
Arbeitsperioden 17. Auch hier erhält die Steuervorrichtung 5 während jeder Arbeitsperiode 17 eine
konstante Stromzufuhr. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform mit konstanten
Arbeitsperioden 17 und konstanten Ruheperioden 18, jedoch
mit einem stufenweise zunehmendem Watt-Verbrauch während der Arbeitsperioden
17.
Ein gemeinsames Merkmal für alle Arten der Steuerungen in
Fig. 4-7 besteht darin, daß der durchschnittliche Watt-Verbrauch
pro Stunde, pro Woche oder pro Monat gleichmäßig oder stufenweise
zunimmt, was in Fig. 8 dargestellt ist, wo ein stufenweise zunehmender
durchschnittlicher Watt-Verbrauch anhand der Stufenkurve
19 gezeigt ist. Einen kontinuierlich zunehmenden Watt-Verbrauch
für die Steuervorrichtung 5 veranschaulicht die Kurve 20. Die
Zahlen an der Abszisse zeigen die Arbeitszeit der Vorrichtung in
Monaten, und man sieht, daß der Durchschnitts-Wattverbrauch nach
etwa 3 Monaten abnimmt, was durch die Tatsache bedingt ist, daß die
dampfabgebende Substanz aufgebraucht ist und durch ein neues Substanzvolumen
ersetzt worden ist, wobei gleichzeitig die Funktion der elektronischen
Schaltung 3 auf den Startzustand zurückgestellt wird,
ggfs. durch Auswechseln einer Batterie für die Stromversorgung.
Fig. 9 zeigt eine Düse 30 zum Einsetzen in den Steuerknopf
einer Sprühdose. Diese Düse enthält einen äußeren Ring 31,
der ein integraler Teil des Steuerknopfes selbst sein kann und eine
Düsenverkleidung 32 aus einem Material, das entweder sehr langsam
durch die flüssige dampfabgebende Substanz in der Sprühdose während
des Ausströmens durch die Düse aufgelöst wird, oder die sehr langsam
beim Durchfluß der Substanz durch eine nadeldünne Bohrung 33 in
der Düsenverkleidung abgetragen wird. Während des Ausströmens der
Substanz nimmt der Querschnitt der Bohrung 33 fortlaufend zu, wobei
gleichzeitig der Druck in der Sprühdose fortlaufend als Folge eines
Druckabfalls des Treibgases abnimmt, bis die flüssige, dampfabgebende
Substanz vollständig aus der Sprühdose entfernt worden ist.
Fig. 10 zeigt die Düse vor Einsetzen einer Düsenverkleidung
32 oder nach Entfernung der Düsenverkleidung durch die ausströmende
zerstäubte Substanz. Eine solche Düse kann die stationäre
Düse 14 in Fig. 3 in Verbindung mit einer der Steuerarten für die
Steuervorrichtung 5 gemäß Fig. 4, 5 oder 6 ersetzen, wobei die
Arbeitsperioden 17 eine geringere Anstiegsrate erhalten können,
oder die Dauer der zwischengeschalteten Ruheperioden langsamer abnimmt.
Dabei verbraucht die elektronische Schaltung weniger Strom
für die Steuervorrichtung und eine gegebene Stromversorgung z. B.
eine Batterie hat bei dem erfindungsgemäßen Gerät eine höhere Lebensdauer.
Die in Fig. 9 und 10 dargestellte Düse kann jedoch auch
als Düse in einem Steuerknopf 34 in einer Sprühdose 15 für Dampfabgabe
gemäß Fig. 11 verwendet werden, vorzugsweise zur Abgabe von
parfümiertem Dampf, wobei die Sprühdose in einer Haltelasche 35 angeordnet
sein kann, die sich beispielsweise an der Wand befestigen
läßt. Der Abstand zwischen den Armen 36 und 37 der Haltelasche 35 ist so
gewählt, daß beim Einsetzen der Sprühdose in die Haltelasche ihr
Ventil über den Steuerknopf 34 für eine permanente Abgabe von Dampf
geöffnet wird. Verursacht durch das spezielle Material, aus dem die
Düsenverkleidung 32 besteht, und durch den Öffnungsquerschnitt und
die Länge der Bohrung 33, die gemäß dem gewünschten Dampfvolumen am
Beginn und dem vorhandenen Sprühdosendruck ausgeführt wird, erreicht
die Dampfabgabe 7 einen konstanten, vorgegebenen Wert, bis der
Inhalt der Sprühdose 15 aufgebraucht worden ist. Wenn der Öffnungsquerschnitt
der Bohrung 33 durch Abtragen des Materials der Düsenverkleidung
32 größer wird, sorgt der abnehmende Druck der Sprühdose
für eine Kompensation. Die Dampfabgabe 7 kann durch Entfernen der
Sprühdose aus der Haltelasche 35 unterbrochen werden, wodurch das
Ventil der Sprühdose blockiert wird. Diese Funktion kann natürlich
auch mittels eines Steuerhebels an der Lasche ausgeführt werden
oder durch Ausbildung der Lasche in der Weise, daß die Sprühdose in
unterschiedlichen Positionen in der Lasche angeordnet werden kann,
so daß das Ventil in der einen Position der Sprühdose betätigt ist
und in ihrer anderen Position geschlossen bleibt.
Fig. 12A zeigt ein Blockschaltbild zur Steuerung einer
Steuervorrichtung 5 in Form eines motorgetriebenen Ventilators oder
eines durch ein Solenoid gesteuertes Ventil 5 gemäß Fig. 2 und 3.
In dem Blockschaltbild liefert eine Stromversorgung 1 in Form einer
1,5-Volt-Batterie Strom an einen instabilen Spannungsverdoppler 40,
der eine Oszillatorsteuerschaltung 41, eine Oszillatorschaltung 42,
eine Zählschaltung 43 und eine Steuervorrichtungsschaltung 44 zur
Steuerung der Steuervorrichtung 5 in Form eines Ventilators oder
eines Elektromagneten versorgt. Ein lichtempfindlicher Widerstand
45, der durch eine Lichtempfindlichkeitssteuerung 46 einstellbar
ist, dient zur Unterbrechung der Steuervorrichtungsschaltung,
wenn die Lichtintensität der Umgebung zu schwach wird, so daß
die Steuervorrichtung in dunklen Umgebungen unterbrochen wird. Die
elektronische Schaltung wird vorzugsweise mit vier Umschaltern
DIL 1-4 als gedruckte Schaltung ausgeführt. In dem Blockschaltbild
ist DIL 1 ein Ein/Aus-Schalter für die Lichtempfindlichkeit. DIL 2
ist ein Schalter, der die gesamte Folge durch zwei teilt, und DIL 3
und 4 verdoppeln die gesamte Folge ohne das Verhältnis von Arbeitsperiode
zu Ruheperiode zu ändern.
Fig. 12B zeigt als Beispiel ein elektrisches Schaltbild,
das dem Blockschaltbild von Fig. 12A entspricht. Hier besteht der
Spannungsverdoppler von 12A aus Widerständen R1-R4, Kondensatoren
C1-C8, Transistoren T1-T2 und Dioden D1-D6. Die Oszillationszeit
wird durch integrierte Schaltkreise IC2 und IC3 gesteuert. Der
Oszillator 42 besteht aus einem NAND-Tor N1, Widerständen R14-R22
und Kondensatoren C10-C11. Die Zählschaltung 43 besteht aus einer
integrierten Schaltung IC1. Die Steuervorrichtungsschaltung 44 besteht
aus Widerständen R5-R13, Transistoren T3-T7, NAND-Toren
N2-N4 und der mit LDr1 bezeichneten Leuchtdiode 45, und aus der
Lichtempfindlichkeitssteuerung 46, die in dem elektrischen Schaltbild
mit P1 bezeichnet ist und einen einstellbaren Widerstand darstellt.
Der Spannungsverdoppler 40, in dem die Dioden D1-D6 und
die Kondensatoren C3-C8 einen instabilen Multivibrator bilden,
verdoppelt die Batteriespannung von 1,5 Volt auf etwa 4,6 Volt, die
dann den Schaltungen zugeführt wird. Die Steuervorrichtung 5 hat eine
Arbeitsspannung von 1,5 Volt.
Die Oszillatorschaltung 42 oszilliert um den zu R15
parallelen Widerstand R14. Nachdem die Zählschaltung 43 512 Impulse
der Oszillatorschaltung 42 gezählt hat, wird die Anschlußklemme
14 der integrierten Schaltung IC1 hochgelegt, und die Stromversorgung
zur Steuervorrichtung wird unterbrochen. Nun beginnt eine
Ruheperiode 18, und die Oszillatorschaltung 42 oszilliert nur um
den Widerstand R14. Wenn diese Folge entweder 512 oder 1024 Mal in
Abhängigkeit von der Position der Umschalter DIL 3 und DIL 4 stattgefunden
hat, wird die Anschlußklemme 14 der integrierten Schaltung
hochgelegt, und der Widerstand R16 wird anstelle des Widerstands
R15 parallel zum Widerstand R14 geschaltet. Anschließend
wird eine Arbeitsperiode 17 eingeleitet, deren Länge von dem Widerstandswert
des Widerstands R16 abhängt.
Nach vier verschiedenen Arbeitsperioden 17, die durch die
Widerstandswerte der Widerstände R15, R16, R17 und R18 bestimmt
sind, wird die Anschlußklemme 1 der integrierten Schaltung IC2
hochgelegt. Der Widerstand R7 wird parallel zum Widerstand R5 geschaltet,
wodurch die Steuervorrichtung 5 eine erhöhte Energie empfängt,
so daß für den Fall, daß die Steuervorrichtung ein Ventilatormotor
ist, dieser Motor mit doppelter Geschwindigkeit läuft, und
im Falle eines Elektromagneten wird auf diesen eine erhöhte Zugkraft
ausgeübt, die einen erhöhten Lüftungshub des Ventils zur
Folge hat. Der Widerstand R19 wird zum Widerstand R14 parallel geschaltet,
was dazu führt, daß der Widerstand R19 die Ruheperiode 18
bestimmt. Nachdem alle Widerstände R15-R22 verwendet worden sind,
beginnt der ganze Prozeß von vorn.
Die Lichtempfindlichkeit bewirkt, daß mit zunehmender
Dunkelheit der Umgebung des Gerätes der Widerstandswert für die
Leuchtdiode 45, die in der Schaltung mit LDR1 bezeichnet ist, um so
größer wird. Wenn der Widerstandswert hoch genug ist, wird die Anschlußklemme
4 des NAND-Tors N2 hochgelegt, und die Stromversorgung
zur Steuervorrichtung 5 wird unterbrochen solange es dunkel ist.
Die in Fig. 12B dargestellten integrierten Schaltungen IC1
und IC2 haben die internationale Standardnummer 4040, IC3 hat die
Nummer 4051, IC4 hat die Nummer 4093 und die NAND-Tore N1-N4
haben die internationale Standardnummer 4093 für integrierte Schaltungen.
Im oberen Teil des Schaltbildes sind zwei Elektrolytkondensatoren
C9 und C12 vorgesehen. Anschlußklemme 11 der integrierten
Schaltung IC2 ist mit dem Chassis über einen Widerstand R23 verbunden.
C9 ist ein Entkopplungskondensator.
Claims (9)
1. Verfahren zur Abgabe von Dampf, vorzugsweise von parfümiertem
Dampf, von einer dampfabgebenden Substanz an die Luft in
einem Raum mittels einer elektrisch gesteuerten Steuervorrichtung
zur Steuerung der Dampfabgabe der Substanz, unter Verwendung
einer elektrischen Schaltung zur Steuerung der Stromversorgung
der Steuervorrichtung, wobei zwischen Zeitperioden, in denen die
Steuervorrichtung mit Strom versorgt wird, Zeitperioden ohne
Stromversorgung liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische
Schaltung eine gesteuerte, mit der Zeit allmählich zunehmende
Stromversorgung liefert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stromversorgung dadurch erhöht wird, daß die Länge der Stromversorgungszeitperioden
erhöht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgung dadurch erhöht wird, daß die Länge
der Zeitperioden, in denen keine Stromversorgung erfolgt, vermindert
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgung dadurch erhöht wird, daß die
Stromintensität erhöht wird.
5. Gerät zur Abgabe von Dampf, vorzugsweise von parfümiertem
Dampf, an die Umgebung des Gerätes gemäß dem Verfahren nach
Anspruch 1, wobei das Gerät eine dampfabgebende Substanz mit
einem vorgegebenen Volumen, eine elektrisch gesteuerte Steuervorrichtung
zur Steuerung der Dampfabgabe der dampfabgebenden Substanz,
und eine elektrische Schaltung zur Steurung der Stromversorgung
der Steuervorrichtung mit Arbeitsperioden und dazwischenliegenden
Ruheperioden ohne Stromversorgung enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Schaltung (3) so ausgebildet
ist, daß sie an die Steuervorrichtung (5) eine allmählich zunehmende
Stromversorgung liefert.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuervorrichtung (5) ein Ventilatormotor ist.
7. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Schaltung (3) so ausgebildet ist, daß sie
die Länge der Arbeitsperioden der Steuervorrichtung (5) bei konstanter
Leistung erhöht.
8. Gerät nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Schaltung (3) so ausgebildet ist, daß
sie die Stromversorgung der Steuervorrichtung (5) durch Verminderung
der Länge der zwischengeschalteten Ruheperioden erhöht.
9. Gerät nach Anspruch 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Schaltung (3) so ausgebildet ist,
daß sie die Stromversorgung der Steuervorrichtung (5) durch Erhöhung
der Stromintensität oder wahlweise der Leistung erhöht.
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