DE3445154A1 - Verfahren und anlage zum herstellen einer hohlen keilstufe - Google Patents

Verfahren und anlage zum herstellen einer hohlen keilstufe

Info

Publication number
DE3445154A1
DE3445154A1 DE19843445154 DE3445154A DE3445154A1 DE 3445154 A1 DE3445154 A1 DE 3445154A1 DE 19843445154 DE19843445154 DE 19843445154 DE 3445154 A DE3445154 A DE 3445154A DE 3445154 A1 DE3445154 A1 DE 3445154A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
parallel
cross slide
axis
trimming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843445154
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Ing. Linz Leidinger
Kurt Traun Leidinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3445154A1 publication Critical patent/DE3445154A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads
    • E04F11/116Treads of stone, concrete or like material or with an upper layer of stone or stone like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with an upper layer of glass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/16Saw benches
    • B27B5/22Saw benches with non-feedable circular saw blade
    • B27B5/24Saw benches with non-feedable circular saw blade the saw blade being adjustable according to depth or angle of cut
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/04Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs
    • B28D1/048Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs with a plurality of saw blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D7/00Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups
    • B28D7/04Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups for supporting or holding work or conveying or discharging work
    • B28D7/043Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups for supporting or holding work or conveying or discharging work the supporting or holding device being angularly adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Kurt Leidinger
Traun (Österreich)
Ing. Anton Leidinger
Linz (Österreich)
Verfahren und Anlage zum Herstellen einer hohlen Keilstufe
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anlage zum Herstellen einer hohlen Keilstufe, die aus einem eine Tritt- und Setzstufe bildenden, an den Enden durch Seitenstege abgeschlossenen, gegossenen Stufenkörper besteht, der einen Schub- und Druckfalz zum Abstützen der Stufe auf einer im Lauf vorgelagerten, gleichartigen Keilstufe aufweist.
Aus Kunststein oder Beton gegossene Keilstufen dieser Art haben sich zwar gut bewährt, doch konnten sich Treppenläufe mit diesen Keilstufen nicht durchsetzen, weil die Herstellung der Ke.ilstufen einen zu-großen Arbeitsaufwand verlangt. In diesem Zusammenhang muß nämlich berücksichtigt werden, daß die einzelnen Stufenkörper an die jeweilige Laufneigung angepaßt sein müssen, so daß unter Berücksichtigung der jeweils geforderten Stufenhöhe und -breite für jede Laufneigung Stufen mit unterschiedlichen Abmessungen gefertigt werden müssen. Um die Umstellung auf Stufen mit anderen Abmessungen zu erleichtern, können verstellbare Formen für die Keilstufen Verwendung finden, so daß nicht für die unterschiedlichen Stufenabmessungen gesonderte Formen notwendig werden, doch bleibt der Arbeitsaufwand zur Umrüstung der verstellbaren Formen erheblich.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu vermeiden und ein Verfahren zur Herstellung hohler Keilstufen der eingangs geschilderten Art anzugeben, mit dessen Hilfe Keilstufen unterschiedlichster Abmessung in wirtschaftlicher Weise erzeugt werden kennen.
BAD ORIGINAL
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß zunächst der Stufenkörper mit einem das Sollmaß bezüglich der Stufenhöhe und -breite übersteigenden Istmaß gegossen wird und daß dann der Stufenkörper durch ein Einschneiden des Schub- und Druckfalzes sowie durch ein Beschneiden der Trittstufe parallel zum Schubfalz auf das Istmaß der Stufenhöhe und -breite gebracht wird, bevor die Unterseite des Stufenkörpers entsprechend der Laufneigung beschnitten wird.
Da der Stufenkörper auf Grund dieser Maßnahmen mit einem alle üblichen Stufenabmessungen abdeckenden Übermaß gegossen wird, entfällt die Notwendigkeit der arbeits- und zeitaufwendigen Umrüstung der für die Herstellung der Stufenkörper eingesetzten Formen. Die jeweiligen Sollmaße werden durch das nachträgliche Beschneiden des Stufenkörpers sichergestellt, wobei eine hohe Genauigkeit erreicht wird - es braucht ja auf ein Schwinden des Stufenkörpers beim Abbinden keine Rücksicht genommen zu werden. Werden zuerst durch eine entsprechende Schnittführung der Schub- und Druckfalz im unteren Längsbereich der Setzstufe und die Stufenbreite festgelegt, so kann anschließend die Unterseite des Stufenkörpers entsprechend der Laufneigung genau beschnitten werden, weil die vorher beschnittenen Falzflächen sowie die hintere, zur Fläche des Schubfalzes parallele Stirnfläche der Trittstufe genaue Ausgangspunkte für die Vermessung des Stufenkörpers bilden.. Wegen der hohlen Ausbildung der Keilstufen können die zu beschneidenden Flachen des Stufenkörpers vergleichsweise gering gehalten werden, so daß die erforderliche Schnittleistung in wirtschaftlichen Grenzen bleibt.
Die unterschiedlichen Abmessungen der herzustellenden, hohlen Keilstufen verlangt zwangsläufig eine Anpassung an die jeweiligen Abmessungen, doch wird diese Anpassung gerr.aß der Erfindung über die Anstellung der eingesetzten Schneidwerkzeuge erreicht, was im Vergleich zur Umrüstung einer verstellbaren Form nur einen geringen Arbeits- und Zeitauf-
BAD ORIGINAL
wand erfordert, so daß die Wirtschaftlichkeit in einem hohen Maße gegeben ist, zumal sehr enge Toleranzen eingehalten werden können, die ein Nachbearbeiten der beschnittenen Flächen überflüssig macht.
Um die Tritt- und Setzfläche von Winkelstufen in zeitsparender Weise beispielsweise mit einem Schleifwerkzeug nachbearbeiten zu können, ist eine Steinbearbeitungsmaschine bekannt geworden (DE-OS 1 9^2 538), die mehrere einstellbare Werkzeuge aufweist, so daß beim Vor- und Rücklauf des Werkstückvorschubes eine die Werkzeuganzahl übersteigende Anzahl von Flächen bearbeitet werden kann. Da diese bekannte Maschine mehrere jeweils für sich einstellbare Werkzeuge aufweist, kann bei einer Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens von einer solchen Maschine ausgegangen werden, obwohl zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wesentliche Änderungen vorgenommen werden müssen.
Um mit einer Schneidvorrichtung, die aus einem Tisch ■ mit einer Werkstückaufnahme, einer Vorschubeinrichtung und drei Schneidköpfen besteht, von denen zumindest einer auf einem Querschlitten gelagert ist und von denen wenigstens I zwei um eine zur Vorschubrichtung parallele Achse schwenk- ;? verstellbar gehalten sind, das erfindungsgemäße Verfahren in ; besonders einfacher Weise durchführen zu können, werden die ■; drei je mit einem Sägeblatt ausgerüsteten Schneidköpfe auf '{ je einem Querschlitten gelagert, von denen die beiden den ; Schneidköpfen für das Einschneiden des Schub- und Druck- falzes zugeordneten Querschlitten auf der einen Längsseite der Werkstückaufnahme in Vorschubrichtung hintereinander und :; der Querschlitten für den Schneidkopf zum Beschneiden der I Trittstufe auf der gegenüberliegenden Längsseite der Werk- |
f Stückaufnahme liegen, wobei zumindest die Schneidköpfe für j
die Trittstufe und den Schubfalz um eine zur Vorschub- Ϊ
richtung parallele Achne schwenkverntollbar ^ohai ton nirid. ·
BAD ORIGINAL !
-<S- 34451 5 A
IHe Ouurr.ohl i LU;n fur dio .'J ohne idköpfe f;rlauben dabei eine einfache Einstellung üer Sehne i-dköpfe bezüglich der geforderten Stufenhöhe und -breite, während die Schwenkverstellung der Schneidköpfe die vorteilhafte Möglichkeit bietet, die im allgemeinen von der Laufneigung abhängige Neigung der Schubfalzfläche und der dazu parallelen Fläche der hinteren Stirnseite der Trittstufe zu berücksichtigen. Da sich die Keilstufe über die Fläche des Druckfalzes auf der Trittfläche der im Lauf jeweils vorgelagerten Keilstufe abstützt, verläuft diese Druckfalzfläche parallel zur Trittfläche der Stufe. Der Schneidkopf für den Druckfalz kann daher eine vorgegebene Neigungslage gegenüber der Werkstückaufnähme aufweisen, so daß zur Bestimmung der jeweiligen Stufenhöhe lediglich der Schneidkopf für den Druckfalz mittels seines Schlittens senkrecht zur Fläche des Druckfalzes entsprechend verstellt werden muß.
Der Schneidkopf zum Beschneiden der Trittstufe legt die Stufenbreite fest und muß folglich im wesentlichen parallel zur Trittfläche verstellt werden können, deren Lage durch die Werkstückaufnahme vorgegeben ist. Es ist daher vorteilhaft, diesen Schneidkopf auf dem parallel zur Trittfläche verschiebbaren Querschlitten um eine zur Vorschubrichtung parallele Drehachse schwenkverstellbar zu lagern, um mit seiner Schwenkverstellung den gewünschten Neigungswinkel für ■die hintere Stirnfläche der Trittstufe einzustellen, an welcher Stirnfläche der Schubfalz der im Lauf nachfolgenden Keilstufe anliegt.
Zum Beschneiden der Schubfalzfläche ist der Schneidkopf in Richtung der Laufneigung zu verstellen, so daß der Querschlitten für den zugehörigen Schneidkopf günstigerweise jj eine Schlittenführung aufweist, die um eine zur Vorschub- [ richtung parallele Achse schwenkverstellbar gelagert ist, } weil bei einer solchen Ausführung die Einstellung des !
Schneidkopfes für die Bearbeitung des Schubfalzes in I
Richtung der Laufneigung einfach durchgeführt werden kann. j
BAD ORIGINAL
Um die Beschneidung der Unterseite des Stufenkörpers unter Berücksichtigung der notwendigen Einstellbarkeit der Laufneigung mit einem geringen Konstruktions aufwand durchführen zu können, kann der Schneidvorrichtung eine Vorrichtung nachgeordnet sein, die aus zwei der Höhe nach verstellbaren Schneidköpfen für die Seitenstege des Stufenkörpers und einer Werkstückaufnahme besteht, die um eine zur Längsachse des Stufenkörpers parallele Achse schwenkverstellbar gelagert ist. Damit ergibt sich für den Schneidkopf eine einfache Lagerung, wobei aufgrund der Schwenkverstellung der Werkstückaufnahme die Bearbeitung der Unterseite des Stufenkörpers erfolgt, und zwar bei einer Vorschubbewegung quer zur Längsachse des Stufenkörpers. Die beiden Schneidköpfe im Bereich der Seitenstege genügen für die Bearbeitung der Unterseite, weil der Druckfalz über die Stärke der Setzstufe reichen kann, so daß der Schubfalz ausschließlich im Bereich der Seitenstege zu liegen kommt.
An Hand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herstellen einer hohlen Keilstufe in einer schematischen Ansicht in Vorschubrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterseite eines im Schnitteingriff mit den Sägeblättern der Schneidköpfe befindlichen Stufenkörpers und Fig. 3 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Beschneiden der Untersicht des Stufenkörpers.
Die Stufenkörper 1 für hohle Keilstufen, die aus einer Trittstufe 2, einer Setzstufe 3 und zwei Seitenstegen 4 an den Enden bestehen, werden zunächst in üblicher Weise in einer Formpresse aus Kunststein oder Beton gegossen, allerdings mit einem das Sollmaß der Stufenhöhe und -breite übersteigenden Istmaß. Diese Stufenkörper 1 werden dann mit Hilfe einer Schneidvorrichtung auf das Sollmaß der Stufenhöhe und -breite beschnitten, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Zu diesem Zweck wird der Stufenkörper 1 in
ORIGINAU COPY
eine Werkstückaufnähme 5 eines Tisches 6 der Schneidvorrichtung eingesetzt, der über eine aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellte, übliche Vorschubein- l richtung verschoben wird. Die Schneidvorrichtung ist mit
drei Schneidköpfen 7, 8 und 9 mit je einem Sägeblatt 7a, 8a,
9a ausgerüstet, die auf Querschlitten 7b, 8b, 9b gelagert
sind. Während der Schneidkopf 9 zum Beschneiden des Druckfalzes 10 des Stufenkörpers 1 unverschwenkbar ist - der j Druckfalz 10 verläuft ja parallel zur Trittfläche 11 der
Keilstufe -, sind die beiden anderen Schwenkköpfe 7 und 8 : schwenkverstellbar, um den Schubfalz 12 und die zu diesem
Schubfalz 12 parallele, hintere Stirnseite 13 der Trittstufe 2 entsprechend der gewünschten Laufneigung schneiden
zu können. Der Schubfalz 12 und die Stirnseite 13 der Trittstufe 2 schließen im allgemeinen einen senkrechten Winkel
mit der Laufneigung ein.
Da mit dem Schneidkopf 7 die Stufenbreite bestimmt
wird, muß der Schneidkopf 7 über seinen Querschlitten 7b im
wesentlichen in Richtung der Stufenbreite verfahren werden
können, was durch eine gestellfeste Führung 7c für den
Querschlitten 7Ό erreicht wird. Der Schneidkopf 7 ist auf :
seinem Schlitten 7b um eine zur Vorschubrichtung des Tisches j
6 parallele Achse 7d schwenkverstellbar gelagert und kann in \
den verschiedenen Schwenklagen durch eine Feststelle i'n- ;'
richtung 7e fixiert werden. Der für die Bearbeitung des 'j
Schubfalzes 12 vorgesehene Schneidkopf 8 muß jedoch jeweils K
in Richtung der Untersicht der Seitenstege 4, also in g
Richtung der Laufneigung verstellt werden können, die sich f
I bei den verschiedenen Stufenabmessungen ändert. Aus diesem
Grunde ist nicht der Schneidkopf 8 auf dem Schlitten 8b,
sondern die Schlittenführung 8c auf einem gestellfesten
i Träger 14 schwenkbar gelagert, und zwar um eine zur Vor- j
schubrichtung parallele Achse 8d, wobei wiederum die ge- i
wählte Schwenklage durch eine Feststelleinrichtung 8e fest- ; gehalten werden kann. Die Schneidköpfe 7, 8 und 9 können
daher in bezug auf das Sollmaß der Stufenhöhe und -breite
COPY
und auf die Laufneigung genau angestellt werden, so daß die Herstellung hohler Keilstufen'mit engen Fertigungstoleranzen durch ein Beschneiden von mit entsprechendem Übermaß gegossenen, für alle Keilstufen gleichen Stufenkörpern gewährleistet wird.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Schneidköpfe 8, 9 mit ihren Sägeblättern 8a, 9a in Vorschubrichtung hintereinander angeordnet, was das Beschneiden des Druck- und Schubfalzes 10, 12 in einem Arbeitsgang erlaubt.
Nach einem Beschneiden der Stufenkörper 1 auf das Sollmaß der Stufenhöhe und -breite ist noch die Untersicht entsprechend der jeweiligen Laufneigung zu bearbeiten. Zu diesem Zweck ist die Werkstückaufnahme 15 der hiefür vorgesehenen, in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung um eine quer zur Vorschubrichtung aber parallel zur Längsachse des Stufenkörpers 1 verlaufende Achse 16 schwenkverstellbar auf einem Tisch 17 gelagert, dem im Bereich der beiden Seitenstege 4 je ein Schneidkopf 18 zugeordnet ist, der der Höhe nach verstellt werden kann. Wie die strichpunktiert angedeutete Schnittebene 19 erkennen läßt, kann durch eine Kombination der Höhenlage des Schneidkopfes 18 mit der Schwenklage der Werkstückaufnahme 15 jede gewünschte Laufneigung durch eine entsprechende Beschneidung der Seitenstege 4 erreicht werden. Die Bestimmung des Schnittverlaufes ist dabei vergleichsweise einfach, weil durch die
ι vorgegebenen Schnitte für den Druck- und Schubfalz 10, 12 I
sowie die Stirnseite 13 der Trittstufe 2 genaue Bezugs- j:
punkte für die Messungen vorliegen. . jj
BAD ORIGINAL

Claims (5)

Kurt Leidinger Traun (Österreich) Ing. Anton Leidinger Linz (Österreich) Patentansprüche :
1. Verfahren zum Herstellen einer hohlen Keilstufe, die aus einem eine Tritt- und Setzstufe bildenden, an den Enden durch Seitenstege abgeschlossenen, gegossenen Stufenkörper besteht, der einen Schub- und Druckfalz zum Abstützen der Stufe auf einer im Lauf vorgelagerten, gleichartigen Keilstufe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Stufenkörper (1) mit einem das Sollmaß bezüglich der Stufenhöhe und -breite übersteigenden Istmaß gegossen wird und daß dann der Stufenkörper (1) durch ein Einschneiden des Schub- und Druckfalzes (10, 12) sowie durch ein Beschneiden der Trittstufe (2) parallel zum Schubfalz (12) auf das Istmaß der Stufenhöhe und -breite gebracht wird, bevor die Unterseite des Stufenkörpers (1) entsprechend der Laufneigung beschnitten wird.
2. Anlage zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Schneidvorrichtung, die aus einem Tisch mit einer Werkstückaufnahme, einer Vorschubeinrichtung und drei Schneidköpfen besteht, von denen zumindest einer auf einem Querschlitten gelagert ist und von denen wenigstens zwei um eine zur Vorschubrichtung parallele Achse schwenkverstellbar gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die drei je mit einem Sägeblatt (7a, 8a, 9a) ausgerüsteten Schneidköpfe (7, 8, 9) auf je einem Querschlitten (7b, 8b, 9b) gelagert sind, von denen die beiden den Schneidköpfen (8, 9) für das Einschneiden des Schub- und Druckfalzes (10, 12) zugeordneten Querschlitten (8b, 9b) auf der einen Längsseite der Werkstückaufnahme (5) in Vorschubrichtung hintereinander un'J 'Kr Querschlitten für den Sehneidkopf (7) zum Beschneiden der
BAD ORIGINAL
Trittstufe (2) auf der gegenüberliegenden Längsseite der Werkstückaufnahme (5) liegen, und daß zumindest die Schneidköpfe (7, 8) für die Trittstufe (2) und den Schubfalz (12) um eine zur Vorschubrichtung parallele Achse (7d, 8d) schwenkverstellbar gehalten sind.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidkopf (7) für das Beschneiden der Trittstufe (2) um eine zur Vorschubrichtung parallele Achse (7d) schwenkverstellbar auf seinem Querschlitten (7b) gelagert ist.
4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschlitten (8b) mit dem Schneidkopf (8) für den Schubfalz eine Schlittenführung (8c) aufweist, die um eine zur Vorschubrichtung parallele Achse (8d) schwenkverstellbar gelagert ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidvorrichtung eine Vorrichtung zum Beschneiden der Unterseite eines Stufenkörpers (1) nachgeordnet ist, welche Vorrichtung aus zwei der Höhe nach verstellbaren Schneidköpfen (18) für die Seitenstege (4) des Stufenkörpers (1) und einer Werkstückaufnahme (15) besteht, die um eine zur Längsachse des Stufenkörpers parallele Achse (16) schwenkverstellbar gelagert ist.
BAD ORIGINAL
DE19843445154 1983-12-22 1984-12-11 Verfahren und anlage zum herstellen einer hohlen keilstufe Withdrawn DE3445154A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT447783 1983-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3445154A1 true DE3445154A1 (de) 1985-07-04

Family

ID=3564556

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843445154 Withdrawn DE3445154A1 (de) 1983-12-22 1984-12-11 Verfahren und anlage zum herstellen einer hohlen keilstufe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3445154A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0532799A1 (de) * 1991-09-18 1993-03-24 van Wijk, Johannes Wilhelmus Maschine zum Trennschneiden von Ecksteinen
DE29600177U1 (de) * 1996-01-08 1996-05-23 Kögl, Matthias, 86807 Buchloe Winkelstufen und Stufenplatten in Natur- und Betonwerkstein
DE4414322C2 (de) * 1994-04-25 2002-01-31 Rigips Gmbh Verfahren zum gleichzeitigen Abfasen der Querkanten mindestens zweier übereinanderliegenden Gipskastenplatten
CN102555078A (zh) * 2012-03-05 2012-07-11 山东省滨州市鑫通机械有限公司 路边石倒角机

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0532799A1 (de) * 1991-09-18 1993-03-24 van Wijk, Johannes Wilhelmus Maschine zum Trennschneiden von Ecksteinen
DE4414322C2 (de) * 1994-04-25 2002-01-31 Rigips Gmbh Verfahren zum gleichzeitigen Abfasen der Querkanten mindestens zweier übereinanderliegenden Gipskastenplatten
DE29600177U1 (de) * 1996-01-08 1996-05-23 Kögl, Matthias, 86807 Buchloe Winkelstufen und Stufenplatten in Natur- und Betonwerkstein
CN102555078A (zh) * 2012-03-05 2012-07-11 山东省滨州市鑫通机械有限公司 路边石倒角机

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE751310C (de) Verfahren zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern
DE2312362A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verschweissen und entgraten von kunststoffprofilen
EP0122566A2 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Schleifkörpers
DE3047565A1 (en) Wooden pole for power lines or the like,and machine for producing same
DE4116769C2 (de) Doppelgehrungssäge
DE3445154A1 (de) Verfahren und anlage zum herstellen einer hohlen keilstufe
DE3500751A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von abschnitten von einem kontinuierlich zugefuehrten profil, welches vorzugsweise aus einer verbundbahn aus einem mit - insbesondere harten - deckschichten kaschierten schaumstoffkern besteht
EP1652640B1 (de) Sägevorrichtung für Baumstämme mit einer Auflagefläche und einer verstellbaren Anschlagkonsole
DE2526774C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gießmodellen
DE19504384C1 (de) Schneidstation zum Zerschneiden eines kontinuierlich geförderten Bandes aus plastisch verformbarem Material in einzelne Formstücke
EP0999925B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von im wesentlichen flächigen oder leistenförmigen werkstücken, insbesondere aus holzwerkstoffen
DE2415006C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Fensterrahmen mit Glashalteleiste aus Holz und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE8033805U1 (de) Vorrichtung zur bearbeitung plattenfoermiger werkstuecke
DE2907304A1 (de) Verfahren zur herstellung von endprofilen an einem werkstueck
DE3536949C2 (de)
EP0053835B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Friesen und Lamellen für Lamellentüren
EP0358137B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Schleifkörpern
DE3417412A1 (de) Verfahren zur herstellung eines hoelzernen hauptrahmens mit umlaufender glashalteleiste, insbesondere fensterfluegelrahmen
DE2503985A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schneiden von gegenstaenden aus holz o. dgl., insbesondere von zierleisten, tueren u. a.
DE176113C (de)
EP0167112A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fräsen und Nuten von Rahmenteilen aus Holz
DE1802679A1 (de) Vorrichtung zum Schneiden tafelfoermigen Materials,z.B. von Sperrholz
DE19726923C1 (de) Verfahren zum fugenschlüssigen Verbinden von Holzteilen
DE246798C (de)
DE2746645A1 (de) Buerstenbearbeitungsmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee