DE3445012C2 - Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine - Google Patents
Rollen-Rotations-FlexodruckmaschineInfo
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Abstract
Es wird eine verbesserte Druckmaschine zum Bedrucken einer laufenden Bahn vorgeschlagen, die Druckeinheiten enthält, die jeweils einen Plattenzylinder aufweisen, der zwei Platten trägt, ein Paar von Andrückzylindern, die diametral gegenüber befestigt sind, und Einstellwalzen zum Führen der Bahn, so daß die Bahnlänge zwischen zwei Berührungspunkten das Dreifache oder ein höheres ungerades Vielfaches der Drucklänge beträgt. Die Plattenzylinder oder die Bahn werden während des Druckens so gesteuert, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders gleich der Bahngeschwindigkeit ist, und vom Druckende bis zum nächsten Druckstart bewegt sich der Plattenzylinder um einen Abstand, der gleich dem Spalt zwischen den zwei Platten ist.
Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine 3ollen-Rotations-Flexodruckmaschine
mit mindestens einem Formzylinder, dessen Umfang größer als das Doppelte der Formatlänge
ist und mindestens zwei Druckplatten tragen kann und dem ein Gegendruckzylinder zugeordnet ist, wobei
eigene Zuggruppen an jedem Druckwerk für den Antrieb eines Bedruckstoffes vorgesehen sind.
Eine derartige Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine ist bekannt aus dem BHS-Prospekt: BHS-Rotations-Flexodruckmaschine
Typ U—1F, welcher auf der Fachmesse Druck und Papier, Düsseldorf DRUPA 1982 verteilt
wurde. Bei dieser bekannten Druckmaschine müssen jedesmal, wenn sich die Drucklänge ändert, schwere
Formzylinder durch neue ersetzt werden. Diese neuen Formzylinder müssen mit neuen, darauf befestigten
Platten gegenüber dem Gegendruckzylinder mit geeignetem Anpreßdruck befestigt werden. Außerdem muß
eine Vielzahl von Plattenzylindern für unterschiedliche Drucklängen auf Lager gehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die die Notwendigkeit vermeidet,
unterschiedliche Plattenzylinder für unterschiedliche Drucklängen vorzubereiten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs gelöst.
Erfindungsgemäß ist eine Druckmaschine zum Drukken einer laufenden Bahn vorgesehen, mit mindestens
einer Druckeinheit, die einen Plattenzylinder mit einem Umfang B hat, der größer als das doppelte der Drucklänge
L ist und zwei Platten tragen kann, einem Paar von Gegendruckzylindern, die an dem Plattenzylinder
anstellbar sind, um die Bahn an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen gegen die Platten auf dem Plattenzylinder
anzudrücken, und eine Vorrichtung zum Führen der Bahn so, daß die Bahnlänge zvischen dem
einen Berührungspunkt (zwischen dem einen Gegendruckzylinder und dem Plattenzylinder) und dem anderen
Berührungspunkt (zwischen dem anderen Gegendruckzylinder und dem Plattenzylinder) das Dreifache
oder ein größeres, ungerades Vielfaches der Drucklänge beträgt, einer ersten Antriebsvorrichtung zum Antreiben
der Bahn, einer zweiten Antriebsvorrichtung zum Antreiben des Plattenzylinders, und einer Steuervorrichtung
zum Steuern der ersten und der zweiten Antriebsvorrichtung, so daß während des Zeitraums vom
Druckstart bis zum Druckende diese einander gleich
&iacgr;&ogr; sind, und während des Zeitraums vom Druckende bis
zum nächsten Druckstart sich der Plattenzylinder um einen Abstand gleich B/2 — L bewegt, während sich die
Bahn um einen Abstand gleich der Drucklänge L bewegt Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung
;5 unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert.
Es zeigt:
Es zeigt:
Rg. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Kurve, die die Geschwindigkeitsänderung des Plattenzylinders zeigt, und
Fig. 2 eine Kurve, die die Geschwindigkeitsänderung des Plattenzylinders zeigt, und
Rg. 3a—3f eine Darstellung, wie die Bahn durchgehend
bedruckt wird
Gemäß Rg. 1 läuft eine Bahn 10 zwischen einem Paar von Zuführwalzen 11, um eine erste Papierleitwalze 12,
durch Druckeinheiten 13i, 132, 133 und 134, um eine
zweite Leitwalze 14 und zwischen einem Paar von Zugwalzen 15 hindurch und wird zur nächsten Station gefördert
Zwischen den nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13i —134 sind Bahnlängeneinstellvorrichtungen 16j,
I62 und 16j zusn Einstellen der Bahnlängen zwischen
nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13j —13« auf
ein ganzzahliges Vielfaches der Drucklänge vorgesehen. Jede Bahnlängeneinstellvorrichtung I61 —163 enthält eine
vertikal bewegliche Einstellwalze 17. Durch Einstellen der Höhe, bzw. der vertikalen Stellung der Einstellwalzc
17 wird die Bahnlänge zwischen nebeneinander liegenden Druckeinheiten 13| —134 auf ein ganzzahliges
Vielfaches der Drucklänge eingestellt.
Jede Druckeinheit 13t bis 134 enthält einen Plattenzylinder
19 mit einer Umfangslänge, die größer als die doppelte Drucklänge ist, und der zwei Platten 18 an
diametral gegenüberliegenden Stellen tragen kann, mit einem Paar von Gegendruckzylindern 20a und 206, die
die Bahn 10 gegen die Platten 18 auf den Plattenzylinder 19 drücken können, einem Paar von Einstellwalzen 21,
Trocknern 22, die stromab von den Gegendruckzylindern 20a und 206 angeordnet sind, um die durch die
Platten 18 auf dis Bahnoberfläche aufgebrachte Farbe zu trocknen, und Farbauftragwalzen 24 zum Aufbringen
von Farbe aus einem Farbbehälter 23 auf die Platten 18. Nach dem Bedrucken durch die Platten 18 wird die
Bahn 10 durch die Trockner 22 getrocknet und aus der Druckeinheit 13| —134 herausgeführt. Die Einstellwalzen
21 sind in einer solchen Stellung, daß die Länge der Bahn 10 zwischen einem Berührungspunkt (zwischen
dem einen Gegendruckzylinder 20a und dem Plattenzylinder 19) und dem anderen Berührungspunkt (zwischen
dem anderen Gegendruckzylinder 20b und dem Plattenzylinder 19) das Dreifache oder ein größeres ungerades
Vielfaches der Drucklänge ist.
Der Plattenzylinder 19 in den Druckeinheiten 13) bis
134 ist über ein nicht gezeigtes Getriebe mit Zahnrädern,
Kettenrädern und/oder Ketten für einen synchronisierten Antrieb mit einem Motor 25 verbunden. Ein
Tachogenerator 26 und ein erster Pulsgenerator 27 zum Messen der Umdrehungsanzahl des Plattenzylinders 19
sind mit dem Motor 25 für die Plattenzylinder 19 verbunden.
Die Zuführwalzen 11 und die Zugwalzen 15 sind mit
einem Bahnantriebsmotor 28 über ein nicht gezeigtes Getriebe mit Zahnrädern, Kettenrädern und/oder Ketten
so verbunden, daß sie sich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit drehen. Ein zweiter Pulsgenerator
29 ist mit einer dieser Walzen (in der Ausführungsform von FIg-1 mit der Zugwalze 15) verbunden, um die
Länge zu bestimmen, um welche die Bahn 10 gelaufen ist Ein Druckstartdetektor ist neben einem Plattenzylinder
19 einer der Druckeinheiten 13i bis 134 angeordnet,
um den Druckstart festzustellen.
Die Bahnlängeneinstellvorrichtung 16„ (n = 1,2 oder
3) dient zum Einstellen der Bahnlänge zwischen dem Berührungspunkt (zwischen Plattenzylinder 19 der
Druckeinheit 13,, und seinem zweiten Gegendruckzylinder 20b) und dem Berührungspunkt (zwischen dem Plattenzyfeider
19 der Druckeinheit 13,,+1 und seinem ersten
Gegendruckzylinder 2OaJ auf ein ganzes Vielfaches der
Bahnlänge.
An einem Stellpult 31 können der Umfang B des Plattenzylinders
19 (unter Berücksichtigung der Dicke einer Platte 18) und die Drucklänge L (üblicherweise die Länge
der Platte 18) eingegeben werden. Da der Wert B festliegt, wenn der Plattenzylinder 19 einmal festgelegt
wurde, kann auch nur die Bahnlänge L eingegeben werden.
Als Antwort auf das Druckstartsignal vom Druckstartdetektor 30 stellt ein Presetzähler 32 die eingegebene
Drucklänge L fest und beginnt gleichzeitig sein erstes Imulssignal Φ\ vom ersten Pulsgenerator 27 zu
wählen. Wenn der Zählwert gleich der Drucklänge L
wird, gibt der Presetzähler 32 ein Druckendesignal, um anzuzeigen, daß das Drucken mit der ersten Platte 18
beendet ist
Ein Computer 33 berechnet einen Ausgleichswert
2 L — -&ggr; als Antwort auf das Druckendsignal, addieit
das erste Pulssignal Φ&igr; vom ersten Pulsgenerator 27 und
zieht ein zv;eites Pulssignal Φ&igr; vom zweiten Pulsgenerator
29 ab. Das heißt, der Computer 33 führt die Rech-
nung 2 L —-z— Φ2 + Φ1 durch. Das Resultat M dieser
Berechnung wird durch einen Digitalanalogkonverter 34 in ein analoges Fehlerspannungssignal Vc umgesetzt.
Ein F/V Konverter 35 empfängt das Pulssignal Φ&zgr;
vom zweiten Pulsgenera»or 29 und liefert eine Bahngeschwindigkeitsspannung
Va proportional zur Frequenz des Pulssignales Φ2. Ein Analogcomputer 36 subtrahiert
die Fehlerspannung VV von der Bahngeschwindigkeitsspannung
VA, um eine Geschwindigkeitsteuerspannung K0 (= Va — Vc) zu erzielen. Eine Motorsteuerung 37
vergleicht die Geschwindigkeitssteuerspannung Vo mit einer Geschwindigkeitsspannung VB vom Tachogenerator
26 und liefert eine Motorspannung Vp an den Motor 25 für die Plattenzylinder, so daß dieser genau mit der
Geschwindigkeitssteuerspannung Vo betrieben wird.
Als nächstes wird der Betrieb beschrieben.
Zuerst werden der Umfang B des Plattenzylinders 19 und die Drucklänge L im Stellpult 31 eingegeben. Die
Einstellwalzen 17 der Bahnlängeneinstellvorrichtung 16t bis I63 werden eingestellt, um die Bahnlänge zwischen
nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13| bis O4 auf ein ganz^&hliges Vielfaches der Drucklänge einzustellen.
Zwei Platten 18 werden dann auf den Plattenzylinder 19 jeder DrucKeinheit 13| bis O4 an diametral
gegenüberliegenden Stellen aufgesetzt, und Farbe der gewünschten Farbe wird in die Farbbehälter 23 jeder
Druckeinheit 13i —134 eingefüllt.
Die Geschwindigkeit der Bahn 10 und damit die Drehzahl des Bahnantriebsmotors 28 wird in einem Geschwindigkeitssetzwerk
38 vorgegeben. Ein Maschinenschalter wird angeschaltet, um das Drucken zu starten.
Der Bahnantriebsmotor 28 wird mit der im Geschwindigkeitssetzwerk 38 vorgegebenen Drehzahl angetrieben,
so daß die Bahn 10 mit der vorher eingestellten, konstanten Geschwindigkeit läuft Der F/V Konverter
35 liefert eine Bahngeschwindigkeitsspannung V,i proportional zur Bahngeschwindigkeit
Auf der anderen Seite wird der Zylindermotor 25 durch den Computer 33 usw. gesteuert, so daß die Umfangsgeschwindigkeit
des Plattenzylinders 19 (welche korrekt gesagt die Umfangsgeschwindigkeit der Platte
18 ist, aber im folgenden als Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 bezeichnet wird) so ist, wie in
der Kurve von Rg. 2 gezeigt Das heißt sie wird so gesteueil, daß sie gleich der Bahngeschwindigkeit ist
während des Zeitraums vom Druckstartpunkt Tn bis
zum Druckendpunkt Tn- Während üieses Zeitraums
dreht sich der Plattenzylinder 19 um einen Umfangsbereich, der gleich der Drucklänge L ist d. h. der Länge der
Platte 18. Während des Zeitraums vom Druckendpunkt Tn bio zum nächsten Druckstartpunkt T21 läuft die Bahn
10 um eine Länge, die gleich der Drucklänge L ist, während jeder Plattenzylinder 19 abgebremst und beschleunigt
wird, bis seine Umfangsgeschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit beim nächsten Druckstartpunkt
&Ggr;21 wird, so daß er sich um einen Umfangsbereich
gleich B/2 — L dreht, der dem Abstand zwischen den beiden Platten 18 entspricht T22 bezeichnet den
nächsten Druckendpunkt
Die Anordnung ist so, daß die Bahn 10 um die Drucklänge L bedruckt wird, wenn sie zwischen einer der
beiden Platten 18 und einem ersten Gegendruckzylinder 20a jeder Druckeinheit 13i-134 durchläuft, um eine
Länge gleich einer Drucklänge L unbedruckt läuft, und um eine Drucklänge L bedruckt wird, wenn sie zwischen
der anderen der beiden Platten 18 und dem Gegendruckzylinder 20a hindurchläuft. So tauchen bedruckte
und nicht bedruckte Teile alternierenu auf, wenn die Bahn 10 unter dem ersten Gegendruckzylinder 20a
durchgelaufen ist. Die auf der Seite d_'s ersten Gegendruckzylinders
20a nicht bedruckten Teile werden aber ohne Abstand durch den zweiten Gegendruckzylinder
20b bedruckt, da die Bahnlänge zwischen einem Kontaktpunkt (zwischen dem Plattenzylinder 19 und dem
ersten Gegendruckzylinder 20a) und dem anderen Kontaktpunkt (zwischen Plattenzylinder 19 und dem zweiten
Gsgendruckzylinder 20f>) das Dreifache oder ein
größeres ungerades Vielfaches der Drucklänge L ist, wie am besten aus Flg. 3a—3f gesehen werden kann, in
welchen A und 3.7wei identische Platten und A\, Ai. A3
und Bu B2, A3, die Bahnteile sind, die durch die Platte 4
bzw. durch die Platte B bedruckt werden. Einzelne unbedruckte Teile treten zu Beginn auf, aber einige Zeit
später ist die Ba'in 10 durchgehend ohne verbleibende unbedruckte Teile bedruckt.
Da die Bahnlänge zwischen nebeneinander liegenden Druckeinheiten 13t-134 ein ganzzahliges Vielfaches der
Drucklänge L ist, wird die Bahn 10 mit übereinander liegenden gewünschten Farben mit genauem Passer bedruckt.
Die oben ursvahnta Steuerung stellt sicher, daß
die Bahn 10 mehrfarbig kontinuierlich bedruckt ist, wenn sie die Zugwalzen 15 verläßt.
Im folgenden wird genauer beschrieben, wie die Umfangsgeschwindigkeit
des Plattenzylinders 19 gesteuert
Wenn das Bedrucken durch die Platte 18 endet, wird ein Druckendsignal an den Computer 33 durch den Presetzähler
32 gegeben. Als Antwort darauf liest der Computer 33 die Drucklänge L und den Umfang B jedes
Plattenzylinders 19 und startet die Berechnung (2L - B/2 - Φ2 + Φ\). Zum Startzeitpunkt sollte das
Ergebnis M in der Berechnung ausreichend groß sein. So ist die Geschwindigkeitsspannung Vo gleich
Va — Vr < 0. Da der Motor 25 durch die Spannung V0
gesteuert wird, wird der Plattenzylinder 19 abgebremst. Entsprechend nimmt das erste Pulssignal Φ\ ab, während
das zweite Pulssignal Φ&igr; konstant bleibt, da die Bahn 10 durch den Motor 28 mit einer vorbestimmten
konstanten Geschwindigkeit zugeführt wird. Deshalb is
nimmt das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc stufenweise ab. Häufig wird die Geschwindigkcitsstcuerspannung
V2 vnn Negativ 7.11 Positiv,
so daß er Zylindermotor 25 beschleunigt wird, bis die Umfangsgeschwindigkeit des Pattenzylinders 19 wieder
gleich der Bahngeschwindigkeit spätestens zum nächsten Druckstartpunkt wird (wo der Druckstartdetektor
30 tätig wird). Wenn ein solcher Gleich-Geschwindigkeitszustand erhalten wird, bleibt das Ergebnis M der
Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc null.
Wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 größer als die Bahngeschwindigkeit wird,
wächst das erste Plussignal Φ\, so daß das Ergebnis M
der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc größer
als Null wird und die Geschwindigkeitsspannung V0 (= VA — Vc) wird um die Fehlerspannung Vc verringert
Als Folge wird der Motor 25 abgebremst, bis die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 wieder
gleich der Bahngeschwindigkeit wird So wird der Motor 25 so gesteuert, daß Mund Vc auf Null gehalten
werden.
Wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylin ■ ders 19 geringer als die Bahngeschwindigkeit wird, fällt
das erste Impulssignal Φ\ ab, so daß das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc kleiner
als Null wird und die Geschwindigkeitssteuerspannung V0 wächst an um die Fehlerspannung Vc- Deshalb wird
der Motor 25 beschleunigt, bis die Zylindergeschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit wird. Der
Motor 25 wird so gesteuert, daß M und Vc auf Null
gehalten werden.
So bewegt sich, wie in Rg. 2 gezeigt, während des
Zeitraums vom Druckstart Tn bis zum Druckende Tu,
die Bahn 10 um eine Länge, die gleich der Drucklänge L ist, während d'.£ Plattenzylinder 19 auf der Basis der
Bahngeschwindigkeitsspannung VA so gesteuert werden,
daß sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Bahngeschwindigkeit getrieben werden. Der Umfangsabstand,
der während dieses Zeitraumes von dem Plattenzylinder
19 überdeckt wird, wird auch gleich der Drucklänge L, welche der Räche des Rechteckes
TnTnPO entspricht Während des Zeitraumes vom
Druckende Tn bis zum nächsten Druckstart &Ggr;21, bewegt
sich die Bahn 10 um einen Weg, der gleich der Drucklänge ist während die Plattenzylinder 19 so gesteuert werden,
daß sie zuerst abgebremst werden, wie bei P— Q gezeigt und dann beschleunigt, wie bei Q— R gezeigt, so
daß sie sich um einen periphären Umfangsbereich gleich B/2 — L bewegen, was die Länge des Abstandes zwischen
den beiden Platten 18 ist und der Fläche des Pentagons r12T2iÄ(?Pentspricht
Mit anderen Worten bewegt sich während des Zeitraums
vom Druckstart Tn zum nächsten Druckstart &Ggr;21
die Bahn 10 um einen Abstand gleich 2 L, (entsprechend der Fläche des Quadrats TwTnRO) während sich die
Plattenzylinder 19 gesteuert um eine periphäre Länge gleich B/2 drehen (entspricht der Fläche des Sechsecks
)
TnQ)
Rg. 2 zeigt nur ein Beispiel der Änderung der pheriphären Geschwindigkeit des Plattenzylinders 19. Wie
diese sich ändert, hängt von der Drucklänge L (d. h. der Länge der Platten 18) relativ zum Umfang B des Plattenzylinders
19 ab. Es kann auch anders gesteuert werden, solange der Abstand, der durch die Plattenzylinder
19 während des Zeitraums vom Druckende &Ggr;&igr; 2 zum
nächsten Druckstart &Ggr;21 überdeckt wird, exakt gleich
B/2 — L ist. Zum Beispiel können die Plattenzylinder 19 auf der Bahngeschwindigkeit gehalten werden, auch einige
Zeit nach dem Druckende 712. Oder sie können auf
einer geringen Geschwindigkeit gehalten oder gestoppt werden für einige Zeit nach dem Abbremsen. Oder sie
können wieder die Bahngeschwindigkeit einige Zeit vor dem nächsten Druckstart T21 annehmen.
Wenn B/2 - L > L (nämlich 2 L - B/2 < O), ist,
werden fernerhin die Plattenzylinder 19 zuerst beschleunigt und dann abgebremst nach dem Druckende
&Ggr;&igr; 2, bis ihre Geschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit
wird, so daß der Abstand, der durch die Plattenzylinder 19 während des Zeitraums vom Drukkendf
&Ggr;12 zum nächsten Druckstart &Ggr;21 überdeckt wird,
gleich B/2 — L wird.
In der Ausführungsform von Fig. 1 wird die Umfangsgeschwindigkeit
der Plattenzylinder 19 mit konstant gehaltener Bahngeschwindigkeit gesteuert. Die Bahngeschwindigkeit
kann aber auch mit konstanter Plattenzylindergeschwindigkeit gesteuert werden. Eine solche
Steuerung wird im weiteren beschrieben.
Diese Steuerungsart unterscheidet sich von der oben
erwähnten Ausführungsform dadurch, daß der F/V Konverter 35 das Pulssignal Φ\ proportional zur Umdrehungszahl
der Plattenzylinder 19, und nicht das Pulssignal Φ2 proportional zum Weg, den die Bahn 10 zurückgelegt
hat, empfängt und an den Analogcomputer 36 die Bahngeschwindigkeitsspannung liefert, die der
Frequenz des Pulssignals Φ\ entspricht. Auch der Tachogenerator 26 und der Pulsgenerator 27 sind nicht mit
dem Zylindermotor 25, sondern mit dem Bahnantriebsmotor 28 verbunden. In dieser Ausführungsform wird
der Bahnantriebsmotor 28 mit dem Geschwindigkeitssteuersignal Vb in der gleichen Weise gesteuert wie in
der ersten Ausführungsform, während der Motor 25 mit konstanter Geschwindigkeit betrieben wird.
Auch wenn in der bevorzugten Ausführung: vorm der
Druckstartdetektor 30 und der Presetzähler 32 benutzt werden, können diese ersetzt werden durch einen
Druckenddetektor, der das Ende des Druckvorgangs mit der Platte 18 mißt
Die oben erwähnte Drucklänge muß nicht eine einzige Dnjcklänge in einem durchgehenden Drucken ohne
Freistellen zwischen nebeneinander liegenden Druckbereichen sein, sondern kann auch Freiräume einschließen
für darauffolgendes Schneiden, Kleben oder weitere Verarbeitung neben den tatsächlich bedruckten Bereichen.
Auch wenn in der bevorzugten Ausführungsform eine Vielzahl von Druckeinheiten für Mehrfarbendruck verwendet
werden, kann natürlich auch eine einzige Druckeinheit für einfarbiges Drucken ausreichen. Die Maschine
entsprechend der Erfindung ist auch auf Einfarbendruck anwendbar.
Claims (1)
- PatentanspruchRollen-Rotations-Flexodruckmaschine mit mindestens einem Formzylinder, dessen Umfang größer als das Doppelte der Formatlänge ist und mindestens zwei Druckplatten tragen kann und dem ein Gegendruckzylinder zugeordnet ist, wobei eigene Zuggruppen an jedem Druckwerk für den Antrieb einer Bahn eines Bedmckstoffes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem Formzylinder (19) zwei Gegendruckzylinder (20a, 20b) zugeordnet sind, durch die die Bahn (10) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen an den Formzylinder (19) andrückbar ist, daß Bahnleitwalzen (21) vorgesehen sind, um die Bahn (10) so führen zu können, daß die Bahnlänge zwischen dem einen Druckspalt und dem diametral gegenüberliegenden das Dreifache oder ein größeres ungerades Vielfaches der Formatlänge (L) ist, daß eine vom Druckwerkantrieb ggrennte Bahnantriebsvorrichtung (28) und eine Steuereinrichtung vorgesehen sind, mit denen erreichbar ist, daß Bahn- und Formzylinderumfangsgeschwindigkeit während des Druckes der Formatlänge (LJ gleich sind und während des Überlaufens des Abstandes zwischen den Druckplatten (18) sich der Formzylinder(19) um einen geringeren Umfangsbereich (B/2 - L) bewegt, während sich die Bahn um die Formatlänge (L) bewegt.
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