DE3445012C2 - Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine - Google Patents

Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine

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DE3445012C2
DE3445012C2 DE3445012A DE3445012A DE3445012C2 DE 3445012 C2 DE3445012 C2 DE 3445012C2 DE 3445012 A DE3445012 A DE 3445012A DE 3445012 A DE3445012 A DE 3445012A DE 3445012 C2 DE3445012 C2 DE 3445012C2
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Yasuharu Amagasaki Hyogo Mori
Tetsuya Kyoto Sawada
Masateru Nishinomiya Hyogo Tokuno
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Rengo Co Ltd
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/04Conveying or guiding webs through presses or machines intermittently

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Printing Methods (AREA)

Abstract

Es wird eine verbesserte Druckmaschine zum Bedrucken einer laufenden Bahn vorgeschlagen, die Druckeinheiten enthält, die jeweils einen Plattenzylinder aufweisen, der zwei Platten trägt, ein Paar von Andrückzylindern, die diametral gegenüber befestigt sind, und Einstellwalzen zum Führen der Bahn, so daß die Bahnlänge zwischen zwei Berührungspunkten das Dreifache oder ein höheres ungerades Vielfaches der Drucklänge beträgt. Die Plattenzylinder oder die Bahn werden während des Druckens so gesteuert, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders gleich der Bahngeschwindigkeit ist, und vom Druckende bis zum nächsten Druckstart bewegt sich der Plattenzylinder um einen Abstand, der gleich dem Spalt zwischen den zwei Platten ist.

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine 3ollen-Rotations-Flexodruckmaschine mit mindestens einem Formzylinder, dessen Umfang größer als das Doppelte der Formatlänge ist und mindestens zwei Druckplatten tragen kann und dem ein Gegendruckzylinder zugeordnet ist, wobei eigene Zuggruppen an jedem Druckwerk für den Antrieb eines Bedruckstoffes vorgesehen sind.
Eine derartige Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine ist bekannt aus dem BHS-Prospekt: BHS-Rotations-Flexodruckmaschine Typ U—1F, welcher auf der Fachmesse Druck und Papier, Düsseldorf DRUPA 1982 verteilt wurde. Bei dieser bekannten Druckmaschine müssen jedesmal, wenn sich die Drucklänge ändert, schwere Formzylinder durch neue ersetzt werden. Diese neuen Formzylinder müssen mit neuen, darauf befestigten Platten gegenüber dem Gegendruckzylinder mit geeignetem Anpreßdruck befestigt werden. Außerdem muß eine Vielzahl von Plattenzylindern für unterschiedliche Drucklängen auf Lager gehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die die Notwendigkeit vermeidet, unterschiedliche Plattenzylinder für unterschiedliche Drucklängen vorzubereiten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs gelöst.
Erfindungsgemäß ist eine Druckmaschine zum Drukken einer laufenden Bahn vorgesehen, mit mindestens einer Druckeinheit, die einen Plattenzylinder mit einem Umfang B hat, der größer als das doppelte der Drucklänge L ist und zwei Platten tragen kann, einem Paar von Gegendruckzylindern, die an dem Plattenzylinder anstellbar sind, um die Bahn an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen gegen die Platten auf dem Plattenzylinder anzudrücken, und eine Vorrichtung zum Führen der Bahn so, daß die Bahnlänge zvischen dem einen Berührungspunkt (zwischen dem einen Gegendruckzylinder und dem Plattenzylinder) und dem anderen Berührungspunkt (zwischen dem anderen Gegendruckzylinder und dem Plattenzylinder) das Dreifache oder ein größeres, ungerades Vielfaches der Drucklänge beträgt, einer ersten Antriebsvorrichtung zum Antreiben der Bahn, einer zweiten Antriebsvorrichtung zum Antreiben des Plattenzylinders, und einer Steuervorrichtung zum Steuern der ersten und der zweiten Antriebsvorrichtung, so daß während des Zeitraums vom Druckstart bis zum Druckende diese einander gleich
&iacgr;&ogr; sind, und während des Zeitraums vom Druckende bis zum nächsten Druckstart sich der Plattenzylinder um einen Abstand gleich B/2 — L bewegt, während sich die Bahn um einen Abstand gleich der Drucklänge L bewegt Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung
;5 unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert.
Es zeigt:
Rg. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Kurve, die die Geschwindigkeitsänderung des Plattenzylinders zeigt, und
Rg. 3a—3f eine Darstellung, wie die Bahn durchgehend bedruckt wird
Gemäß Rg. 1 läuft eine Bahn 10 zwischen einem Paar von Zuführwalzen 11, um eine erste Papierleitwalze 12, durch Druckeinheiten 13i, 132, 133 und 134, um eine zweite Leitwalze 14 und zwischen einem Paar von Zugwalzen 15 hindurch und wird zur nächsten Station gefördert
Zwischen den nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13i —134 sind Bahnlängeneinstellvorrichtungen 16j, I62 und 16j zusn Einstellen der Bahnlängen zwischen nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13j —13« auf ein ganzzahliges Vielfaches der Drucklänge vorgesehen. Jede Bahnlängeneinstellvorrichtung I61 —163 enthält eine vertikal bewegliche Einstellwalze 17. Durch Einstellen der Höhe, bzw. der vertikalen Stellung der Einstellwalzc 17 wird die Bahnlänge zwischen nebeneinander liegenden Druckeinheiten 13| —134 auf ein ganzzahliges Vielfaches der Drucklänge eingestellt.
Jede Druckeinheit 13t bis 134 enthält einen Plattenzylinder 19 mit einer Umfangslänge, die größer als die doppelte Drucklänge ist, und der zwei Platten 18 an diametral gegenüberliegenden Stellen tragen kann, mit einem Paar von Gegendruckzylindern 20a und 206, die die Bahn 10 gegen die Platten 18 auf den Plattenzylinder 19 drücken können, einem Paar von Einstellwalzen 21, Trocknern 22, die stromab von den Gegendruckzylindern 20a und 206 angeordnet sind, um die durch die Platten 18 auf dis Bahnoberfläche aufgebrachte Farbe zu trocknen, und Farbauftragwalzen 24 zum Aufbringen von Farbe aus einem Farbbehälter 23 auf die Platten 18. Nach dem Bedrucken durch die Platten 18 wird die Bahn 10 durch die Trockner 22 getrocknet und aus der Druckeinheit 13| —134 herausgeführt. Die Einstellwalzen 21 sind in einer solchen Stellung, daß die Länge der Bahn 10 zwischen einem Berührungspunkt (zwischen dem einen Gegendruckzylinder 20a und dem Plattenzylinder 19) und dem anderen Berührungspunkt (zwischen dem anderen Gegendruckzylinder 20b und dem Plattenzylinder 19) das Dreifache oder ein größeres ungerades Vielfaches der Drucklänge ist.
Der Plattenzylinder 19 in den Druckeinheiten 13) bis 134 ist über ein nicht gezeigtes Getriebe mit Zahnrädern, Kettenrädern und/oder Ketten für einen synchronisierten Antrieb mit einem Motor 25 verbunden. Ein Tachogenerator 26 und ein erster Pulsgenerator 27 zum Messen der Umdrehungsanzahl des Plattenzylinders 19 sind mit dem Motor 25 für die Plattenzylinder 19 verbunden.
Die Zuführwalzen 11 und die Zugwalzen 15 sind mit einem Bahnantriebsmotor 28 über ein nicht gezeigtes Getriebe mit Zahnrädern, Kettenrädern und/oder Ketten so verbunden, daß sie sich mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit drehen. Ein zweiter Pulsgenerator 29 ist mit einer dieser Walzen (in der Ausführungsform von FIg-1 mit der Zugwalze 15) verbunden, um die Länge zu bestimmen, um welche die Bahn 10 gelaufen ist Ein Druckstartdetektor ist neben einem Plattenzylinder 19 einer der Druckeinheiten 13i bis 134 angeordnet, um den Druckstart festzustellen.
Die Bahnlängeneinstellvorrichtung 16„ (n = 1,2 oder 3) dient zum Einstellen der Bahnlänge zwischen dem Berührungspunkt (zwischen Plattenzylinder 19 der Druckeinheit 13,, und seinem zweiten Gegendruckzylinder 20b) und dem Berührungspunkt (zwischen dem Plattenzyfeider 19 der Druckeinheit 13,,+1 und seinem ersten Gegendruckzylinder 2OaJ auf ein ganzes Vielfaches der Bahnlänge.
An einem Stellpult 31 können der Umfang B des Plattenzylinders 19 (unter Berücksichtigung der Dicke einer Platte 18) und die Drucklänge L (üblicherweise die Länge der Platte 18) eingegeben werden. Da der Wert B festliegt, wenn der Plattenzylinder 19 einmal festgelegt wurde, kann auch nur die Bahnlänge L eingegeben werden.
Als Antwort auf das Druckstartsignal vom Druckstartdetektor 30 stellt ein Presetzähler 32 die eingegebene Drucklänge L fest und beginnt gleichzeitig sein erstes Imulssignal Φ\ vom ersten Pulsgenerator 27 zu wählen. Wenn der Zählwert gleich der Drucklänge L wird, gibt der Presetzähler 32 ein Druckendesignal, um anzuzeigen, daß das Drucken mit der ersten Platte 18 beendet ist
Ein Computer 33 berechnet einen Ausgleichswert
2 L — -&ggr; als Antwort auf das Druckendsignal, addieit das erste Pulssignal Φ&igr; vom ersten Pulsgenerator 27 und zieht ein zv;eites Pulssignal Φ&igr; vom zweiten Pulsgenerator 29 ab. Das heißt, der Computer 33 führt die Rech-
nung 2 L —-z— Φ2 + Φ1 durch. Das Resultat M dieser Berechnung wird durch einen Digitalanalogkonverter 34 in ein analoges Fehlerspannungssignal Vc umgesetzt.
Ein F/V Konverter 35 empfängt das Pulssignal Φ&zgr; vom zweiten Pulsgenera»or 29 und liefert eine Bahngeschwindigkeitsspannung Va proportional zur Frequenz des Pulssignales Φ2. Ein Analogcomputer 36 subtrahiert die Fehlerspannung VV von der Bahngeschwindigkeitsspannung VA, um eine Geschwindigkeitsteuerspannung K0 (= Va — Vc) zu erzielen. Eine Motorsteuerung 37 vergleicht die Geschwindigkeitssteuerspannung Vo mit einer Geschwindigkeitsspannung VB vom Tachogenerator 26 und liefert eine Motorspannung Vp an den Motor 25 für die Plattenzylinder, so daß dieser genau mit der Geschwindigkeitssteuerspannung Vo betrieben wird.
Als nächstes wird der Betrieb beschrieben.
Zuerst werden der Umfang B des Plattenzylinders 19 und die Drucklänge L im Stellpult 31 eingegeben. Die Einstellwalzen 17 der Bahnlängeneinstellvorrichtung 16t bis I63 werden eingestellt, um die Bahnlänge zwischen nebeneinanderliegenden Druckeinheiten 13| bis O4 auf ein ganz^&hliges Vielfaches der Drucklänge einzustellen. Zwei Platten 18 werden dann auf den Plattenzylinder 19 jeder DrucKeinheit 13| bis O4 an diametral gegenüberliegenden Stellen aufgesetzt, und Farbe der gewünschten Farbe wird in die Farbbehälter 23 jeder Druckeinheit 13i —134 eingefüllt.
Die Geschwindigkeit der Bahn 10 und damit die Drehzahl des Bahnantriebsmotors 28 wird in einem Geschwindigkeitssetzwerk 38 vorgegeben. Ein Maschinenschalter wird angeschaltet, um das Drucken zu starten. Der Bahnantriebsmotor 28 wird mit der im Geschwindigkeitssetzwerk 38 vorgegebenen Drehzahl angetrieben, so daß die Bahn 10 mit der vorher eingestellten, konstanten Geschwindigkeit läuft Der F/V Konverter 35 liefert eine Bahngeschwindigkeitsspannung V,i proportional zur Bahngeschwindigkeit
Auf der anderen Seite wird der Zylindermotor 25 durch den Computer 33 usw. gesteuert, so daß die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 (welche korrekt gesagt die Umfangsgeschwindigkeit der Platte 18 ist, aber im folgenden als Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 bezeichnet wird) so ist, wie in der Kurve von Rg. 2 gezeigt Das heißt sie wird so gesteueil, daß sie gleich der Bahngeschwindigkeit ist während des Zeitraums vom Druckstartpunkt Tn bis zum Druckendpunkt Tn- Während üieses Zeitraums dreht sich der Plattenzylinder 19 um einen Umfangsbereich, der gleich der Drucklänge L ist d. h. der Länge der Platte 18. Während des Zeitraums vom Druckendpunkt Tn bio zum nächsten Druckstartpunkt T21 läuft die Bahn 10 um eine Länge, die gleich der Drucklänge L ist, während jeder Plattenzylinder 19 abgebremst und beschleunigt wird, bis seine Umfangsgeschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit beim nächsten Druckstartpunkt &Ggr;21 wird, so daß er sich um einen Umfangsbereich gleich B/2 — L dreht, der dem Abstand zwischen den beiden Platten 18 entspricht T22 bezeichnet den nächsten Druckendpunkt
Die Anordnung ist so, daß die Bahn 10 um die Drucklänge L bedruckt wird, wenn sie zwischen einer der beiden Platten 18 und einem ersten Gegendruckzylinder 20a jeder Druckeinheit 13i-134 durchläuft, um eine Länge gleich einer Drucklänge L unbedruckt läuft, und um eine Drucklänge L bedruckt wird, wenn sie zwischen der anderen der beiden Platten 18 und dem Gegendruckzylinder 20a hindurchläuft. So tauchen bedruckte und nicht bedruckte Teile alternierenu auf, wenn die Bahn 10 unter dem ersten Gegendruckzylinder 20a durchgelaufen ist. Die auf der Seite d_'s ersten Gegendruckzylinders 20a nicht bedruckten Teile werden aber ohne Abstand durch den zweiten Gegendruckzylinder 20b bedruckt, da die Bahnlänge zwischen einem Kontaktpunkt (zwischen dem Plattenzylinder 19 und dem ersten Gegendruckzylinder 20a) und dem anderen Kontaktpunkt (zwischen Plattenzylinder 19 und dem zweiten Gsgendruckzylinder 20f>) das Dreifache oder ein größeres ungerades Vielfaches der Drucklänge L ist, wie am besten aus Flg. 3a—3f gesehen werden kann, in welchen A und 3.7wei identische Platten und A\, Ai. A3 und Bu B2, A3, die Bahnteile sind, die durch die Platte 4 bzw. durch die Platte B bedruckt werden. Einzelne unbedruckte Teile treten zu Beginn auf, aber einige Zeit später ist die Ba'in 10 durchgehend ohne verbleibende unbedruckte Teile bedruckt.
Da die Bahnlänge zwischen nebeneinander liegenden Druckeinheiten 13t-134 ein ganzzahliges Vielfaches der Drucklänge L ist, wird die Bahn 10 mit übereinander liegenden gewünschten Farben mit genauem Passer bedruckt. Die oben ursvahnta Steuerung stellt sicher, daß die Bahn 10 mehrfarbig kontinuierlich bedruckt ist, wenn sie die Zugwalzen 15 verläßt.
Im folgenden wird genauer beschrieben, wie die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 gesteuert
Wenn das Bedrucken durch die Platte 18 endet, wird ein Druckendsignal an den Computer 33 durch den Presetzähler 32 gegeben. Als Antwort darauf liest der Computer 33 die Drucklänge L und den Umfang B jedes Plattenzylinders 19 und startet die Berechnung (2L - B/2 - &Phi;2 + &Phi;\). Zum Startzeitpunkt sollte das Ergebnis M in der Berechnung ausreichend groß sein. So ist die Geschwindigkeitsspannung Vo gleich Va &mdash; Vr < 0. Da der Motor 25 durch die Spannung V0 gesteuert wird, wird der Plattenzylinder 19 abgebremst. Entsprechend nimmt das erste Pulssignal &Phi;\ ab, während das zweite Pulssignal &Phi;&igr; konstant bleibt, da die Bahn 10 durch den Motor 28 mit einer vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit zugeführt wird. Deshalb is nimmt das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc stufenweise ab. Häufig wird die Geschwindigkcitsstcuerspannung V2 vnn Negativ 7.11 Positiv, so daß er Zylindermotor 25 beschleunigt wird, bis die Umfangsgeschwindigkeit des Pattenzylinders 19 wieder gleich der Bahngeschwindigkeit spätestens zum nächsten Druckstartpunkt wird (wo der Druckstartdetektor 30 tätig wird). Wenn ein solcher Gleich-Geschwindigkeitszustand erhalten wird, bleibt das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc null.
Wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 größer als die Bahngeschwindigkeit wird, wächst das erste Plussignal &Phi;\, so daß das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc größer als Null wird und die Geschwindigkeitsspannung V0 (= VA &mdash; Vc) wird um die Fehlerspannung Vc verringert Als Folge wird der Motor 25 abgebremst, bis die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 19 wieder gleich der Bahngeschwindigkeit wird So wird der Motor 25 so gesteuert, daß Mund Vc auf Null gehalten werden.
Wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylin ■ ders 19 geringer als die Bahngeschwindigkeit wird, fällt das erste Impulssignal &Phi;\ ab, so daß das Ergebnis M der Berechnung und damit die Fehlerspannung Vc kleiner als Null wird und die Geschwindigkeitssteuerspannung V0 wächst an um die Fehlerspannung Vc- Deshalb wird der Motor 25 beschleunigt, bis die Zylindergeschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit wird. Der Motor 25 wird so gesteuert, daß M und Vc auf Null gehalten werden.
So bewegt sich, wie in Rg. 2 gezeigt, während des Zeitraums vom Druckstart Tn bis zum Druckende Tu, die Bahn 10 um eine Länge, die gleich der Drucklänge L ist, während d'.£ Plattenzylinder 19 auf der Basis der Bahngeschwindigkeitsspannung VA so gesteuert werden, daß sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Bahngeschwindigkeit getrieben werden. Der Umfangsabstand, der während dieses Zeitraumes von dem Plattenzylinder 19 überdeckt wird, wird auch gleich der Drucklänge L, welche der Räche des Rechteckes TnTnPO entspricht Während des Zeitraumes vom Druckende Tn bis zum nächsten Druckstart &Ggr;21, bewegt sich die Bahn 10 um einen Weg, der gleich der Drucklänge ist während die Plattenzylinder 19 so gesteuert werden, daß sie zuerst abgebremst werden, wie bei P&mdash; Q gezeigt und dann beschleunigt, wie bei Q&mdash; R gezeigt, so daß sie sich um einen periphären Umfangsbereich gleich B/2 &mdash; L bewegen, was die Länge des Abstandes zwischen den beiden Platten 18 ist und der Fläche des Pentagons r12T2iÄ(?Pentspricht
Mit anderen Worten bewegt sich während des Zeitraums vom Druckstart Tn zum nächsten Druckstart &Ggr;21 die Bahn 10 um einen Abstand gleich 2 L, (entsprechend der Fläche des Quadrats TwTnRO) während sich die Plattenzylinder 19 gesteuert um eine periphäre Länge gleich B/2 drehen (entspricht der Fläche des Sechsecks )
TnQ)
Rg. 2 zeigt nur ein Beispiel der Änderung der pheriphären Geschwindigkeit des Plattenzylinders 19. Wie diese sich ändert, hängt von der Drucklänge L (d. h. der Länge der Platten 18) relativ zum Umfang B des Plattenzylinders 19 ab. Es kann auch anders gesteuert werden, solange der Abstand, der durch die Plattenzylinder 19 während des Zeitraums vom Druckende &Ggr;&igr; 2 zum nächsten Druckstart &Ggr;21 überdeckt wird, exakt gleich B/2 &mdash; L ist. Zum Beispiel können die Plattenzylinder 19 auf der Bahngeschwindigkeit gehalten werden, auch einige Zeit nach dem Druckende 712. Oder sie können auf einer geringen Geschwindigkeit gehalten oder gestoppt werden für einige Zeit nach dem Abbremsen. Oder sie können wieder die Bahngeschwindigkeit einige Zeit vor dem nächsten Druckstart T21 annehmen.
Wenn B/2 - L > L (nämlich 2 L - B/2 < O), ist, werden fernerhin die Plattenzylinder 19 zuerst beschleunigt und dann abgebremst nach dem Druckende &Ggr;&igr; 2, bis ihre Geschwindigkeit wieder gleich der Bahngeschwindigkeit wird, so daß der Abstand, der durch die Plattenzylinder 19 während des Zeitraums vom Drukkendf &Ggr;12 zum nächsten Druckstart &Ggr;21 überdeckt wird, gleich B/2 &mdash; L wird.
In der Ausführungsform von Fig. 1 wird die Umfangsgeschwindigkeit der Plattenzylinder 19 mit konstant gehaltener Bahngeschwindigkeit gesteuert. Die Bahngeschwindigkeit kann aber auch mit konstanter Plattenzylindergeschwindigkeit gesteuert werden. Eine solche Steuerung wird im weiteren beschrieben.
Diese Steuerungsart unterscheidet sich von der oben erwähnten Ausführungsform dadurch, daß der F/V Konverter 35 das Pulssignal &Phi;\ proportional zur Umdrehungszahl der Plattenzylinder 19, und nicht das Pulssignal &Phi;2 proportional zum Weg, den die Bahn 10 zurückgelegt hat, empfängt und an den Analogcomputer 36 die Bahngeschwindigkeitsspannung liefert, die der Frequenz des Pulssignals &Phi;\ entspricht. Auch der Tachogenerator 26 und der Pulsgenerator 27 sind nicht mit dem Zylindermotor 25, sondern mit dem Bahnantriebsmotor 28 verbunden. In dieser Ausführungsform wird der Bahnantriebsmotor 28 mit dem Geschwindigkeitssteuersignal Vb in der gleichen Weise gesteuert wie in der ersten Ausführungsform, während der Motor 25 mit konstanter Geschwindigkeit betrieben wird.
Auch wenn in der bevorzugten Ausführung: vorm der Druckstartdetektor 30 und der Presetzähler 32 benutzt werden, können diese ersetzt werden durch einen Druckenddetektor, der das Ende des Druckvorgangs mit der Platte 18 mißt
Die oben erwähnte Drucklänge muß nicht eine einzige Dnjcklänge in einem durchgehenden Drucken ohne Freistellen zwischen nebeneinander liegenden Druckbereichen sein, sondern kann auch Freiräume einschließen für darauffolgendes Schneiden, Kleben oder weitere Verarbeitung neben den tatsächlich bedruckten Bereichen.
Auch wenn in der bevorzugten Ausführungsform eine Vielzahl von Druckeinheiten für Mehrfarbendruck verwendet werden, kann natürlich auch eine einzige Druckeinheit für einfarbiges Drucken ausreichen. Die Maschine entsprechend der Erfindung ist auch auf Einfarbendruck anwendbar.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine mit mindestens einem Formzylinder, dessen Umfang größer als das Doppelte der Formatlänge ist und mindestens zwei Druckplatten tragen kann und dem ein Gegendruckzylinder zugeordnet ist, wobei eigene Zuggruppen an jedem Druckwerk für den Antrieb einer Bahn eines Bedmckstoffes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem Formzylinder (19) zwei Gegendruckzylinder (20a, 20b) zugeordnet sind, durch die die Bahn (10) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen an den Formzylinder (19) andrückbar ist, daß Bahnleitwalzen (21) vorgesehen sind, um die Bahn (10) so führen zu können, daß die Bahnlänge zwischen dem einen Druckspalt und dem diametral gegenüberliegenden das Dreifache oder ein größeres ungerades Vielfaches der Formatlänge (L) ist, daß eine vom Druckwerkantrieb ggrennte Bahnantriebsvorrichtung (28) und eine Steuereinrichtung vorgesehen sind, mit denen erreichbar ist, daß Bahn- und Formzylinderumfangsgeschwindigkeit während des Druckes der Formatlänge (LJ gleich sind und während des Überlaufens des Abstandes zwischen den Druckplatten (18) sich der Formzylinder(19) um einen geringeren Umfangsbereich (B/2 - L) bewegt, während sich die Bahn um die Formatlänge (L) bewegt.
DE3445012A 1983-12-09 1984-12-10 Rollen-Rotations-Flexodruckmaschine Expired DE3445012C2 (de)

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