DE3442584A1 - Aufhaengung eines achsgetriebegehaeuses fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Aufhaengung eines achsgetriebegehaeuses fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 14
Stuttgart _ 19. Nov.
EPT wi-re
Die Erfindung betrifft die Aufhängung eines Achsgetriebegehäuses, insbesondere eines Hinterachsgetriebegehäuses
für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
Hinterachsgetriebe von Kraftfahrzeugen, die in üblicher
Weise durch eine in Fahrtrichtung verlaufende Gelenkwelle angetrieben werden und den Antrieb durch quer verlaufende
Achswellen auf die Räder weiterleiten, unterliegen beim Fahren Reaktionsmomenten, welche einerseits um die Achse
der Gelenkwelle (Gelenkwellenmoment)und andererseits um
die querliegenden Achsen der Achswellen (Anfahrmoment) wirksam sind. Dabei stehen diese Reaktionsmomente entsprechend
der im Achsgetriebegehäuse vorgesehenen Untersetzung in einem bestimmten Verhältnis zueinander und
müssen in den Aufhängepunkten des Achsgetriebegehäuses •am Fahrzeugaufbau aufgenommen werden.
Bei einer elastischen Aufhängung des Hinterachsgetriebegehäuses ist dabei nicht zu vermeiden, daß die erwähnten
Reaktionsmomente Bewegungen des Achsgetriebegehäuses um die durch den resultierenden Momentenvektor definierte
Achse zur Folge haben, wenn die Elastizität im Hinblick
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auf die sonstigen Anforderungen, z.B. Verhinderung von Geräuschübertragung
ausreichend groß gewählt wird.
Solche Bewegungen haben zwangsläufig eine Veränderung des Winkels zwischen der Achse der Antriebswelle des Hinterachsgetriebes
und der Achse der diese treibenden Gelenkwelle zur Folge. Hieraus erwachsen zusätzliche Beanspruchungen,
die sowohl die Lebensdauer einer üblicherweise zwischen die
Gelenkwelle und die Getriebeantriebswelle zwischengeschalteten Gelenkscheibe verringern als auch die Ungleichförmigkeit
in der Momentenübertragung vergrößern, ganz abgesehen von Geräuschanregungen und Überlagerungen zusätzlicher
Schwingungen.
Aus der DE-OS 15 30 516 ist bereits eine Aufhängung für ein Hinterachsgetriebegehäuse gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1 bekannt. Bei dieser Konstruktion sind das vordere und das hintere Aufhängungselement des Getriebegehäuses
zur Getriebelängsmittelachse derart versetzt, daß eine diese Elemente miteinander verbindende Gerade
senkrecht auf dem resultierenden Momentenvektor steht und damit in der Momentenabstützebene liegt. Die resultierenden
Kräfte können deshalb insgesamt in den Aufhängepunkten aufgenommen werden.
Dabei werden die elastischen Aufhängeelemente durch die resultierenden Antriebskräfte auf Zug bzw. Druck beansprucht,
mit der Folge, daß das Getriebegehäuse entsprechend den in den Aufhängeelementen vorhandenen Elastizitäten um eine durch
den resultierenden Momentenvektor definierte Achse schwenken kann. Änderungen des Winkels zwischen Antriebswelle und Gelenkwelle
ergeben sich hieraus und diese Änderungen können bei Spitzenbelastungen das noch zulässige Maß überschreiten,
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wenn die Elastizitäten im Hinblick auf die sonstigen Anforderun gen ausreichend groß gewählt sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Aufhängung für Achsgetriebegehäuse zu schaffen, die
bei ausreichender Elastizität der Aufhängeelemente Anfahr- und Gelenkwellenmomente auffangen kann, ohne daß unerwünscht
große Winkeländerungen zwischen Antriebswelle und Gelenkwelle eintreten.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale gemäß Anspruch
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung hat dabei zur Folge, daß
bei den auftretenden Belastungen Schwenkbewegungen des Achsgetriebegehäuses im Raum zusammenkommen, bei denen die sich
überlagernden und aus dem Gelenkwellenmoment einerseits und dem Anfahrmoment andererseits resultierenden Bewegungen gegenläufig
überdecken. Die sich ergebende Kompensation führt dazu, daß verhältnismäßig weiche Aufhängeelemente verwendet
werden können, ohne daß es zu unzulässig großen Lageänderungen kommen würde.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. So ist es insbesondere hinsichtlich
der Anordnung des Achsgetriebegehäuses relativ zum Fahrzeugaufbau vorteilhaft, wenn die Anordnung der Aufhängeelemente
gemäß Anspruch 2 und/oder 3 getroffen ist. Die Ausgestaltung gemäß Ansprüchen 4 und 5 bringt insbesondere
Vorteile hinsichtlich der Montage des Achsgetriebegehäuses.
Bei einer Ausgestaltung gemäß Ansprüchen 8 und 9 unterliegen beide Aufhängeelemente ausschließlich einer Belastung in
radialer Richtung, d.h., sie können bezogen auf die Längs-
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mittelachse des Achsgetriebegehäuses gleich angeordnet und
außerdem auch konstruktiv gleich ausgelegt sein.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
Es zeigen im einzelnen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines an einem Hinterachsträger eines Personenkraftwagens mittels dreier
Aufhängeelemente elastisch nachgiebig aufgehängten Hinterachsgetriebegehäuses,
Figur 2 einen Schnitt durch die Gehäuseaufhängung entlang der Linie H-II der Figur 1,
Figur 3 eine Darstellung entsprechend Figur 2 durch eine lediglich zwei Aufhängeelemente umfassende Gehäuseaufhängung.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
der Erfindung bezeichnet 10 als Ganzes einen einen Fahrerschemel bildenden Hinterachsträger eines Personenkraftwagens,
der am Boden 12 seiner Karosserie über elastische Verbindungsglieder 14, von denen in Figur 1 beispielsweise
zwei gezeigt sind, elastisch nachgiebig aufgehängt ist.
An der Unterseite des Hinterachsträgers ist ein als Ganzes mit 16 bezeichnetes Hinterachsgetriebegehäuse elastisch nachgiebig
aufgehängt, was in diesem Falle mit Hilfe dreier elastischer Aufh.ängeelemente A, B und C bewerkstelligt ist, deren
räumliche Anordnung unten im einzelnen erläutert wird.
/5
- € - Dairn 14
Λ-
Das Hinterachsgetriebegehäuse enthält ein an sich bekanntes Ausgleichsgetriebe, beispielsweise ein Kegelradausgleichsgetriebe,
dessen mit einem Kegelrad ausgestattete Antriebswelle 18 aus dem Gehäusevorderende herausgeführt und unter
Zwischenschaltung eines durch eine Gelenkscheibe 20 gebildeten Trockengelenkes mit einer Gelenkwelle 22 drehfest
verbunden ist, mit deren Hilfe das Drehmoment vom Fahrzeugwechselgetriebe auf das Ausgleichsgetriebe übertragen
wird. Die Drehrichtung der Gelenkwelle ist in der Zeichnung durch Pfeil angegeben.
Vom Hinterachsgetriebegehäuse führt zu jedem hinteren Fahrzeugantriebsrad
eine Hinterachswelle 24 bzw. 26, die etwa in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen, auf der die Antriebswelle
18 senkrecht steht.
Die beiden Hinterachswellen sind an der Radführung nicht beteiligt.
Damit sie in der Lage sind, die Federungsbewegungen des ihnen zugeordneten, durch Radführungsglieder geführten
Antriebsrades mitzumachen, sind sie mit zwei Kreuzgelenken ausgestattet, von denen sich das eine im radnahen und das
andere im getriebegehäusenahen Bereich befindet. In der Zeichnung sind die im getriebegehäusenahen Bereich vorgesehenen
Kreuzgelenke der Einfachheit halber nicht speziell dargestellt.
Von den die Aufhängung des Hinterachsgetriebegehäuses 16 bewerkstelligenden Aufhängeelementen A-C befindet sich das
eine A im vorderen Gehäusebereich bzw. vor den Hinterachswellen 24, 26 und die beiden anderen (B, C) im hinteren
Gehäusebereich bzw. hinter den beiden Achswellen 24, 26. Dabei befinden sich die beiden Aufhängeelemente A und B,
Daim 14 488/4
in der durch einen vor der Gelenkwelle 22 eingetragenen Pfeil angegebenen Vorwärtsfahrtrichtung F des Personenkraftwagens
gesehen, auf der rechten Seite des Hinterachsgetriebegehäuses und in seitlichem Abstand vor diesem, wobei sie
vorzugsweise von der Gehäuselängsmittelachse a-a den gleichen Abstand haben. Die beiden hinteren Aufhängeelemente B, C befinden
sich vorzugsweise in einer gemeinsamen vertikalen Ebene. Alle Aufhängeelemente sind über jeweils einen Tragarm
28-32 mit dem Hinterachsgetriebegehäuse 16 verbunden und in an der Unterseite des Hinterachsträgers vorgesehenen
Haltern 34, 36 gehalten. Wie Figur 2 zeigt, dient hierbei Halter 36 zur Aufnahme der beiden hinteren Aufhängeelemente
B5 C, die, in der Draufsicht gemäß Figur 2 gesehen, vorzugsweise
symmetrisch zur Gehäuselängsmittelachse a-a vorgesehen sind.
Bei Vorwärtsfahrt des Personenkraftwagens entstehen einerseits um die Achse der Antriebswelle 18 und andererseits um die Achse
der Hinterachswellen 24, 26 Reaktionsdrehmomente, die unterschiedlich groß sind und zwar liegt dies darin begründet,
daß das Reaktionsdrehmoment um die Hinterachswellen entsprechend dem Untersetzungsverhältnis der Kegelräder des
Ausgleichsgetriebes größer als das Reaktionsdrehmoment um die Achse der Antriebswelle 18 ist. In Figur 2 ist der
Vektor des Reaktionsdrehmomentes um die Achse der Hinterachswellen 24, 26 (Anfahrmoment) mit NL und der Vektor
des Reaktionsdrehmomentes um die Achse der Antriebswelle (Gelenkwellenmoment) mit M2 bezeichnet. Diese beiden Reaktionsdrehmomente führen zu einem resultierenden Reaktionsdrehmoment
mit dem Vektor Mr, auf dem eine Reaktionsmomentenabstützebene
b-b senkrecht steht.
Die Zuordnung der beiden auf der gleichen Gehäuseseite liegenden Aufhängeelemente A, B zu der Reaktionsmomentenabstütz-
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Daim 14 48Σ
ebene b-b und die Abstimmung ihrer Steifigkeiten ist erfindungsgemäß
so getroffen, daß sich unter dem Einfluß des resultierenden Reaktionsdrehmomentes das Hinterachsgetriebegehäuse
16 relativ zum Hinterachsträger 10 derart einstellt, daß Antriebswelle 18 und Gelenkwelle 22 im wesentlichen zueinander
fluchten oder an der Gelenkscheibe eine Winkellage zu einander einnehmen, die sich noch auf ein tolerierbares Maß be
schränkt. Es wird dadurch erreicht, daß das Trockengelenk bzw. die Gelenkscheibe 20 höchstens noch zuträglichen Beanspruchungen
unterworfen bleibt, durch welche ihre Lebensdauer nicht merklich beeinträchtigt wird. Es werden dadurch
ferner Geräuschanregungen und Schwingungsüberlagerungen im Bereich des Trockengelenks zumindest weitgehend vermieden.
Während bei dem in der Beschreibungseinleitung geschilderten
Stand der Technik davon ausgegangen wird, daß unerwünschte Bewegungen aufgrund der auftretenden Momente dadurch unterdrückt,
bzw. in Grenzen gehalten werden, daß die Abstützung der Momente in einer dem resultierenden Momentenvektor
enthaltenen Ebene erfolgt, wird erfindungsgemäß ein anderer Weg begangen. Es wird nämlich bewußt die Abstützung nicht
so ausgelegt, daß durch ihre Unnachgiebigkeit die durch die Momente bedingten Kräfte abgefangen werden, sondern es werden
aus dem Momenten bzw. Kräften sich ergebende Bewegungen zugelassent
aber nur im Sinne einer gegenseitigen Kompensation. Hierdurch ist es möglich, weich aufzuhängen und trotzdem den
Anschlußpunkt zwischen Gelenkwelle und Antriebswelle nahezu in seiner Konstruktionslage zu halten.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 wird dies dadurch erreicht, daß das Anfahrmoment M1 zunächst eine Schwenkbewegung
im Sinne eines Aufbäumens, also eines Anhebens am gelenkwellenseitigen Ende bewirkt und daß in dieser Schwenk-
- ί - Daim 14 488/4
-ytt.
bewegung eine gegenläufige Schwenkbewegung überlagert wird,
die durch das Gelenkwellenmoment bedingt ist. Bedingt durch die Verwendung elastischer Aufhängeelemente ist dabei keine
konstruktiv vorgegebene, sondern lediglich eine ideelle Schwenkachse vorhanden, die sich in Abhängigkeit von den
gewählten Härten einstellt. Diese Schwenkachse verläuft beim gezeigten Ausführungsbeispiel etwa in Fahrzeuglängsrichtung,
wobei der Anlenkpunkt A etwa auf dieser Achse liegt.
Die gezeigte oder entsprechende mögliche Plazieruncender Aufhängeelemente
A und B haben einmal zur Folge, daß das aus dem Anfahrmoment NL = P^ . d resultierende Paar von Abstützkräften
in den Aufhängeelementen A, B eine Verlagerung der an den Tragarmen 28, 30 vorgesehenen und in elastischen, insbesondere
aus Gummi bestehenden Lagerkörpern 38 der Aufhängeelemente gehaltenen, insbesondere durch zylindrische Bolzen
gebildeten Tragglieder 40 in einer Ebene senkrecht zur Zeichenebene bewirkt.
Bei dieser Verlagerung wird eine die beiden Aufhängeelemente A, B miteinander verbindende Gerade c-c um eine zu ihr senkrecht
und parallel zur Achse der Hinterachswellen 24, 26 liegende
virtuelle Schwenkachse 42 so gekippt, daß sich das Tragglied 40 des Aufhängeelementes A im elastischen Lagerkörper
38 entsprechend nach oben und dasjenige des Aufhängeelementes B entsprechend nach unten bewegt.
Die Lage, in die sich die Schwenkachse 42 zwischen den Aufgängeelementen
A und B im Raum einstellt, wird dabei durch eine entsprechende Abstimmung der Steifigkeiten der Lagerkörper
der Aufhängeelemente bestimmt. Die Schwenkachse 42 könnte demgemäß auch mit der Achse der Hinterachswellen
zusammenfallen oder beispielsweise, starre Anbindung im Punkt B vorausgesetzt, auch im Aufhängeelement B liegen.
Daim 14
Die Anordnung der Aufhängeelemente A, B und C führt zum anderen dazu, daß das aus dem Gelenkwellenmoment M2 ?? P2 · e
resultierende Paar von Abstützkräften in den Aufhängeelementen B und C in Abhängigkeit von den jeweiligen Steifigkeiten
der Lagerkörper 38 eine Bewegung der Tragglieder 40 bewirkt. Der aus dem Anfahrmoment M. folgenden, im Anschlußpunkt
zwischenGelenkwelle 22 und Antriebswelle 18 nach oben gerichteten
Bewegung ist dadurch, bezogen auf den gleichen Punkt, eine aus dem Gelenkwellenmoment resultierende, nach
unten gerichtete Bewegung überlagert. Es ergeben sich somit in Bezug auf den genannten Aschlußpunkt gegenläufige Bewegungen,
wobei die drehachse für die Bewegung aus dem Anfahrmoment NU etwa durch den Aufhängungspunkt A verläuft,
und zwar bei Erstreckung in Fahrzeuglängsrichtung.
Bei der beschriebenen Anordnung von Aufhängeelementen gemäß Figuren 1 und 2 ist, um die erläuterte Gehäuseeinstellung
im Raum zu erreichen, im bevorzugten erfindungsgemäßen Beispiel die radiale Steifigkeit des Lagerkörpers 38 des Aufhängeelementes
C entsprechend geringer auszulegen als diejenige der Lagerkörper der beiden anderen Aufhängeelemente A,
B, wobei alle Lagerkörper 38 bei den sich vollziehenden, durch die Reaktionsmomente M^ und M2 bewirkten, einander überlagerten
Gehäusebewegungen lediglich in radialer Richtung entsprechend steif auszulegen sind, da die den Momenten entsprechenden
Kräftepaare im wesentlichen durch jeweils zwei Aufhängeelemente abgestützt sind.
Figur 3 zeigt, daß auch eine Aufhängung des Hinterachsgetriebegehäuses
16 mittels lediglich zweier Aufhängeelemente D und E erfindungsgemäß möglich ist.
- yö - Daim 14 488/4
M-
Bei der gezeigten Variante erstreckt sich das stangenförmige Tragglied 44 des vorderen Aufhängeelementes D in dessen
elastischen Lagerkörper 46 in etwa senkrecht zur Gehäuselängsmittelachse a-a, während sich zu dieser ein bolzenförmiges
Tragglied 48 im Lagerkörper 50 des Aufhängeelementes E in etwa parallel erstreckt.
Beide Aufhängeelemente D und E sind, analog zur Anordnung gemäß Figur 2, einander so zugeordnet, daß eine durch
deren Lagerpunkte hindurchgehende Verbindungslinie c-c im wesentlichen parallel zur Gehäuselängsmittelachse a-a
verläuft. In diesem Falle kann, da beide Aufhängeelemente gleicher Bauart sind, die radiale Steifigkeit des Lagerkörpers
50 des hinteren Aufhängeelementes E kleiner gewählt werden als diejenige des vorderen Aufhängeelementes
D, da letzteres aufgrund seiner räumlichen Anordnung durch das Anfahrmoment M. und zusätzlich durch das Gelenkwellenmoment
Mp beansprucht wird.
Es ist auch eine Konstruktionsvariante mit zwei Aufhängeelementen denkbar, bei der das Tragglied des hinteren Aufhängeelementes
in dessen Lagerkörper analog zum Tragglied des Aufhängeelementes D gemäß Figur 3 angeordnet ist.
Im Unterschied zu dem in der Zeichnung gezeigten Konstruktionen könnte die durch die Lagerpunkte der Aufhängeelemente A und B
bzw. D und E hindurchgehende Gerade c-c,bzw. die durch diese
gerade definierte Drehachse auch schräg zur Gehäuselängsmittelachse verlaufen.
Im Rahmen der Erfindung können auch mehr als drei Aufhängeelemente
vorgesehen sein und es sind, wenn zwei oder drei Aufhängeelemente vorgesehen sind, die in den Ausführungsbeispielen
gezeigten Lagen keineswegs zwingend, sofern durch die ge-
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- Daim 14 48ί
MS.
eignete Festlegung der Elastizitäten nur die gewünschte Gegenläufigkeit
der Schwenkbewegungen in den erforderlichen Größenordnungen
erreicht wird. Entsprechend können beispielsweise auch zwei vordere und ein hinteres Aufhängeelement
vorne- vorgesehen werden.
Claims (12)
1. Aufhängung eines Achsgetriebegehäuses, insbesondere eines Hinterachsgetriebegehäuses für Kraftfahrzeuge,
dem eine an eine Gelenkwelle anschließbare Antriebswelle und zu dieser etwa senkrecht verlaufende, an über
Radführungsglieder gehaltenen Räder angeschlossene und an der Radführung unbeteiligte Achswellen zugeordnet
sind und das über mindestens zwei elastischeund in ihrer Härte aufeinander abgestimmte Hängeelemente gegenüber
dem Fahrzeugaufbau abgestützt ist, die in Fahrzeugquerrichtung zur Längsmittelachse des Achsgetriebegehäuses
versetzt sowie in Fahrzeuglängsrichtung auf verschiedenen Seiten der Achswellen liegen und über die das
parallel zur Fahrzeuglängsebene wirksame Anfahrmoment und das hierzu senkrechte Gelenkwellenmoment abgestützt
ist, wobei durch Anfahrmoment und Gelenkwellenmoment als Reaktionsmomente eine resultierende, vertikal
und schräg zur Fahrzeuglängsachse liegende Momentenabstützebene vorgegeben ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängeelemente (A, B; D, E) so angeordnet und
in ihrer Steifigkeit so aufeinander abgestimmt sind, daß, bezogen auf den Anschluß zwischen Gelenkwelle (22) und
Antriebswelle (18), durch Verlegung zumindest eines der Aufhängeelemente (D; E) aus der Momentanabstützebene,
(b-b) die durch ein anderes Aufhängeelement (A; D) bestimmt
ist, für den Anschlußpunkt unter dem Einfluß des
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Anfahrmomentes (M1) und dem Einfluß des Gelenkwellenmomentes
(M2) gegenläufige, etwa gleichgroße Schwenkbewegungen gegeben
sind.
2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich zwei Aufhängeelemente (.D, E) vorgesehen sind,
die in Fahrzeuglängsrichtung zumindest in grober Annäherung fluchtend zueinander liegen.
3. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das hinter den Achswellen (24, 26) liegende Aufhängeelement
(B, E) zur Momentenabstützebene (b-b) seitlich versetzt liegt.
4. Aufhängung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Aufhängeelemente (D5 E) in seitlichem Abstand
vom Achsgetriebegehäuse (16) angeordnet sind.
5. Aufhängung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Aufhängeelemente (D, E) im wesentlichen im gleichen
Abstand oberhalb der die Antriebswelle (18) und die Achswellen (24, 26) enthaltenden Ebene liegen.
6. Aufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Achsgetriebegehäuse (16) mit zwei an diesem starr befestigten Traggliedern (44, 48) in jeweils einem Lagerkörper
(46 bzw. 50) der beiden Aufhängeelemente (D, E)
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- 3 - Daim 14
gehalten ist, von denen sich das vor den Achswellen (24, 26)
liegende Tragglied (44) im wesentlichen senkrecht zur Längsmittelachse (a-a) des Achsgetriebegehäuses (16) in den
elastischen Lagerkörper (46) des vorderen Aufhängeelementes C ) hinein erstreckt und daß das hinter den Achswellen (24,
26) liegende Tragglied (48) sich zur Längsmittelachse (a-a) des Achsgetriebegehäuses im wesentlichen parallel erstreckt.
7. Aufhängung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Aufhängeelemente ( P, E) in Bezug auf das Anfahrmoment (M.) radial steif ausgelegt sind und daß das hinter den Achswellen (24, 26) liegende Aufhängeelement (E ) mit Bezug auf das Gelenkwellenmoment (M ) torsionsweich ist.
dadurch gekennzeichnet, daß beide Aufhängeelemente ( P, E) in Bezug auf das Anfahrmoment (M.) radial steif ausgelegt sind und daß das hinter den Achswellen (24, 26) liegende Aufhängeelement (E ) mit Bezug auf das Gelenkwellenmoment (M ) torsionsweich ist.
8. Aufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den beiden Lagerkörpern (46, 48) der Aufhängeelemente (D, E) gehaltenen Tragglieder (44, 48) im wesentlichen senkrecht
zu dessen Längsmittelachse (a-a) angeordnet sind.
9. Aufhängung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Aufhängeelemente (D, E) sowohl mit Bezug auf das Anfahrmoment (M1) als auch das Gelenkwellenmoment (M2) radial steif sind.
dadurch gekennzeichnet, daß beide Aufhängeelemente (D, E) sowohl mit Bezug auf das Anfahrmoment (M1) als auch das Gelenkwellenmoment (M2) radial steif sind.
10. Aufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufhängung des Achsgetriebegehäuses (16) gegenüber dem Fahrzeugaufbau (12) über drei Aufhängeelemente (A, B, C)
erfolgt und daß das dritte Aufhängeelement (C) eine geringere radiale Steifigkeit als die beiden anderen Aufhängeelemente
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(A und B) aufweist und auf einer anderen Seite der Längsmittelachse
(a-a) des Achsgetriebegehäuses liegt als die beiden anderen Aufhängeelemente (A, B).
11. Aufhängung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die durch die drei Aufhängeelemente (A, B, C) definierte Ebene auf der Momentenabstützebene (b-b) senkrecht steht.
dadurch gekennzeichnet, daß die durch die drei Aufhängeelemente (A, B, C) definierte Ebene auf der Momentenabstützebene (b-b) senkrecht steht.
12. Aufhängung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die die drei Aufhängeelemente (A, B, C) enthaltende Ebene oberhalb der durch die Antriebswelle (18) und die Achswellen (24, 26) definierten Ebene liegt.
dadurch gekennzeichnet, daß die die drei Aufhängeelemente (A, B, C) enthaltende Ebene oberhalb der durch die Antriebswelle (18) und die Achswellen (24, 26) definierten Ebene liegt.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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