DE343341C - - Google Patents

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DE343341C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/013Stretchers foldable or collapsible

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 31. OKTOBER 1921
KLASSE .3Oe GRUPPE
Es gibt Tragvor richtungen für Verwundete, die mittels vorn und hinten angeordneter drehbarer Tragstangen an die vor und hinter ihnen schreitenden Lasttiere angehängt werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun erzielt werden, daß eine derartige leicht zusammenlegbare Transportvorrichtung in ähnlicher Weise, wie es bei bekannten, nicht zum Transport dienenden Tragbahrengcstellen der Fall ist, mehrere übereinanderliegende Trägheiten haben und gleichzeitig als Zelt benutzt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Tragbahre mit zwei Hängebetten in voller Ausrüstung mit abgenommener Zeltwand (Decke),
Abb. 2 eine Draufsicht und
Abb. 3 eine Erjdansicht.
Die dargestellte Tragbahre besteht im wesentlichen aus den oberen und unteren Rahmen, die aus Metall- oder anderen Stäben von beliebigem geeigneten Profil verfertigt und durch vier Bolzen 6 miteinander verbunden sind. Diese Holzen sind an den Längs eigneter Gelenke 13 befestigt, die gestatten, die Bolzen in die senkrechte Enge zu heben oder zum Zusammenfalten des Zeltes in die Ebene der unteren Stäbe 12 zurückzuklappcn. in der senkrechten Lage werden die Bolzen mit den Stäben 11 des oberen Rahmens verriegelt, indem sie
schnappen, in λ
durch einfaches
in
Aushöblungen 14 eindie .Bolzenköpfe, z. B.
balken 12 des unteren
lvahmens vermittels- ge
Drücken, eingeführt werden können, die aber ohne äußeren Eingriff diese n.icht frei lassen. Die Längsstäbe jedes Rahmens sind ebenfalls gelenkig durch Ouerstäbe 15, ιό verbunden, von denen jeder aus zwei durch Scharniere verbundenen Hälften ro besteht, um die Tragbahre zu einem kleineren Gepäckstück zusammenlegen zu können.
Die erwähnten Stäbe bilden das Gerippe der Tragbahre, das noch durch Traversen in Gestalt von anschraubbaren Querstäben oder Spannseilen in der Art der in Abb. 3 mit 17 bezeichneten Teile verstärkt werden kann.
An den Enden der oberen Längsstäbe r 1 sind durch Scharniere 2 je zwei Paar Tragstangen 7 befestigt, die eine Art Deichsel zum Einspannen der Lasttiere bilden. Zwecks größerer Festigkeit und Sicherheit
der gesam-
ten Einrichtung können diese Stangen durch Stangen 8 und Gelenke 3, 4 mit den Enden der unteren Längsstangen 1 r verstrebt werden. Zum Zusammenfalten des Zeltes sind die Gelenke 3 leicht auseinanderzunehmen, so daß die Stangen 8, z. B. nach Entfernung der Bolzen oder Splinte 5, aus den Gelenken herausgezogen und an den oberen Rahmen angelegt werden können.
Das gesamte Gestell ruht auf Ader Füßen 1, die z. B. mit den Gelenken 13 derart verbunden sind, daß die Füße entweder in die Ebene der Stangen 12 hochgeklappt oder senkrecht zu diesen nach unten gestellt werden können.
In jeder der beiden Stellungen werden die Füße durch eine Klinke o. dgl. selbsttätig verriegelt.
Eine der oberen Längsstangen trägt noch zwei Drehgelenke 9 für die Hebel 18, an die mittels Gelenken 19 ein zweites Paar Hebel 18 angeschlossen ist. Die zuletzt erwähnten Hebel 18 können mit den Ösen 20 auf der gegenüber befindlichen oberen Stange 11 befestigt werden. Die Gelenke 19 sind untereinander, z.B.
mittels des in Kugelgelenken gehaltenen Längsrohres bzw. Stange 21, verbunden, so daß ein Traggestell für das Zelttuch entsteht, welches das obere Hängebett schützt und an allen vier Seiten zum Schütze des unteren Hängebettes heruntergelassen wird. Beim Zusammenlegen des Zeltes werden die ösen 20 der Hebel 18 ausgehängt, die Hebel 18 paarweise zusammengelegt, mit der Stange 21 in die senkrechte Lage gebracht und mit ihr zusammen in den Gelenken 9 bis in die Ebene der Stangen 11 gedreht. Darauf löst man die Traversen 17, bringt die Bolzen 6 aus den Aushöhlungen 14 heraus und klappt sie an die Stangen 12 herab. Aus den Gelenken 3 werden die Splinte 5 herausgezogen und die Tragstangen 7 mit den Streben 8 nach innen geschlagen. Schließlich klappt man die Füße 1 hoch und knickt die Ouerstangen 15, 16 in den Gelenken 10 zusammen. Auf diese Weise verwandelt sich das Zelt in ein verhältnismäßig kompaktes Gepäckstück von geringem Gewicht, das in die Leinwand des Zeltes eingewickelt und auf dem Rücken eines Lasttieres bequem transportiert werden kann.
Zur Beförderung der Tragbahre (mit Kranken in den Hängebetten) durch Pferde o. dgl. sind an den Tragstangen 7 besondere Gleitstücke 22 angeordnet, die in die Steigbüge! der auf die Pferde aufzulegenden Sättel eingesteckt werden. Diese Bügel werden auf besonderen Anhängseln der Sättel, z. B. durch Seile, hochgezogen. Die Höhe der Anordnung kann je nach Bedarf geregelt und der Bügel in der bestimmten 1-agc festgestellt werden. Auf diese AVeisc können die Bügel gehoben 6c bzw. gesenkt werden. Andererseits sind die Hügel in (Jen Anhängseln um die senkrechte Achse drehbar angeordnet, um dem Zerbrechen beim Wenden während des Transportes vorzubeugen.
Damit die Bewegungen der beiden die Vorrichtung tragenden Pferde, die natürlich mit dem Kopf nach vorn eingespannt werden, sich entsprechen und mehr Freiheit haben, ist vor allem am hinteren oberen Gelenk J ο ein Ring 23 vorhanden, an dem der Zaum des hinteren Pferdes angebunden wird, das außerdem zwei von vorn nach hinten gehende Gegenzäume und den mit den Enden der Gleitstücke 22 verbundenen Halfter besitzt.
Zwecks weiteren Schutzes der in den Hängebetten ruhenden Kranken gegen Stöße, Schaukeln und Schütteln des Zeltes, insbesondere bei Wendungen und Unebenheiten des Weges, werden zwischen den Stangen 7 und 8c den Querstangen 16 Blattfedern 24, die bis zu einem Anschlag gleiten können, oder aus gewundenen und anderen Federn bestehende Ausgleichvorrichtungen benutzt.
Sofern die Aufwärtsverschiebung des Schwerpunktes des an die Sättel angehängten Zeltes unbedenklich ist und1 soweit die Kraft der Lasttiere es gestattet, ist es möglich, über dem oberen Rahmen vermittels der oben beschriebenen Bolzen noch ein drittes Hänge- 9c bett anzubringen und das System der die ZeItwand tragenden Balken an den Balken dieses Hängebettes zu befestigen. Bei drei Hängebetten wird der Rauminhalt des Zeltes natürlich vergrößert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zusammenlegbare Tragbahre, welche mittels Tragstangen an die vor und hinter io> ihr schreitenden Lasttiere gehängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahre in mehreren untereinander durch Streben (6, 17) verbundenen Etagen ausgeführt ist, von denen d;e obere durch Sparren (18, 21) überdacht und die untere mit den Tragstangen (7) durch diese verstärkende Streben (8) verbunden ist.
2. Tragbahre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Tragstangen u. besondere Gleitstücke (2.2) angeordnet sind, die in die Steigbügel der auf die Pferde aufzulegenden Sättel eingesteckt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010068826A2 (en) 2008-12-10 2010-06-17 Tac-Evac, Llc Collapsible litter apparatus, system and method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010068826A2 (en) 2008-12-10 2010-06-17 Tac-Evac, Llc Collapsible litter apparatus, system and method
EP2373275A4 (de) * 2008-12-10 2014-10-15 Tac Evac Llc Zusammenklappbare trage, system und verfahren

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