DE343157C - Pneumatisch betriebene Schaltvorrichtung fuer elektrisch betriebene Kompressoren - Google Patents
Pneumatisch betriebene Schaltvorrichtung fuer elektrisch betriebene KompressorenInfo
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- DE343157C DE343157C DE1920343157D DE343157DD DE343157C DE 343157 C DE343157 C DE 343157C DE 1920343157 D DE1920343157 D DE 1920343157D DE 343157D D DE343157D D DE 343157DD DE 343157 C DE343157 C DE 343157C
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 9
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/20—Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
- G05D16/2006—Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
- G05D16/2066—Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using controlling means acting on the pressure source
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Description
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, daß der einen Kompressor
antreibende Elektromotor eingeschaltet werden soll, wenn der Druck in dem vom Kompresser
gespeisten Behälter auf ein gewisses Mindestmaß gesunken ist, und wieder ausgeschaltet'
werden soll, wenn der Druck in jenem Behälter ein gewisses Höchstmaß erreicht
hat. Zur Lösung dieser Aufgabe hat
ίο man sich bisher schon einer Membran bedient,
mittels deren die Ventile für den pneumatischen Servomotor des elektrischen Schalters
gesteuert wurden.
Das Neue bei der vorliegenden Erfindung ist die besondere Anordnung der beiden
Steuerventile, die hier in gegenseitige Abhängigkeit gebracht sind. Um ein Verschmoren
der Schalterkontakte infolge schleichender Bewegung der Ventile zu vermeiden und
eine Schnappwirkung zu erzielen, ist jedes der ao beiden Ventile in geschlossenem Zustand mit
dem in dem System herrschenden Luftdruck belastet und wird unmittelbar nach seiner
Öffnung, die von jener Membran aus gegen diesen Luftdruck erfolgt, entlastet.
Wie eine derartige Vorrichtung beispiels-
weise gebaut sein kann, geht aus der Zeichnung hervor. Mit dem Luftbehälter α ist der
Raum b oberhalb der Membran c verbunden. Gegen diese wird durch die Feder d eine
Platte e gedrückt, welche die Bewegungen der Membran auf die Blattfeder f überträgt.
Diese dient ihrerseits zur Steuerung der beiden Ventile g· und 'h. deren eines, das Auslaßventil
g, den Raum i unter dem Steuerkolben k
ίο des Schalters m durch die Öffnung η mit der
Außenluft verbindet, während das- andere, das'
Einlaßventil h, die Verbindung dieses Raumes i mit dem Luftbehälter α vermittelt. Bei
Öffnung des Einlaßventils h und Schließung des Auslaßventils g wird der Kolben k durch
den im Behälter α herrschenden Luftdruck rasch gehoben und der Schalter m des Antriebsmotors
für den Kompressor geöffnet; wird dagegen der Raum unter dem Kolben k
durch Öffnung des Auslaßventils g mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so drückt
die Feder 0 den Kolben k in die gezeichnete Stellung und schließt somit den Schalter m.
Die Druckgrenzen, zwischen denen die Vorrichtung in Tätigkeit tritt, können mit Hilfe
der Stellmuttern p, q eingestellt werden.
Bei der Erklärung der Wirkungsweise der Vorrichtung soll im folgenden von der gezeichneten
Stellung ausgegangen werden, in der der Schalter m geschlossen ist, der Kompressor
also läuft. Ist der Druck im Behälter α nunmehr auf den gewünschten
Höchstwert gestiegen, so baucht sich die Membran c nach unten allmählich aus, drückt
unter Überwindung der Kraft der Feder d mit der Blattfeder f gegen die untere Stellmutter
p und zieht das geöffnete Auslaßventil g an seiner Spindel s nach unten. In
dem Raum r über dem Einlaßventil h herrscht der Luftdruck des Behälters α und preßt das
Ventil h auf seinen Sitz. Ist nunmehr die von der Blattfeder f auf die Ventilspindel 5
ausgeübte Kraft groß genug, um den auf dein Einlaßventil h lastenden Luftdruck zu iiberwinden,
so wird dieses von dem verbreiterten Kopf des Auslaßventils g von seinem Sitz heruntergedrückt,
während das Ventil g· geschlossen wird. Sofort strömt jetzt die Druckluft des Behälters - durch das geöffnete
und dadurch entlastete Ventil h in den Raum i und schleudert den Kolben k gegen die Kraft
der Feder 0 nach oben auf die Dichtungsfläche t, wodurch der Schalter m geöffnet und
der Kompressor stillgesetzt wird.
Ist dann im Lauf der Zeit der Druck im Behälter α auf das eingestellte Mindestmaß gesunken, so hat sich die Membran c so weit nach oben durchgebogen, daß sich die Feder / gegen die obere Stellmutter q preßt und das Auslaßventil g gegen den im Raum i herrsehenden1 Druck öffnet. Dadurch wird der Raum i mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so daß die überschüssige Luft unter dem JColben k durch die Bohrung η entweicht und der Schalter m durch die Feder 0 rapide geschlossen wird. Gleichzeitig mit der Öffnung des Ventils g wird durch den erheblichen Luftüberdruck im-Raum r das Einlaßventil h geschlossen und bleibt so lange geschlossen, bis der Höchstdruck im Behälter a wieder erreicht ist und sich das Spiel wiederholt.
Ist dann im Lauf der Zeit der Druck im Behälter α auf das eingestellte Mindestmaß gesunken, so hat sich die Membran c so weit nach oben durchgebogen, daß sich die Feder / gegen die obere Stellmutter q preßt und das Auslaßventil g gegen den im Raum i herrsehenden1 Druck öffnet. Dadurch wird der Raum i mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so daß die überschüssige Luft unter dem JColben k durch die Bohrung η entweicht und der Schalter m durch die Feder 0 rapide geschlossen wird. Gleichzeitig mit der Öffnung des Ventils g wird durch den erheblichen Luftüberdruck im-Raum r das Einlaßventil h geschlossen und bleibt so lange geschlossen, bis der Höchstdruck im Behälter a wieder erreicht ist und sich das Spiel wiederholt.
Zweck der Feder f ist einerseits, für die Schnappwirkung der Ventile noch mit einer
gewissen, von der Federspannung herrührenden Kraftaufspeicherjing zu arbeiten, anderseits,
eine etwaige Rückwirkung des plötzlichen Öffnens der Ventile g und h auf die
Membran c auszugleichen und unschädlich zu machen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:1, Pneumatisch betriebene Schaltvorrichtung für elektrisch betriebene Kornpressoren, deren Antriebsmotor selbsttätig bei einem Mindestdruck ein- und bei einem Höchstdruck ausgeschaltet werden soll, wobei die Ventile für den pneumatischen Servomotor des elektrischen Schal- go ters unmittelbar durch eine unter dem Einfluß des Druckes stehende Membran gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Einlaß- wie auch das Auslaßventil, "die miteinander' mechanisch gekuppelt sind, jeweils in geschlossenem Zustand mit dem im System herrschenden Luftdruck belastet: ist. .und unmittelbar nach seiner Öffnung von diesem Luftdruck entlastet- wird, zum- Zweck, eine Schnappwirkung zu erzielen.
- 2. 'Schaltvorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Membranbewegung auf• die zu · steuernden Ventile unter Vermitt-. lung· eines elastischen Zwischengliedes erfolgt,; ,das -durch die Bewegung der Membranzunächst vorgespannt wird,. zum Zweck,! einerseits, die Schnappwirkung zu ■-• erhöhen und.anderseits.eine etwaige Rückwirkung des; plötzlichen, öffnens der Ven-, tile auf die Membran auszugleichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343157T | 1920-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343157C true DE343157C (de) | 1921-10-28 |
Family
ID=6244072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343157D Expired DE343157C (de) | 1920-06-08 | 1920-06-08 | Pneumatisch betriebene Schaltvorrichtung fuer elektrisch betriebene Kompressoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343157C (de) |
-
1920
- 1920-06-08 DE DE1920343157D patent/DE343157C/de not_active Expired
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