DE342255C - - Google Patents

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DE342255C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/20Macromolecular organic compounds
    • D21H17/33Synthetic macromolecular compounds
    • D21H17/46Synthetic macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D21H17/47Condensation polymers of aldehydes or ketones
    • D21H17/48Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Papieren hoher Leimfestigkeit. Es ist 'bekannt, die Kondensationsprodukte von Phenolen und Formaldehyd unter Zusatz= gewisser Reduktionsmittel herzustellen; um hellfarbige, sich nicht verfärbende Produkte zu erzielen. Eines dieser Verfahren verwendet als Kondensationsmittel schweflige Säure an Stelle von Salzsäure oder Schwefelsäure,. und ein anderes verwendet Schwefelwasserstoff, gegebenenfalls in. Kombination mit Schwefelkohlenstoff.
  • Diese Verfahren sind auf die Leimung weißer Papiere schon aus dem Grunde nicht anwendbar, weil Schwefelwasserstoff und Sulfide dem Papier einen hartnäckig anhaftenden Schwefelwasserstoffgeruch - verleihen würden. Ferner aber ist auch kein Anhalt dafür gegeben, daß etwa dieselben Bedingungen wie bei jenen auf die Herstellung von Kondensationsprodukten gerichteten Verfahren auch bei der Leimung von Papier vorliegen, zumal es fraglich erscheint, ob die Verfärbung der festen Kondensationsprodukte bei ihrer Herstellung auf dieselbe Ursache zurückzuführen ist, wie die Verfärbung ihrer beim Leimen von Papier in Anwendung kommenden Lösungen.
  • Obwohl die bei den Verfahren nach Patent 33$395 und 339594 zum Leimen von Papier in Anwendung kommenden alkalischen Lösungen der Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenolen beobachtete Tendenz zur Bildung unerwünschter Farben eine viel größere ist als die der festen Kondensationsprodukte, genügt, wie gefunden wurde, bereits ein Zusatz sehr geringer Mengen von Natriumsulfit, um solche alkalische Lösungen dauernd gegen unerwünschte Verfärbung zu schützen, während jene bekannten Verfahren zur Erzielung farbloser fester Kondensationsprodukte große Mengen Schwefelkohlenstoff usw. bedürfen.
  • Das durch Patent 338395 geschiitzte Verfahren zum Leimen von Papier o. dgl. besteht darin, daß der Papiermasse alkalische Lösungen von Kondensationsprodukten des Formaldehyds mit Phenolen einverleibt werden und durch Zufügen von Fällungsmitteln die leimend wirkenden Phenol-Formaldehyd-Harze in der Papiermasse ausgefällt werden. Das Patent 339594 schützt ein Verfahren, bei welchem alkalische Lösungen von Kondensationsprodukten von Aldehyden mit hydroxyl haltigen Naphthalinverbindungen in der vorstehend beschriebenen Weise zu Zwecken der Papierleimung u. dgl. benutzt werden.
  • Bei der Verwendung derartiger alkalischer Lösungen als Leimungsmittel für Papier hat sich, wie erwähnt, gezeigt, daß sich die alkalische Lösung mitunter dunkel und rötlich färbt, und daß das durch Zusatz von Säuren oder sauren Salzen aus derartigen Lösungen gefällte Harz dann eine rötliche Farbe zeigt, welche diesen Harzleim, für die Leimung von fehlerfreiem Wt13papier untauglich macht.
  • Diese störende Verfärbung der alkalischen Lösung scheint auf die Aufnahme von Sauerstoff zurückzuführen zu sein. Nach vorliegender Erfindung werden daher der alkalischen Harzlösung geringe Mengen solcher Stoffe zugegeben,. welche die Aufnahme von Sauerstoff durch die -Harzlösung zu verhindern vermögen. Dieser Zweck wird durch geringe Zusätze von Alkalisulfit, z. B. Natriurrisulfit, in konzentrierter wässeriger Lösung zu der alkalischen Harzlösung erreicht. Im allgemeinen genügt ein Zusatz von 0,5 Prozent Natriumsulfit vollständig, um die unerwünschte Verfärbung der Harzlösung zu verhindern. Die Verwendung derartiger mit Natriumsulfit o. dgl. versetzter alkalischer Harzlösungen bietet die Sicherheit, daß stets ein gut geleimtes, in der Farbe fehlerfreies Weißpapier erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zur Herstellung von Papieren hoher Leimfestigkeit, insbesondere von weißem Papier, nach Patent 339594 dadurch gekennzeichnet, daß zur Leimung des Papiers alkalische Lösungen verwendet werden, welche Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenolen oder hydroxylhaltigen Naphthalinverbindungen und geringe Mengen von Alkalisulfit oder anderen geeigneten, die Aufnahme von Sauerstoff durch die Harzlösung verhindernden Stoffe enthalten.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749553C (de) * 1937-05-22 1944-11-24 Verfahren zur Herstellung von kationenaustauschenden Kunstharzen
DE755119C (de) * 1936-07-14 1953-02-16 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Steigerung der Kationenaustauschfaehigkeit von Phenolaldehydharzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755119C (de) * 1936-07-14 1953-02-16 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Steigerung der Kationenaustauschfaehigkeit von Phenolaldehydharzen
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