DE3418252C2 - Kippbarer Ständer zur Halterung eines Friseurgerätes - Google Patents

Kippbarer Ständer zur Halterung eines Friseurgerätes

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    • A45D19/08Adaptations of wash-basins
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Abstract

Ein kippbarer Ständer zur Halterung eines Friseurgerätes, wie eines Kopfwaschbeckens, enthält mindestens ein Parallelogrammgestänge (22) mit zwei kurzen und zwei langen Lenkern (26, 28 bzw. 32, 34), von denen der eine kurze Lenker (26) an einem Festpunkt gelagert und der andere kurze Lenker (28) mit einer Halterung (14) für das Friseurgerät (16) verbunden ist. Die langen Lenker (32, 34) sind als ausziehbare Teleskopgestänge ausgebildet, und zwischen den beiden kurzen Lenkern (26, 28) ist eine mit ihnen verbundene Parallelführungsanordnung (36 bis 48, 52 bis 56) angeordnet, die den quer zu den kurzen Lenkern gerechneten Abstand zwischen den kurzen Lenkern beim Schwenken der langen Lenker bezüglich der kurzen Lenker konstant hält.

Description

einer übermäßigen Beanspruchung durch zu starkes Biegen oder Knicken besteht
Ein wesentlicher Vorteil des vorliegenden Ständers besteht schließlich noch darin, daß das gehaltene Friseurgerät vom Standplatz in direkter Linie zum Arbeitspiatz gebracht werden kann.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Kopfwaschanlage mit einer Ständersäule gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und einem Rückwärtswaschbecken; die Ständersäule ist dabei in ihrer senkrechten Ruhestellung dargestellt;
Fig.2 eine Draufsicht der Kopfwaschanlage gemäß Fig. 1;
Fig.3 eine Seitenansicht der Kopfwaschanlage gemäß F i g. 1 und 2 mit maximal gekippter Ständersäule;
F i g. 4 eine Draufsicht der Kopf waschanlage mit gekippter Ständersäule;
Fig.5 einen Axialschnitt in einer Ebene A-B der Fig. 6:
Fig.6 eine Seitenansicht einer in der Ständersäule enthaltenen Haltevorrichtung;
Fig.7 eine Seitenansicht der Haltevorrichtung gemäß F i g. 5 und 6 im gekippten Zustand;
F i g. 7a eine F i g. 7 entsprechende Ansicht einer bevorzugten, abgewandelten Ausführungsform, und
F i g. 8a bis c schematische Darstellungen einer Arretiervorrichtung für die Haltevorrichtung gemäß F i g. 5 bis 7 oder 7a.
In den F i g. 1 bis 4 ist das Äußere einer Kopfwaschanlage dargestellt, welche eine Ständersäule 10 enthält, deren unteres Ende um eine vertikale Achse frei drehbar an einem mit dem Fußboden verbundenen Sockel 12 gelagert ist Das obere Ende der Ständersäule 10 hat einen kurzen Querarm 14, an dem um eine senkrechte Achse frei drehbar ein Rückwärtswaschbecken 16 gelagert ist.
Die Ständersäule 10 kann aus der senkrechten Lage (F i g. 1) um beispielsweise 45° gekippt werden (F i g. 3), wobei sie sich teleskopartig derart verlängert, daß die Höhe des Querarmes 14 über dem Fußboden konstant bleibt Der Querarm 14 behält beim Kippen der Ständersäule 10 seine horizontale Lage bei.
Die Ständersäule ist sowohl hinsichtlich der Drehung um die Sockelachse als auch hinsichtlich der Kippung mittels eines einzigen Feststellhebels 18 feststellbar, wie unter Bezugnahme auf F i g. 8 noch näher erläutert werden wird.
Das Kippen der Trägersäule ohne Änderung der Höhe des an ihrem oberen Ende angebrachten Querarmes 14 bezüglich des Fußbodens wird durch die in den F i g. 5 bis 7 in Form eines bevorzugten Ausführungsbeispieles dargestellte Haltevorrichtung 20 gewährleistet, die sich im Inneren der Ständersäule befindet. Die Haltevorrichtung 20 enthält mindestens ein Parallelogrammgestänge, aus Stabilitätsgründen, wie dargestellt, vorzugsweise jedoch zwei beidseits der Sockelachse angeordnete Parallelogrammgestänge 22 und 24. Die Par- aiiciugi ailllVlgcÄiäugc cfiihäiicn jeweils, wie in r i g. S für das Gestänge 22 dargestellt ist, zwei kurze Lenker 26, 28 von denen der untere kurze Lenker 26 mit einer Drehlagermuffe 30 und der obere kurze Lenker 28 mit dem Querarm 14 fest verbunden ist. Ferner enthalten die Parallelogrammgestänge jeweils zwei lange Lenker 32,34, weiche aus zwei teleskopartig ineinandergreifenden Teilen 32a. 326 bzw. 34a, 346 bestehen, die mit ihren freien Enden an den Enden der kurzen Lenker angelenkt sind, wie insbesondere aus F i g. S und 7 ersichtlich ist
Um zu gewährleisten, daß sich die Höhe des Querars mes 14 bezüglich des Fußbodens beim Kippen der Ständersäuie 10 nicht ändert und die teleskopartigen langen Lenker der Parallelogrammgestänge entsprechend ausgezogen werden, ist zwischen dem unteren und dem oberen kurzen Lenker 26,28 mindestens eines der Par allelogrammgestänge eine Gerade oder Parallelführung angeordnet, welche den senkrecht zu den kurzen Lenkern gerechneten Abstand zwischen diesen konstant hält Die Parallelführung ist bei dem in den F i g. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel dem Parallelo grammgestänge 24 zugeordnet und mit dem einen lan gen Lenker 34 dieses Parallelogrammgestänges gekoppelt
Die Parallelführung enthält durch Rollen geführte Laufschienen, die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 bis 7 durch horizontale Teile von rechteckigen Rahmen 36 bis 42 und eine zusätzliche, mit dem oberen kurzen Lenker 28 verbundene Laufschiene 44 gebildet werden. Die Rahmen bestehen aus Vierkanteisen. Die horizontale Breite der Rahmen, also ihre Querabmes sung, ist annähernd gleich der Länge der kurzen Lenker, die vertikale Höhe kann beispielsweise etwa gleich der Hälfte der Breite sein.
Die Rollen sind zylindrisch und axial vorzugsweise mindestens so lang, wie die Laufschienen bzw. Rahmen tief sind. Die unterste Laufschiene 36a, die durch das untere Querstück des Rahmens 36 gebildet wird, läuft auf zwei Rollen 46, 48, die etwa in der Mitte bzw. bei dem in F i g. 6 rechten Ende des unteren Querlenkers 26 an diesem oder einem mit ihm verbundenen Fußteil 50 drehbar gelagert sind. Auf der Oberseite der Laufschiene 36a läuft eine dritte Rolle 52, die zwischen Seitenblechen 54,56 drehbar gelagert ist Die Seitengbleche 54, 56 sind am Fußteil 50 befestigt
Die nächste Laufschiene 366 wird durch das obere
Querstück des Rahmens 36 gebildet Sie arbeitet über eine Anordnung von Rollen 58, 60, 62 und 64 mit der nächsthöheren Laufschiene 38a zusammen, die durch das untere Querstück des Rahmens 38 gebildet ist. Die Rollen 58,6ö, 62 und 64 sind zwischen zwei Seitenble chen 66 und 68 drehbar gelagert Die Rolle 58 läuft auf der Unerseite der Laufschiene 366 und befindet sich im Ruhezustand der Halterungsanordnung in der Nähe des der Kipprichtung (Pfeil 70) abgewandten, in F i g. 6 linken Endes der Laufschiene 366. Die Achse der Rolle 60
so befindet sich im Ruhezustand der Halterungsvorrichtung, die in F i g. 6 dargestellt ist, geringfügig, z. B. einen Rollenradius rechts von der Mitte der Laufschienen 366, 38a, während sich die Rolle 62 am rechten, kipprichtungsseitigen Ende befindet Die Rolle 64 läuft auf der
SS Oberseite der Laufschiene 38a; ihre Achse liegt in der Mitte dieser Laufschiene.
Zwischen den Rahmen 38 und 40, 40 i-nd 42 sowie etwaigen weiteren Rahmen sind Rollenanordnungen vorgesehen, die der Anordnung der Rollen 58,60,62,64 entsprechen, so daß sich eine nochmalige Erläuterung ei uufigt Lsic ucF rvüiic τττ €ΠΪ5ρΓ6Οι6Πιι£ iwii6 w viCP obersten Rollenanordnung rollt auf der Oberseite der zusätzlichen Laufschiene 44 ab, die funktionsmäßig der Laufschiene 38a der beschriebenen Anordnung entspricht.
Beim Kippen der Ständersäule in Pfeilrichtung 70 verschieben sich die verschiedenen Rahmen in Kipprichtung, wie es in F i g. 7 dargestellt ist. Die Anordnung
aus den Rollen und Rahmen trägt dabei die Last des am Querarm 14 befestigten Friseurgerätes und bewirkt, daß die teleskopartigen langen Lenker der Parallelogrammgestänge ausfahren und der Querarm 14 seine Höhe über dem Fußboden beibehält, wie es in F i g. 7 dargestellt ist
Um ein gleichmäßiges Ausfahren der Rahmen 36 bis 42 zu gewährleisten, sind die Rahmen jeweils an der sich auf der Kipprichtung befindenden Seite mit dem langen Lenker 34 des benachbarten Paralleogrammgestänges gekoppelt Diese Kopplung kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß für jeden Rahmen auf dem kippseitigen langen Lenker eine verschiebbare Hülse 72 angeordnet ist, die einen vorspringenden Mitnehmerstift 74 aufweist, der in ein entsprechendes Loch im rechten senkrechten Teil des betreffenden Rahmens eingreift, wie in F i g. 6 nur für den Rahmen 40 dargestellt ist, damit die Zeichnung nicht zu unübersichtlich wird.
Bei der anhand der F i g. 5 bis 7 beschriebenen Parallelführung besteht die Möglichkeit, daß sich die Rollen 60 und 62 von der Laufschiene 366 abheben, wenn der Querarm 14 beim Zusammenschieben der Halterungsanordnung von der Stellung gemäß F i g. 7 in die gemäß F i g. 6 angehoben wird Um dies zu vermeiden, können zusätzliche Rollen vorgesehen werden, wie es in F i g. 7a dargestellt ist Insbesondere ist bei der untersten Rollenanordnung eine zwischen den Seitenblechen 54 und 56 gelagerte zusätzliche Rolle 76 vorgesehen, die etwas nach links versetzt oberhalb der Rolle 48 angeordnet ist (so daß sie sich in der Ruhestellung der Halterungsanordnung in der rechten unteren Ecke des Rahmens 36 befindet). Ferner sind bei den Rollenanordnungen, die jeweils zwei Rahmen miteinander koppeln, jeweils zwei zusätzliche Rollen vorgesehen, und zwar eine Rolle 78, welche wie die Rolle 58 auf der jeweils unteren Laufschiene abrollt und sich in der maximal gekippten Lage in der rechten oberen Ecke des betreffenden Rahmens befindet und eine Rolle 80, die der Rolle 76 entspricht, auf der Oberseite der oberen Laufschiene abrollt und sich in der Ruhestellung in der rechten unteren Ecke des oberen Rahmens befindet
Die Rollen können jeweils Wälzlager, wie Kugeloder Nadellager enthalten.
Der Sockel 12 und der Querarm 14 können schlauchlose Drehkupplungen bekannter Art für die Durchführung von Wasserzuführungs- und Abflußleitungen enthalten. In der Säule selbst steht ausreichend Raum für solche Leitungen zur Verfügung, wie insbesondere F i g. 5 zeigt Die Abflußleitung kann ein Teleskoprohr enthalten, die Wasserzuführungsleitungen können als Schlauchwendeln ausgeführt sein.
Die in F i g. 8a bis c dargestellte Arretiervorrichtung gestattet es, die Ständersäule 10 mittels des Feststellhebels 18 sowohl hinsichtlich der Drehung um die Sockelachse als auch hinsichtlich der Kippung zu arretieren. Die Feststellkraft wird dabei jeweils durch Federn erzeugt, weiche durch ein Feststellelement wirken und durch die Feststellhebel 18 zum Festklemmen des Feststellelements freigegeben oder zur Freigabe des Feststellelements zurückgehalten werden, so daß die Feststellkraft von den Toleranzen der mit dem Feststellhebel 18 verbundenen Betätigungsvorrichtung unabhängig ist Ein weiterer Vorteil der Arretiervorrichtung gem. F i g. 8a bis c besteht darin, daß sie sowohl beim Spannen als auch beim Lösen gegen die Federkraft arbeitet und daher in beiden Fällen etwa den gleichen Kraftaufwand zur Betätigung erfordert
Zur Feststellung in Kipprichtung dient eine Feststellscheibe 80, die über eine Welle 82 z. B. mit dem oberen Teil des in Kipprichtung hinteren langen Lenkers des Parallelogrammgestänges 22 verbunden sein kann und dementsprechend die Schwenkbewegung dieses Lenkers mitmacht.
Die Feststellscheibe 80 hat einen bogenförmigen Schlitz 84, durch den ein Bolzen 86 reicht, der in einem Loch einer Halterungsplatte 88 axial verschiebbar gela gert ist, welche mit dem Querarm 14 fest verbunden ist. Der Bolzen hat ein scheibenförmiges hinteres Ende 86a, das durch eine Feder 90, die vorzugsweise aus Tellerfedern besteht, und zwischen der Halterungsplatte 88 und einem Bund 86b des Bolzes 86 angeordnet ist, gegen die Feststellscheibe 80 gepreßt werden kann, um diese und damit das Parallelogrammgestänge zu arretieren. Zum Lösen der beschriebenen Arretiervorrichtung dient eine Exzenterscheibe 92, die auf einer mit dem Feststellhebel 18 verbundenen Welle 94 sitzt und beim Schwenken des Feststellhebels 18 aus der in F i g. 8a dargestellten Arretierstellung in eine Freigabestellung auf das der Scheibe 86a abgewandte Ende des Bolzens 86 drückt und die Scheibe 86a gegen die Kraft der Feder 90 von der Feststellscheibe abhebt, so daß diese sich bezüglich des BoI- zens 86 und damit bezüglich des Querarmes frei drehen kann.
Die Feststellvorrichtung für die Drehung der Säule um die Sockelachse ist ähnlich aufgebaut. Sie enthält als Feststellelement eine ringförmige Feststellscheibe 94, die mit einem am Fußboden befestigten Sockelteil % (F i g. 5) fest verbunden ist Die Feststellscheibe 94 ist durch eine am Fußteil 50 befestigte Klemmvorrichtung 98 festklemmbar, welche einen stationären Klemmbakken 100 und einen beweglichen Klemmbacken 102 ent- hält. Der bewegliche Klemmbacken 102 ist auf zwei Bolzen 104 verschiebbar gelagert und wird durch auf den Bolzen 104 sitzende und sich gegen ein Widerlager 106 abstützende Tellerfedern 108 gegen die Feststellscheibe 94 gedrückt Der bewegliche Klemmbacken 102 ist, wie F i g. 8a zeigt, mit einem Rückholstab 110 gekoppelt, der einen Gewindeteil aufweist der in einem Muttergewinde im Widerlager 106 gelagert und über eine geeignete Verbindung, die Kardangelenke 112 enthalten kann, mit der Welle 94 gekoppelt ist. Durch Drehen des Rückholstabes 110 mittels des Feststellhebels 18 kann der bewegliche Klemmbacken 102 entweder freigegeben werden, so daß er durch die Tellerfedern 108 gegen die Feststellscheibe 94 gedrückt wird und die Ständersäule gegen eine Drehung um die Sockelachse arretiert oder er kann gegen die Kraft der Tellerfedern zurückgezogen werden, so daß er die Feststellscheibe 94 freigibt und die Ständersäule um die Sockelachse gedreht werden kann.
Die beschriebene Ständersäule hat vorzugsweise ein
zweiteiliges Gehäuse. Der obere Teil ist schwenkbar mit dem Querarm 14 verbunden und so lang, daß er die ganze Ständersäule abdeckt wenn sich diese in ihrer Ruhestellung befindet (Fig. 1). Der andere, untere und innere Teil ist schwenkbar am Fußteil angebracht und teleskopartig im oberen Teil verschiebbar (Fig. 3).
Die vorliegende Ständersäule eignet sich besonders für die Halterung von Kopfwaschbecken, insbesondere Rückwärtswaschbecken, sie läßt sich jedoch auch zur Halterung anderer Friseurgeräte und dergl. verwenden.
M wie von Manikürtischen und dergleichen. Die vorliegende Siändcrsäulc kann auch auf einer anderen Unterlage als dem Fußboden angeordnet werden. Für die Halterung sehr schwerer Geräte können in der Trägersäule
zwei Parallelführungcn der beschriebenen An verwendet werden oder man kunn die Rühmen in Achsrichtung der Kulten dicker machen.
Die Laufschienen können auch durch andere Strukturen als die beschriebenen Rahmen gebildet werden, z. B. durch abgekantete Randstreifen von im Querschnitt etwa U-förmigen Blechen ausreichender Stärke. Anstelle von Rollen können ggf. auch Gleitstücke verwendet werden, insbesondere anstelle der zusätzlichen Rollen 76,78 in F i g. 7a, die nicht dauernd belastet sind.
Zwischen dem oberen Ende der Ständersäule, also dem Querarm 14, und dem gehalterten Friseurgerät kann beispielsweise noch eine Schwenkvorrichtung und/oder Höhenverstellvorrichtung oder ähnliches vorgesehen sein.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungeil
20 25 30 35 40 45 50
•0 f5

Claims (10)

durch ein zugehöriges, federbelastetes Klemmele- · Patentansprüche: ment (86a, 102) festklemmbar ist, und daß die federbelasteten Klemmelemente gegen die Wirkung der
1. Kippbarer Ständer zur Halterung eines Friseur- Federkraft zur Lösung der Arretierung mittels einer. gerätes, wie eines Kopfwaschbeckens, mit minde- 5 gemeinsamen Betätigungsvorrichtung (18, 92, 94, stens einem Parallelogrammgestänge (22), das zwei 110) vom zugehörigen Feststellelement (80,94) abkurze und zwei lange Lenker (26, 28 bzw. 32, 34) hebbar sind.
enthält, von denen der eine kurze Lenker (26) an
einem Festpunkt gelagert und der andere kurze Len-
ker (28) mit einer Halterung (14) für das Friseurgerät 10
(16) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Lenker (32,34) als ausziehbare Die vorliegende Erfindung betrifft einen kippbaren Teleskopgestänge ausgbildet sind und daß zwischen Ständer zur Halterung eines Friseurgerätes, wie er im den beiden kurzen Lenkern (26, 28) eine mit ihnen Oberbegriff des Patentanspruchs 1 im Hinblick auf die verbundene Parallelführungsanordnung (36 bis 48, 15 DE-PS 21 09 751 als bekannt vorausgesetzt wird. 52 bis 56) angeordnet ist, die den quer zu den kurzen Der aus der DE-PS 21 09 751 bekannte Ständer entLenkern gerechneten Abstand zwischen den kurzen hält ein Grundparallelegramm aus je zwei kurzen und Lenkern beim Schwenken der langen Lenker bezug- langen Lenkern konstanter Länge, so daß sich seine lieh der kurzen Lenker konstant hält Höhe über dem Boden beim Schwenken ändert Zum
2. Kippbarer Ständer nach Anspruch 1, dadurch 20 Höhenausgleich ist daher oben am Grundparallelogekennzeichnet, daß die Parallelführungsanord- gramm ein Ende eines sogenannten Ansatzparallelonungmehrere Paare paralleler, in Höhenrichtung des grammes angebracht, dessen anderes Ende das Friseur-Ständers im Abstand verbundener Laufschienen gerät, z. B. ein Rückwärtswaschbecken, trägt. Nachteilig (z. B. 36a, 36b) enthält und daß die Laufschienenpaa- an dieser bekannten Konstruktion ist, daß sie verhältnisre in Höhenrichtung des Ständers übereinander an- 25 mäßig viel Bodenplatz einnimmt und daß für die Parallegeordnet sowie in Bezug aufeinander in ihrer Längs- logrammgestänge ein relativ komplizierter Federgerichtung verschiebbar gelagert sind. wichtsausgleich erforderlich ist
3. Kippbarer Ständer nach Anspruch 2, dadurch Es ist ferner aus der DE-PS 15 57 278 eine Kopfgekennzeichnet, daß jedes Laufschienenpaar mit ei- waschanlage mit vertikalachsigen Schwenkarmgelennem der langen Lenker gekoppelt ist 30 ken bekannt bei der das Waschbecken drehbar am frei-
4. Kippbarer Ständer nach Anspruch 2 oder 3, da- en Ende eines oberen Schwenkarmes angebracht ist, durch gekennzeichnet, daß jedes Laufschienenpaar dessen anderes Ende an das freie Ende eines um einen durch einen rechteckigen Rahmen (36, 38, 40, 42) Festpunkt schwenkbaren unteren Armes angelenkt ist. gebildet ist. Bei dieser Kopfwaschanlage benötigt die Halterungs-
5. Kippbarer Ständer nach Anspruch 2 oder 3, da- 35 vorrichtung für das Waschbecken zwar keinen Federgedurch gekennzeichnet, daß jedes Laufschienenpaar wichtsausgleich und die Höhe des Waschbeckens ändert durch abgekantete Randstreifen eines Blechstückes sich beim Verstellen der Schwenkarme nicht, letztere gebildet sind. nehmen jedoch auch in der Ruhelage des Waschbeckens
6. Kippbarer Ständer nach einem der Ansprüche 2 verhältnismäßig viel Platz ein.
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschie- 40 Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend
nenpaare durch Rollen (58,60,62,64) in Bezug auf- die Aufgabe zugrunde, eine Halterungsvorrichtung für
einander längs verschiebbar gelagert sind. ein Friseurgerät anzugeben, die in der Ruhelage ein
7. Kippbarer Ständer nach Anspruch 6, dadurch Minimum an Bodenfläche einnimmt, trotzdem einen gekennzeichnet, daß zwischen den benachbarten großen Arbeitsbereich zu erfassen gestattet und die Hö-Laufschienen (36b, 38a,) eines benachbarten Paares 45 he des gehalterten Friseurgerätes über dem Boden beim zwei Rollen (60,62) vorgesehen sind und daß auf den Verstellen nicht ändert.
einander abgewandten Seiten dieser Laufschienen Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ei-
(366,38a,) jeweils mindestens eine Rolle (58 bzw. 64) nen kippbaren Ständer der eingangs genannten Art mit
vorgesehen ist. den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 ge-
8. Kippbarer Ständer nach Anspruch 7, dadurch 50 löst.
gekennzeichnet, daß auf den einander abgewandten Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen
Seiten der benachbarten Laufschienen (36b, 3Sa) be- des erfindungsgemäßen kippbaren Ständers sind Ge-
nachbarter Paare jeweils zwei Rollen (58,78 bzw. 64, genstand der Unteransprüche.
80) vorgesehen sind. Der kippbare Ständer gemäß der Erfindung nimmt im
9. Kippbarer Ständer nach Anspruch 3, dadurch 55 Ruhezustand, also in senkrechter Stellung, ein Minimum gekennzeichnet, daß die Laufschienenpaare jeweils an Raum ein, im allgemeinen, z. B. bei Verwendung zur durch eine auf dem langen Lenker (32) verschiebbar Halterung eines Kopfwaschbeckens weniger Bodenflägelagerte Hülse (72) mit diesem gekoppelt sind. ehe als das Kopfwaschbecken selbst. Beim Kippen ver-
10. Kippbarer Ständer nach einem der vorherge- längen sich der vorliegende Ständer von selbst telehenden Ansprüche, bei dem der untere kurze Lenker 60 skopartig, so daß einerseits die Höhe des an seinem (26) um cmc ui tbfcsic, vci Ukäic Achse drehbar gclä- oberen Ende angebrachten Frjscurgcrätes bezüglich gert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretie- des Fußbodens konstant bleibt und andererseits ein grorung des Ständers bezüglich dieser Drehachse und ßer Arbeitsbereich erfaßt werden kann. Federn zum zur Arretierung der Verschwenkung der kurzen Gewichtsausgleich sind nicht erforderlich. Leitungen Lenker bezüglich der langen Lenker eine gemeinsa- 65 zur Zuführung und zum Abfluß von Wasser, wie sie me Arretiervorrichtung (F i g. 8a bis c) vorgesehen benötigt werden, wenn der vorliegende Ständer zur ist, die für jeden der erwähnten Bewegungsfreiheits- Halterung eines Waschbeckens dient, können einfach grade ein Feststellelement (80, 94) enthält, welches und problemlos verlegt werden, ohne daß die Gefahr
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