DE3417554C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter, insbesondere Miniaturschalter, nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Schalter weisen einen Stößel auf, der sich axial von einem Gehäuse wegerstreckt
und der in das Gehäuse gegen die Vorspannung einer Rückstellfeder (Rückholfeder) hinein
gedrückt werden kann, um den Schalter zu betätigen. Diese Schalter werden beispielsweise in
Kraftfahrzeugen zur Aktivierung von Warnlichtern, wie einem Handbremsen-Warnlicht zur
Anzeige, daß die Handbremse des Fahrzeugs angezogen ist, oder zur Aktivierung der Innen
beleuchtung verwendet.
Ein derartiger Schalter ist aus der DE 31 02 452 C2 bekannt, bei dem der Stößel ein elek
trisch leitendes Kontaktelement mit zwei freikragenden Schenkeln trägt, die gegen die Sei
tenwand des Gehäuses drücken, in der zwei elektrische Anschlußelemente angeordnet sind.
In einer Schaltposition werden die beiden elektrischen Anschlußelemente über die zwei
Schenkel miteinander verbunden, wodurch ein Schaltkreis geschlossen wird. Wenn der Stößel
in das Gehäuse hineingedrückt wird, werden die Schenkel des Kontaktelements relativ zu den
elektrischen Anschlußelementen in der Seitenwand des Gehäuses verschoben, wodurch der
Schaltkreis in einer weiteren Schaltposition unterbrochen wird. Wird der auf den Stößel aus
geübte Druck beendet, drückt eine Rückstellfeder den Stößel in die erste Schaltposition zu
rück.
Solche Schalter sind unzuverlässig, da die freikragende oder freischwimmende Anordnung
der elektrischen Kontaktelemente eine begrenzte Bewegung dieser Kontaktelemente axial zu
dem Stößel zuläßt. Dadurch entsteht das Risiko, daß die Kontaktelemente im Inneren des
Stößels verdreht, verklemmt oder verbogen werden. Eine solche Verbiegung der Schenkel
des Kontaktelements birgt die Gefahr in sich, daß der seitliche Druck oder die Vorspannung
der Schenkel auf die Anschlußelemente in der Seitenwand des Gehäuses nicht ausreicht, ei
nen richtigen Kontakt und damit ein sicheres Schließen des Schaltkreises zu bewerkstelligen.
Diese Möglichkeit ergibt sich insbesondere dann, wenn die Schenkel des Kontaktelements
nach innen hin verbogen sind und daher nicht ausreichend oder sogar überhaupt nicht an der
Seitenwand anliegen. Darüberhinaus bieten die herkömmlichen Schalter nur eine sehr geringe
Flexibilität für eine unterschiedlich ausgerichtete Anbringung identischer Bauteile, abhängig
von den Anforderungen des jeweiligen Anwendungsfalls.
Es besteht somit ein Bedürfnis für einen Schalter, der zuverlässig ist und das Problem der
Verklemmung oder Verbiegung der Kontaktelemente vermeidet, der einfach zusammenbau
bar und wirtschaftlich herstellbar ist, und der unterschiedliche Anschlußgestaltungen oder
-anordnungen unter Verwendung gleichbleibender Bauteile gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Das elektrisch leitende Kontaktelement des erfindungsgemäßen Schalters ist ein Hebel, der
durch die Rückstellfeder gegen die Endwand des Stößels gedrückt wird. Somit ist eine axiale
Bewegung des Kontaktelements relativ zu dem Stößel nicht möglich. Die die Schwenkachse
des Kontaktelements bildende Kante (Gelenkkante) hält dieses in axialer Ausrichtung mit
dem Stößel (mit Ausnahme seiner zugelassenen Bewegung), so daß es möglich ist, ein Spiel
bzw. eine Lücke zwischen den Seiten und dem Ende des Kontaktelements und den Wänden
der Längsausnehmung in dem Stößel aufrechtzuerhalten. Somit besteht also keine Gefahr,
daß das Kontaktelement verdreht, verklemmt oder verbogen wird.
Das Kontaktelement kann um die Gelenkkante verschwenkt werden. Verschiedene Federein
richtungen sind vorgesehen, die mit der Gelenkkante derart zusammenwirken, daß ständig ei
ne seitliche Federvorspannung auf eine elektrische Kontaktzone des Kontaktelements ausge
übt wird, durch die diese gegen die Seitenwand des Gehäuses gedrückt wird. In einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Ansprüchen 8 und 9 ist dafür zusätzlich zu der
Rückstellfeder, aber unabhängig von dieser, eine weitere, quer angeordnete Feder vorgesehen,
die zwischen dem Kontaktelement und einer Wand der Längsausnehmung angeordnet ist.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Anspruch 10 wird die seitliche
Vorspannung des Kontaktelements durch die mit der Gelenkkante zusammenwirkende Rück
stellfeder allein bewerkstelligt. Durch Versetzen der Gelenkkante des Kontaktelements von
einer Eingrifflinie zwischen dem Kontaktelement und der Feder kann die axiale Vorspannung
der Rückstellfeder ein ausreichendes Winkelmoment auf das Kontaktelement ausüben, so daß
der Kontaktabschnitt des Kontaktelements in guten elektrischen Kontakt mit dem in der Ge
häusewand angeordneten ersten Anschlußelement gebracht wird.
Gegenüber dem erfindungsgemaßen Schalter hat der Schalter nach der DE 31 02 452 C2 keine
Gelenkkante, die eine Verschwenkung des Kontaktelements ermöglicht, und die Rückstellfe
der drückt den Stößel lediglich in seine obere Position, ohne irgendeinen Abschnitt des Kon
taktelements für einen guten elektrischen Kontakt gegen das elektrische Anschlußelement in
der Seitenwand des Gehäuses zu drücken. Während bei dem herkömmlichen Schalter der
seitliche Druck des Kontaktelements also durch eine diesem inhärente Vorspannung oder
Torsion bewirkt wird, wird er bei dem erfindungsgemäßen Schalter durch Federelemente be
wirkt.
Weiterhin wird bei dem erfindungsgemäßen Schalter der elektrische Pfad zum Schließen des
Schaltkreises von dem ersten elektrischen Anschlußelement über das Kontaktelement und die
Rückstellfeder zu dem zweiten elektrischen Anschlußelement gebildet, das die Rückstellfeder
abstützt, da diese unmittelbar an dem Kontaktelement aufliegt. Somit ist es möglich, daß die
ersten und die zweiten Anschlußelemente viel leichter im Abstand voneinander angeordnet
werden können als bei herkömmlichen Schaltern, bei denen das Kontaktelement die zwei An
schlußelemente direkt miteinander verbindet. Überdies ist es sehr einfach möglich, die Schalterkonstruktion
von einem einfachen Ein/Aus-Schalter mit einem einzigen ersten Anschluß
element zu einem Zweiweg-Schalter abzuwandeln, bei dem zwei erste Anschlußelemente eaxial zueinander versetzt angeordnet sind. Schließlich gestattet die erfindungsgemäße Schalterkonstruktion
unterschiedliche Anordnungen der Anschlüsse unter Verwendung gleichblei
bender Bauteile für das Gehäuse, den Stößel und die Anschlüsse.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sowie ein Verfahren zum Zusammenbau des erfin
dungsgemäßen Schalters sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird im Folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt einer ersten Ausführung eines erfindungsgemaßen Schalters;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schalter der Fig. 1;
Fig. 3 und Fig. 4 Endansichten in den Richtungen III bzw. IV des Schalters der Fig. 1;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Kontaktelements des Schalters der Fig. 1;
Fig. 6 einen Axialschnitt durch das Kontaktelement und den Stößel der Fig. 1, wobei
das Zusammenbauverfahren dargestellt ist;
Fig. 7 einen Axialschnitt durch eine zweite Ausführung eines erfindungsgemaßen Schal
ters; und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Kontakt
elements des Schalters der Fig. 7.
Bei der ersten Ausführung gemäß den Fig. 1 bis 6 umfaßt
der Schalter ein Gehäuse 2, in dem ein Stößel oder Schlit
tenelement 4 axial gleitend verschiebbar ist. Der Stößel
4 ist im Schnappsitz in dem Gehäuse aufgenommen, wobei
das Gehäuse beim Einsetzen durch eine geneigte Nocken
fläche einer Riegellasche 6 des Stößels 4 deformiert
wird und in seine natürliche Gestalt zurückfedert, wenn
die Riegellasche 6 vollständig innerhalb eines Schlitzes
8 in dem Gehäuse 2 aufgenommen ist.
Der Stößel 4 ist in die in der Fig. 1 gezeigte Position
unter dem Einfluß einer Rückholfeder 10 vorgespannt, deren
eines Ende auf einer Reaktionsfläche eines Anschlußele
ments 12 sitzt und deren anderes Ende mit einem Querstück
14 eines verschwenkbaren Kontaktelements 16 im Eingriff
steht, dessen Gestalt sich am besten aus der Fig. 5 ent
nehmen läßt. Ein hinterer Abschnitt 18 des Kontaktelements
16 erstreckt sich teilweise in die Feder 10 hinein und
wirkt als Federhalter.
Eine Kantenfläche 20 des Kontaktelements 16 steht mit
einer linken Fläche des Stößels 4 im Eingriff, so daß
sie als Gelenkkante dient, um welche das Kontaktelement schwenken kann. Falls erwünscht, kann diese Kante 20
als Messerkante oder gerundete Kante gestaltet sein, um
die Schwenkfreiheit des Kontaktelements 16 zu verbessern.
Der Hauptteil des Kontaktelements 16 erstreckt sich durch
einen Endschlitz 22 in dem Stößel 4 als freikragender
Teil hindurch, der in einer Längsvertiefung 24 in dem
Stößel gelegen ist. Am vorderen Ende des Kontaktelements 16,
also dem von der Rückholfeder 10 abgewandten Ende, ist
das Kontaktelement nach unten abgebogen, so daß es eine
gerundete elektrische Kontaktzone 26 aufweist, die ge
mäß der Fig. 1 im elektrischen Kontakt mit einem ersten
Anschluß 28 steht, sowie einen Federhalter-Nasenabschnitt
30, der sich seitlich zur Längsvertiefung 24 erstreckt.
Der Federhalter-Nasenabschnitt 30 steht im Eingriff mit
einem Ende einer Schrauben-Druckfeder 32, deren anderes
Ende in einem Schacht 34 im Stößel 4 aufgenommen ist.
Die Feder 32 drückt die elektrische Kontaktzone 26 quer
zur Vertiefung entweder gegen die obere Innenwand des
Gehäuses oder gegen den ersten Anschluß 28, und zwar in
Abhängigkeit von der axialen Stellung des Stößels 4.
Wenn sich der Stößel 4 beim Gebrauch in der Stellung der
Fig. 1 befindet, ist der Schalter eingeschaltet, wobei
ein elektrisch leitender Pfad von dem ersten Anschluß
28 über das Kontaktelement 16 und die Rückholfeder 10
zum zweiten Anschluß 12 gebildet ist. Beim Niederdrücken
des Stößels 4 in Richtung des Pfeiles III der Fig. 1,
bewegt sich die elektrische Kontaktzone 26 des Kontakt
elements 16 von dem ersten Anschluß 28 weg und tritt
in Anschlag an die obere Seitenwand des Gehäuses 2, so
daß der Schalter den ausgeschalteten Zustand einnimmt.
Die Flexibilität der Konstruktion zeigt sich beim Ver
gleich der Fig. 2 bis 4. Ein Metallträgerstreifen 36
ist um das Gehäuse 2 herum angeordnet, um den Schalter
beispielsweise an einem Motorfahrzeugkörper zu befestigen.
Der erste Anschluß 28 umfaßt einen spatenförmigen Kon
taktabschnitt 29, der sich seitlich von dem Gehäuse 2
wegerstreckt, sowie den Anschlußteil, der die Veranke
rung des Anschlusses in dem Gehäuse bewirkt. Der Anschluß
ist durch eine nach außen gedrehte Riegellasche her
kömmlicher Gestalt gehalten. Dieser Anschluß 28 könnte
in seinen Schlitz in dem Gehäuse 2 von der rechten Seite
der Fig. 2 her eingesetzt worden sein, so daß sein spaten
förmiger Kontaktabschnitt die Stellung 29′ eingenommen
hätte, die in gestrichelten Linien in der Fig. 2 gezeigt
ist. Mit den genau gleichen Komponenten könnte also der
Schalter seinen ersten Anschluß 28 entweder von der rechten
oder von der linken Seite zugänglich haben, was in der Mo
torfahrzeugindustrie von Wichtigkeit ist, da die Gestal
tung von Fahrzeugen mit Linkssteuerung und Rechtssteuerung
die Spiegelbildlichkeit von Bauteilen höchst wünschens
wert macht.
Der zweite Anschluß 12 ist gemäß den Fig. 2 bis 4 mit
einem einstückigen spatenförmigen Kontaktabschnitt 13
versehen, der allgemein senkrecht zum Verankerungsteil
des Anschlusses liegt. Der spatenförmige Kontaktabschnitt
13 kann derart positioniert werden, daß er über dem Ober
teil des Gehäuses 2 liegt, wie mit durchgezogenen Linien
in den Fig. 1 und 2 gezeigt, oder er kann in die Stellung
13′ gedreht werden, so daß er sich in Längsrichtung von
dem Ende des Gehäuses wegerstreckt. In der erstgenannten
Stellung steht er im elektrischen Kontakt mit dem Ver
ankerungsstreifen 36, der einen elektrischen Pfad nach
Masse bildet. In der letztgenannten Stellung wird der
Schalter ein Zweianschluß-Schalter, der von Erde bzw.
Masse isoliert ist. Dies kann bei einigen Motorfahrzeugen
von Bedeutung sein, insbesondere bei denjenigen, welche
eine Mikroprozessorsteuerung aufweisen; von besonderem
Vorteil ist es dabei, daß es der erfindungsgemäße Schal
ter gestattet, identische Komponenten in zwei alternati
ven Gestaltungen zusammenzubauen, um entweder eine Einzel
anschluß- oder eine Zweianschluß-Gestaltung zu bilden.
Es ist anzumerken, daß der Schalter genauso einfach als
Zweistellungs-Schalter anstelle eines einfachen Ein-Aus-
Schalters gestaltet werden kann, und zwar lediglich dadurch,
daß mehr als ein erster Anschluß 28 vorgesehen wird, die
axial zueinander entlang des Gehäuses 2 versetzt sind.
Die Fig. 6 zeigt den Zusammenbau des Schalters der Fig. 1
bis 5, und insbesondere die Art und Weise, in der die
Feder 32 zwischen die Nase 30 des Kontaktelements 16 und
den Schacht 34 der Vertiefung 24 montiert wird. Die Ver
tiefung bzw. Ausnehmung 24 hat eine derartige Größe, daß
sie die Feder 32 aufnimmt, welche in Längsrichtung zur
Vertiefung 24 liegen kann, wenn die Feder entspannt ist,
wie in der Fig. 6 gezeigt. Wenn die Nase 30 des Kontakt
elements 16 durch den Endschlitz 22 in den Stößel 4 ein
gesetzt wird, tritt sie automatisch mit der Feder 32 in
Eingriff. Durch eine Kombination einer Drehbewegung in
Richtung des Pfeiles A und einer Schiebebewegung in der
allgemeinen Richtung des Pfeiles B, wird das Kontaktele
ment 16 durch den Schlitz 22 eingeführt und hebt die Fe
der 32 aus der horizontalen Position der Fig. 6 in die
vertikale Position der Fig. 1 an. Ein leichter Finger
druck auf den gekrümmten Teil 26 des Kontaktelements 16
genügt dann, um die Feder 32 komprimiert zu halten,
während der Stößel 4 in das Gehäuse 2 in Richtung des
Pfeiles III der Fig. 1 eingeführt wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine alternative Ausführung
der Erfindung, wobei die mit der Ausführung der Fig. 1
gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen
sind. Die Ausführung der Fig. 7 unterscheidet sich von
der der Fig. 1 einzig darin, daß die Verwendung einer
Kompressionsfeder 32 vermieden wird, um die elektrische
Kontaktzone 26 des Kontaktelements 16 radial auswärts
zum Schlitz 24 zu drücken. Statt dessen liefert die
Rückholfeder 10 die erforderliche Vorspannung, und zwar
aufgrund der Tatsache, daß die Gelenkkante 20 des Kon
taktelements 16 seitlich aus der Kontaktzone mit der
Feder 10 herausversetzt ist. Diese seitliche Versetzung
liefert das erforderliche Winkelmoment, um die Kontakt
zone 26 des Kontaktelements 16 in gutem elektrischem
Kontakt mit dem ersten Anschluß 28 zu halten, wenn der
Stößel in der in der Fig. 7 gezeigten Position steht.
Claims (11)
1. Elektrischer Schalter, insbesondere Miniaturschalter, bei dem sich ein Stößel (4) axial
von einem Gehäuse (2) wegerstreckt und in das Gehäuse (2) hinein gegen eine Rück
stellfeder (10) zur Ausführung der Schalterbetätigung gedrückt werden kann, wobei der
Stößel (4) ein elektrisch leitendes Kontaktelement (16) mit einem freikragenden Ab
schnitt trägt, der gegen eine Seitenwand des Gehäuses (2) drückt, in der mindestens ein
erstes elektrisches Anschlußelement (28) freiliegend angeordnet ist, und wobei ein
zweites elektrisches Anschlußelement (12) an einem Ende des Gehäuses (2) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der freikragende Abschnitt des Kontaktelements
(16) durch einen Endschlitz (22) in dem Stößel (4) in eine in diesem vorgesehene
Längsausnehmung (24) hineinerstreckt, daß das Kontaktelement (16) eine Gelenkkante
(20) aufweist, die durch die Rückstellfeder (10) gegen eine Endfläche des Stößels (4)
gedrückt wird, wobei das Kontaktelement (16) um die Gelenkkante (20) verschwenkbar
ist, um eine elektrische Kontaktzone (26) an dem freikragenden Abschnitt in Kontakt
mit einer Seitenwand der Längsausnehmung (24) zu bringen, und daß Federeinrichtun
gen (32, Fig. 1; 10, Fig. 7) vorgesehen sind, die die elektrische Kontaktzone (26) quer
zu der Längsausnehmung (24) gegen die Seitenwand des Gehäuses (2) drücken.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten elek
trischen Anschlußelemente (28) einen einstückigen, spatenförmigen Kontaktabschnitt
(29) aufweisen, der sich seitlich zum Gehäuse (2) erstreckt, sowie einen Verankerungs
abschnitt, der in einem Querschlitz in dem Gehäuse (2) einrastet.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschlitz
symmetrisch über die volle Breite des Gehäuses (2) vorgesehen ist, so daß das An
schlußelement (28) von beiden Seiten her montiert werden kann.
4. Elektrischer Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rückstellfeder (10) einen elektrischen Pfad durch den Schalter von
dem Kontaktelement (16) zu dem zweiten elektrischen Anschlußelement (12) bildet.
5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite elek
trische Anschlußelement (12) einen einstückigen, spatenförmigen Kontaktabschnitt (13)
sowie einen Verankerungsabschnitt aufweist, der in einem Endschlitz in dem Gehäuse
(2) einrastet und eine Abstützungsfläche für die Rückstellfeder (10) bildet.
6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Veranke
rungsabschnitt und der spatenförmige Kontaktabschnitt (13) senkrecht zueinander ste
hen.
7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite An
schlußelement (12) in dem Endschlitz in zwei alternativen Stellungen aufgenommen
werden kann, wobei sich der spatenförmige Kontaktabschnitt (13) entweder in Längs
richtung von dem Ende des Gehäuses (2) wegerstreckt oder nahe über dem Oberteil des
Gehäuses (2) in elektrischem Kontakt mit einem Montagestreifen (36) zum Befestigen
des Schalters in einer Arbeitsposition liegt.
8. Elektrischer Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die die elektrische Kontaktzone (26) des freikragenden Abschnitts des
Kontaktelements (16) quer zur Längsausnehmung (24) drückende Federeinrichtung eine
Schraubendruckfeder (32) ist, deren eines Ende in einer Wand (34) der Längsausneh
mung (24) liegt, und deren anderes Ende über einer seitlich wegragenden Nase (30) des
Kontaktelements (16) angebracht ist.
9. Elektrischer Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktele
ment (16) einen gebogenen Metallstreifen umfaßt, der nahe des einen Endes (18) ein
Querstück (14) aufweist, das sowohl einen Sitz für die Rückstellfeder (10) als auch die
Gelenkkante (20) für das Kontaktelement (16) bildet, und daß am anderen Ende eine
abgerundete Schulter als elektrische Kontaktzone (26) gebildet ist, sowie eine Nase (30)
zum Eingriff mit der Schraubendruckfeder (32).
10. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die die elektrische Kontaktzone (26) des freikragenden Abschnitts des Kontaktelements
(16) quer zur Längsausnehmung (24) drückenden Einrichtungen einen seitlichen Ab
stand zwischen der Gelenkkante (20) und der Eingriffszone zwischen der Rückstellfe
der (10) und dem Kontaktelement (16) aufweisen, so daß die axiale Vorspannung der
Rückstellfeder (10) auf das Kontaktelement (16) auch ein Winkelmoment ausübt, wel
ches das Kontaktelement (16) um seine Gelenkkante (20) verschwenkt, so daß seine
Kontaktzone (26) gegen die Seitenwand des Gehäuses (2) gedrückt wird.
11. Verfahren zum Zusammenbau eines Schalters nach einem der Ansprüche 8 oder 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder (32) in ihrer Längsrichtung in die
Längsausnehmung (24) eingelegt wird, in der sie frei aufgenommen ist, und daß dann
das Kontaktelement (16) durch den Endschlitz (22) in den Stößel (4) eingesetzt wird,
wobei die Nase (30) das Ende der Schraubendruckfeder (32) ergreift und diese in eine
Position angehoben wird, in der sie sich quer zum Stößel (4) erstreckt, und zwar durch
fortgesetzte Bewegung des Kontaktelements (16) durch den Endschlitz (22) hindurch,
bis seine Gelenkkante (20) an der Endwand des Stößels (4) anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
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