DE3416103C2 - - Google Patents

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DE3416103C2
DE3416103C2 DE19843416103 DE3416103A DE3416103C2 DE 3416103 C2 DE3416103 C2 DE 3416103C2 DE 19843416103 DE19843416103 DE 19843416103 DE 3416103 A DE3416103 A DE 3416103A DE 3416103 C2 DE3416103 C2 DE 3416103C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Gleitbacken aus Kunststoff, der in einer ein C-Profil aufweisenden Schiene in deren Längsrichtung verschiebbar ist und federn an die Innen­ fläche des C-Profils drückt - insbesondere für Fenster­ heber von Kraftfahrzeugen, bei denen die Schiene Träger einer Fensterscheibe ist und ein Fensterhebearm an einen durch ein mittiges Loch im Gleitbacken gesteckten Trag­ bolzen angreift - wobei an seinen Körper an die Quer­ schenkel und den Boden des C-Profils federnd drückende Henkel angeformt sind.
Aus der DE-PS 28 36 032 ist es bekannt, am Körper Längs­ stege (136, 137) und Rückenstege (138, 139) anzuformen, die sich über die gesamte, zur Längsrichtung der Schiene parallele Körperlänge erstrecken und an ihren beiden Enden einstückig am Körper befestigt sind. Die Stege werden von elastischen Einlagen federnd nach außen ge­ drückt. Um die Einlagen nach dem Einsetzen an Ort und Stelle zu halten, ist ein gesondertes Backenvorderteil vorgesehen, welches einrastend aufgesetzt wird.
Aus der US-PS 37 20 449 sind Gleitrollen bekannt aus zwei in Achsrichtung benachbarten Rollenteilen, die über Winkellaschen einstückig miteinander verbunden sind. Ferner sind nach dem gleichen Prinzip gestaltete Gleitbacken be­ kannt mit zwei über Winkellaschen verbundenen Backenhälften. Nachteilig an diesen bekannten Anordnungen ist zum einen die komplizierte Formgebung mit entsprechend erhöhten Herstellungskosten und zum anderen die im Falle des Einsatzes des Gleitbackens in einer C-Profilschiene zur geringfügigen Rückfeder-Möglichkeiten in Richtung des Abstandes der Quer­ schenkel des C-Profils.
Aus der DE-AS 12 23 715 ist es schließlich bekannt, als Gleitelement eine Drahtfeder einzusetzen, deren beide Enden schlaufenartig gebogen sind mit der Möglichkeit einer Einfederbewegung der jeweiligen Drahtspitze. Eine rück­ federnde Ausschaltung eines eventuellen Spiels zwischen den freien Schenkeln des C-Profils und dem Boden des C-Profils ist nur in beschränktem Umfang gegeben. Auch er­ scheint die Führungsfunktion bei diesem Drahtelement in geringerem Umfang gewährleistet als bei einem den C-Profil- Querschnitt ausfüllenden Gleitbacken aus Kunststoff.
Die Aufgabe der Erfindung liegt demgegenüber darin, einen Gleitbacken eingangs genannter Art mit vereinfachter Her­ stellung und zuverlässiger Funktion bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die an die Quer­ schenkel des C-Profils angreifenden Henkel an den Enden der Längsseiten seines Körpers und die an den Boden des C-Profils angreifenden Henkel an den Mitten der Längs­ seiten seines Körpers angeformt sind, und daß am Körper Anlage-Vorsprünge angeformt sind, die den Innenflächen wenigstens der an die Oberschenkel des C-Profils drücken­ den Henkel mit geringem Abstand gegenüberliegen.
Die Henkel sind mit dem Körper der Gleitbacken ein­ stückig ausgebildet, was einfache Herstellbarkeit sichert, insbesondere aufgrund des Wegfalls der Zusammenbau-Arbeiten sowie des gesonderten Backenvorderteils. Die vier Henkel an den Enden der Längsseiten des Körpers sorgen für eine verkippungsfreie Führung bezüglich der Achse des Trag­ bolzens. Aufgrund der Aufteilung in jeweils zwei Henkel an beiden Längsseiten ergibt sich eine Halbierung der Be­ lastung jedes Henkels bei entsprechend verkürzter Winkel­ länge, was die mechanische Widerstandsfähigkeit der Henkel erhöht. Die Anlagevorsprünge sorgen dafür, daß bei er­ höhter Belastung keine negative Durchbiegung der Henkel stattfindet, welche zu bleibenden Verformungen des Henkels führen könnte. So kommen die oberen Henkel bei einer Auf­ wärtsbewegung des Gleitbackens zur Anlage an die oberen Anlagevorsprünge; gleichzeitig federn die unteren Henkel nach unten aus, so daß die Spielfreiheit erhalten bleibt. Die an den Mitten der Längsseiten des Körpers angeformten, an den Boden des C-Profils angreifenden Henkel verhindern ein Verkippen um die Längs-Mittel-Linie des C-Profils. Auf­ grund der angegebenen Verteilung der Henkel bleibt der Körper des Gleitbackens im wesentlichen frei von Henkeln, so daß der Körper den C-Innenprofil-Querschnitt ausfüllend, entsprechend mechanisch stabil ausgeführt werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Innenflächen mit Querverzahnungen versehen sind, die mit entsprechenden Querverzahnungen der Vorsprünge in Eingriff bringbar sind. Auf diese Weise wird zuverlässig auch bei starker mechanischer Belastung eine übermäßige Verformung der Henkel vermieden, die zu bleibender Deformierung und u. U. vorzeitigem Henkel-Bruch führen würde. Bei einer starken Druckbelastung des jeweiligen Henkels geraten die Quer­ verzahnungen in gegenseitigen Eingriff mit der Folge, daß bei einer gleichzeitigen Verschiebung des Gleitbackens längs des C-Profils der jeweilige Henkel keinesfalls unter der resultierenden Belastung wegscheren kann.
Um den Gleitbacken ohne Schwierigkeiten in das C-Profil einführen zu können, sind bevorzugt die Maßnahmen gemäß Anspruch 3, vorgesehen. Um die Verschiebbarkeit nicht zu beeinträchtigen, sind dabei die Anlaufschrägen bevor­ zugt gemäß Anspruch 4 geformt.
Verhältnismäßig wenig Kunststoff benötigt man zur Her­ stellung des Gleitbackens, wenn er gemäß Anspruch 5 ausgebildet ist. Um einen sicheren Sitz eines Trag­ bolzens zu erhalten, ist dabei bevorzugt eine Aus­ bildung gemäß Anspruch 6 vorgesehen, insbesondere gemäß Anspruch 7.
Um den Gleitbacken zu stabilisieren, sind bevorzugt an ihm Verstärkungen gemäß Anspruch 8 vorgesehen.
Das in den Schmiermitteltaschen gemäß Anspruch 9 ge­ speicherte Schmiermittel verringert die Reibungsver­ luste sowie den Verschleiß; der Schmiermittelvorrat in den Schmiermitteltaschen reicht aufgrund der ge­ ringen Schmiermittel-Abgaberate praktisch für die ge­ samte vorgesehene Standzeit.
Die Nuten gemäß Anspruch 10 sind besonders einfach zu fertigen und halten dennoch zuverlässig das Schmier­ mittel zurück. Die Rippen gemäß Anspruch 11 zwischen aufeinanderfolgenden Nuten fangen überschüssiges Schmiermittel auf der Innenfläche des C-Profils auf und führen dies der vorangehenden Nut zu. Aus­ reichend große Schmiermittel-Speicherkapazität bei guter Sammelfunktion der Rippen wird durch Anspruch 12 gewährleistet.
Die Erfindung wird im folgenden an bevorzugten Aus­ führungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Gleitbacken im vertikalen Schnitt in einer Schiene mit C-Profil (Schnittlinie I-I in Fig. 2).
Fig. 2 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 1 in Blick­ richtung II in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 1 in Blick­ richtung III in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 3 in Blick­ richtung IV in Fig. 3.
Fig. 5 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 3 in Blick­ richtung V in Fig. 3.
Fig. 6 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 3 im Schnitt VI-VI in Fig. 3.
Fig. 7 zeigt einen weiteren Gleitbacken von der Fensterheber-Armseite aus (Blickrichtung VII) in den Fig. 8 und 9.
Fig. 8 zeigt den Gleitbacken nach Fig. 7 in Blick­ richtung VIII in Fig. 7 und
Fig. 9 den Gleitbacken nach Fig. 7 im Schnitt nach Linie IX-IX in Fig. 7.
Der Gleitbacken 2 besteht aus Kunststoff und ist in einer ein C-Profil 4 aufweisenden Schiene 6 in deren Längsrichtung verschiebbar. Die Schiene 6 ist Träger einer Fensterscheibe. An einen durch ein mittiges Loch 8 im Gleitbacken 2 gesteckten Trag­ bolzen 10 greift ein verschwenkbarer Fensterheber­ arm 12 an.
An den Körper 14 des Gleitbackens sind an die Querschenkel 16 und 18 und den Boden 20 des C-Pro­ fils 4 federnd drückende Henkel 22, 24, 26, 28, 30, 32 angeformt. Die Innenflächen der an die Quer­ schenkel 16, 18 des C-Profils 4 drückenden Henkel 22, 24, 26, 28 sind jeweils mit einer Querverzahnung 34 versehen, die mit einer entsprechenden Querver­ zahnung 36 an jeweils einem an den Körper 14 des Gleitbackens 2 angeformten Vorsprung 38 in Eingriff zu bringen ist.
Die an die Querschenkel 16, 18 des C-Profils 4 an­ greifenden Henkel 22, 24, 26, 28 sind an den Enden der Längsseiten 40, 42 des Körpers 14 des Gleit­ backens 2 angeformt. Die an den Boden 20 des C-Pro­ fils 4 angreifenden Henkel 30, 32 sind an den Mitten der Längsseiten 40, 42 angeformt. Die Henkel 22, 24, 26, 28 sorgen für eine verkippungsfreie Führung be­ züglich der Achse des Tragbolzens 10. Ein Verkippen um die Längsmittellinie des C-Profils 4 wird dadurch verhindert, daß an den Körper 14 des Gleitbackens 2, und zwar an seinen den freien Schenkeln 44, 46 des C-Profils 4 zugewandten Randbereichen 48, 50, Auflaufschrägen 52, 54, 56, 58 angeformt sind. Die Henkel 30, 32 drücken somit die Auflaufschrä­ gen 52, 54, 56, 58 gegen die freien Schenkel 44, 46 des C-Profils 4. Entsprechende Auflaufschrägen 60, 62, 64, 66 befinden sich, den Auflaufschrägen 52, 54, 56, 58 gegenüberliegend, auf der anderen Seite des Körpers 14 des Gleitbackens 2. Diese Auflaufschrä­ gen 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66 gestatten in erster Linie das leichte Einschieben des Gleitbackens in die Schiene 6 von einem ihrer freien Enden aus. Ein Schrägstellen oder Verkippen wird dadurch ver­ mieden und ein verhältnismäßig reibungsfreies Glei­ ten der Auflaufschrägen auf den ihnen zugeordneten Flächen des C-Profils 4 dadurch erreicht, daß sie als ballige Erhebungen nächst den Enden der Seiten­ kanten, die die Längsseiten 40, 42 des Körpers 14 begrenzen, angeformt sind.
Der Körper 14 des Gleitbackens 2 ist durch eine Platte 70 mit einem beidseitig angeformten Umfangs­ rand 72 gebildet. Dieser Umfangsrand 72 geht auf beiden Seiten der Platte 70 in je einen das Trag­ bolzenloch 8 in der Platte 70 umschließenden, an der Platte 70 angeformten Kragen 74 über. Im Bereich des Kragens 74 ist die Platte 70 etwas in Richtung zum freien Ende des Tragbolzens 10 versetzt, damit der Kopf 76 des Tragbolzens 10 im Innern des Körpers 14 Platz hat. An die dem freien Ende des Tragbolzens 10 zugewandte Seite des Kragens 74 ist ein vorstehen­ der Umfangsflansch 78 angeformt, der der Abstützung des Fensterheberarms 12 dient.
Die Umfangsränder 72, die Kragen 74 und der Umfangs­ flansch 78 sind durch an beide Seiten der Platte 70 angeformte Rippen 80 versteift.
Zwischen dem Kopf 76 des Tragbolzens 10 und dem Mit­ telbereich der Platte 14 ist eine Tellerringfeder 82 angeordnet, die sich mit ihrem Ende größeren Durch­ messers in einer ringförmigen Einsenkung 84 der Platte 70 abstützt.
In den Fig. 7 bis 9 ist ein mit 102 bezeichneter Gleit­ backen in einer zweiten Ausführungsform dargestellt, bei welchem Bauelemente, die ihrer Funktion nach solchen des Gleitbackens 2 gemäß Fig. 1 bis 6 entsprechen, mit denselben Bezugsziffern, jeweils vermehrt um die Zahl 100, versehen sind.
Der Gleitbacken 102 besteht ebenfalls aus Kunststoff und ist wiederum in einer ein C-Profil 104 aufweisenden Schiene 106 in deren Längsrichtung verschiebbar gelagert. Die Schiene 106 trägt eine Fensterscheibe 107. Ein ver­ schwenkbarer Fensterheberarm 112 greift an einen in ein mittiges Loch 108 des Gleitbackens 102 gesteckten Tragbolzen 110.
An den Körper 114 des Gleitbackens 102 sind entsprechend dem ersten Beispiel in gleicher Anordnung Henkel 122, 124, 126, 128, 130 und 132 angeformt, die an die Querschenkel 116 und 118 und den Boden 120 des C-Profils 104 federnd andrücken. Die Querverzahnungen an der Innenfläche der Henkel 122, 124, 126, 128 besteht hier jeweils aus einem einzelnen angerundeten Zahn 134, der mit einer ent­ sprechenden Querverzahnung in Form zweier benachbarter Zähne 136 an einem Vorsprung 138 des Körpers 114 in gegenseitigen Eingriff zu bringen ist. Die Zahnflanken der Zähne 134, 136 verlaufen parallel zur Achse 111 des Tragbolzens 110 und damit des Lochs 108. Wie aus Fig. 9 oben zu entnehmen ist, hat der Zahn 134 im Einbauzustand des Gleitbackens 102 nur geringen Abstand zum Zahn­ grund 139 zwischen den aufeinanderfolgenden Zähnen 136, so daß bei einer Materialermüdung des Henkels (hier 134) dennoch dieser in Schienenlängsrichtung nicht gegenüber dem Körper 114 weggeschert werden kann; bei einer Ver­ lagerung des Henkels 122 in Schienenlängsrichtung aus der Normallage gemäß Fig. 7 und 9, kommt der Zahn 134 zur Anlage an dem entsprechenden Zahn 130.
Die Henkel 122, 124, 126, 128 sorgen für eine verkippungs­ freie Führung bezüglich der Achse 111. Ein Verkippen um die Längsmittellinie des C-Profils sowie um die zu dieser Richtung sowie zur Achse 111 senkrechte Richtung wird durch die Auflaufvorsprünge 152, 154, 156 und 158 erreicht, welche an den aufeinander zulaufenden freien Schenkeln 144, 146 des C-Profils 104 anliegen. Die Auflaufvorsprünge sind im Bereich der Henkel 122 bis 128 am Körper 114 angeformt. Auf der anderen Seite des Körpers 114 vorgesehene, an den Boden 120 des C-Profils 104 angreifende Henkel 130, 132 drücken die Auflauf­ vorsprünge gegen die freien Schenkel 144, 146 des C-Profils 104.
Sämtliche Henkel 122 bis 132 sind mit Schmiermittel­ taschen versehen. Hierzu ist der am C-Profil mit seiner Außenseite 180 anliegende Mittelschenkel 182 jedes Henkels, von dessen beiden Schenkelenden jeweils ein Seitenschenkel 184 zum Körper 114 führt, unter Bildung einer ringähnlichen geschlossenen Form, mit einer Reihe von sich abwechselnden Nuten 186 und Rippen 188 versehen. Die Nuten- und Rippenflanken verlaufen senkrecht zur Schienenlängsrichtung A. Im Querschnitt sind die Nuten und Rippen angenähert zylindrisch mit einem Krümmungsradius von etwa 1,5 mm. Die an den Quer­ schenkeln 116, 118 des C-Profils 104 angreifenden Henkel 122 bis128 sind jeweils mit vier derartigen Rippen 188 ausgebildet, wohingegen die Henkel 130, 132 aufgrund ihrer kürzeren Länge in Schienenlängsrichtung lediglich zwei Rippen 190 tragen. Die Flanken dieser Rippen verlaufen aufgrund der anderen Orientierung des Henkels 130 bzw. 132 senkrecht zur Achse 111 anstatt parallel wie bei den Henkeln 122 bis 128.
Vor dem Einsetzen des Gleitbackens 102 in das C-Profil 104 werden die so gebildeten Schmiermitteltaschen sämt­ licher Henkel 122 bis 132 mit Schmiermittel gefüllt. Die Schmiermitteltaschen sorgen für eine dauerhafte Schmierung der am C-Profil 104 entlanggleitenden Henkel 122 bis 132.

Claims (12)

1. Gleitbacken aus Kunststoff, der in einer ein C-Profil aufweisenden Schiene in deren Längsrichtung verschieb­ bar ist und federnd an die Innenfläche des C-Profils drückt - insbesondere für Fensterheber von Kraftfahr­ zeugen, bei denen die Schiene Träger einer Fenster­ scheibe ist und ein Fensterhebearm an einen durch ein mittiges Loch im Gleitbacken gesteckten Tragbolzen angreift - wobei an seinen Körper an die Querschenkel und den Boden des C-Profils federnd drückende Henkel angeformt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die an die Querschenkel (16, 18; 116, 118) des C-Profils (4; 104) angreifenden Henkel (22, 24, 26, 28; 122, 124, 126, 128) an den Enden der Längsseiten (40, 42; 140, 142) seines Körpers (14; 114) und die an den Boden (20; 120) des C-Profils (4; 104) angreifenden Henkel (30, 32; 130, 132) an den Mitten der Längsseiten (40, 42; 140, 142) seines Körpers (14; 114) angeformt sind, und
daß am Körper (14, 114) Anlage-Vorsprünge (38; 138) ange­ formt sind, die den Innenflächen wenigstens der an die Querschenkel (16, 18; 116, 118) des C-Profils (4; 104) drückenden Henkel (22, 24, 26, 28; 122, 124, 126, 128) mit ge­ ringem Abstand gegenüberliegen.
2. Gleitbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen mit Querverzahnungen (34, 134) versehen sind, die mit entsprechenden Querver­ zahnungen (36; 136) der Vorsprünge (38; 138) in Ein­ griff bringbar sind.
3. Gleitbacken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an seinen den freien Schenkeln (46, 48) des C-Profils (4) und dem Boden des C-Profils (4) zugewandten Rand­ bereichen (48, 50) Auflaufschrägen (52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66) angeformt sind.
4. Gleitbacken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66) durch vier ballige, nächst den Enden der Seitenkanten seines Körpers (14) angeformte Erhebungen gebildet sind.
5. Gleitbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sein Körper (14) durch eine Platte (70) mit einem beidseitig angeformten Umfangsrand (72) gebildet ist.
6. Gleitbacken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (72) auf beiden Seiten der Platte (70) in einen ein mittiges Tragbolzenloch (8) in der Platte (70) umschließenden, an der Platte (70) angeformten Kragen (74) übergeht.
7. Gleitbacken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kragen (74) auf einer Seite der Platte (70) ein das freie Ende eines durch das Tragbolzen­ loch (8) gesteckten Tragbolzen (10) umschließender, vorstehender Umfangsflansch (78) angeformt ist.
8. Gleitbacken nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsränder (72), die Kragen (74) und der Um­ fangsflansch (78) durch an beide Seiten der Platte (70) angeformte Rippen (80) versteift sind.
9. Gleitbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Henkel (122 bis 132) mit zur jeweiligen Innenfläche des C-Profils (104) offenen Schmiermitteltaschen ausgebildet ist.
10. Gleitbacken nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermitteltaschen von quer zur Schienenlängs­ richtung (A) verlaufenden Nuten (186) an der der Innenfläche des C-Profils (104) zugewandten Henkelseite gebildet sind.
11. Gleitbacken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Henkel (122 bis 132) mit wenigstens zwei, vorzugsweise drei Nuten (186), versehen ist, welche durch abgerundete, an der Innenfläche des C-Profils (104) anliegende Rippen (188) voneinander getrennt sind.
12. Gleitbacken nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (186) und/oder die Rippen (188) angenähert zylindrisch gekrümmt sind mit einem Krümmungsradius von 1-2 mm, vorzugsweise etwa 1,5 mm.
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