DE3406984C2 - Aushängbares Flügelscharnier - Google Patents

Aushängbares Flügelscharnier

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein aushängbares Flügelscharnier nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei der modernen Fahrzeugherstellung, insbesondere der Fertigung von Personenkraftwagen, werden trennbare Flügelscharniere in zunehmendem Maße eingesetzt, um einerseits die Fahrzeugtüren bereits in die Rohkarosserie einpassen und einjustieren zu können, andererseits aber auch die Montage der Innenausrüstung des Fahrzeuges zu vereinfachen bzw. zu beschleunigen, indem die Fahrzeugtüren spätestens zu Beginn der Ausrüstungsarbeiten ausgehängt und erst nach Beendigung des Einbaus der Innenausstattung wieder in die Fahrzeugkarosserie eingesetzt werden. Zur Erreichung des angestrebten Zieles, insbesondere einer Verringerung der Montagezeit für ein Fahrzeug, ist es hierbei aber von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Fahrzeugtüren beim Wiedereinsetzen nicht erneut justiert und ausgerichtet werden müssen und daß ferner der für das Wiedereinsetzen der Fahrzeugtüren erforderliche Aufwand an Montagezeit so gering wie möglich gehalten wird.
Bei einer bekannten Bauart trennbarer Flügelscharniere für Fahrzeugtüren übergreift der die beiden Scharnierhälften bei eingehängter Fahrzeugtür in ihrer gegenseitigen Lage primär sichernde Schraubenbolzen mit seinem Kopf teilweise die außenliegende Stirnseite der zweiten Scharnierhälften und bildet so, so lange er sich in der vorschriftsmäßigen Einschraublage befindet, eine formschlüssige Festlegung der zweiten Scharnierhälfte gegenüber der ersten Scharnierhälfte. Der dieser Bauart trennbarer Flügelscharniere anhaftende Nachteil, daß es beim Wiedereinsetzen der Fahrzeugtür zu einer, wenn auch geringfügigen gegenseitigen Winkellage der jeweils zusammengehörigen Scharnierhälften eines Flügelscharnieres kommen kann und der die Sicherung der beiden zusammengehörigen Scharnierflügel bildende Schraubenbolzen beim Anziehen mit einem vorgeschriebenen Drehmoment nicht in der Lage ist, die beiden Scharnierhälften bezüglich der Scharnieraugen und des Scharnierstiftes exakt koaxial auszurichten und damit im angezogenen Zustand nur über einen Teil der Umfangsfläche seines Kopfes hin an der Außenseite der zweiten Scharnierhälften anliegt und somit letztendlich nach geringer Betriebszeit der Tür sich selbständig löst, ist bereits durch den Vorschlag nach der Hauptanmeldung beseitigt worden. Bezüglich der für das Wiedereinsetzen der Fahrzeugtür in die Karosserie erforderlichen Montagezeit weist aber auch die Lösung nach dem Vorschlag gemäß der Hauptanmeldung noch den Nachteil auf, daß für das Trennen der Flügelscharniere der die Scharnierhälften bei eingesetzter Fahrzeugtür in ihrer gegenseitigen Lage primär sichernde Schraubenbolzen völlig entfernt und beim Wiedereinsetzen der Tür als loses Einzelteil erneut eingeschraubt werden muß. Bei Kraftwagentürscharnieren kann diese Problematik auch nicht durch die Übernahme von, gemäß dem DE-Gbm 19 68 479 auf dem Gebiet der Möbeltürscharniere bekannten Maßnahmen, wie die Anwendung einer dem einen Ende eines wenigstens bereichsweise geschlitzten Scharnierstiftes zugeordneten Spreizschraube gelöst werden, da eine solche Maßnahme zwar die Verspannung eines an sich insgesamt aus dem Scharnier entfernbaren Scharnierstiftes, nicht aber die gegenseitige koaxiale Ausrichtung von Scharnierstift und Scharnieraugenbohrung ermöglicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein aushängbares Flügelscharnier gemäß dem Patent P 34 05 082 dahingehend zu verbessern, daß es ohne das Entstehen loser Einzelteile trennbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem aushängbaren Flügelscharnier der Bauart nach dem Patent P 34 05 082 dadurch gelöst, daß die zweite Scharnierhälfte mit dem Scharnierstift mittels eines in die Scharnieraugenbohrung ihres Scharnierauges eingesetzten und vom Schraubenbolzen oder einem verjüngten Scharnierstiftabschnitt durchsetzten, radial spreizbaren Klemmgliedes drehsicher verbindbar ist und wobei das Klemmglied zur Bildung des Schubgetriebes wenigstens einendig konisch erweitert und in axialer Richtung mit wenigstens einem koaxial zur Scharnierachse ausgerichteten konischen Element zusammenwirkt und daß der Durchmesser des Schaftes des Schraubenbolzens kleiner, höchstens gleich groß der lichten Weite der das Klemmglied bildenden Hülse und der Durchmesser des Kopfes des Schraubenbolzens bzw. der Schraubenmutter kleiner oder höchstens gleich groß dem Durchmesser der Scharnieraugenbohrung in der zweiten Scharnierhälfte ist. Die Anwendung eines axial zur Scharnieraugenbohrung der zweiten Scharnierhälfte ausgerichteten, radial spreizbaren Klemmgliedes ermöglicht es, das Klemmglied insgesamt innerhalb der Scharnieraugenbohrung anzuordnen und ihm als Spanneinrichtung einen Schraubenbolzen zuzuordnen, dessen Kopfdurchmesser geringer ist als die lichte Weite der Scharnieraugenbohrung in der zweiten Scharnierhälfte. Auf diese Weise kann die drehfeste und gleitsichere Verbindung zwischen dem Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte und dem Scharnierstift bzw. den diesen verlängernden Schraubenbolzen so gestaltet werden, daß bei entspanntem Klemmglied der Scharnierstift samt Schraubenbolzen und Klemmglied aus der Scharnieraugenbohrung der zweiten Scharnierhälfte herausgezogen bzw. in diese eingeschoben werden kann.
Damit ist einerseits erreicht, daß bei der Demontage der Fahrzeugtür keine losen Teile mehr vorhanden sind und andererseits beim Montieren der Fahrzeugtür ein weitaus geringerer Aufwand an Montagezeit entsteht, da zum Festlegen der zweiten Scharnierhälfte gegenüber dem Scharnierstift nur noch ein Spannen des spreizbaren Klemmgliedes erforderlich ist.
Bei Anwendung eines Klemmgliedes, dessen Außendurchmesser in seiner Lösestellung kleiner oder höchstens gleichgroß dem Durchmesser der Scharnieraugenbohrung ist, ist in einer ersten Ausführungsform das Klemmglied durch eine in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte vollständig einsetzbare Hülse gebildet, die entweder insgesamt aus einem federndelastisch verformbaren Material, oder aber aus einem mit wenigstens einem, vorzugsweise drei, axial gerichteten Längsschlitzen versehenen Metallteil bestehen kann und deren Wandungsquerschnitt trapezförmig gestaltet ist. Aus dem etwa trapezförmigen Wandungsquerschnitt der das Klemmglied bildenden Hülse ergibt sich an jeder ihrer beiden Stirnseiten eine zur Scharnieraugenbohrung bzw. Scharnierstiftachse konzentrisch angeordnete Kegelfläche, der wenigstens an einem der die Scharnieraugenbohrung der zweiten Scharnierhälfte durchsetzenden Teile, Scharnierstift oder Schraubenbolzen eine ebenfalls zur Scharnieraugenbohrung konzentrische Kegel-Gegenfläche zugeordnet ist. Die Kegelfläche bzw. die Kegelflächen der das Klemmglied bildenden Hülse und die Kegelfläche oder Kegelflächen am Scharnierstift bzw. am Schraubenbolzen bilden beim Anziehen des Schraubenbolzens ein Schubgetriebe, welches eine gegenseitige koaxiale Ausrichtung der Scharnieraugenbohrung und des Scharnierstiftes erzwingt.
Anstelle einer einteiligen Hülse können in einer abgewandelten Ausführungsform aber auch eine Anzahl loser, eventuell durch einen Ring oder dergl. unverlierbar zusammengehaltener Segmentabschnitte aus starrem Material verwendet werden.
Insbesondere ist vorgesehen, daß einerseits am Schraubenbolzen an dessen Kopf anschließend eine in den oberen Stirnbereich der das Klemmglied bildenden Hülse eingreifender Kegelstumpf ausgebildet ist und andererseits das obere Ende des Scharnierstiftes gleichfalls kegelstumpfförmig gestaltet ist.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß in Verbindung mit einem an seinen Kopf anschließend eine sich zu seinem Schaftteil hin verjüngende Kegelfläche aufweisenden Schraubenbolzen ein in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte eingreifendes, mit lediglich einer zur Kegelfläche des Schraubenbolzens kongruenten kegelförmigen Erweiterung versehenes Klemmglied vorgesehen ist. Auch hierbei ist das Klemmglied vorzugsweise durch eine Hülse gebildet, die entweder massiv aus einem federndelastischem Material gebildet, oder aber mit wenigstens einem axial gerichteten Längsschlitz, vorzugsweise jedoch drei Längsschlitzen versehen und aus Metall hergestellt ist. Andererseits kann das Klemmglied auch hier durch eine Anzahl, eventuell durch einen Ring zusammengehaltener loser Segmentabschnitte gebildet sein.
In einer Ausgestaltung der vorgenannten Ausführungsformen kann vorgesehen sein, daß das obere Stirnende des Scharnierstiftteiles kegelförmig gestaltet ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß anstelle eines gesonderten Schraubenbolzens in Verbindung mit einer einen das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte und das Klemmglied durchgreifenden Schaftteil geringeren Durchmessers bildenden Verlängerung des Scharnierstiftes eine zusammen mit einem kegelstumpfförmigen Teil auf einen Gewindeabschnitt der Verlängerung des Scharnierstiftes aufsetzbare Schraubenmutter angewandt wird. Das zusammen mit der Schraubenmutter auf die das Schaftteil geringeren Durchmessers bildende Verlängerung des Scharnierstiftes aufsetzbare kegelstumpfförmige Teil ist dabei zweckmäßigerweise mit der Schraubenmutter einteilig ausgebildet. Der Durchmesser der Schraubenmutter und des kegel-stumpfförmigen Teiles ist dabei jeweils kleiner oder höchstens gleich groß dem Durchmesser der Scharnieraugenbohrung der zweiten Scharnierhälfte.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines trennbaren Flügelscharnieres;
Fig. 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines trennbaren Flügelscharnieres.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen eines trennbaren bzw. aushängbaren Flügelscharnieres umfaßt das Scharnier jeweils eine erste an einem in der Zeichnung nicht dargestellten Türanordnungsteil befestigbare Scharnierhälfte 1 und eine mit dieser über einen Scharnierstift 2 schwenkbar verbundene, am anderen, ebenfalls nicht dargestellten Türanordnungsteil befestigbare Scharnierhälfte 3, wobei der Scharnierstift 2 ein Scharnierauge 4 der ersten Scharnierhälfte 1 vollständig durchgreift und in ein Scharnierauge 5 der zweiten Scharnierhälfte 3 lediglich teilweise eingreift. Der Scharnierstift 2 ist vermittels einer Buchse 6 aus einem wartungsfreien Lagermaterial über einen zylindrischen Abschnitt 7 hin im Scharnierauge 4 der ersten Scharnierhälfte 1 drehbar gelagert und mittels einer an der unteren Außenfläche 8 des Scharnierauges 4 abgestützten Sicherungsscheibe 9 einerseits und einem radial gerichteten Bund 10, welcher auf der Stirnfläche 11 des Scharnierauges 4 aufliegt andererseits gegen ein Wandern in axialer Richtung relativ zum Scharnierauge 4 gesichert. In die Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 greift der Scharnierstift 2 über einen im wesentlichen zylindrischen Teil 13 ein. Dabei ist in den dargestellten Ausführungsbeispielen vorgesehen, daß der Scharnierstift 2 im Anschluß an seinen radial ausladenden Bund 10 eine sich nach oben hin verjüngende Kegelmantelfläche 14 aufweist, der eine entsprechend kegelförmig gestaltete Erweiterung 15 im unteren Bereich der Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 zugeordnet ist.
Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein die Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 durchsetzender Schraubenbolzen 16 vorgesehen, welcher in eine axiale Sacklochbohrung 17 des Teiles 13 des Scharnierstiftes 2 eingreift. Parallel zum Schraubenbolzen 16 ist in die Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 eine radial spreizbare, ein Klemmglied bildende Hülse 18 eingesetzt, deren lichte innere Weite der Schaft 19 des Schraubenbolzens 16 durchsetzt. Die Hülse 18 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel aus Metall hergestellt und weist insgesamt drei Längsschlitze 20 auf. Die Wandung der Hülse 18 besitzt in axialer Richtung einen etwa trapezförmigen Querschnitt, derart, daß sich im Bereich des oberen und des unteren Stirnendes der Hülse 18 jeweils kegelstumpfförmige Flächen 21 bzw. 22 ergeben. Der kegelstumpfförmigen Fläche 21 im Bereich des oberen Endes der Hülse 18 ist ein kegelstumpfförmiger Ansatz 23 an der Unterseite des Kopfes 24 des Schraubenbolzens 16 zugeordnet. Der kegelstumpfförmigen Fläche 22 an der unteren Stirnseite der Hülse 18 ist andererseits ein kegelstumpfförmig gestalteter oberer Endabschnitt 25 des Scharnierstiftteiles 13 zugeordnet. Aus der Darstellung der Fig. 1 ist weiterhin ersichtlich, daß der Außendurchmesser der Hülse 18 in ihrer Lösestellung und auch der Außendurchmesser des Kopfes 24 des Schraubenbolzens 16 kleiner oder höchstens gleich groß dem Durchmesser der Scharnieraugenbohrung 12 in der zweiten Scharnierhälfte 3 sind. Dadurch kann nach Lösen der radial gerichteten Verspannung der Hülse 18 der Scharnierstift 2 zusammen mit dem Schraubenbolzen 16 und der Hülse 18 nach unten aus der Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 herausgezogen werden, ohne daß dadurch lose Einzelteile anfallen. Umgekehrt braucht beim Wiedereinsetzen des Scharnieres zur Herstellung der Verbindung zwischen Scharnierstift 2 und zweiter Scharnierhälfte 3 lediglich durch Anziehen des Schraubenbolzens 16 die Hülse 18 gegen die Scharnieraugenbohrung 12 der zweiten Scharnierhälfte 3 verspannt zu werden.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das in das Scharnierauge 5 bzw. die Scharnieraugenbohrung 12 eingreifende Teil 13 des Scharnierstiftes 2 mit einer einen das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte 3 und ein durch eine Hülse 18 gebildetes Klemmglied durchgreifenden Schaftteil 132 bildenden Verlängerung versehen. Die Verlängerung 131 des Teiles 13 des Scharnierstiftes 2 ist im Bereich ihres oberen Endes mit einem Gewindeabschnitt 132 versehen, auf welchen eine Schraubenmutter 133 aufgeschraubt ist. Die Schraubenmutter 133 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel an ihre Unterseite anschließend einen mit ihr einteilig ausgeformten, kegelstumpfförmigen Ansatz 134 auf, welcher beim Anziehen der Schraubenmutter an der Kegelfläche 21 der Hülse 18 zur Anlage kommt. Andererseits weist das in das Scharnierauge 5 der zweiten Scharnierhälfte 3 eingreifende Teil des Scharnierstiftes 2 im Übergang zum Schaftteil 131 eine Kegelmantelfläche 135 auf, welcher die zweite Kegelfläche 22 der Hülse 18 zugeordnet ist. Aus der Darstellung der Fig. 3 ist weiterhin ersichtlich, daß der Außendurchmesser sowohl der Schraubenmutter 133 als auch des kegelstumpfförmigen Teiles 134 geringer ist, als der Innendurchmesser der Scharnieraugenbohrung 12 in der zweiten Scharnierhälfte 3.
Allen gezeigten Ausführungsformen eines trennbaren Türscharnieres gemeinsam ist, daß zusätzlich zur Klemmverbindung zwischen der zweiten Scharnierhälfte 3 und dem Scharnierstift 2 bzw. diesen verlängernden Schraubenbolzen 16, 131 eine über den Betriebs-Schwenkwinkelbereich des Scharnieres hin nach Art einer Bajonettverriegelung formschlüssig ineinander greifende Verriegelung der beiden Scharnierhälften 1 und 3 gegen eine axial zum Scharnierstift 2 gerichtete Verschiebebewegung zugeordnet ist. Diese formschlüssige Notverriegelung der beiden Scharnierhälften 1 und 3 ihrer dem eingehängten Flügelscharnier entsprechenden gegenseitigen Lage besteht bei allen drei Ausführungsbeispielen einheitlich aus einem im Kopfbereich des Scharnierprofiles der zweiten Scharnierhälfte 3 angeordneten, das Scharnierauge 5 radial überragenden Vorsprung 30 und einer im Scharnierblattbereich der ersten Scharnierhälfte 1 angeordneten, etwa schlitzförmigen Ausnehmung 32, wobei sich der Vorsprung 30 in Umfangsrichtung des Scharnierauges 5 über eine solche Länge hin erstreckt, daß sein Eingriff in die Ausnehmung 32 über den Betriebs-Schwenkwinkelbereich des Flügelscharnieres hin gewährleistet ist. Die zusätzliche formschlüssige Notverriegelung der beiden Scharnierhälften 1 und 3 in ihrer dem eingehängten Flügelscharnier entsprechenden Stellung ist dabei in dem der zweiten Scharnierhälfte 3 zugeordneten Abschnitt der Gesamthöhe des Flügelscharnieres angeordnet.

Claims (7)

1. Aushängbares Flügelscharnier, insbesondere für Kraftwagentüren, bestehend aus einer ersten, am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm befestigbaren, mit einem Scharnierauge versehenen und einer zweiten, am anderen Türanordnungsteil befestigbaren, gleichfalls mit einem Scharnierauge versehenen Scharnierhälfte sowie einem in die Scharnieraugen der ersten Scharnierhälfte vollständig durchsetzenden und im Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte gegen eine axial gerichtete Verstellung festgelegten, in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte lediglich teilweise und mit radialem Spiel eingreifenden sowie über einen radial ausladenden Bund zwischen die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierhälften eingreifenden Scharnierstift, wobei die zweite Scharnierhälfte mittels eines ihr Scharnierauge in axialer Richtung durchsetzenden, in den Scharnierstift eingreifenden Schraubenbolzens gegen axial zum Scharnierstift gerichtete Verschiebungen sicherbar ist, wobei der zweiten Scharnierhälfte wenigstens ein durch den Schraubbolzen antreibbares Schubgetriebe zur zwangsweisen koaxialen Ausrichtung der Achse der Scharnieraugenbohrung und der Scharnierstiftachse zugeordnet ist, wobei das Schubgetriebe wenigstens eine am Schraubenbolzen angeordnete konische oder wenigstens teilkugelförmige Umfangsfläche und eine zu dieser Fläche komplementäre, zur Scharnieraugenbohrung der aushängbaren Scharnierhälfte koaxial ausgerichtete Umfangsfläche umfaßt und die beiden Umfangsflächen konzentrisch und radial zur Scharnierstiftachse bzw. Achse angeordnet sind, nach Patent P 34 05 082, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Scharnierhälfte (3) mit dem Scharnierstift (2) mittels eines in die Scharnieraugenbohrung ihres Scharnierauges (5) eingesetzten und vom Schraubenbolzen (19) oder einem verjüngten Scharnierstiftabschnitt (131) durchsetzten, radial spreizbaren Klemmgliedes (18) drehsicher verbindbar ist, wobei das Klemmglied (18) zur Bildung des Schubgetriebes wenigstens einendig konisch erweitert und in axialer Richtung mit wenigstens einem koaxial zur Scharnierachse ausgerichteten konischen Element (23 bzw. 25) zusammenwirkt und daß der Durchmesser des Schaftes (19) des Schraubenbolzens (16) kleiner, höchstens gleich groß der lichten Weite der das Klemmglied bildenden Hülse (18) und der Durchmesser des Kopfes (24) des Schraubenbolzens (16) bzw. der Schraubenmutter (133) kleiner oder höchstens gleich groß dem Durchmesser der Scharnieraugenbohrung (12) in der zweiten Scharnierhälfte (3) ist.
2. Flügelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Klemmgliedes (18) in seiner Lösestellung kleiner oder höchstens gleichgroß dem Durchmesser des Scharnierstiftes (2) bzw. Scharnierstiftteiles (13) ist.
3. Flügelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied (18) durch eine federelastisch verformbare, in die Scharnieraugenbohrung (12) der zweiten Scharnierhälfte (3) einsetzbare Hülse mit trapezförmigem Wandungsquerschnitt gebildet ist.
4. Flügelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied (18) durch eine mindestens einen axial gerichteten Schlitz (20), insbesondere mehrere axial gerichtete Schlitze (20) aufweisende Hülse aus Metall gebildet ist.
5. Flügelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmglied (18) durch eine Anzahl loser, eventuell durch einen Ring zusammengehaltener Segmentabschnitte aus starrem Material gebildet ist.
6. Flügelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Stirnende des Scharnierstiftteiles (13) kegelförmig gestaltet ist.
7. Flügelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein konisches Element (134) unterseitig an eine Schraubenmutter (133) angeformt ist.
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