DE3107606A1 - Zweiteiliger drueckerstift - Google Patents

Zweiteiliger drueckerstift

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Rudolf Dipl.-Wirtsch.-Ing. 3548 Arolsen Wilke
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Rudolf Dipl.-Wirtsch.-Ing. 3548 Arolsen Wilke
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/10Fastening knobs or handles to lock or latch parts by a bipartite or cleft spindle in the follower or in the handle shank
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/16Locks or fastenings with special structural characteristics with the handles on opposite sides moving independently
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/0033Spindles for handles, e.g. square spindles

Description

  • Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen Drückerstift mit
  • unrundem, vorzugsweise quadratischen Querschnitt, dessen beide Teile gegeneinander verdrehbar, aber axial unverschiebbar miteinander verbunden sind, indem von dem einen Teil axial ein Zapfen in eine entsprechende Axialbohrung des anderen Teils vorsteht und dort drehbar aber axial unverschiebbar mit dem anderen Teil verbunden ist.
  • Es ist bereits bekannt (DE-OS 26 Ol 759), eine axial geteilte Schloßnuß zu verwenden, wenn mit dem Außen- und dem Innentürdrücker eine oder mehrere Fallen des Schlosses unterschiedlich betätigbar sein sollen. So ist es z.B. bei sogenannten Panikschlessern erforderlich, daß die.Tür auf jeden Fall ohne Schlüssel oder Werkzeuge einfach durch Niederdrücken des Türdrückers von dem beispielsweise durch Brand gefährdeten Innenraum aus zu öffnen ist. Von außen ist die Tür dagegen durch Drücken auf den Türdrücker nur dann zu öffnen, wenn gleichzeitig durch einen Schlüssel oder dergleichen eine Kupplung zwischen der Schloßnuß und der Türfalle herbeigeführt wird. Türdrückerstifte für derartige Schlösser müssen entsprechend der unterschiedlichen Funktion der beiden Schloßnußhälften ebenfalls geteilt ausgebildet sein. Bei dem vorbekannten Schloß (DE-OS 26 Ol 759) wird ein zweiteiliger Drückerstift verwendet, dessen Hälften miteinander verschraubt werden. Die hierzu verwendete Schraube ist koaxial drehbar, aber axial unverschieblich mit einer der beiden Drückerstifthälften verbunden. Die Schraube erstreckt sich durch die Bohrung eines Zwischenstücks, das zwischen den Nußhälften angeordnet ist, und greift in eine axiale Gewindegegenbohrung der zweiten Drückerstifthälfte ein. Der zweigeteilte Drückerstift läßt sich durch diese Anordnung axial unverschieblich in der zweigeteilten Schloßnuß montieren, wobei die beiden Stifthälften gegeneinander verdrehbar bleiben.
  • Die nach der Montage des Drückerstiftes auf diesen aufgesteckten, mit entsprechenden Öffnungen versehenen Drücker können dann mit radialen Druckschrauben auf den Drückerstiftsälften axial unverschieblich festgeklemmt werden, wenn eine Axialverbindung zwischen der Schloßnuß und dem Drücker erwünscht ist. Nachteilig an dem vorbekannten Schloß ist die relativ umständliche Montage durch Verschraubung mittels eines in einer Axialbohrung des einen Stiftteils eingeführten Schraubenziehers. Weiter stellt es einen Nachteil dar, daß in dem einen Drückerteil eine Gewindebohrung vorgesehen sein muß, welche in der Herstellung aufwendig ist und sich im Bereich der Verbindung der beiden Stiftteile befindet.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, einen insbesondere aus Metall bestehenden zweiteiligen Drückerstift der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem auf die Anordnung eines Innengewndes in dem anderen Drückerstiftteil verzichtet werden kann, gleichwohl aber auf eine besondere, verlierbare Mutter verzichtet werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der bis zum äußeren Ende des anderen Teils reichende Zapfen wenigstens in seinem Endbereich mit Gewinde versehen ist und mittels dieses Gewindes in eine am äußeren Ende des anderen Teils drehbar, aber axial unverschiebbar angeordnete Mutter eingeschraubt ist, welche zumindest in einer Drehstellung nirgends über das andere Stiftteil radial vorsteht.
  • Die Mutter bildet so einen unverlierbaren Bestandteil des anderen Drückerstiftteils, so daß trotz Vermeidung eines besonderen Innengewindes im Stiftteil die Herstellung einer Gewindeverbindung möglich ist. Da sich im übrigen die das Innengewinde aufweisende Mutter an dem von der Verbindungsstelle abgewandten Ende des Stiftteils befindet, gewährleistet der sich durch die Axialbohrung im Gleitsitz erstreckende Zapfen eine relativ lange und damit einwandfreie Führung der beiden Stiftteile aneinander.
  • Weiter besteht der Vorteil, daß zum Zusammenschrauben der beiden Stiftteile lediglich die am einen Stirnende vorgesehene.Mutter gedreht zu werden braucht.
  • Um in zusammengebautem Zustand des Drückerstiftes mit den Drückern ein Lösen der Schraubverbindung bei spielsweise durch Erschütterungen sicher zu vermeiden, hat nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der axial außen vorstehende Abschnitt der Mutter im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie das zugeordnete Drückerstiffteil. Sobald die Drücker auf die Drückerstifte aufgesetzt sind, ist somit eine Relativverdrehung zwischen den Drückerstiftteilen und dem außen vorstehenden, vorzugsweise quadratischen Abschnitt der Mutter unmöglich.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der äußere Endbereich des anderen Stiftteils in Axialrichtung einen Schlitz und innerhalb seiner äußeren Stirnfläche~einen über den Durchmesser der stirnseitigen Axialbohrung hinausgehenden Hohlraum aufweist, in dem ein verbreiterter Kopf der Mutter gehalten ist. Diese spezielle bauliche Ausgestaltung der Mutter gestattet es auf einfache Weise, die Mutter drehbar, aber axial unverschiebbar am Stiftteil festzuhalten.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn der Kopf an seinem dem ersten Stiftteil zugewandten Ende eine konusartige Verjüngung aufweist. Sofern diese geeignet dimensioniert und geformt ist, kann die Mutter bei der Montage einfach in die öffnung an der Stirnseite des anderen Stiftteils eingedrückt werden, wobei sich die beiden Schenkel des Schlitzes federnd auseinanderdrücken und nach dem Einsetezen der Mutter wieder zusammenschnappen. Die Mutter wird hier also ähnlich wie ein Druckknopf an der Stirnfläche des anderen Stiftteils angebracht.
  • Um einen sicheren Halt der Mutter an dem Stiftteil zu gewährleisten, ist bevorzugt vorgesehen, daß die Mutter eine von einem Lagerzapfen radial vorspringende Ringstufe aufweist, hinter die das axiale Herausziehen der Mutter verhindernde, radial nach innen gerichtete Vorsprüngeder Bohrung bzw. eines an deren Ende vorgesehenen erweiterten Hohlraumes derart eingreifen, daß die Mutter relativ zum anderen Stiftteil noch verdrehbar ist. Bevorzugt ist jedoch die Mutter in beiden Richtungen axial dadurch gehalten, daß die Ringstufe von dem axial und radial außen vorstehenden Abschnitt der Mutter einen axialen Abstand hat und mit ihm eine Umfangsnut bildet, in die die vorzugsweise ringförmig ausgebildete Vorsprünge eingreift.
  • Eine vorteilhafte bauliche Ausführungsform ist durch den Anspruch 5 gekennzeichnet.
  • Bei der Montage des erfindungsgemäßen zweiteiligen Drückerstiftes muß darauf geachtet werden, daß die Mutter nicht zu fest angezogen wird, weil sonst die beiden Stiftteile gegen das Zwischenstück oder die beiden Nußhälften verspannt werden. Um eine derartige Verspannung automatisch, d.h. ohne Aufmerksamkeit des Monteurs zu gewährleisten, ist nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der Zapfen zwischen dem Gewinde in seinem Endbereich und dem den Zapfen tragenden Teil einen Durchmesser aufweist, der kleiner oder gleich dem Gewindekerndurchmesser ist und daß die Länge des Gewindes im Endbereich des Zapfens in Richtung auf das den Zapfen tragenden Teil derart begrenzt ist, daß gerade dann der axiale Sollabstand der beiden Stiftteile vorliegt, wenn das Zapfengewinde das von den Teilen abgewendete Ende des Muttergewindes verläßt. Auf diese Weise wird eine unerwünschte Verspannung durch ein zu starkes Anziehen der Mutter oder durch Verdrehen eines der beiden Stiftteile verhindert.
  • Wird eines der beiden Stiftteile über den Drücker entgegen dem Drehsinn des Mutter-Zapfengewindes gedreht, so kann das Muttergewinde eventuell vorübergehend wieder in Eingriff mit dem Zapfengewinde gelangen, und zwar je nach dem, wie die Gewindeanfänge von Mutter- und Zapfengewinde zufällig zueinander liegen. Dies ist jedoch unschädlich, da dieser Eingriff nicht zu einer Verspannung sondern im Gegenteil zu einer geringen Lockerung führt.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Mutter einen den Teilen zugewandten, mit Gewinde versehenen Bereich und einen von den Teilen abgewandten, gewindefreien Bereich aufweist,dessen Länge mindestens gleich der Länge des Zapfengewindes ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Zapfengewinde aus der Mutter axial nach außen vorsteht. Es ist vielmehr ringsum geschützt in dem gewindefreien Bereich der Mutter untergebracht, sobald es aus dem Gewindeteil der Mutter herausgedreht worden ist.
  • Weiter ist es zweckmäßig, wenn der gewindefreie Bereich noch über den zur Aufnahme des Zapfengewindes erforderlichen Betrag hinaus verlängert ist.
  • Während normalerweise bei feuerfesten Türen die beiden Nußhälften durch ein Zwischenstück voneinander getrennt sind, welches lediglich von den Zapfen durchgriffen wird und einen Anschlag für die beiden Stiftteile bildet, so daß eine Axialverschiebung des zusammengeschraubten zweiteiligen Stiftes verhindert ist, kann es bei bestimmten Schloßtypen auch vorkommen, daß dieses Zwischenstück fehlt. Um auch in diesem Falle die axiale Lage der beiden Stiftleile zu sichern ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, daß die Teile radial vorstehende Anschläge zur Anlage an den Schloßnußhälften und damit zur Gewährleistung der axialen Lage der Teile aufweisen. Der Anschlag auf einem oder beiden Teilen kann dabei aus der Oberfläche des Teils herausgeprägt sein. Es ist aber auch möglich,auf das eine oder das andere Teil eine Anschlagscheibe aufzulöten oder aufzuschweissen.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Figur 1 eine Seitenansicht des einen Stiftteils des erfindungsgemäßen zweiteiligen Drückerstiftes, Figur 2 eine Ansicht analog Fig. l des anderen Drückerstiftteils, Figur 3 eine Ansicht des zusammengebauten zweiteiligen Drückerstiftes, bei der das andere Stiftteil geschnitten ist, Figur 4 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 2 nach Linie IV-IV, Figur 5 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Mutter rund Figur 6 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 5 von oben, Figur 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen zweiteiligen Drückerstiftes und eines Teiles des Schloßkastens, in den der Drückerstift eingesetzt istl und Figur 8 den vergrößerten Ausschnit VIII in Fig. 7 Nach den Fig. 1 bis 6 besitzen die beiden Stiftbälften 11 a, 11b einen gleichen quadratischen Querschnitt. Von dem in Fig. l und 3 dargestellten Stiftteil lla erstreckt sich axial in der einen Richtung ein Zapfen 12 mit kreisförmigem Querschnitt, an dessen äußerem Endbereich ein Außengewinde 14 vorgesehen ist.
  • Das vom Zapfen 12 abgewandte Ende des Stiftteils 11a kann in der dargestellten Weise einen Axialschlitz 16 aufweisen, dessen einer Schenkel aufgeweitet ist, um gemäß der DE-OS 24 15 905 von außen das Eirdringen einer spreizenden Befestigungsschraube zu gestatten. Dieser spezielle Befestigungsmechanismus für den Drückerstift ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Das andere Drückerstiftteil llb weist nach den Fig. 2 und 4 eine Axialbohrung 13 auf, in die der Zapfen 12 im Gleitsitz einsetzbar ist.
  • Das von der Verbindungsstelle der Drückerstiftteile lla, 11b abgewandte Ende des Drückerstiftteils llb weist ebenso wie das entgegengesetzte Ende des Drückerstiftteils lla einen Axialschlitz 16 auf, der sich mit der Axialbohrung 13 überschneidet und gemäß vorliegender Erfindung eine andere Funktion hat als dies in der DE-OS 24 15 905 beschrieben ist. In seinem äußeren Bereich erweitert sich der Schlitz 16 zu einem erweiterten Hohlraum 18, in den im Bereich der äußeren Stirnfläche 19 am Stiftteil 11b vorgesehene Vorsprünge 33, (Fig. 3) radial nach innen vorspringen. Die Vorsprünge 33 bilden eine öffnung 25, in die der aus Fig. 5 ersichtliche konusartige Kopf 21 einer Mutter 15 drückbar ist, die aus einem im Querschnitt den Stiftteilen 11a, 11b entsprechenden quadratischen Kopf 24, einem sich axial erstreckenden Lagerzapfen 22 und dem erwähnten Kopf 21 besteht. Das konusartige Ende des Kopfes 21 ist in Fig. 5 mit 23 bezeichnet.
  • Der Konus 23 läuft so weit zusammen, daß er in die im Durchmesser entsprechenddimensionierte öffnung 25 eingedrückt werden kann. Beim Ausüben einer Druckkraft in axialer Richtung federn die beiden Schenkel des Drückerstiftteils 11b beidseitig des Schlitzes 16 -auseinander, bis der Kopf 21 in den erweiterten Hohlraum 18 eindringen kann, worauf die beiden Schenkel des Drückerstiftteils 11b wieder federnd zusarmnenschnappen und sich die Vorsprünge 33 um den Lagerzapfen 22 der Mutter 15 herumlegen, so daß diese nunmehr sicher am Stiftteil 11b gehalten ist, da die den Kopf 21 mit dem Lagerzapfen 22 verbindende Stufe 27 (Fig. 5) sich rechtwinklig zur Achse erstreckt. Die Köpfe 21, 24 und der Lagerzapfen 22 verringerten Durchmessers bilden zusammen eine die Vorsprünge 33 aufnehmende Ringnut.
  • Die Länge 20 des Schlitzes 16 ist so zu dimensionieren, daß die beiden hierdurch gebildeten Schenkel des Stiftteils 11b beim Eindrücken der Mutter 15 ausreichend spreizbar sind.
  • Analog der Ausbildung nach der DE-OS 24 15 905 kann der auf einer Seite der Axialbohrung 13 liegende Schlitz 16 in der Weise, wie es bei 17 veranschaulicht ist, erweitert sein, um zusätzlich eine Befestigung auch des Drückerstiftteils 11b an dem nicht dargestellten Drücker mit einer Befestigungsschraube im Sinne der genannten Offenlegungsschrift zu ermöglichen. In diesem Fall würde also der Schlitz 16 eine Doppelfunktion ausüben.
  • Falls dies aus irgendeinem Grunde erwiinscht sein sollte, könnte die Mutter 15 auch durch Spreizung der Schenkel um den Längsschlitz 16 herum wieder entfernt und durch eine andere Mutter ersetzt werden.
  • In den Fig. 7 und 8 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Zapfens 12 und der Mutter 15 dargestellt. Gleiche Bezugszahlen bezeichnen die entsprechenden Teile wie in dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Zunächst zeigen die Fig. 7 und 8 sehr deutlich, wie am äußeren Ende des Stiftteils lib im Anschluß an den Hohlraum 18 ein Ringvorsprung 33 radial nach innen zum Lagerzapfen 22 vorspringt, an den sich unten der Kopf 21 mit größerem Durchmesser anschließt.
  • Diese Ausbildung entspricht der Halterung der Mutter 15 auch bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Nach den Fig. 7 und 8 ist jedoch der Durchmesser d' des Zapfens 12 etwas kleiner als der Kerndurchmesser des Gewindes 14 des Zapfens 12 ausgebildet, so daß der gewindefreie Teil des Zapfens 12 ohne weiteres durch das Gewinde 28 der Mutter 15 hindurchtreten kann, wie das in Fig. 7, 8 dargestellt ist.
  • An das Gewinde 28 im Innern der Mutter 15 schließt sich nach außen ein gewindefreier Bereich 29 mit einem Durchmesser an, der größer oder gleich dem Außendurchmesser des Gewindes 28 ist. Auf diese Weise kann das Gewinde 14 innerhalb des gewindefreien Bereiches 29 ebenso wie der Zapfen 12 innerhalb des Gewindes 28 ohne weiteres axial verschoben-werden.
  • Der Außendurcbmesser des Zapfengewindes 14 ist mit D bezeichnet Nach den Fig. 7 und 8 ist die Länge des gewindefreien Bereiches 29 der Mutter 15 noch etwas größer als die axiale Länge des Zapfengewindes 14.
  • Fig. 7 zeigt die Anordnung des zweiteiligen Drückerstiftes innerhalb eines Schloßkastens 34 mit Schloßnußhälften 32a, 32b. Der Sollabstand der beiden Stiftteile 11a, lib im eingebauten Zustand ist mit a bezeichnet.
  • Um die axiale Lage der beiden Stiftteile 11a, 11b zu sichern, sind als axiale Anschläge am Stiftteil lib radiale Ausprägungen 30 vorgesehen, während an das Stiftteil 11a eine Anschlagscheibe 31 angelötet oder angeschweißt ist. Die Anschläge 30, 31 liegen an den Oberflächen der Schloßnußhälften 32ä, 32b in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise an.
  • Die Montage des zweiteiligen Drückerstiftes gemäß den Fig. 7 und 8 geht wie folgt vor sich: Zunächst werden die beiden Drückerstiftteile 11a, 11b im auseinandergeschraubten Zustand von entgegengesetzten Seiten in die Schloßnußhälften 32a, 32b eingesteckt. Nunmehr wird die Mutter 15 von Hand auf das Zapfengewinde 14 aufgeschraubt, und zwar so lange, bis das Zapfengewinde 14 das Muttergewinde 28 in vom Schloßkasten-34 abgewandter Richtung vollständig durchlaufen hat und in der aus Fig. 7, 8 ersichtlichen Weise in den gewindefreien Bereich 29 eingetreten ist. Nunmehr liegen die Anschläge 30, 31 anden den Schloßnußhälften 32a, 32b an und der Sollabstand a ist hergestellt. Ein weiteres Drehen der Mutter 15 im gleichen Sinne ändert an der jetzigen axialen Abstandsbeziehung der beiden Stiftteile 11a, 11b nichts mehr, weil die Gewinde 14 und 28 jetzt nicht mehr im Eingriff stehen. Durch Rückdrehen der Mutter 15 kann jedoch die Verbindung der beiden Stiftteile 11a, 11b ohne weiteres wieder gelöst werden.
  • Für eine einwandfreie axiale Relativführung zwischen den beiden Stiftteilen 11a, 11b ist es zweckmäßig, wenn der Zapfen 12 ausgehend von dem Stiftteil 11a einen Bereich 12' mit einem Durchmesser aufweist, der gleich dem Durchmesser der Axialbohrung 13 ist, so daß hier ein Gleitsitz zwischen dem Bereich 12' und dem Stiftteil 11b vorliegt.

Claims (14)

  1. Zweiteiliger Drückerstift P a t e n t a n s p r ü c h e ZweiteiligerDrückerstift mit unrundem, vorzugsweisequadratischen Querschnitt, dessen beide Teile gegeneinander verdrehbar, aber axial unverschiebbar miteinander verbunden sind, indem von dem einen Teil axial ein Zapfen in eine entsprechende Axialbohrung des anderen Teils vorsteht und dort drehbar aber axial zumindest voneinanden«g unverschiebbar mit dan anderen Teil verbunden ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der bis zum äußeren Ende des anderen Teils (leib) reichende Zapfen (12) wenigstens in seinem Endbereich mit Gewinde (14) versehen ist und mittels dieses Gewindes (14) in eine am äußeren Ende des anderen Teils (leib) drehbar, aber axial unverschiebbar angeordnete Mutter (15) eingeschraubt ist, welche zumindest in einer Drehstellung nirgends über das andere Stiftteil (11b) radial vorsteht.
  2. 2. Drückerstift nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der axial außen vorstehende Abschnitt (24) der Mutter (15) im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie das zugeordnete Drückerstiftteil (11b) hat.
  3. 3. Drückerstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Mutter (15) eine von einem Lagerzapfen (22) radial vorspringende Ringstufe (27) aufweist, hinter die das axiale Herausziehen der Mutter (15) verhindernde, radial nach innen gerichtete, in die Bohrung (13) bzw. in einen an deren Ende vorgesehenen erweiterten Hohlraum (18) hineinragende Vorsprünge (33) derart eingreifen, daß die Mutter (15) relativ zum anderen Stiftteil (11b) noch verdrehbar ist.
  4. 4. Drückerstift nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ringstufe (27) von dem axial außen vorstehenden Abschnitt (24) der Mutter (15), der auch radial vorsteht, einen axialen Abstand hat und mit ihm eine Umfangsnut bildet, in die die vorzugsweise ringförmig ausgebildete Vorsprünge (33) eingreift.
  5. 5. Drückerstift nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der äußere Endbereich (20) des anderen Stiftteils (11b) in Axialrichtung einen Schlitz (16) und innerhalb seiner äußeren Stirnfläche (19) einen über den Durchmesser der Axialbohrung (13) hinausgehenden Hohlraum (18) aufweist, in dem ein verbreiterter Kopf (21) der Mutter (15) gehalten ist.
  6. 6. Drückerstift nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kopf (21) an seinem dem ersten Stiftteil (11a) zugewandten Ende eine konusartige Verjüngung (23) aufweist.
  7. 7. Drückerstift nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zwischen dem Kopf (21) und dem außen vorstehenden Abschnitt (24) der Mutter (15) ein Lagerzapfen (22) mit geringerem Durchmesser vorgesehen ist, der den Grund der Ringnut bildet, in die der eine entsprechend dimensionierte Bohrung (25) bildende Vorsprung (33) eingreift.
  8. 8. Drückerstift nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Zapfen (12) zwischen dem Gewinde (14) in seinem Endbereich und dem den Zapfen(12) tragenden Teil (11a) einen Durchmesser (d') aufweist, der kleiner oder gleich dem Kerndurchmesser (d) des Gewindes -(14) ist und daß die Länge des Gewindes (14) im Endbereich des Zapfens (12) in Richtung auf das den Zapfen (12) tragenden Teil (11a) derart begrenzt ist, daß gerade dann der Sollabstand (a) der beiden Teile (11a, 11b) vorliegt, wenn das Zapfengewinde (14) das von den Teilen (11a, 11b) abgewandte Ende des Muttergewindes (28) verläßt.
  9. 9. Drückerstift nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Mutter (15) einen den Teilen (11a, llb) zugewandten, mit Gewinde (28) versehenen Bereich und einen von den Teilen (11a, 11b) abgewandten, gewindefreien Bereich (29) aufweist, dessen Länge mindestens gleich der Länge des Zapfengewindes (14) ist.
  10. 10. Drückerstift nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der gewindefreie Bereich (29) noch über den zur Aufnahme des Zapfengewindes (14) erforderlichen Betrag hinaus verlängert ist.
  11. 11. Drückerstift nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Teile (11a, 11b) radial vorstehende Anschläge (30, 31) zur Anlage an den Schloßnußhälften (32a, 32b) und damit zur Gewährleistung der axialen Lage der Teile (11a, 11b) aufweisen.
  12. 12. Drückerstift nach Anspruchll, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Anschlag aus der Oberfläche des Teils (11a, 11b) herausgeprägt ist.
  13. 13. Drückerstift nach Anspruch 11,dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Anschlag aus einer auf das Teil (11a, 11b) aufgelöteten oder aufgeschweißten Scheibe (31) besteht.
  14. 14. Drückerstift nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Zapfen (12) innerhalb der Axialbohrung (13) einen Bereich (12') aufweist, dessen Durchmesser dem Durchmesser der Axialbohrung (13) entspricht.
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