DE3405752C2 - Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge

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DE3405752C2
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Hein Lehmann Trenn- und Foerdertechnik 4000 GmbH
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HEIN LEHMANN AG 4000 DUESSELDORF DE
Hein Lehmann Ag 4000 Duesseldorf
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    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/06Arrangement of distributors or collectors in centrifuges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Zentrifuge mit einem Zentrifugenkorb, einem in den Korb hineinreichenden Aufgaberohr für die Füllmasse und einer unten im Korb angeordneten Beschleuniger- und Beheizungseinrichtung, die koaxial zum Korb konzentrisch ineinander angeordnete Ringe unterschiedlichen Durchmessers aufweist, deren Innenwandung sich konisch nach unten hin erweitert und vor deren unteren waagerechten Kante die Füllmasse zum weiter außen liegenden Ring geschleudert wird. Es sind mehr als zwei Ringe angeordnet, wobei die Räume zwischen den Ringen nach oben hin offen sind. Die Ringe weisen eine obere freie waagerechte Abschleuderkante auf, und außermittig ist ein Dampfaufgaberohr angeordnet, durch das in die Ringzwischenräume von oben Dampf gebracht wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Zentrifuge, insbesondere Zuckerzentrifuge, mit einem Zentrifugenkorb, einem in den Korb hineinreichenden Aufgaberohr für Füllmasse und einer unten im Korb angeordneten Beschleuniger- und Beheizungseinrichtung, die koaxial zum Korb mindestens zwei konzentrisch ineinander angeordnete Ringe unterschiedlichen Durchmessers aufweist, deren Innenwandung sich konisch nach unten hin erweitert, deren untere waagerechte Kante zum Boden des Korbes in einem Abstand angeordnet ist, und von deren unterer waagerechter Kante die Füllmasse zum weiter außen liegenden Ring geschleudert wird, wobei in die Ringzwischenräume von oben durch ein außermittiges Rohr Dampf eingebracht wird.
Eine solche Zentrifuge ist aus der DE-OS 23 28 830 bekannt Die dort am Boden des Zentrifugenkorbes angeordnete Beschleunigereinrichtung weist abwechselnd am Boden und an einer oberen Ringplatte befestigte, im Querschnitt dreieckförmige Ringe auf, die maximal vier Flugstrecken für die Füllmasse erzeugen. Ferner ist es aus der DE-OS 28 4i 725 bekannt, eine Beschleunigereinrichtung mit kegelförmigen, koaxialen Flächen aus Blech zu versehen, die zwei Flugstrecken erzeugen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentrifuge der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der besonders effektiv Wärme auf die Füllmasse übertragen wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens drei Ringe angeordnet sind, deren untere Kante zum Boden des Zentrifugenkorbes jeweils einen Abstand aufweist, daß die Ringräume zwischen diesen Ringen nach oben hin offen sind, daß diese Rirge eine obere freie waagerechte Abschleuderkante aufweisen, und daß der jeweils weiter außen liegende Ring tiefer in den Korb ragt als die freie Unterkante des jeweils weiter innen liegenden Ringes.
Flugstrecken sind für die Wirksamkeit der Beheizungseinrichtung von großer Bedeutung. Die Füllmasse bildet auf diesen Strecken eine sehr dünne, frei fliegende Schicht, die dem Dampf eine große Oberfläche bietet Die Wärmeübertragung erfolgt deshalb sehr effektiv, und zwar um so effektiver, je mehr Flugstrecken zur Verfügung stehen.
Durch diese Konstruktion gelingt es, auf engstem Raum eine etwa doppelt so hohe Anzahl von Flugstrekken zu erzeugen wie die Anzahl an Ringen ist Es wird dadurch möglich, auf sehr engem Raum viele Flugstrekken der Füllmasse bzw. Füllmasseschleier zu erzeugen. Der Dampf wird so geführt, daß er mit der irei fliegenden Füllmasse in Berührung kommt Dabei ist die Vorrichtung von einfachster Konstruktion. Auch wird eine sehr gleichmäßige Aufgabe der Füllmasse auf den Korb
so erreicht und die Füllmasse innig mit Wasser vermischt. Durch die nach oben offenen Ringe kann auf konstruktiv einfache Weise Wasserdampf in die Zwischenräume der Ringe und damit in die Flugstrecken gebracht werden, so daß eine sehr günstige Wärmeübertragung auf die Füllmasse erzielt wird. Ferner schaffen die nach oben hin offenen Zwischenräume zwischen den Ringen die Sicherheit, daß bei einem Stau von Füllmasse innerhalb der Beschleunigereinrichtung diese nach oben hin leicht entweichen kann. Auch wird eine sichere Übergabe der Füllmasse durch Flugstrecken im unteren Bereich der Ringe erreicht.
Eine Übergabe im oberen Bereich wird in vorteilhafter Ausgestaltung dadurch erreicht, daß die waagerechte freie Oberkante des jeweils äußeren Ringes höher liegt als die freie Oberkante des weiter innen liegenden Ringes.
Eine konstruktiv einfache Bauweise bei geringen Abmessungen und geringem Gewicht wird vorteilhaft da-
durch erlangt, daß die Ringe von konisch gebogenen Blechstreifen gebildet sind. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Höhe dsr Ringe von innen nach außen zunimmt
Weiter wird zur vorteilhafter. Ausgestaltung vorgeschlagen, daß die Ringe im mittleren Bereich aneinander befestigt sind. Die Befestigungsteile befinden sich hierdurch in einem Bereich, in dem sie sehr wenig das gleichmäßige Fließen der Füllmasse stören. Hierzu wird wei-
angeordnet sind und auf dem Boden 4 stehen bzw. in einer auf dem Boden stehenden Grundplatte 9 eingeschraubt sind. An dem innersten Ring 5a sind die weiter außen liegenden Ringe 5b—5e durch radiale Stäbe 10 befestigt, die etwa mittig zwischen der oberen und unteren Kante der Ringe 5 angeordnet sind und die Ringe 56—5d durchdringen. Zwischen den Ringen 5a—5e liegen die Ringräume 6a—6d Mit H1 —5 sind die Höhen der Ringe, mit D1 und D 2 die Durchmesser einzelner ter vorgeschlagen, daß zur Befestigung der Ringe radia- io Ringe bezeichnet
Ie Stäbe diese durchdringen. Die nicht dargestellte Füllmasse fließt durch das Auf-
Eine sehr günstige Befestigung der Ringe am Korb- gaberohr 2 nach unten, ohne normalerweise die Wände boden wird dadurch erreicht, daß der innerste Ring von des Rohres 2 zu berühren, und gelangt durch die mittige einem sich konisch nach oben erweiternden hohlen ko- öffnung des Befestigungsrings 7 in die Beschleunigeraxialen Stützkegel getragen wird, der an der Grundplat- 15 einrichtung 3 hinein. Dort trifft sie auf eine kreisförmige.
- - - · koaxiale, waagerechte Platte 11 eines koaxialen Tisches,
der an der Platte 9 mit seinem Fuß 12 angeschraubt ist. Durch die mit dem Korb 1 sich drehende Platte 11 wird der Füllmassestrahl nach allen Seiten waagerecht abge-
haft vorgeschfagen, daßdie öffnungen eine größere 20 lenkt und trifft auf die Innenseite des innersten Ringes Länge als Höhe aufweisen und sich in ihrer Länge waa- 5a. Da sich diese nach unten konisch erweitert, wird die gerecht erstrecken. Füllmasse nach unten getrieben und gelangt zur unteren
Um den in die Beschleunigereinrichtung eintretenden waagerechten Kante des Ringes 5a, von der sie waage-Füllmassestrahl in der gewünschten Höhe ablenken und recht in einem Schleier abgeschleudert wird, bis sie auf gleichmäßig verteilen zu können, wird vorgeschlagen, 25 die Innenwand des Ringes 5b trifft. Die Füllmasse daß innerhalb der Ringe, bzw. des Stützkegels, eine durchquert damit freifliegend den innersten Ringraum
te der Beschleunigereinrichtung befestigt, vom innersten Ring umgeben ist und in seiner Wandung mindestens drei öffnungen aufweist Auch hierdurch wird die Füllmasse vergleichmäßigt Hierbei wird ferner vorteilkreisförmige waagerechte Platte gegenüber dem Korbboden erhöht koaxial befestigt ist
Die so ausgebildete Zentrifuge ist besonders geeignet für die Verarbeitung hochviskoser Füllmasse.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine senkrechten Schnitt durch den Zentrifu-
6a und wird hierbei von Wasserdampf durchströmt, der durch ein Dampfaufgaberohr 13 von oben in die Zwischenräume, die Ringräume 6a—d, eingebracht wird. Dieses Dampfaufgaberohr liegt seitlich neben dem Aufgaberohr 2 für die Füllmasse.
Die auf die Innenwand des Ringes 5b auftreffende Füllmasse wird durch deren Konizität nicht nur nach unten zur unteren waagerechten Kante des Ringes 5b,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 im Bereich der Beschleunigereinrichtung;
F i g. 3 einen Ausschnitt entsprechend F i g. 2 in alternativer Bauweise.
Die kontinuierlich arbeitende Zuckerzentrifuge weist einen sich konisch nach oben erweiternden Zentrifugenkorb 1 auf, der sich um eine senkrechte Achse dreht In den Korb 1 ragt koaxial von oben ein Aufgaberohr 2
genkorb mit nur auf der rechten Seite teilweise darge- 35 sondern ab einer bestimmten Füllmassenquantität auch stellter Korbwand; zur oberen freien waagerechten Kante des Ringes 5b
befördert. Damit wird sowohl von der oberen als auch der unteren freien Kante des Ringes 5b Füllmasse als Schleier auf den Ring 5c, und von diesem in gleicher Weise auf den Ring 5d, und schließlich von diesem auf den Ring 5e abgegeben. Die Ringe 5b—5e bilden somit sechs Schleier bzw. Flugstrecken. Hinzu kommen die beiden Flugstrecken der unteren Kanten der Ringe 5a und 5e. Bei jeder dieser Flugstrecken wird der Füllmas-
hinein, durch das die Füllmasse mittig in eins Beschleu- 45 seschleier von Dampf durchsetzt,
nigereinrichtung 3 fließt, die auf dem Boden 4 des Kor- Von der unteren waagerechten freien Kante des äu-
bes befestigt ist. Bersten Ringes 5e fliegt die inzwischen sehr gleichmäßig
Die Beschleunigereinrichtung 3 weist im Ausfüh- verteilte Füllmasse auf die nach oben hin sich konisch rungsbeispiel 5 aus Stahlblech gebogene Ringe 5 auf, die erweiternde Seitenwand des topfförmigen Bodens des einen kreisförmigen Querschnitt besitzen, koaxial zur 50 Korbes 1 und von dort auf das innen anliegende Sieb 14 Drehachse des Korbes 1 angeordnet sind und die sich des Korbes 1. In diesen Bereichen wird durch eine mehnach oben hin konisch verjüngen. Die Innenwände der
Ringe 5 sind zueinander parallel, so daß die Ringe zwischen sich Ringräume bilden, deren Wandungen mit der
Senkrechten einen Winkel von ca. 6 Grad bilden. Die 55
Ringräume sind nach oben und unten hin offen.
Bis auf den den kleinsten Durchmesser aufweisenden
innersten Ring 5a nimmt die Höhe der Ringe 5 nach
außen hin stetig zu, wobei die oberen freien waagerechten Kanten der Ringe 5b—5e von Ring zu Ring höher 60 ander Öffnungen 16 aufweist, deren Länge L in waageliegen und gleichfalls die untersten waagerechten Kan- rechter Richtung größer ist als deren Höhe H. Die Öff-
rere Austrittsöffnungen aufweisende Leitung 15 kaltes oder warmes Wasser auf die Füllmasse gesprüht.
Die in Fig.3 dargestellte Alternative unterscheidet sich von den nach den F i g. 1 und 2 dadurch, daß der innerste Ring 5a nicht durch Stäbe 8, sondern durch einen sich konisch nach oben erweiternden hohlen Stützkegel 17 aus gebogenem Metallblech am Boden 4 befestigt ist, der in zwei waagerechten Reihen überein
ten der Ringe von Ring zu Ring nach außen hin niedriger liegen, so daß oben und unten stufenweise die Ringe in ihrer Höhe zunehmen. Nur der innerste Ring 5a weist eine höhere obere Kante als der zweite Ring 5b auf, an der ein waagerechter Befestigungsring 7 angeschweißt ist, der von den oberen Enden senkrechter Stäbe 8 getragen ist, die achsparallel außermittig in einem Kreis
65
nungen 16 sind an ihren Schmalseiten abgerundet, und die untere waagerechte Kante der Öffnungen 16 der oberen Reihe liegt etwa in Höhe der Oberseite der Platte 11.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge, insbesondere Zuckerzentrifuge mit einem Zentrifugenkorb, einem in den Korb hineinreichenden Aufgaberohr für Füllmasse und einer unten im Korb angeordneten Beschleuniger- und Beheizungseinrichtung, die koaxial zum Korb mindestens zwei konzentrisch ineinander angeordnete Ringe unterschiedlichen Durchmessers aufweist, deren Innenwandung sich konisch nach unten hin erweitert, deren untere waagerechte Kante zum Boden des Korbes in einem Abstand angeordnet ist, und von deren unterer waagerechter Kante die Füllmasse zum weiter außen liegenden Ring geschleudert wird, wobei in die Ringräume von oben durch ein pußermittiges Rohr Dampf eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Ringe (5a—Se) angeordnet sind, deren untere Kante zum Boden des Zentrifugenkorbes (1) jeweils einen Abstand aufweist, daß die Ringräume (6a—6d) zwischen diesen Ringen (Sa—5c) nach oben hin offen sind, daß diese Ringe (SaSc) eine obere freie waagerechte Abschleuderkante aufweisen, und daß der jeweils weiter außen liegende Ring (5b—Se) tiefer in den Korb (1) ragt als die freie Unterkante des jeweils weiter innen liegenden Ringes (5a—Sd).
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte freie Oberkante des jeweils äußeren Ringes (5b-Se) höher liegt als die freie Oberkante des weiter innen liegenden Ringes (5a-5flfjt
3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (Hi-Hs) der Ringe (Sb- e) von innen nach außen zunimmt
4. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (5a—Se) im mittleren Bereich aneinander befestigt sind.
5. Zentrifuge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Ringe (Sa-Se) radiale Stäbe (10) diese durchdringen.
6. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der innerste Ring (5a) von einem sich konisch nach oben erweiternden hohlen, koaxialen Stützkegel (17) getragen wird, der an der Grundplatte (9) der Beschleunigereinrichtung befestigt, vom innersten Ring (Sa) umgeben ist und in seiner Wandung mindestens drei öffnungen (16) aufweist.
7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (16) eine größere Länge (L) als Höhe (H) aufweisen und sich in ihrer Länge waagerecht erstrecken.
8. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Ringe, bzw. des Stützkegels (17), eine kreisförmige, waagerechte Platte (11) gegenüber dem Korbboden (4) erhöht koaxial befestigt ist.
9. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (5c—Se) von konisch gebogenen Blechträgern gebildet sind.
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