DE3402670A1 - X-y-schreiber mit extern ansteuerbarer nullpunkteinstellung, insbesondere zur rechnergesteuerten protokollierung von materialermuedungsversuchen - Google Patents

X-y-schreiber mit extern ansteuerbarer nullpunkteinstellung, insbesondere zur rechnergesteuerten protokollierung von materialermuedungsversuchen

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DE3402670A1
DE3402670A1 DE19843402670 DE3402670A DE3402670A1 DE 3402670 A1 DE3402670 A1 DE 3402670A1 DE 19843402670 DE19843402670 DE 19843402670 DE 3402670 A DE3402670 A DE 3402670A DE 3402670 A1 DE3402670 A1 DE 3402670A1
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DE19843402670
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Paul Ing.(grad.) 5253 Lindlar Becker
Reiner 5000 Köln Linder
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Interatom Internationale Atomreaktorbau GmbH
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Interatom Internationale Atomreaktorbau GmbH
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/22Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using plotters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D3/00Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups
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Description

  • X-Y-Schreiber mit extern ansteuerbarer Nullpunktein-
  • stellung, insbesondere zur rechnergesteuerten Protokollierung von Materialermüdungsversuchen Die vorliegende Erfindung betrifft einen X-Y-Schreiber nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Solche Schreiber sind allgemein bekannt und finden bei der Veranschaulichung und Protokollierung von Versuchsergebnissen seit langem Anwendung.
  • Probleme stellen sich jedoch ein, wenn bei einem automatisierten Versuchsablauf immer wieder sich mit der Zeit verändernde Kurven oder Funktionen aufgezeichnet werden sollen. Für diesen Fall sind nach dem Stand der Technik zwei wesentliche Möglichkeiten bekannt. Eine besteht darin, daß ein X-Y-Schreiber mit Papiervorschub verwendet wird, wodurch jede neue Kurve neben früher gezeichnete Kurven zu liegen kommt. Diese Art der Darstellung erfordert einen erhöhten apparativen Aufwand und die spätere Dokumentation der Versuchsergebnisse ist wegen der Unübersichtlichkeit langer Papierstreifen relativ aufwendig. Die andere Methode besteht darin, daß die Versuchsergebnisse größtenteils nur in einem Rechner gespeichert werden, wobei einzelne Kurven nach Bedarf durch manuelle Eingriffe zur Aufzeichnung auf dem X-Y- Schreiber gebracht werden. Dabei muß der Aufzeichnende durch Verstellung des Nullpunktes einer Koordinate erreichen, daß die aufzuzeichnenden Kurven nebeneinander gezeichnet werden. Eine Automatisierung ist in diesem Falle schwer zu erreichen.
  • Insbesondere bei Materialermüdungsversuchen stehen weitestgehend automatisierte Anlagen zur Verfügung, welche einen vollautomatischen Versuchsablauf ermöglichen, wobei die wesentliche Schwachstelle in einer bisher nicht automatisierten versuchsbegleitenden Dokumentation (On-Line-Dokumentation) besteht. Zwar werden alle Versuchszyklen automatisch durchgeführt und die Meßwerte in einem Speicher gespeichert und gegebenenfalls auch ausgedruckt, jedoch muß eine übersichtliche Auswahl der Daten für ein Versuchsprotokoll und eine entsprechende Darstellung erst nach Versuchsende (Off-Line) erfolgen. Dabei ist es gerade für die weitere Versuchs- oder Prozeßführung wichtig, daß jederzeit ein inhaltlich umfassendes On-Line-Versuchsprotokoll des bisherigen Materialverhaltens und der bisherigen VersuchsfWhrung vorliegt. Eine übersichtliche On-Line-Darstellung des bisherigen Materialverhaltens und der bisherigen Versuchsführung ist jedoch möglich, und es stehen inzwischen Programme zur Vcrfügung, welche ein solches On-Line-Versuchsprotokoll erstellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist ein X-Y-Schreiber, welcher ohne einen eigenen Papiervorschub-Mechanismus zu besitzen, in der Lage ist, viele von einem Rechner ausgewählte Kurven übersichtlich nebeneinander darzustellen. Der X-Y-Schreiber soll eine automatische, übersichtliche Protokollierung von Versuchsergebnissen ohne manuelle Eingriffe durch Steuerung von einem Rechner ermöglichen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein X-Y-Schreiber nach dem Hauptanspruch vorgeschlagen. Nach dem Stand der Technik besitzen X-Y-Schreiber im allgemeinen eine Möglichkeit zur Einstellung der Nullpunkte für beide Kooridnaten, welche in Form einer Potentionmeterschaltung ausgeführt ist. Mit Hilfe dieser Potentiometerschaltungen können über Stellglieder uuf der Bedienungsplatte des Schreibers bestimmbare Vorspannungen auf die Koordinatensteuerung des Schreibstiftes gegeben werden, wodurch der Nullpunkt der Koordinaten variabel ist. Erfindungsgemäß soll in der Potentiometerschaltung für die Nullpunkteinstellung einer oder beider Koordinaten ein Eingriff zur Einspeisung einer Zusatzspannung vorgesehen sein, welcher zur Außenseite des Gerätes geführt ist.
  • Dieser zusätzliche Anschluß ermöglicht die Einstellung der Koordinaten-Nullpunkte statt durch Drehen der Bedienungsknöpfe am X-Y-Schreiber durch Zuführen einer Zusatzspannung, welche von einem Rechner oder gegebenenfalls von einem zwischengeschalteten Interface erzeugt wird. Durch stufenweise Erhöhung dieser Zusatzspannung kann erreicht werden, daß gleichartige Kurven in vorbestimmbaren Abständen nebeneinander von dem X-Y-Schreiber aufgezeichnet werden. Die speziellen Vorteile dieser Möglichkeit werden anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
  • Im Anspruch 2 wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich vorgeschlagen, die Zuleitung eines gegebenenfalls vorhandenen Servomotors ebenfalls zur Aussenseite des Gerätes zu führen, damit der Servomotor von außen an- und abgeschaltet werden kann. Bei ständiger Verbindung des X-Y-Schreibers zu den Meßwerten würde der Servomotor sonst immer mitlaufen, auch wenn gerade keine Kurven aufgezeichnet werden. Um einen dabei auftretenden unnötigen Verschleiß zu vermeiden, soll auch der Servomotor vom Rechner gesteuert nur dann eingeschaltet werden, wenn die Aufzeichnung einer Kurve erfolgen soll.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird im Anspruch 3 vorgeschlagen, daß die Zusatzspannung zur Verschiebung des Nullpunktes einer Koordinate über einen Potentialtrenner zuführbar ist. Es hat sich gezeigt, daß ohne die Verwendung eines Potentialtrenners Schwierigkeiten bei der Entkopplung der Zusatzspannung für die Nullpunkteinstellung und der eigentlichen Steuerspannungen für den Schreiber auftreten können.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird in Anspruch 4 vorgeschlagen, daß der Schreiber mit einem Zählspeicher, einem Digital-Analog-Wandler und einem Relais verbunden ist, wobei der Inhalt des Zählspeichers in regelmäßigen Abständen oder bei jeder Ansteuerung des Schreibers um 1 erhöht wird, der Digital-Analog-Wandler die Nullpunkteinstellung zumindest einer Koordinate durch einem dem Zählerinhalt proportionale Zusatzspannung verändert und das Relais den Servomotor des Schreibers ein- und ausschaltet.
  • Diese Ausführungsform ermöglicht ein regelmäßiges Ein- und Ausschalten und eine regelmäßige Verschiebung des Nullpunktes durch eine sich stufenweise erhöhende Zusatzspannung, wobei die Lage des jeweiligen Nullpunktes entweder proportional der bisher verstrichenen Versuchs zeit oder proportional der Anzahl der bisher aufgezeichneten Kurven sein kann, je nach den Anforderungen an das Versuchsprotokollq Zählerspeicher, Digital-Analog-Wandler und Relais können entweder in dem X-Y-Schreiber integriert sein, oder sie können Bestandteil eines ohnehin für die Steuerung von Prozeßabläufen jedem Rechner zugeordneten Interface sein.
  • Im Anspruch 5 wird ein Verfahren zum Betrieb eines erfindungsgemäßen X-Y-Schreibers angegeben, insbesondere für den Fall, daß der Schreiber zur Protokollierung von rechnergesteuerten Versuchsabläufen dient und bei Bedarf von einem Rechner mit aufzuzeichnenden gleichartigen X-Y-Relationen angesteuert wird. Erfindungsgemäß wird vor der Aufzeichnung einer jeweils vom Rechner ausgewählten X-Y-Relation jeweils der Nullpunkt einer oder beider Koordinaten um einen bestimmten Betrag verschoben, wobei der Betrag z.B. der bisher abgelaufenen Versuchszeit oder bisherigen Anzahl an Aufzeichnungen proportional sein kann. Die Vorteile dieses Verfahrens werden anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung sind eine übliche, an sich bekannte Versuchsanordnung zu Materialermüdungsversuchen und ein mit einem erfindungsgemäßen X-Y-Schreiber hergestelltes graphisches Versuchsprotokoll dargestellt. Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Universal-Versuchsanlage zu Materialversuchen, wie sie z.B. in einem Prospekt MTS Systems Corporation closed loop - The Magazine of Mechanical Testing", November 1975, insbesondere Fig. 7, dargestellt ist. Der eigentliche Versuchsstand 1 wird von einem Interface 2 mit Steuerdaten versorgt und leitet seine Meßwerte zu dem Interface 2. Ein X-Y-Schreiber 3 kann über das Interface 2 mit Steuerdaten und von dem Versuchs stand 1 mit Messdaten zur Aufzeichnung versorgt werden. Ein Rechner 4 steuert den gesamten Versuchsablauf und verarbeitet die gemessenen Daten. Dabei können die Meßwerte beispielsweise in einem Magnetplattenspeicher 5 gespeichert werden. Die Kommunikation mit dem Rechner und die Ein- und Ausgabe von Befehlen bzw. Daten erfolgt über ein Ein/Ausgabegerät 6. Die Darstellung von Diagrammen und ähnlichen Endergebnissen der Messung kann auf einem Digitalplotter 7 ausgegeben werden.
  • Im speziellen Anwendungsfall werden Materialproben 11 in einem Lastrahmen 12 zyklischen Dehnungsprozessen unterworfen. Mit Hilfe eines hydraulischen Zylinders 19, welcher von Servoventilen 14 betätigt wird, wird die Probe zyklisch gedehnt, wobei die Kraft mit einem Kraftmesser 15, die Dehnung mit einem Dehnungsmesser 16 und der Hub mit einem Wegmesser 13 gemessen wird. Ein Regler 17 vergleicht die in einem Ist-Wert-Wähler 18 vorgewählten Werte von Hub, Dehnung oder Kraft mit einem entsprechenden Sollsignal und regelt den hydraulischen Zylinder 19 über die Servoventile 14 entsprechend.
  • Die Meßwerte von Kraft, Dehnung und Hub werden über Meßleitungen 21, 22 bzw. 23 an das Interface 2 weitergeleitet. Die Meßwerte von z.B. Kraft und Dehnung bei einem Meßzyklus können als charakteristische Hysterese-Kurve auf dem X-Y-Schreiber aufgezeichnet werden. Dazu werden dem X-Y-Schreiber in einem Wahlschalter 20 ausgewählte Meßwerte über die Leitungen 31 und 32 zugeführt. Gleichzeitig wird der ganze Versuchsablauf von einem Rechner 4, der über die Leitungen 28, 29 mit dem Interface 2 in Verbindung steht, gemäß den über die Eingabe 6 vorgegebenen Parametern kontrolliert. Alle Versuchsdaten wcrden im Magnetplattenspeicher 5 gespeichert. Diese bis hier hin bekannte Versuchsanordnung wird durch die erfindungsgemäße Ausführung des X-Y-Schreibers dazu ertüchtigt, während des laufenden Versuches (On-Line) vollautomatisch ein übersichtliches graphisches Versuchsprotokoll anzufertigen. Dazu können dem Rechner die Nummern der Versuchszyklen, die graphisch aufgezeichnet werden sollen, über das Eingabegerät 6 vorgegeben werden. Dabei können für verschiedene Versuchsabschnitte Zyklen in unterschiedlichen Abständen aufgezeichnet werden. Da insbesondere das Verfestigungsverhalten einer Materialprobe natürlich nicht immer vorhergesehen werden kann, veranlaßt das Rechner-Programm bei starken Anderungen der gemessenen Verfestigungsparameter (z.B. Maximalspannung eines Zyklus) zusätzliche, vorher nicht festgelegte Aufzeichnungen von Zyklen. Ein Beispiel für diese Aufzeichnungsart ist in Fig. 2 dargestellt. Alle vom Rechner zur Aufzeichnung ausgewählten Zyklen werden auf dem X-Y-Schreiber dargestellt. Um eine übersichtliche Darstellung zu erreichen, wird dabei dem X-Y-Schreiber über zusätzliche Leitungen 26, 27 eine stufenweise ansteigende Zusatzspannung zugeführt, welche den Nullpunkt zumindest einer Koordinate vor Aufzeichnung jedes neuen Zyklus um jeweils einen bestimmten Betrag verschiebt. Die Zuleitung der Zusatzspannung 26, 27 kann, falls nötig, mit einem Potentialtrenner versehen sein. Die Zusatzspannung kann im Interface 2 mit einfachen Mitteln, beispielsweise einem Zähler und einem Digital-Analog-Wandler entsprechend der Anzahl der Meßzyklen oder der verstrichenen Meßzeit erzeugt werden. Über die Zuleitung 30 kann der Servomotor des Schreibers über einen im Interface 2 befindlichen Schalter ein- und ausgeschaltet werden. Die Lebenserwartung des Schreibers wird um ein Vielfaches erhöht, da zwischen den Zyklusaufzeichnungen oft mehrere Stunden liegen und der Servomotor einschließlich der gesamten Mechanik während dieser Leerlauf zeit abgeschaltet wird.
  • In Fig. 2 ist ein Beispiel für ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aufgezeichnetes Protokoll eines Materialermüdungsversuches dargestellt. Auf der X-Achse ist die Dehnung & aufgetragen zuzüglich des jeweiligen Wertes (n) der dem X-Y-Schreiber zugeführten Zusatzspannung. Auf der Y-Achse ist die Spannung d aufgetragen.
  • Das Versuchsprotokoll zeigt zunächst links Zyklus Nr. 1 und rechts davon abgesetzt die Schar der folgenden Hysterese-Kurven. Alle Hysterese-Kurven wurden rechnergesteuert aufgezeichnet. Dabei war dem Rechner vorgege- ben, nach dem ersten Zyklus zunächst jeden fünften Zyklus, später jeden zehnten, danach jeden fünfundzwanzigsten und später jeden einhundertfünfzigsten Zyklus aufzuzeichnen. Kurz vor Erreichen der Bruchlastspielzahl stellte der Rechner eine schnellere nderung des Materialverhaltens bzw. Verfestigungsverhaltens fest und veranlaßte außerplanmäßige Aufzeichnungen von zwei Zyklen, bei denen sich die Maximalspannung jeweils um einen bestimmten, vorgebenen Prozentsatz verändert hatten. Zwischen den Aufzeichnungen wurde der Servomotor des Schreibers um den Verschleiß zu minimieren, vom Rechner ausgeschaltet. Das in Fig. 2 dargestellte graphische Versuchsprotokoll zeigt auf einen Blick die wesentlichen Ergebnisse des Versuchs und kann ohne weitere Auswertearbeit in ein Versuchsprotokoll übernommen werden, da es ein handhabbares Format hat und nur charakteristische Versuchsdaten enthält. Das bisherige mühsame Zusammenstellen charakteristischer Kurven aus langen Papierstreifen oder das Aufzeichnen von im Rechner gespeicherten Daten entfällt.
  • Die vorliegende Erfindung ist besonders geeignet für den Einsatz bei automatisierten Materialermüdungsversuchen. In Verbindung mit einem geeigneten Rechnerprogramm wird sichergestellt, daß alle interessanten Phasen des Versuchsablaufes erfaßt und übersichtlich dargestellt werden können. Dies gilt insbesondere für Langzeitversuche, da durch die rechnerseitige Uberwachung des Material- bzw. Verfestigungsverhaltens die interessanten Versuchsphasen automatisch erkannt und die Datenaufzeichnung rechtzeitig veranlaßt werden kann. Da die Datenaufzeichnung 'tOn-Line", also zeitparallel zum Versuch abläuft, liegt immer ein aktuelles Versuchsprotokoll vor. Dadurch ist eine optimale Bewertung des bisherigen Versuchsablaufes jederzeit möglich.
  • Leerseite -

Claims (5)

  1. X-Y-Schreiber mit extern - ansteuerbarer Nullpunkteinstellunq, insbesondere zur rechnergesteuerten Protokolleerung von Materialermüdunqsversuchen.
    Patentansprüche: 4) X-Y-Schreiber, mit welchem mit Hilfe eines Schreibstiftes zeitabhängige Funktionswerte der X- und der Y-Koordinate in Form von Kurven aufgezeichnet werden können, wobei der Schreiber eine Möglichkeit zur Einstellung der Nullpunkte für beide Koordinaten jeweils in Form einer Potentiometerschaltung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltung für die Nullpunkteinstellung einer oder beider Koordinaten ein Eingriff zur Einspeisung einer Zusatzspannung vorgesehen ist, welcher zur Außenseite des Gerätes geführt ist.
  2. 2. X-Y-Schreiber nach Anspruch 1, wobei der Schreiber zusätzlich einen Servomotor zum Antrieb des Schreibstiftes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung des Servomotors unterbrechbar und ebenfalls zur Außenseite des Gerätes geführt ist.
  3. 3. X-Y-Schreiber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung zur Verschiebung des Nullpunktes einer Koordinate über einen Potentialtrenner zuführbar ist.
  4. 4q X-Y-Schreiber nach Anspruch 1, 2 oder 3, <1 n r ij h < g <3 e k e n n z e i c h n e t daß der Schreiber mit einem Zählspeicher, einem Digital-Analog-Wandler und einem Relais verbunden ist, wobei der Inhalt des Zählspeichers in regelmäßigen Abständen oder bei jeder Ansteuerung des Schreibers um 1 erhöht wird, der Digital-Analog-Wandler die Nullpunkteinstellung zumindest einer Kooridnate durch eine dem Zählerinhalt proportionale Zusatzspannung verändert und das Relais den Servomotor des Schreibers ein- und ausschaltet.
  5. 5. Verfahren zum Betrieb eines X-Y-Schreibers nach einem der Ansprüche 1 - 4, wobei der Schreiber zur Protokollierung von rechnergesteuerten Versuchabläufen dient und bei Bedarf von einem Rechner mit aufzuzeichnenden gleichartigen X-Y-Relationen angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Aufzeichnung einer jeweils vom Rechner ausgewählten X-Y-Relation jeweils der Nullpunkt einer oder beider Koordinaten um einen bestimmten Betrag verschoben wird, wobei der Betrag z.B. der bisher abgelaufenen Versuchszeit oder bisherigen Anzahl an Aufzeichnungen proportional sein kann.
DE19843402670 1984-01-26 1984-01-26 X-y-schreiber mit extern ansteuerbarer nullpunkteinstellung, insbesondere zur rechnergesteuerten protokollierung von materialermuedungsversuchen Withdrawn DE3402670A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113935989A (zh) * 2021-11-23 2022-01-14 沈阳建筑大学 基于深度学习的金属材料断口疲劳条带识别与分割方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113935989A (zh) * 2021-11-23 2022-01-14 沈阳建筑大学 基于深度学习的金属材料断口疲劳条带识别与分割方法

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