DE3402452C2 - Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Abstract
Die Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen besteht im wesentlichen aus einem Koppelfeld, einer Steuereinrichtung und einem Tonfrequenzempfänger, womit die auf einem mehrspurigen Endlos-Tonband mit versetztem Beginn gespeicherten Ansagetexte zu einem anrufenden Teilnehmer durchgeschaltet werden. Der auf einen Ausgabekanal geschaltete, gerade anrufende Teilnehmer wird mit dem Ausgang eines Mehrspur-Tonkopfes verbunden, der derjenigen Tonspur zugeordnet ist, welche den nächsten Ansagebeginn bringt. Die betreffende Tonspur wird durch einen Tonfrequenzempfänger ermittelt, dessen Eingang Signale erhält von einer Zeichentonspur, die in verschiedene Abschnitte eingeteilt ist, wobei auf jedem Abschnitt eine andere Frequenz oder Frequenzkombination aufgespeichert ist. Die Durchschaltung eines Ausgabekanals zu einer Tonspur erfolgt jeweils in dem Moment, wo auf der Zeichentonspur ein Frequenzwechsel stattfindet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei
der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei der Übermittlung von Ansagen für einen anrufenden Teilnehmer in Fernsprechvermittlungsanlagen ist es
erforderlich, daß die Ansage zeitgerecht einsetzt, also
vom Beginn an dem Teilnehmer zugesprochen wird, damit diese sofort richtig verstanden wird. Aus der DE-OS
21 23 227 ist es bereits bekannt zu diesem Zweck ein Schaltmittel einzusetzen, das erst dann anspricht und
den Ausgang eines Ansagegerätes zu einem anrufenden Teilnehmer durchschaltet, wenn eine Ansage beginnt
Es ist dort beschrieben, daß der Ansage entweder ein besonderer Hinweiston vorangestellt wird, der als Beginnkriterium ausgewertet werden kann, oder daß auf
dem Tonträger beim Fehlen eines Hinweistones ein besonderes Ausiösekriterium erzeugt wird, das über eine
Gatterschaltung das besagte Schaltmittel zum Ansprechen bringt
Eine derartige Anordnung hat jedoch den Nachteil,
daß bei länger andauernden Ansagen ein anrufender
Teilnehmer relativ lange warten muß, wenn im Moment des Anrufes der Tonträger eine ungünstige Stellung bezogen auf den Beginn einer Ansage gerade erreicht hat
Dies kann bei Dauerbetrieb ebenso auftreten, wie beim
2ö Anlaßbetrieb, wenn das Gerät nach dem Beginn der
dauert, bis eine Ansage einsetzt
automatische Informieren eines Anrufers über eine Änderung einer Telefonnummer bekannt Die dazu notwendigen Ansagetexte sind auf parallel verlaufenden
Tonspuren einer rotierenden Trommel aufgebracht Wie aus der F i g, 3 zu entnehmen ist handelt es sich
dabei um zehn voneinander unabhängige Tonspuren, die an ihrem Beginn jeweils einen gleichartigen Ansagetext aufweisen und an ihrem Ende jeweils mehrfach eine
zugeordnete Ziffer aufgespeichert haben. Da die Ansage immer mit den Worten »diese Telefonnummer hat
sich geändert in« beginnt muß die Magnettromme! eine definierte Ausgangsstellung zu Beginn einer jeden Ansage haben. Mit Hilfe eines durch Magnetkerne gefädelten Drahtes wird erreicht, daß die j;nzclnen Tonspuren
entsprechend der Reihenfolge der anzusagenden Zif
fern angesteuert werden und mit einem dem angerufe
nen Anschluß zugeordneten Ausgangsverstärker verbunden werden. Da bei diesem Prinzip der automatischen Rufnummernansage eine definierte Ausgangslage
erforderlich ist kann diese Vorrichtung nur jeweils eine
Ansage an einen bestimmten Teilnehmer abgeben. Erst
wenn diese Ansage beendet ist, kann für einen anderen Teilnehmeranschluß die geänderte Rufnummer ausgegeben werden.
Aus der DE-PS 31 48 049 ist ein elektronischer Text
geber zur gleichzeitigen oder zeitversetzten Abgabe
♦extgleicher oder textverschiedener Ansagen bekannt,
wobei die Texte in digitaler Form in einem als Festwertspeicher ausgebildeten Textdatenspeicher abgelegt
sind. Dieser Textdatenspeicher ist in mehrere gleichgro-
Be Segmente aufgeteilt, so daß die Texte durch gezielt
nacheinander erfolgendes Ausspeichern von Textteilen zu zeitgleich oder zeitversetzt angeordneten Ansagen
zusammengesetzt werden können. Diese Ansagen werden dann nach einem starren Taktschema verschiede-
nen Ausgabekanälen zugeordnet Bei diesem elektronischen Textgeber wird nichts darüber ausgesagt, wie ein
zeitgerechter Einsatz des Ansagebeginns bei einer Ansage erreicht wird.
tungsanordnung anzugeben, womit der zeitgerechte Einsatz von Ansagen gesteuert werden kann, ohne daß
besondere für den Teilnehmer hörbare Hinweistöne erforderlich sind, und wobei keine langen Wartezeiten
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auftreten. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch eine Merkmalskombination erreicht, wie sie im Patentanspruch
1 angegeben ist Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß der zeitgerechte Einsatz einer Ansage gegeben
ist, ohne daß bei einem Anruf lange Wartezeiten entstehen. Dun-h den Einsatz ausschließlich elektronischer
Schaltmittel wird eine preiswerte und platzsparende Anordnung erreicht, die auch das gleichzeitige
Durchgeben von Ansagen an mehrere Teilnehmer ermöglicht
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert In der
Zeichnung ist schematisch ein Tonträger dargestellt der mehrere parallele Tonspuren TS1 — TSn und eine Zeichentonspur
TZ aufweist Dabei sind jeweils gleichartige Ansagetexte auf den Tonspuren TSl — TSn mit versetztem
Beginn angeordnet Es ist auch denkbar, daß verschiedene Ansagetexte jeweils in Grupper, ebenfaüls
mit vesetztem Beginn auf dem Tonträger abordnet
sind. Die Zeichen tonspur TZ wird zusammen mit den
Tonspuren TS1 — TSn der Ansagetexte parallel durch
einen Tonkopf TK abgetastet, so daß alle Tonspuren TS1 — TSn und auch der Zeichentonspur TZ wiedergegeben
werden.
Die Ausgänge des Tonkopfes TK, die den mit Ansagetexten bespielten Tonspuren TSi-TSn zugeordnet
sind, werden an die Eingänge eines Koppelfeldes KF geführt Die Zeichentonspur 7Zist in verschiedene Abschnitte
ASi-ASn unterteilt, wobei jeder Abschnitt
eine Länge hat, die von einem Ansagebeginn bis zum nächsten Ansagebeginn auf einer Tonspur TSi-TSn
reicht Der Ausgang des Tonkopfes TK, der die Signale auf der Zeichentonspur TZ abtastet ist über einen
Bandanlaufschalter BAS mit einem Tonfrequenzempfänger TFE verbunden. Bei einem zu dem Ansagegerät
gelangenden Anruf wird einer Steuereinrichtung SE über eine oder mehrere Anrufsignalleitungen ANS mitgeteilt
auf welchem Ansagekanal ein anrufender Teilnehmer durchgeschaltet wurde. Daraufhin wird zunächst
das Tonbandgerät eingeschaltet falls es nicht im Dauerbetrieb arbeitet oder schon von einem vorhergehenden
Anruf eingeschaltet worden war. Über den geschlossener! Bandanlaufschalter BAS gelangen die auf
der Zeichentonspur TZ aufgezeichneten, pro Abschnitt AS 1 — ASn unterschiedlichen Tonfrequenzen zum Tonfrequenzempfänger
TFE Dessen Ausgänge sind mit der Steuereinrichtung SE direkt verbunden, so daß ein Binärcode
vorliegt der angibt, auf welcher Tonspur TSdie nächste Anlage beginnt Mit dieser Information und der
über die Anrufsignalleitungen ANS angegebenen Bezeichnung des gerade angerufenen Ausgabekanals
AK X-AKm stellt die Steuereinrichtung SE innerhalb
des Koppelfeldes KF eine Verbindung zwischen einem gerade angerufenen Ausgabekanal AKl-AKm und
demjenigen Ausgang des Tonkopfes TK her, der einer Tonspur TlS 1 — TSn zugeordnet ist, wo die nächste Ansage
beginnt. Da Tonfrequenzempfänger TFE, Steuereinrichtung S£und auch das Koppelfeld /^ausschließlich
aus elektronischen Bauteilen bestehen, erfolgt die Durchschaltung eines anrufenden Teilnehmers zu einer
gerade beginnenden Ansage praktisch ohne Zeitverzug in dem Moment, wo der Tonfrequenzempfänger TFE
ein Frequenzwßchsel auf der Zeichentonspur TZ feststellt, der sofort der Steuereinrichtung SE mitgeteilt
wird.
Das Trennen einer über das Koppelfeld KF durchgeschalteten Verbindung kann entweder durch eine Mitteilung
von der Vermittlungsanlage aus über die Anrufsignalleitungen A A/Serfolgen oder aber von der Steuereinrichtung
SE selbsttätig vorgenommen werden, wenn die betreffende Ansage beendet ist und der damit verbundene
Frequenzwechsel auf der Zeichentonspur TZ erkannt wird.
Selbstverständlich kann diese Schaltungsanordnung auch in vereinfachter Form dann angewendet werden,
wenn nur ein einziger Ausgabekanal AK1 zur Verfugung
steht Das Koppelfeld KF ist dann sehr einfach gestaltet und enthält nur soviele Koppelpunkte, wie mit
Ansagen bespielte Tonspuren 751— TSn vorhanden
sind. Auch hierbei ist der Vorteil gegeben, daß ein anrufender Teilnehmer in sehr kurzer Zeit den Beginn einer
Ansage hören kann.
60 Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen, wobei die Ansagetexte auf einem mehrspurigen Endlos-Tonband gespeichert sind, und das Ansagegerät im Dauerbetrieb ohne feste Nullstellung arbeitet,
dadurch gekennzeichnet,
daB der jeweils gleiche Text auf mehreren zur parallelen Wiedergabe geeigneten Tonspuren (TSi —
TSn) mit versetztem Beginn aufgezeichnet ist, daß ein aus Analogschaltern bestehendes Koppelfeld
(KF) vorgesehen ist, womit jede Tonspur (TS 1 — TSn) wahlweise mit verschiedenen Ausgabekanälen (AK 1 —AKm) verbunden werden kann, daß
eine zusätzliche Zeichentonspur (73ζ?vorgesehen ist,
die scvide mit unterschiedlichen Frequenzen oder
Frequenzkombinationen bespielte Abschnitte (ASi-ASn) aufweist, wie Tonspuren (TSt-TSn)
vorhanden sind, wobei j eder Abschnitt (AS1—ASn)
vom Ansagebeginn einer Tonspur (TSi-TSn) bis
zum nächsten Ansagebeginn reicht, und daß ein Tonfrequenzempfänger (TFE) vorgesehen ist, der
die von der Zeichentonspur (TZ) abgegebenen Tonfrequenzen empfängt und an e'ne Steuereinrichtung
(SE) weitergibt, die einen gerade angerufenen Ausgabekanal fAKi-AKm) über das Koppelfeld (KF)
mit derjenigen Tonspur (TSi- TSn) verbindet, die
als nächste einen Ansagebeginn aufweist, wobei die Verbindung gleichzeitig mit dem Auftreten des Frequenzwechsels auf der Zeichentonspur (TZ) durchgeschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tonfrequenzempfänger (TFE) ein Mehrfrequenzempfänger eingesetzt
wird, wie er für das bekannte Mehrfrequenz-Tastwahlverfahren benutzt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Tonfrequenzempfänger (TFE) aufgrund der empfangenen
Tonfrequenzen erzeugten Ausgangssignale in der Steuereinrichtung (SE) so umcodiert werden, daß im
Koppelfeld (KF) eine der Tonspuren (TSi-TSn)
mit einem gerade angerufenen Ausgabekanal (AKi-AKm) verbunden wird, deren Ansagetext
zeitgleich mit dem nächsten Abschnitt (ASi-ASn)
der Tonzeichenspur (TZ) beginnt
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bandanlaufschalter
(BAS) vorgesehen ist, der den Tonfrequenzempfänger (TFE) erst dann mit der Tonzeichenspur verbindet, wenn das Tonband seine genormte Wiedergabegeschwindigkeit erreicht hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843402452 DE3402452C2 (de) | 1984-01-25 | 1984-01-25 | Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843402452 DE3402452C2 (de) | 1984-01-25 | 1984-01-25 | Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3402452A1 DE3402452A1 (de) | 1985-08-01 |
| DE3402452C2 true DE3402452C2 (de) | 1986-01-23 |
Family
ID=6225837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843402452 Expired DE3402452C2 (de) | 1984-01-25 | 1984-01-25 | Schaltungsanordnung zur Steuerung des zeitgerechten Einsatzes von Ansagen bei der Übermittlung von Ansagetexten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3402452C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3623535A1 (de) * | 1986-07-12 | 1988-01-21 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur steuerung von sprachansagen in digitalen fernsprechvermittlungsanlagen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2588436A1 (fr) * | 1985-10-04 | 1987-04-10 | Dinova Sa | Procede et dispositif d'emission d'un message audio-video |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3586780A (en) * | 1968-07-11 | 1971-06-22 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | Automatic telephone number information system |
| DE2123227A1 (de) * | 1971-05-11 | 1972-11-23 | Tekade Feiten & Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH, 8500 Nürnberg | Verfahren zum Erzielen eines zeitgerechten Einsatzes der Hinweisansage im öffentlichen Fernsprechdienst |
| DE3148049C1 (de) * | 1981-12-04 | 1983-05-05 | Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim | Elektronischer Textgeber zur gleichzeitigen oder zeitversetzten Abgabe textgleicher oder textverschiedener Ansagen |
-
1984
- 1984-01-25 DE DE19843402452 patent/DE3402452C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3623535A1 (de) * | 1986-07-12 | 1988-01-21 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur steuerung von sprachansagen in digitalen fernsprechvermittlungsanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3402452A1 (de) | 1985-08-01 |
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