DE339462C - Telephonograph zur Wiedergabe von Gespraechen u. dgl. mit elektrischer UEbertragung auf einen Fernhoerer - Google Patents
Telephonograph zur Wiedergabe von Gespraechen u. dgl. mit elektrischer UEbertragung auf einen FernhoererInfo
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/64—Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
- H04M1/65—Recording arrangements for recording a message from the calling party
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- Signal Processing (AREA)
- Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
Description
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Telephonograph zur Wiedergabe von
Gesprächen ti. dgl., bei welchem die erzeugten Schallwellen von der Schalldose durch eine
Rohrleitung zu einem Mikrophon geleitet werden, bezweckt, die durch den Abnehmestift
auf die Schallmembran übertragenen starken Erschütterungen gleichmäßiger und in milderer
Form zu Gehör zu bringen.
ίο Hierzu ist die Schalldose mit einer Einrichtung
ausgestattet, die eine künstliche Dämpfung der Membranschwingungen herbeiführt.
Diese Art der Fortpflanzung des Schalles in nur gedämpftem Maße gibt die
1S Gewähr dafür, daß das Sprech- oder Musikstück
auch hinsichtlich seiner Feinheiten zur Übertragung gelangt, was nicht zu erwarten
steht, wenn die anderen Übertragungsglieder (Mikrophon, Fernhörer o. dgl.) für. die
ao Schalldämpfung eingerichtet wenden, abgesehen
davon, daß hier kompliziertere Maßnahmen erforderlich wären.
Der neue Telephonograph ist in
Fig. ι der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise, und zwar im Längsschnitt
dargestellt.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die hierbei zur Verwendung gelangende Schalldose.
Der mit einter Lautschriftplatte a>, dem
Federwerk b, der Schalldose d, dem Schallarm e und dem Gehäuse f versehene trichterlose
Sprechapparat enthält, an einer Wand oder in sonst geeigneter Weise im Gehäuse
aufgehängt, das von der Batterie gespeiste Mikrophon i. Der Schallarm e ist mit dem
Mikrophon i durch eine Schalleitung, beispielsweise durch ein biegsames Rohr k,
Schlauch o. dgl. verbunden, indem dessen Mündung dicht passe«! in die Mikrophonöffnung eingeführt ist. Von dem Mikrophon
bzw. der Batterie führen die elektrischen Leitungsdrähte h zu den Fernhörern m.
Es ist ersichtlich, daß sich auf diese Weise der volle Schall durch den Arm e und die Leitung
k hindurch zu dem Mikrophon i fortpflanzen muß, das ihn auf elektrischem Wege
den Fernhörern-m weitergibt. Die infolge
ihrer Schalldichtigkeit gegen jedes im Gehäuse auftretende Geräusch abgeschlossene
Leitung k gibt die Gewahr für die reine Übermittlung
des von der Schalldose d erzeugten Schalles an das Mikrophon, und da dieses
lediglich für den Anschluß der Leitung k eingerichtet ist, so können auch hier keine Störungen
in der Übertragung auftreten.
Anderseits leuchtet aber auch ein, daß der auf diese Weise gesammelte, weitergeleitete
Schall das Ohr am Fernhörer zu stark treffen muß. Infolgedessen ist gleich von vornherein
für eine gründliche Schalldämpfung gesorgt, indem die Schalldose d für eine künstliche
Schalldämpfung eingerichtet ist. Hierzu ist die Dosed! in der an sich bekannten Weise
gemäß Fig. 2 ausgebildet.
Die Membran· 3 hat eine zu ihrer Abdeckung dienende Blechplatte 1, durch die der
zu ersterer führende abgebogene Arm des
Steges 2 des Nadelträgers 6 mit Spiel hindurchgeht.
Dieser Steg ist durch einen federnden Unterzug 4, eine Blattfeder o. dgl. gegen die
Metallplatte 1 verspannt, indem die Blatt- ■ feder 4 mit ihrem freien Ende gegen den
Steg 2 drückt und mit ihrem über einen kleinen Bock 5 gelegten Teil zwischen die
Dose d und den- Steg 2 geklemmt ist. Das
umgebogene Ende der Feder 4 ist gegen den Rand der Dose bzw. ihre Abdeckung geschraubt.
Der Unterzug unter dem Steg 2 bremst dessen Bewegungen ab, so daß eine Dämpfung
der Wirkung der Schalldose eintritt, die sich in einer Milderung des zu dem Mikrophon gelangenden
Schalles äußert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Telephonograph zur Wiedergabe von Gesprächen u. dgl., bei welchem die erzeugten Schallwellen von der Schalldose durch eine Rohrleitung zu einem Mikrophon geleitet werden, das sie auf elektri- schem Wege einem Fernhörer mitteilt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalldose (d) mit ein.er Einrichtung (2, 4, 6) zur künstlichen Dämpfung der Membranschwingungen ausgestattet ist, zu dem 3» Zwecke, die durch den Abnehmestift auf die Schallmembran übertragenen starken Erschütterungen gleichmäßiger und gemildert, trotz voller Schärfe der einzelnen; Tonabstufungen, zu Gehör zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339462T | 1919-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339462C true DE339462C (de) | 1921-07-26 |
Family
ID=6223660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919339462D Expired DE339462C (de) | 1919-08-22 | 1919-08-22 | Telephonograph zur Wiedergabe von Gespraechen u. dgl. mit elektrischer UEbertragung auf einen Fernhoerer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339462C (de) |
-
1919
- 1919-08-22 DE DE1919339462D patent/DE339462C/de not_active Expired
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