AT123583B - Mikrophon. - Google Patents

Mikrophon.

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AT123583B
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Austria
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microphone
disc
membrane
housing
speaking
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Application number
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English (en)
Inventor
Franz Tajovsky
Original Assignee
Franz Tajovsky
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  Mikrophon. 



   Die Erfindung betrifft ein Mikrophon und besteht darin, dass eine Scheibe aus einem lockeren
Gemenge von Watte, Wolle, Filz, Seide, Zellulose, Gummisehwamm od. dgl. Stoffen und Geweben un- mittelbar vor der Mikrophonmembran angeordnet ist. Diese Platte absorbiert die störenden Laute, die durch den Widerhall in dem Mirkophongehäuse beim Hineinsprechen entstehen. Auch jedes andere
Nebengeräusch wird von dieser Scheibe absorbiert und unschädlich gemacht, wodurch eine phonetisch reine Übertragung erreicht wird. Die Scheibe ist mit einer   Dauerdesinfektionslösung,   z.

   B. von   Queck-   silberzyanid   (1   : 100) oder Zinkchlorid (Konzentration 1 : 5) oder Kaliumbifluorid   (1   : 100) od. dgl. anderen Lösungen,   imprägniert.   Die Imprägnierung der Platte mit einem Desinfektionsmittel macht die Bakterien und Keime, die beim Hineinsprechen übertragen werden, sogleich unschädlich und   schützt   vor weiterer Ansteckung. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 eine solche Scheibe in Seitenansicht und Draufsicht natürlicher
Grösse und in Fig. 3 diese in den zwischen der Mikrophonkapsel und dem Gehäuse befindlichen Hohlraum eingelegt. Das Gehäuse 2 ist in Fig. 3 in Schnitt dargestellt. 



   Die Scheibe 1 ist ein locker zusammengefügtes Gemenge aus Baumwolle, Watte, Filz, Seide, Zellulose oder   Gummischwamm   u. dgl. Stoffen oder Geweben, welches die senkrecht zur Mikrophonmembran gerichteten Schallwellen durchlässt und die störenden   sekundären   Laute vom Seitenton oder dem Echo, welches beim Hineinsprechen in das Mikrophon in den freien Raum 4 des Gehäuses 2 entsteht, absorbiert und dadurch eine reine Übertragung   ermöglicht.   



   Wie in Fig. 3 ersichtlich, kann die Schallverbesserungsplatte 1 zwischen der Mikrophonschutzkappe 3 und dem Gehäusedeckel 2 oder bei einem Mikrophon ohne Schutzkappe direkt auf die Membran gelegt werden. In beiden Fällen bleibt die Wirkung dieselbe. Die störenden Laute werden bei Verwendung einer solchen Scheibe absorbiert, und die Membran ausserdem vor schädlicher Feuchtigkeit, welche durch langes Sprechen entsteht, geschützt. 



   Der üble Geruch, welcher bei längerer Benutzung des Mikrophons auftritt, kann dadurch beseitigt werden, dass der Desinfektionslösung, mit welcher die Scheibe getränkt wird, ätherische Öle, Ester od. dgl. erfrischend riechende Substanzen beigemengt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe aus einem lockeren Gemenge von Baumwolle, Watte, Filz, Seide, Zellulose,   Gummischwamm   u. dgl. Stoffen oder Geweben unmittelbar vor der Mikrophonmembran angeordnet ist, welche Scheibe die senkrecht zur Membran gerichteten Schallwellen durchlässt, jedoch die durch Echo im Hohlraum des   Mikrophongel1äuses   entstehenden störenden Laute und Seitentöne von der Membran abhält und die beim Hineinsprechen in das Mikrophon auftretende Feuchtigkeit aufsaugt. 

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Claims (1)

  1. 2. Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit einem Dauerdesinfektionsmittel mit Quecksilberzyanid, Zinkchlorid, Kaliumbifluorid od. dgl. Lösungen imprägniert ist und dadurch keimtötend wirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123583D 1929-10-16 1929-10-16 Mikrophon. AT123583B (de)

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