DE33875C - Stoffrührer für Papiermaschinen - Google Patents

Stoffrührer für Papiermaschinen

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Publication number
DE33875C
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DE
Germany
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cylinder
paper machines
paper
fibers
pulp feeder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33875D
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English (en)
Original Assignee
A. LEHMANN in London, NW. Colberg House, Cricklewood
Publication of DE33875C publication Critical patent/DE33875C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/28Tanks for storing or agitating pulp

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf Siebcylindermaschinen, läfst sich aber auch bei Langsiebmaschinen, in Mischkasten und Rührbütten vortheilhaft verwenden.
Es ist ein bekannter Uebelstand, dafs beispielsweise das auf dem Siebcylinder fabricirte Papier der Länge nach leichter reifst als in der Quere, und wird dies dadurch hervorgerufen, dafs der durch den Cylinderkasten gehende Strom die Stofffasern meistens der Länge nach an den Cylinder legt.
Um eine möglichst gleichmäfsige Verfilzung der Fasern nach allen Richtungen hin zu erreichen, kommt statt der bisherigen Rührer eine den jeweiligen Verhältnissen entsprechende Anzahl Spindeln O mit Schraubenflügeln A, welche der Form der Schiffsschraube ähnlich sind, zur Anwendung. Die Schraubenflügel haben eine Neigung von circa 45 ° und sind so eingerichtet, dafs die Wendung des einen Flügels nach rechts und die des nächsten Flügels nach links geht, Fig. 1 und 2.
Der Siebcylinder C ist, so weit derselbe in den Stoff eintaucht, von den Rührern concentrisch umgeben, Fig. 4 und 5. Sämmtliche Spindeln haben am Ende Kettenräder K, welche durch die endlose Kette L verbunden sind und durch die Riemscheibe G gleichzeitigen Antrieb erhalten, Fig. 6.
Die Wirkung der neuen Rührvorrichtung fällt sofort ins Auge. Die Fasern werden schräg rechts und links von der geraden Bahn abgeworfen und infolge der Drehung entsteht ein gründliches Durcheinander. In dem-Augenblick, wo die Papierbahn 5 sich an dem Cylinder C bildet, soll eine vollständige Verfilzung stattfinden und es ist deshalb nöthig, dafs die Rührer möglichst nahe an einander liegen, um eine Streckung der Fasern auf dem Cylinder während der Drehung desselben zu verhindern.
In Fällen, wo es darauf ankommt, weniger Rührer zu verwenden, ist zu beachten, dafs ein Rührer dicht unter der Oberfläche der Stoffmasse an der Stelle angebracht wird, wo der Cylinder die verfilzte Lage Faserstoff aus der Stoffmasse hebt und der Gautschwalze R zuführt.
Erfahrungsmäfsig ist die Anbringung einer grofsen Anzahl nahe an einander liegender Rührer mit kleinen Flügeln am vortheilhaftesten, dagegen sind im Mischkasten, wo Fasern und Wasser mit einander vermischt werden, ehe sie in den Cylinderkasten fliefsen, grofse Flügel geeigneter zu verwenden, auch sind gröfsere Flügel für die Rührbütte besser, um ein gründliches Durcheinander in der Bewegung der Mischung hervorzurufen.
Bei Langsiebmaschinen müssen die Rührer so angebracht werden, dafs sie den Stoff an der Stelle gehörig verfilzen, wo derselbe auf das Sieb fliefst, und empfiehlt es sich, dafs der Rührer, welcher dem Siebe zunächst liegt, ganz kleine und möglichst eng an einander liegende Flügel erhält. Der Stoff kommt dann gründlich verfilzt auf das Sieb und der Schüttelapparat wird überflüssig, wodurch die Papiermaschine kürzer und billiger hergestellt werden kann; jedoch kann der Schüttelapparat aufserdem auch noch beibehalten werden.
Schliefslich mufs noch erwähnt werden, dafs auch eine andere Form der Flügel und eine andere Stellung derselben zur Spindel, wie beschrieben, Verwendung finden kann, wenn nur das Princip aufrecht erhalten wird, z. B. wie Fig. 3 zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rührvorrichtung für Maschinen zur Papier- und Pappenfabrikation, insbesondere für Siebcylinder, bestehend aus einer Anzahl mit Schraubenflügeln A versehener Spindeln O, welche den Cylinder C concentrisch umgeben, in Verbindung mit den Kettenrädern K, der Kette ohne Ende L und der Riemscheibe G gleichzeitigen Antrieb erhalten und den Papierstoff nach dem Princip der Schiffsschraube bewegen, wodurch die Streckung der Fasern verhindert und ein möglichst gleichmäfsiges Verfilzen derselben erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33875D Stoffrührer für Papiermaschinen Expired - Lifetime DE33875C (de)

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