DE338484C - Vorrichtung fuer die Behandlung von Fluessigkeiten hinsichtlich deren Konzentration, Destillation, Kondensation, Absorption usw - Google Patents

Vorrichtung fuer die Behandlung von Fluessigkeiten hinsichtlich deren Konzentration, Destillation, Kondensation, Absorption usw

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DE338484C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/34Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping with one or more auxiliary substances
    • B01D3/343Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping with one or more auxiliary substances the substance being a gas
    • B01D3/346Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping with one or more auxiliary substances the substance being a gas the gas being used for removing vapours, e.g. transport gas

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung für die Behandlung von Flüssigkeiten hinsichtlich deren Konzentration, Destillation, Kondensation, Absorption usw.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstande für die Durchfüllrung der Verdampfung einer Flüssigkeit sowie der Kondensation oder Absorption der durch die Flüssigkeit selbst entwickelten Dämpfe.
  • Eine derartige Vorrichtung kann daher z. B. für die Konzentration von Salzlösung bis zur Salzausscheidung dienen.
  • Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels zum Ausdruck gebracht.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt gemäß Linie X-X der Fig. 2 und Fig. 2 ein Querschnitt nach LInie Y-Y der Fig. 1.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei Gefäßen I und I', die je durch eine Zwischenwand I3 in zwei obere Räume 14 und 14' geteilt werden, während ihr unterer Raum vermittels einer zur erwähnten Zwischenwand 13 senkrecht stehenden Wand 15 in zwei behälter 16 und 16' unterteilt wird.
  • Diese Behälter 16 nd 16' der Gefäße 1 und 1' besitzen irgendeine geeignete Einrichtung für die Bildung eirier großen Oberfläche; diese Einrichtung besteht in vorliegendem Falle aus eingesetzten Platten 10', die bis zum unteren Rande der Zwischenwände 13 reichen. Die Behälter eines Gefäßes stehen untereinander durch eine Leitung 17 in Verbindung, in die ein Flügelrad I8 oder ein Mittel, wie Pumpe, Strahlapparat usw., für den Umlauf der Flüssigkeit eingebaut ist.
  • Die oberen Räume I4, 14 und 14', 14' der Gefäße I und I' sind untereinander vermittels der Leitungen I9, 19' verbunden, innerhalb welcher Ventilatoren 20, 20' eingebaut sind.
  • IN die Behälter 16, 16' eines Gefäßes, z. B. I. wird die zu behandelnde Flüssigkeit in einer solchen Menge eingeführt, daß einer dieser Behälter gefüllt wird. In das andere Gefäß wird in gleicher Weise einer der Behälter mit einer Flüssigkeit gefüllt, die fähig ist, die Dämpfe der zu behandelnden Flüssigkeit aufzunehmen, während der übrige Teil des Fassungsraumes der beiden Behälter von Luft oder einem anderen Gas eingenommen wird, das imstande ist, die Dämpfe der in Behandlung stehenden Flüssigkeit aufzunehmen und sie an die andere Flüssigkeit abzugeben.
  • Durch abwechselnden Betrieb in entgegengesetzter Richtung der Flügelräder I8 wird die in jedem der Gefäße befindliche Flüssigkeit abwechselnd aus einem in den anderen der Behälter I6 und 16' gelangen, so daß immer ein Teil der Fläche der Platten IO'vorhanden ist, der nicht in die Flüssigkeit eintaucht und trotzdem von der Flüssigkeit bestrichen wird.
  • Zu gleicher Zeit wird, wenn die Flügelräder 20 und 20' im entgegengesetzten Sinne angetrieben werden, die in den Gefäßen I und I' enthaltene Luft oder Gas zwischen den Räumen 14 und 14' der beiden Gefäße zum Umlauf gezwungen und bestreicht, da die Unterkante der Zwischenwände I3 in der Höhe der Oberkante der Platten 10' sich befindet, denjenigen Teil der Oberfläche dieser Platten, der frei von Flüssigkeit ist.
  • Das in Umlauf befindliche Gas kommt daher nach und nach in Berührung mit den von der in Behandlung stehenden Flüssigkeit benetzten Flächen, wobei es die Dämpfe dieser Flüssigkeit aufnimmt, und mit den von der absorbierenden Flüssigkeit bestrichenen Flächen, wobei es von den früher absorbierten Dämpfen befreit wird.
  • Diese Vorrichtung eignet sich daher für jede Behandlung von Flüssigkeiten, die auf der Berührung zwischen einem Gas und zwei Flüssigkeiten beruht, und kann selbstverständlich durch Hilfseinrichtungen vervollständigt werden, die dazu dienen, diese Behandlung zu begünstigen, z. B. um sowohl die Flüssigkeiten als auch das umlaufende Gas zu erwärmen oder zu kühlen.
  • In dem Falle, wo es sich darum handelt, die Verdampfung einer Flüssigkeit durch die Wirkung seiner Dämpfeabsorption vermittels einer anderen geeigneten Flüssigkeit (z. B. um eine Wasser enthaltende Lösung durch eine hygroskopische Lösung zu verdampfen) zu bewirken, ist es zweckmäßig, die Temperaturen der beiden Flüssigkeiten auszugleichen, von denen eine (die der Verdampfung unterworfene) sich abkühlt und die andere (die absorbierende) sich erwärmt. Dieser Wärmeaustausch kann auf einfachste Weise dadurch durchgeführt werden, daß man die beiden Flüssigkeiten in Kammern umlaufen läßt, die durch dünne Metallwände getrennt sind.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung für die Behadlung von Flüssigkeiten hinsichtlich ihrer Konzentration, Destillation, Kondensation, Absorption usw. vermittels eines umlaufenden Gases, das abwechselnd die Dämpfe der zu behandelnden Flüssigkeit aufnimmt und abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kammern, eine für die zu behan delnde Flüssigkeit und die andere für eine solche, die die Dämpfe der ersteren aufzunehmen vermag, je in zwei Abteile geteilt sind, die mit feststehenden Teilen von großen Oberflächen versehen sind, welche mit dem Gas in Berührung kommen, und daß diese Abteile untereinander nahe ihrem Boden vermittels einer Leitung verbunden sind, durch welche die Flüssigkeit abwechselnd aus einem Abteil in den anderen gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Behälter in seinem oberen Teile in zwei Räume vermittels einer Zwischenwand geteilt wird, die die feststehenden Teile mit großer Oberfläche in den Behältern erreicht, so daß das Gas gezwungen ist, zwischen den entsprechenden Abteilen der beiden Behälter umzulaufen und bei seinem Durchströmen mit den benetzten Flächen in Berührung zu kommen.
DE1919338484D 1919-02-18 1919-08-28 Vorrichtung fuer die Behandlung von Fluessigkeiten hinsichtlich deren Konzentration, Destillation, Kondensation, Absorption usw Expired DE338484C (de)

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