DE713564C - Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen

Info

Publication number
DE713564C
DE713564C DEW99675D DEW0099675D DE713564C DE 713564 C DE713564 C DE 713564C DE W99675 D DEW99675 D DE W99675D DE W0099675 D DEW0099675 D DE W0099675D DE 713564 C DE713564 C DE 713564C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
air
gases
hygroscopic
heat exchanger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW99675D
Other languages
English (en)
Inventor
Charles R Downs
Joseph W Spiselman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CALORIDER CORP
Original Assignee
CALORIDER CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CALORIDER CORP filed Critical CALORIDER CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE713564C publication Critical patent/DE713564C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen unter Venvendung einer hygroskopischen Flüssigkeit.
  • Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen die zu entfeuchtende Luft mit dar hygroskopischen Flüssigkeit im Gleichstrom fließt; jedoch findet bei diesen Vorrichtungen keine Kühlung der hygroskopiscben Flüssig. keit statt, so daß sowohl die Luft als auch die Flüssigkeit sich erwärmen können, wo durch die Feuchtigkeitsübertragung aus der Luft auf die Flüssigkeit stark vermindert wird.
  • Dabei ist zu berücksichtigen, daß verhältnismäßig große Wärmemengen frei werden, wenn man aus Luft oder anderen Gasen Feuchtigkeit mittels Entfeuchtungsvorrichtungen entfernt.
  • Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei denen Luft und die hygroskopische Flüssigkeit im Gegenstrom zueinander geführt werden, wobei auch Kühlmittel, wie z. B. Kühlschlangen, Anwendung fanden. Eine btesonders weitgehende Unberteilung der Luft und der Flüssigkeit in fein verteilte Ströme wurde dabei nicht vorgenommen. Die Führung der zu entfeuchtenden Luft mit der hygroskopischen Flüssigkeit im Gegenstrom hat eine Reihe beträchtlicher Nachteile. Reim Verlassen des Kühlaggregats kommt die Luft mit der versprühten Flüssigkeit in Berührung, wodurch sie von der Flüssigkeit mitgerissen und von ihr schwierig zu trennen ist. Der dem Luftstrom sich entgegenbewegende Flüssigkeitsstrom wirkt, besonders wenn die Durchgänge eng sind, als Widerstand, so daß die Durchgänge leicht teilweise versperrt und die Geschwindigkeit des Luftstromes vermindert wird. Dadurch ist ein höherer Energieaufwand bedingt, und die Leistung der Vorrichtung wird vermindert.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindùng, bei der die Luft oder die Gase in Berührung mit dünnen Schichten einer hygroskopischen Flüssigkeit zum Zweck der Entfernung der durch Feuchtigkeitsabsorption gebildeten Wärme über gekühlte Flächen geleitet werden, die-Luft oder die Gase und die skopische Flüssigkeit im Gleichstrom gefü@@@ und zwar durch ein Aggregat hindurch, das aus Kühlelementen besteht, die verhältnismäßig enge Durchgangsöffnungen aufweisen.
  • Mit besonderem Vorteil wird durch diese Kühlelemente hindurch im Gegenstrom zu der Luft oder den Gasen und der hygroskopischen Flüssigkeit eine Kühflüssigkeit geleitet. Die Einrichtungen zum Verteilen der hygroskopischen Flüssigkeit in die zu entfeuchtende Luft oder Gase sind zweckmäßig in Richtung der Gasströmung vor den Kühlenelementen angeordnet.
  • Dadurch, da?< die Luft oder die Gase und die hygroskopische Flüssigkeit durch ein aus Kühlelementen bestehendes Aggregat hindurchgeführt werden, wird die sich bildende Wärme weitgehend an dem Ort ihrer Entstehung entfernt, so daß die Temperaturen sowohl der Luft als auch der Feuchtigkeit absorbierenden Flüssigkeit niedrig bleiben. wodurch die Flüssigkeit ein Maximum an Feuchtigkeit aus der Luft oder den Gasen entnehmen kann.
  • Infolge des Arbeitens im Gleichstrom hehindern sich Luft oder Gase und hygroskopische Flüssigkeit gegenseitig nicht, so daß selbst bei verhältnismäßig engen Durchgangsöffnungen der Kühlelemente eine hoh Ströme mungsgeschwindigkeit beider Medien eingehalten werden kann. Die Entfeuchtungsapparatur kann auf diese Weise in ihren Ausmaßen klein gehalten werden. Der Gleichstrom der Luft oder Gase und der hygrosliopischen Flüssigkeit hat weiter den Vorteil, daß das durch die Kühlelemente gegebenenfalls fließende Kühlmittel sowohl zu der Luft oder den Gasen als auch zu der hygroskopischen Flüssigkeit im Gegenstrom geleitet werden kann. was zu einer besonders wirksamen Kühlung beider Medien führt. Werden die Luft und die hygroskopische Flüssigkeit im Gegenstrom geführt, so kann immer nur eines dieser Medien im Gegenstrom zu dem Kühlmittel geleitet werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung, in der folgenden Beschribung als FlüssigkeitsphasetroclKnungszone bezeichnet, kann sowohl für sich allein als auch iii Verbindung mit bekannten Behandlungsvorrichtungen, in denen die zu entfeuchtende. Luft durch trockene hygroskopische Materialien, wie z. B. Calciulmchlorid, strömt, im folgenden mit Festephasetrocknungszone bezeichnet, venvendet werden.
  • Im folgenden soll die neue Vorrichtung an Hand einiger Zeichnungen, die lediglich- esne bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen, näher erläutert werden, wobei bedeuten: Fig. 1 einen verükalen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, die mit einer Festphasetrocknungszone verbunden ist, Fig. 2 einen Schnitt durch die Flüssigkeitsphasetrocknungszone gemäß der Linie II-II der Fig. I, Fig. 3 einen senkrechten Transversalschnitt längs der Linie IV-IV der Fig. l. wobei Einzelheiten weggelassen sind, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. I- und Fig. 5 eine Einzelheit einer der Spritzplatten.
  • Die Luft tritt in die Flüssigkeitsphasetrocknungszone 9 bei 21 ein und wird mittels eines Gebläses hindurchbewegt. Sie kommt in Berührung mit einer hygroskopischen Flüssigkeit, z. B. einer Calciumchloridlösung, und einem Wärmeaustauscher 22 mit großer Oberfläche. z. 13. einem Rippenrohrradiator, oder einer Kühlvorrichtung, die enge Durchgangsöffnungen besitzt. Während die Luft diesen Wärmeaustauscher umspült, kommt sie in innige Berührung mit der hygroskopischen Flüssigkeit. die auf der Oberfläche des Wärmeaustauschers durch die Zerstäubungsdüsen 23 aufgesprüht und durch die Spritzplatten 24 verteilt wird Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind die Spritzplatten 24 zweckmäßig mit Schäften versehen, die in die Dichtungsglieder 24a hineinpassen.
  • Statt mittels der Düsen 23 und der Spritzplatten 24 kann auch in anderer geeigneter Weise eine gleichmäßige Verteilung d-r Fliissigkeit über die Rippen des Wärmeaustauschers 22 vorgenommen werden.
  • Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, werden die Luft und die hygroskopische Flüssigkeit in eine Mehrzahl kleiner Ströme aufgeteilt, die zwischen den wärmeleitenden Obarflächen des Wärmeaustauschers 22 fließen. In der dargestellten Ausführungsform sind die aus sehr dünnen Metallflächen bestehenden Rippenglieder 22(: vorzugsweise in einer Anzahl von sechs oder mehr je Zoll angeordnet.
  • Die Rohrglieder 22b, in denen gegebenenfalls Kühlwasser oder eine andere Kühlflüssigkeit umlaufen dann, weisen etwa einen Durchmesser von ¼ Zoll auf und sind in bezug auf ihre Mitte etwa 1 Zoll auseinander, so daß auf diese Weise die Luft in eine Mehrzahl dünner Ströme und die hygroskopische Flüssigkeit in eine Mehrzahl dünner Filme aufgeteilt werden. Die Ströme sind in inniger Berührung miteinander, und die Flüssigkeitsfilme stehen in Wärmekontakt mit den wärmeableitenden Rippen 22a und den Röhren 22b des Wärmeaustauschers 22, so daß die bei der Entfernung der Feuchtigkeit aus der Luft gebildete Wärme durch- die Berührung mit der hygroskopischen Flüssigkeit fast unmittelbar entfernt wird. Das Kühlmittel läßt man zweckmäßig an dem unteren Teil des Wärmeaustauschers bei 39 eintreten und an dem oberen Teil bei 40 austreten.
  • Beim Verlassen des unteren Teils des -Wärmeaustauschers 22 scheiden sich die Luft und die Flüssigkeit infolge der Schwerkraft in weitgehendem Maße, und die Flüssigkeit fällt - auf die Platte 25 und fließt in das Reservoir 8 ab. Von der Luft mitgerissene versprühte Flüssigkeit wird durch den Trop£enfänger 27 zurückgehalten. Der Raum unter dem Wärmeaustauscher 22 kann teilweise oder ganz mit Raschigringen oder anderen Füllkörpern gefüllt werden, die dazu dienen, das Spritzen der niederfallenden Flüssigkeit zu vermeiden.
  • Wird gemeinsam mit der Flüssigkeitsphasetrocknungszone, wie in Fig. I dargestellt, eine Festephasetrocknungszone verwendet, so wird die aus dem Wärmeaustauscher 22 kommende Luft durch die Abteilungen -5, 6 und 7, die festes hygroskopisches Material enthalten, und durch die in Reihe liegenden Wärmeaustauscher 14 und 15 hindurchgeschickt, worauf sie über die Platte 26 durch den Tropfenfänger 27a zu dem Ausgang 28 und dem Gebläse 20 gelangt, von wo sie zu dem Verteilungsrohr 28a abgegeben wird. Die Luft kann aber auch durch eine Nebenleitung direkt zu- dem oberhalb der Platte 26 gelegenen Raum mittels des Rohres 28b und des angelenkten Dämpfers 44 und der Gleitdämpfer 45 und 45a geführt werden. Das Gebläse 20 wird durch den Motor 29 augetrieben.
  • Wenn die Luft direkt aus der Flüssigkeitsphasetrocknungszone g zu dem Gebläse 20 geleitet und von dem Rohr 2 8a in den Raum, dessen Luft behandelt werden soll, abgegeben wird, dann werden die den Durchfluß der Luft kontrollierenden Dämpfer 45 und 45a in geschlossene Stellung gebracht. Der Dämpfer 44, der in das Rohr 28b führt, wird geöffnet, so daß die aus dem unteren Teil des Wärmeaustauschers 22 austretende entfeuchtete Luft zunächst durch die Raschigringe teilweise von mitgerissener Flüssigkeit getrennt und durch das Gebläse 20 in den Raum, dessen Luft behandelt werden soll, abgegeben wird.
  • Wenn die Flüssigkeitsphasetrocknungszone allein verwendet wird, ist es möglich, Luft von einer relativen Feuchtigkeit von etwa 39% über einen weiten Temperaturbereich zu erhalten, falls eine 40%ige Calciumchloridlösung verwendet wird. Erforderlichenfalls können auch andere hygroskopische Lösungen mit niedrigen Dampfdrucken verwendet werden. Bei gleichzeitiger Verwendung der Flüssigkeitsphase- und Festephasetrocknungszone ist es leicht möglich, die relative Feuchtigkeit der abgegebenen Luft auf 25 bis 28% .einzustellen.
  • Glcihgültig, ob die Festephasetrocknungszone verwendet wird oder nicht, werden die Gasen 23 mit Flüssigkeit aus der Pumpe 30, die durch den Treibriemen 3I angetrieben wird, über das Rohr 32 beschickt. Die Flüssigkeit wird durch die Pumpe 30 durch die Röhren 33 und 33a und zweckmäßigerweise durch ein Sieb oder Filter 34 aus dem Reservoir 8 entnommen. Das Flüssigkeitsentleerungsrohr 32 weist eine Verzweigung auf, um die Flüssigkeit durch das Rohr 32a zu leiten, wenn das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 35 geöffnet ist. Ist dieses Ventil offen, so wird die Flüssigkeit durch das Rohr 3 5a ins Freie bzw. in eine Konzentrierungsanlage, die nicht dargestellt ist, geleitet. Das Öffnen und Schließen des Ventils 35 wird mittels eines in der Flüssigkeit des Reservoirs 8 angeordneten Schwimmers 36 kontrolliert. Wenn der Flüssigkeitsspiegel steigt und den Schwimmer 36 emporhebt, wird der Arm 37 niedergedrückt und dadurch vermittels der Kontaktstellen 38 ein elektrischer Stromkreis geschlossen. Hierdurch wird das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 35 geöffnet und Flüssigkeit so lange durch die Pumpe 30 über die,-Leitung 35a entleert, bis die Flüssigkeit in dem Reservoir auf einen vorbestimmten Flüssigkeitsstand vermindert ist. Ist dieses - der Fall, dann hebt sich der Arm 37 wieder hoch, die Kontaktstellen 38 werden ausgeschaltet, und das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 35 wird geschlossen. Die Größe des - Mund stückes des elektromagnetisch gesteuerten Ventils ist derart bemessen, daß nur ein kleiner Teil der durch die Pumpe 30 geförderten Flüssigkeit durch das geöffnete Mundstück hindurchfließen kann. Die Folge davon ist, daß stets eine große Flüssigkieitsmenge aus der Pumpe 30 durch die Düsen 23 abgegeben wird, wenn die Pumpe in Betrieb ist. Bei Einrichtungen, wo nur die - Flüssig-, keitsphasetrocknungszone verwendet oder die Festephasetrocknungszone nur bei außergewöhnlichen Witterungsverhältnissen benutzt wird, kann es zweckmäßig sein, die Leitung 33, die Pumpe 30 und die Verbindungsröhren näher, als in Fig. I dargestellt, an denjenigen Teil der Apparatur, der die Flüssigkeitsphasezone enthält, heranzurücken. -Eine wärmeabführende Flüssigkeit, wie z. B.
  • Wasser, tritt durch die Leitung 39 in die Röhren des Wärmeaustauschers 22 ein. Nachdem sie diesen durchflossen hat, gelangt sie durch die in Reihe geschalteten Teile, wie Leitung 40, Radiator 15, Lei.ung4I, Radiator I4, und Leitung 42, entweder ins Freie oder sie wird von neuem verwendet, wenn die Festephasetrocknungszone schon in Verwendung ist. Ist dieses nicht der Fall, dann kann der Dreiwegebahn 40b so eingestellt werden, daß das Wasser oder eine andere Kühlflüssigkeit durch die Leitung 40Q zu der Entleerungsleitung 42 geht. Der Fluß durch die Leitung 39 kann durch ein e1ektromagnetisch gesteuertes Ventil 43 kontrolliert werden, das, wenn es geschlossen ist, das Einströmen der KühlflüssibCkeit in den Wärmeaustauscher 22 verhindert und das, wenn es durch elektrische Betätigung geöffnet ist, das Einströmen des Wassers ermöglicht. Die elektrischen Leitungsdrähte von dem elektromagnetisch gesteuerten Ventil 43 und dem Motor 29 führen zweckmäßigerweise zu einem Feuchtigkeitsmeß- bzw. Kontrollinstrument (in der Zeichnung nicht dargestellt). Dieses Instrument ist in dem Raum, der die in trockenem Zustand zu haltende Luft oder das Gas enthält, in einer solchen Weise angeordnet, daß, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Luft oder des Gases über die Einstellmarke des Kontrollinstrumentes hinausgeht, der Motor 29 in Betrieb gesetzt und das Ventil 43 geöffnet wird.
  • Wenn die Feuchtigkeit der Luft oder des Gases auf den gewünschten Wert erniedrigt ist, schaltet das Kontrollinstrument den Motor 29 und das Ventil 43 aus. Selbstverständlich kann die Steuerung auch mit der Hand bewirkt werden. In diesem Falle tritt ein einfacher Schalter an Stelle des Feuchtigkeitskontrollinstrumentes.
  • Statt eines senkrecht nach unten erfolgenden gemeinsamen Laufes von Luft und hygroskopischer Flüssigkeit durch den Wärmeaustauscher 22 kann der Vorteil des gemeinsamen und gleichgerichteten Strömens von Luft und hygroskopischer Flüssigkeit auch durch eine solche Anordnung des Wärmeaustauschers 22 erzielt werden, bei der die Luft horizontal und die hygroskopische Flüssigkeit entweder darübergesprüht oder über die Seite des Wärmeaustauschers abwärts fließt. Durch die Stärke des Luftstromes wird sie ganz oder teilweise durch den Wärmeaustauscher hindurchgetragen.
  • In der von der zu enffeuchtenden Luft gegebenenfalls zusätzlich durchströmten Festephasetrocknungszone wird hygroskopisches -Material, wie z.B. stückförmiges Calciumchlorid, in die in den Abteilungen 5, 6 und 7 befindlichen Körbe 5a, pa und 7a und ferner in die Behälter 2, 3 und 4 eingefüllt. Die erwähnten Körbe besitzen an der Vorderseitc Türen 5b, 6b und 7b, durch die das Calciumchlorid leicht herausgenommen werden kann.
  • Die Behälter 2, 3 und 4 sind durch die schrägen Scheidewände 10 und 11 getrennt, die sich zwischen senkrechter Vorder- und Rückwand quer durch das Gehäuse I erstrecken und an diesen befestigt sind. Die Behälter 2 und 4 sind von dem oberen Teil des Gehäuses I durch schräge Seitenwände 12 und I3 abgetrennt. In das Reservoir 8 wird eine Calciumchloridlösung eingeführt. Um zu verhindern, daß die Luft längs der Oberfläche der in dem Reservoir 8 befindlichen Lösung fließt, sind aus Metallblech gebildete Vorhänge 19 an den Wärmeaustauschern Iq und 15 und an den Platten 25 und 26 befestigt.
  • Ähnliche Vorhänge 19' können gegebenenfalls an den Böden der Körbe 5a, 6a und 7a befestigt sein, die in diesem Fall aus wärmeisolierendem Material bestehen.
  • Der obere Teil des Gehäuses 1 ist durch einen Deckel 16 geschlossen. In geschlossenem Zustand wird er durch Beschläge 17, die gegen die Winkel I7a gedrückt werden, abgedichtet.
  • PATENTANSPROCHE: I. Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen, bei der die Luft oder die Gase in Berührung mit dünnen Schichten einer hygroskopischen Flüssigkeit über gekühlte Flächen geführt werden und die durch Feuchtigkeitsabsorption gebildete Wärme entfernt wird, gekennzeichnet durch ein vom Gas bzw. von der Luft und der hygroskopischen Flüssigkeit im Gleichstrom durchflossenes Aggregat, das aus verhältnismäßig enge Durchgangsöffnungen aufweisenden Kühlelementen hc steht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch im Gegenstrom zu der Luft bzw. den Gasen und der hygroskopisehen Flüssigkeit von der Kühlfiüssigkeit durchströmte Kühlelemente.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Verteilen der hygroskopischen Flüssigkeit in der Luft oder den Gasen in Richtung der Gasströmung vor den Kühlelementen angeordnet sind.
DEW99675D 1936-01-02 1936-10-17 Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen Expired DE713564C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US713564XA 1936-01-02 1936-01-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE713564C true DE713564C (de) 1941-11-10

Family

ID=22100794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW99675D Expired DE713564C (de) 1936-01-02 1936-10-17 Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE713564C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111054174A (zh) * 2018-10-17 2020-04-24 伊利诺斯工具制品有限公司 废气净化装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111054174A (zh) * 2018-10-17 2020-04-24 伊利诺斯工具制品有限公司 废气净化装置
CN111054174B (zh) * 2018-10-17 2023-08-08 伊利诺斯工具制品有限公司 废气净化装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2803263C2 (de) Kühlschrank mit einem Verdampferraum
DE69604220T2 (de) Luftentfeuchter
DE102016011879A1 (de) Kühlvorrichtung und Verfahren zur Rückkühlung von Flüssigkeiten in geschlossenen hydraulischen Systemen
DE1146237B (de) Klimaanlage
DE1488839A1 (de) Einrichtung zum Trocknen der in elektrischen Apparaten enthaltenen Gase
DE2052429A1 (de) Warmepumpenanlage
DE1177618B (de) Vorrichtung zum Trocknen von Luft od. dgl.
DE713564C (de) Vorrichtung zum Entfeuchten von Luft oder Gasen
DE3010625A1 (de) Latentwaermespeicher
DE10249834A1 (de) Vorrichtung zur Abkühlung und Trocknung von Luft, insbesondere für Kältemitteltrockner von Druckluftanlagen
EP0632240B1 (de) Kühl- und Befeuchtungsvorrichtung für Kühlräume
DE610552C (de) Fuer kontinuierlich wirkende Absorptionsmaschinen bestimmte Vorrichtung, um Gas durch eine Absorptionsfluessigkeit zur absorbieren oder aus ihr Gas zu entwickeln
EP0595106B1 (de) Kühlvorrichtung mit Aussenluft-bewirktem Wärmeentzug aus einem Wasserkreislauf
DE960465C (de) Einrichtung zum Kuehlen von schmutz- bzw. staubhaltiger Luft bzw. Gasen, insbesondere fuer die Behandlung in Bergwerken
AT27482B (de) Verfahren zur Trocknung von Luft und anderen Gasen, insbesondere für hüttentechnische Zwecke.
DE1434956A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Klimatisierung von Schutzanzuegen zum Schutz gegen thermische Wirkungen
EP0335973A1 (de) Heiz-/luftkühlungsvorrichtung für kabine eines transportmittels
AT224613B (de) Einrichtung zum Abtrennen in fester Form von Bestandteilen aus einem Gasgemisch durch Abkühlung
DE649375C (de) Luftbehandlungsanlage
DE8410748U1 (de) Vorrichtung zum kuehlen von luft in einem wohnraum, bueroraum od.dgl.
DE578140C (de) Absorptionsgefaess
DE43131C (de) Kühlapparat für Dämpfe und Flüssigkeiten mit Luft- und Wasserkühlung
DE659229C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kuehlung von Luft mittels Wassers
DE546658C (de) Waagerecht oder schraeg liegender Waescher und Kuehler fuer Abgase von Kalkoefen
DE683372C (de) Leitvorrichtung, die an der Decke eines mit Schwerkraftluftumlauf arbeitenden Kuehlraumes angeordnet ist