DE338449C - Betriebsverfahren fuer Schiffsmotoren - Google Patents

Betriebsverfahren fuer Schiffsmotoren

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DE338449C
DE338449C DE1919338449D DE338449DD DE338449C DE 338449 C DE338449 C DE 338449C DE 1919338449 D DE1919338449 D DE 1919338449D DE 338449D D DE338449D D DE 338449DD DE 338449 C DE338449 C DE 338449C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B47/00Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines
    • F02B47/02Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines the substances being water or steam
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

  • Betriebsverfahren für Schiffsmotoren. Vorrichtungen zur Zurückgewinnung des Einspritzwassers von Schiffsmotoren sind bekannt. Die bekannten Vorrichtungen arbeiten in der Weise, daß die Auspuffgase, also auch das verdampfte Einspritzwasser, im Gegenstrom durch Seewasser geführt und dann in einem Oberflächenapparat durch Seewasser kondensiert werden.
  • Bei der Reinigung der Auspuffgase durch das Seewasser kondensiert einerseits ein Teil der Auspuffgase und anderseits verdampft ein Teil des Seewassers. Beide Teile müssen einander gleich sein, wenn neues Einspritzwasser in hinreichender Menge gewonnen werden soll.
  • Je größer die Menge des Seewassers gegenüber der.Menge der Auspuffgase ist, desto mehr Gase werden kondensiert und desto weniger Seewasser verdampft, d. h. es wird zu wenig neues Einspritzwasser gewonnen. Ist die Menge des Seewassers gegenüber der Gasmenge kleiner, so gelangt eine größere Dampfmenge in den Oberflächenapparat, es wird mehr Einspritzwasser gewonnen. Da die Reinigung der Auspuffgase eine bestimmte Menge Seewasser erfordert, ist es äußerst fraglich, ob diese Menge gerade diejenige ist, welche die Auspuffgase hinreichend kondensiert und .das Seewasser ausreichend verdampft. Daher besitzen die bekannten Einrichtungen praktisch überhaupt keinen oder doch nur einen sehr geringen Wert.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung das Einspritzwasser nicht aus den Auspuffgasen ausgeschieden, sondern aus Seewasser stets neu gewonnen. Die Auspuffgase werden zur Destillation des Seewassers benutzt und das destillierte Seewasser als Einspritzwasser für den Motor verwendet. Dadurch sind die den bekannten Verfahren eigentümlichen Nachteile beseitigt. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann z. B. in folgender Weise durchgeführt werden Das zu destillierende Seewasser wird zwecks einer größtmöglichen Ausnutzung der Abgangswärme durch ein oder mehrere Rohre o. dgl. geleitet, die unmittelbar in der Leitung der Verbrennungsprodukte angebracht sind. Die entstehenden Wasserdämpfe werden durch ein Rohr fortgeleitet, das mit einem z. B. wassergekühlten Rohrschlauch in Verbindung steht, in welchem die Dämpfe verdichtet werden und von welchem das destillierte Wasser zu einem Sammelbehälter geleitet wird. Die Rohre o. dgl., in welchen die Destillation des Seewassers vor sich geht, haben zweckmäßigerweise recht große Durchmesser, damit das ausgeschiedene Salz usw. leicht fortgeschafft werden kann.
  • Man benutzt möglichst zwei Destillierrohre, die durch mit Hähnen versehene Rohre oben und unten in Verbindung miteinander stehen, so daß jedesmal ein Rohr abgekippt und gereinigt werden kann, ohne daß das Destillieren in dem anderen Rohr unterbrochen wird. Das zu destillierende Seewasser wird in angemessener-Menge den Destillierrohren durch eine Pumpe o. dgl. zugeführt. Um einen konstanten Wasserstand in den Destillierrohren zu sichern, kann man diese mit einem oder mehreren Überfallrohren in Verbindung setzen, deren oberste Mündung in derjenigen Höhe liegt, in der das Wasser Tähri#nd . der Dostillation in den Destillierrbh=ei! -steleii .soll."' Alle digj@nigsk,:Xrorxä@htsungen, die zur Destillation des Wassers an sich dienen, können naturgemäß in hohem Grade verändert werden, ohne das von dem Hauptprinzip der Erfindung abgewichen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSYRÜcH: Verfahren zum Betrieb von Motoren, insbesondere von Schiffs- und Bootsmotoren, mit unmittelbarer Wassereinspritzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme der Verbrennungsprodukte zum Destillieren von Seewasser ausgenutzt und das destillierte Seewasser als Einspritzwasser für den Motor verwendet wird.
DE1919338449D 1919-04-15 1919-04-15 Betriebsverfahren fuer Schiffsmotoren Expired DE338449C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3412558A (en) * 1965-03-04 1968-11-26 Applied Res And Engineering Lt Distillation and power producing plant
WO2023016984A2 (de) 2021-08-10 2023-02-16 aqdisol GmbH Verfahren zum umschalt- bzw. wechselbetrieb von dieselkraftmaschinen mit dieselkraftstoff oder einer dieselkraftstoff-wasser-emulsion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3412558A (en) * 1965-03-04 1968-11-26 Applied Res And Engineering Lt Distillation and power producing plant
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