DE338083C - Anlage zum selbsttaetigen Foerdern und Verteilen von Gegenstaenden, z. B. Telegrammen, Briefen, Waren u. dgl. - Google Patents

Anlage zum selbsttaetigen Foerdern und Verteilen von Gegenstaenden, z. B. Telegrammen, Briefen, Waren u. dgl.

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DE338083C DE1918338083D DE338083DD DE338083C DE 338083 C DE338083 C DE 338083C DE 1918338083 D DE1918338083 D DE 1918338083D DE 338083D D DE338083D D DE 338083DD DE 338083 C DE338083 C DE 338083C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/56Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections
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Description

  • Anlage zum selbsttätigen Fördern und Verteilen von Gegenständen, z. B. Telegrammen, Briefen, Waren u. dgl. _, Die Erfindung betrifft eine Anlage zum selbsttätigen Fördern und Verteilen von verschiedenartigen Gegenständen, z. B. Telegrammen, Briefen, Papieren, Waren, Warengefäßen o. dgl. und ist gekennzeichnet durch die Verwendung von einstellbaren Mitnehmern, die auf wagerecht laufenden Schienenwagen angeordnet sind und während des Fahrens des Wagens über ein oder mehrere Bretter entlang streichen, auf denen die zu fördernden Gegenstände liegen. Diese werden daher in der einen oder der anderen Richtung mitgenommen, wobei die Mitnehmer unter dem Einfluß fester Anschläge während der Fahrt des Wagens selbsttätig eingestellt werden. Auf dem Wagen sind Bretter angeordnet, auf welche die zu befördernden Gegenstände durch die erwähnten Mitnehmer hinübergeschoben werden, wenn die Wagenbretter sich unterhalb der festen Bretter entlang bewegen. Wenn' die Ablieferungsstellen erreicht sind, laufen die Wagenbretter oberhalb von Brettern oder Kästen hinweg, die zur Aufnahme der Gegenstände dienen. Unter Vermittlung von ortsfesten Mitnehmern werden dann die Gegenstände von den Wagenbrettern in die Aufnahmekästen geschoben.
  • Die Arbeitsweise der Förderanlage ist eine solche, d'aß die Gegenstände in selbsttätiger Weise abgeholt, transportiert und verteilt werden. Zu diesem Zweck werden die Wagen so getrieben, daß sie sich selbsttätig kontinuierlich oder unterbrochen hin und her oder auf und ab bewegen, indem sie vorzugsweise elektromotorisch getrieben sind, wobei elektrische Steuerungsmittel angeordnet sind, um die erwünschte Funktion zu ermöglichen.
  • Schließlich wird bemerkt, daß die erwähnten Vorrichtungen in verschiedener Weise kombiniert werden können; so können die zum Aufnehmen der zu transportierenden Gegenstände bestimmten Bretter oder die Auffangbehälter oder beide beweglich im Verhältnis zur Transportbahn angeordnet sein, zum Zweck, die Gegenstände von Stellen, die im Abstand von oder Bahn gelegen sind, zu holen bzw. zu solchen Stellen zu bringen; es werden dann die elektrischen Steuerungsmittel so eingerichtet, daß die Transportmittel mit den Brettern o. d'gl. in der richtigen Weise korrespondieren, indem auch die Bewegung der letzteren gesteuert wird; die Schienenstrecken können endlich geteilt sein mit den Teilen in verschiedener Höhe und die Wagen dann auf und ab bewegbar sein.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar: Fig. i die Seitenansicht einer wagerechten Förderbahn.
  • Fig. z einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. i in größerem Maßstabe, F,ig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Wagen nach der Linie III-III in Fig. a, Fig. 3a einen Schnitt nach der Linie IIIa-IIIa in Fig.3. Fig.4 und 5 in noch größerem Maßstabe eine Seitenansicht bzw. Oberansicht eines Wagenbrettes mit Haltevorrichtungen, Fig. 6 bis 9 verschiedene Stellungen des Förderwagens und seiner Haltevorrichtungen, Fig. io und i i Vorrichtungen zum Fördern von Gegenständen sowohl in wagerechter als auch in senkrechter Richtung, Fig. 12 einen Teil der in Fig. i i veranschaulichten Vorrichtung von oben gesehen und Fig. 13 eine Anlage mit geteilter Schienenstrecke und heb- und senkbarem Wagen samt Bretterreihen in verschiedener Höhe.
  • In Fig. i und 2 bezeichnen 211 und 2b zwei wagerechte, elektrisch isolierte -Schienen, auf denen sich ein mit drei oder vier Rädern und mit einem Treibmotor versehener Wagen i bewegt. Der elektrische Strom wird durch die eine Schiene zugeleitet und durch die andere abgeleitet. An den Wagen sind Hängearme i i11 und i ib angebracht, die mit drehbar gelagerten Mitnehmern 4°, 411, 4e, 41 und wagerechten Brettern 12 und 13 ausgerüstet sind. Der Wagen in Fig. i läuft in der Pfeilrichtung und fährt infolge eines auf ihm angebrachten, durch federnde Anschläge beeinflußbaren Polwenders 27 ständig zwischen deh Punkten zia und gib hin und her. An der Fahrtstrecke entlang sind in Abständen Bretter 6, 611, 6b 61, 11d, 7, 711' 7b, 7r, 7a in z. B. zwei Reihen und in solchen Höhenlagen angebracht, daß die Wagenbretter 12, 13 in entsprechendem Abstande unter ihnen vorbeilaufen. Während des Fahrens streichen die auf dem Wagen .drehbar gelagerten Mitnehmer 4e bis 4 über den Brettern 6, 6a usw., 7, 7a usw. hin, wobei die auf ihnen liegenden Gegenstände auf das entsprechende untere Brett 12 bzw. 13 des Wagens geschoben werden, sofern der betreffende, in der Fahrtrichtung hintere Mitnehmer dafür eingestellt ist, wie später näher beschrieben ist. Die Gegenstände - z. B. Papiere, Briefe o. dgl. - von mehreren feststehenden Brettern 6 und 7 können auf einem Wagenbrett gesammelt und gefördert werden, Auf dem Wagen können Haltevorrichtungen für die Papiere, z. B. die pendelartig aufgehängten Rollen 14.11, 14b, vorgesehen sein. Diese Rollen werden bei der Fahrt des Wagens über die festen Bretter hinweggeschleppt; sie halten die von den festen Brettern 6 und 7 geschobenen Gegenstände auf den Aufnahmebrettern 12 und 13 des Wagens fest. Hat der Wagen die auf der Strecke verteilten Auffangkästen 6e oder 7e erreicht, so werden .die auf den entsprechenden Wagenbrettern liegenden Gegenstände in die-Auffangkästen abgeladen, und zwar mit Hilfe der Schieber 411, 4h bzw. 4i, e, die-oberhalb der Auffangkästen 6e, 7e idrehbar angebracht sind. Die Wagenbretter i2 und 13 laufen dabei unterhalb der Mitnehmer 4.9"4A bzw. 4i, 41°, aber oberhalb der Kästen 6e, 7e. Die Schieber 4a, 4h, und 4i, 41@ sind drehbar an Rahmen 3r, 311 bzw. 311, 3b befestigt und werden in derWeise von den amWagen sitzenden Stäben oder Vorsprüngen i 5r, 151, 25e, 2,511 bzw. i 5e, i 5f, a5e, 25t eingestellt, -daß stets nur der entsprechende Schieber in wirksamer Stellung sich befindet. Die auf dem Wagen angeordneten Schieber .wenden in gleicher Weise durch Vorsprünge 5e, 511, Se, Sf bzw. 5-q, S", 5', 57" eingestellt, die auf der Strecke verteilt angeordnet sind. Die Wirkungsweise der erwähnten Teile wird später durch ein Beispiel näher erläutert.
  • Die Schienen 2a, 2b (Fig. 2) ruhen auf Unterlagen 63, die sowohl elektrisch isolieren als auch die Übertragung von Geräuschen verhüten. Der Strom wird z.B. durch die Schiene 2a zugeleitet und durch die Schiene 2b abgeleitet. Die Zuleitung des Stromes von den Rädern 8a, 8b auf den den Wagen i antreib;nden Motor kann durch Schleifstück 261,1, 26b geschehen, die gleichzeitig die Radumkreise reinha'lten. Um die Radfelgen zu isolieren, können die Felgen und Naben für sich hergestellt werden und deren Zwischenr aum. mit Isolation s-inaterial ausgegossen werden. In gleicher Weise geschieht die Rückleitung des Stromes auf die Räder 8e, 811 durch die Schleifstücke 26e, 2611. Zwecks Wendens der Drehrichtung des Wagenmotors und dadurch der Bewegungsrichtung des Wagens ist in den Stromkreis ein Polwender eingeschaltet und auf dem Wagen angeordnet. Der Polwender ist wie ein doppelter Messerunterbrecher 27 (Fig.3) gebaut und wird durch eine Stange 29 gesteuert, die an den Enden federnde Muffen a8a, 28b trägt. Durch diese Federwirkung in Verbindung mit der Federung der Anschläge Zia, gib wird die lebende Kraft des Wagens abgebremst.
  • Die Motorachse fällt mit der Längsachse des Wagens zusammen; der Motor wirkt mittels Schnecke und Schneckenrad treibend auf die verlängerte Welle des einen Rades 811. Das andere Rad 8r auf dieser Seite wird. mittels einer Kette 9 mitgetrieben. Die Räder 811 und 8b drehen sich auch um Zapfen und können flachen Umfang haben, wenn die Räder 8e, 811 mit Steuerkränzen versehen sind.
  • Die Schienenbahn 211, 2b wird durch Säulen 6o o. dgl. getragen, auf denen die Rahmen 3a, 3b und 3e, 311 mittels Bügel 61 bzw.62 befestigt sind. Auf diesen Rahmen oder auf den Säulen können die Bretter 6, 611-. . 7, 711. . und- die Kästen 6e, 7e befestigt werden. Diese Teile sowie-die an ihnen angeordneten drehbaren Mitnehmer 4g, 4h, 4i, 4k-und Stäbe 593 5h, 5'T 5T, die die Mitnehmer 4c bis 4t des Wägens in die unwirksame Lage einstellen, ragen von der einen Seite in den- unter dem Wägen befindlichen Raum hinein. In die freien Zwischenräumeerstrecken sich von der anderen Seite her die durch das Wagengestell getragenen Mitnehmer 4c, 4d, 4e, 4f und Bretter 12" 13. Von der Seite springen - die Stäbe 25c, 25d, 25e und 25f vor, die durch den Wagen getragen sind und zur Drehung der ortsfesten drehbaren Mitnehmer von der senkrechten zur wagerechten Stellung dienen. An den Enden der Bahnstrecke sind außerhalb des Wagenumrisses noch Pfosten ioa, iob vorgesehen, an denen die Stäbe 5°, 5d, 5e und 5f befestigt sind, die zum Einstellen der am Wagen angeordneten Mitnehmer in die wirksame Lage dienen, während die entsprechenden Teile 15c, i5d, 15e, i5f, die die ortsfesten Mitnehmer senkrecht einstellen, auf den Wagenbrettern angeordnet sind.
  • Eine Ausführungsform der Mitnehmer ist in der Fig.3 dargestellt.
  • Die Mitnehmer 40, 4d, ¢e, 4f sind auf im Wagengestell drehbar gelagerten Wellen 4 befestigt. Diese tragen Armkreuze; das den Mitnehmer 4c beeinflussende Armkreuz hat die Arme 17, 17a, 17b, 17c; die anderen Mitnehrrier tragen Armkreuze mit den Armen i9, 22 und 23. Ferner tragen die Wellen 4 ein Viereck 16, an dessen einer Seite Federn 18 anliegen zur Sicherung der richtigen Stellungen der Mitnehmer. Die Arme der Armkreuze sind so gestellt, daß z. B. der untere äußere Arm 17 gegen die wagerechte Richtung einen Winkel von etwa 6o° bildet. Die Vierecke 16 sind im Verhältnis zu den Mitnehmern so angebracht, daß diese in senkrechter oder wagerechter Lage gesichert .werden. Wenn der Wagen (Fig.3) in der Richtung gegen den Anschlag 21a läuft, wird der Arm 17" des Armkreuzes unter dem Stab 5° vorbeilaufen, der Arm 17b des Armkreuzes wird dagegen von. dem Stab 50 getroffen und ein wenig unter geringer Drehung des Viereckes 16 abwärts gedrückt, bis er auch unter dem Stab 5c vorbeigelaufen ist. Sobald der Arm 17b des Armkreuzes unter dem Stab 5c vorbeigelaufen ist, drückt die Feder 18 das ein m-enig gedrehte Viereck 16 in seine Anfangslage zurück, wodurch auch der Arm 17b seine frühere Stellung wieder einnimmt. Bei der Umkehr des Wagens i wird nun der Arm 17b auf neue vom Stab Sc getroffen, und zwar in solcher Weise, daß der Mitnehmer 40 in die senkrechte Lage gedreht wird. In gleicher Weise wirken die Vorsprünge 15e, 15d, i5e, i 5f auf die Armkreuze 2oa, 20b, 20e, 2od der ortsfesten Mitnehmer zwecks deren Drehung von der wagerechten zur senkrechten Lage.
  • Durch die vorstehende Erläuterung wird klar, däß@ bei Anbringung mehrerer 'Stäbe 5c i#1 einer Reihe ° und mit Abständen, die den Winkelabständen - der Arme 17a usf. entsprechen, .eilte willkürliche Zahl von Vierteldrehurigen, also eine willkürliche Stellung des teetreffenden Mitnehmers ermöglicht wird. Die Vorsprünge i5c usw. können natürlich in derselben Weise vervielfacht werden, und es ist einzusehen, daß die erwähnten Steuermittel die Stäbe 250, 25d, 25e, 25f ersetzen können-bei Verwendung von drei solchen in einer Reihe mit beliebiger Lage.
  • Die Stäbe 25e, 25d,. 25e, 25f sind nur nach dem Wageninnern zu gegen die Wirkung von Federn umklappbar befestigt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die ortsfesten, senkrecht stehenden Mitnehmer, an denen der Wagen vorbeiläuft, stets nur von dem in der Fahrrichtung zuletzt ankommenden Stabe gedreht werden, da die Stäbe in ,der Richtung gegeneinander umklappbar sind.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anlage ist folgende: Vorausgesetzt, daß "der Wagen in der Richtung des Pfeiles (Fig. i) läuft, ist sein Mitnehmer 4e senkrecht gestellt, während sein Mitnehrner 4f wagerecht steht. Der Mitnehmer 4Y wird daher bei der Fahrt des Wagens die auf dem Brett ; a liegenden Waren- auf das Wagenbrett 13 schieben. Bemerkt sei, daß der Mitnehmer mit seinen Fingern dabei in Vertiefungen des Brettes eingreift, so daß er auch einzelne Blätter; Telegramme usw: sicher faßt. Hat der Wagen die Bahnstelle 7e erreicht, wird das Armkreuz des Mitnehmers q@ von dem Stab 51 getroffen und dadurch .der Mitnehmer 4e wagerecht gestellt. Die auf dem Wagenbrett 13 liegenden Waren werden durch den an der Bahnstelle angeordneten, senkrecht stehendenMitnehmer4k vom Wagenbrett 13 herunter nach hinten geschoben und fallen in den Kasten 7e. Der Stab 25f auf dem Wagen hat- wohl das Armkreuz des Mitnehmers 4k getroffen, hat ihn aber, da der Stab 25f nach dem Wageninnern zu umklappbar ist, nicht aufwärts drehen können; dies geschieht erst durch den Stab 25e; gleichzeitig wird! der Mitnehmer 4i unter dem Einfluß des Vorsprunges 15e auf das Armkreuz 2od senkrecht gestellt. Sowohl der Mitnehmer 4e als .auch der Mitnehmer 4f des Wagens sind nun unwirksam, bis dieser nach seiner Ankunft am Ende gib der Bahn seine Fahrtrichtung umgekehrt hat und der Mitnehmer 4f durch den Stab 5f senkrecht gestellt ist und zwar auf die gleiche Weise, wie es früher hinsichtlich des Mitnehmers 4c (Fig. 3) beschrieben ist. Hierdurch werden. die auf den Brettern 7d, 7e, 7b liegenden Waren gesammelt und in der bereits beschriebenen Weise in den Kästen 7e abgeladen. Die Fig.-4 und 5 stellen- eine Ausführungsform für eine zweckmäßige -Haltevorrichtung dar, die das -Wegfliegen von auf den Wagenbrettern liegenden Papiereis hindern . soll.
  • Auf Wellen 7c911, 79b sind Druckarme 836, 8311 befestigt, deren äußere Enden mittels Federn 8o11, Bob abwärts gedrückt werden. Die Wellen tragen an ihren Enden Rollen 8511, 85b. Die Enden. von Hebeln 8r11, 8ib, die drehbahr auf den am Wagen sitzenden Zapfen 8q_11, 8.4b gelagert sind, sind' mit Hilfe von Schnüren 8211, 82b mit den Rollen 85a, 85° in der Weise verbunden, daß die Arme 83a, 83b gehoben werden, wenn die unteren Enden der Hebel 8r11, 8,b nach links gedreht werden. Hört die Beeinflussung der Hebel 8r11, 8ib auf, nehmen diese wieder ihre senkrechten Stellungen ein, da die unteren Enden der Hebel 8r11, 81b schwerer als die oberen Enden sind.
  • In den Fig. 6 bis g ist dargestellt, wie eine auf einem Brett einer Bahnstelle liegende Ware auf ein Wagenbrett geschoben wird, wenn schon Waren auf diesem liegen. Ferner ist zu sehen, wie die Waren durch die in den Fig. 4 bis 5 dargestellten Vorrichtungen stets wirksam festgehalten werden.
  • Auf dem Wagenbrett 13 liegt ein Gegenstand 86, der von den Druckarmen 83a und 83b und der Rolle rq_b festgehalten wird; eine Ware 85, die nach derselben Stelle wie die Ware 86 zu befördern ist, liegt auf dem ortsfesten Brett 711 (Fig.6). Sobald der Wagen nach dem Brett 711 gelangt ist (Fig. 7), läuft die Rolle i4b an der Ware 85 hinauf. Ein wenig später wird die feste Bahn 78 von dem Hebelarm 8111 getroffen, so daß der Druckarm 83a senkrecht gestellt und gleichzeitig die Ware mittels des Mitnehmers 4f auf dein Brett 711 vorgeschoben wird. Beim Weiterfahren des Wagens (Fig.8) wird die Ware 85 durch die Rolle i11 auf die Ware 86 gedrückt. Hat der Arm 8r11 .die Bahn 78 verlassen, so schwenkt der Arm 83' nach unten auf die beiden Waren 85 und 86 und hält diese an der einen Seite fest. Trifft nun beim Weiterfahren des Wagens der Hebel 8,b die feste Bahn 78, so wird der Druckarm 83' gehoben. Das hier liegende Ende der Ware 85 fällt nun auch auf die Ware 86. Bei der Weiterfahrt des Wagens legt sich der Arm 83b, nachdem der Hebel 8,b die feste Bahn 78 verlassen hat, auf die beiden aufeinanderliegenden Waren 85 und 86. Hat der Wagen sie Bahnstelle erreicht, wo die Waren in den Kasten 711 abgeliefert werden sollen (Fig. i), so geschieht dies mittels des ortsfesten Mitnehmers 4t, -der die Waren in den Kasten 7e schiebt, da die Druckarme 83a, 83b unter ,dem Einfluß der über den Kasten 711 gleitenden Hebel 8r11, 8ib die-Waren freigegeben haben. Die Druckrolle i4b verhindert nicht das Abschieben: der Waren; die. Rolle i4b soll nur das Erheben der- Waren verhüten.
  • Wie schon früher angedeutet ist, können die -für die -Förderanlage vorgesenen Vorrichtungen -auf vielerlei Art vereinigt werden. So können innerhalb, derselben Anlage mit einem auf einer wagerechten Bahn laufenden Förderwagen einzelne der früher als ortsfest bezeichneten Bretter sich in senkrechter - Richtung bewegen; diese Bewegungen werden von dem Wagen aus in der Weise gesteuert, daß -die beweglichen Bretter bei der Durchfahrt des Wagens in mit ihm übereinstimmenden Lagen sich befinden. Die Fig. ro und ii stellen derartige Förderanlagen dar.
  • Bei der Anlage nach Fig. ro wird ein Elevatorstuhl 35 durch den Wagen i gesteuert. Gewöhnlich steht der Elevatorstuhl 35 in einem anderen Stockwerk als der Wagen. Sobald der Wagen gegen den Elevator 37 läuft, schließt er den Kontakt 3o11. Dadurch erhält der den Elevator bewegende Motor 41 Strom über das Relais 316 und kommt in Gang. Der Elevatorstuhl 35 bewegt sich abwärts, bis die Knagge 366, den Polwender 42 und den mit diesem zusammengebauten Momentkontakt 43, 44 bewegt. Dieser schließt auf kurze Zeit einen Strom, der durch die rechte Spule des Relais 31" fließt, wodurch der Strom zum Motor 41 unterbrochen wird. Der abwärts gehende Elevatorstuhl 35 wird infolgedessen in einer derartigen Höhenlage stehenbleiben, daß die Plattform 7° des Elevatorstuhls und das Brett 12 des Wagens in einer Flucht liegen. Die auf der Plattform 711 liegenden Gegenstände werden nun vom Mitnehmer 411 auf das Brett 12- des fahrenden Wagens heruntergeschoben. Sobald der Wagen i nach seiner Vorbeifahrt an dem Elevator an dem Kontakt 3of angelangt ist, wird dieser auf kurze Zeit geschlossen und damit der Strom zum Motor 41 wieder eingeschaltet. Da aber vorher der Polwender. 42 umgeschaltet worden ist, so läuft der Strom und damit der Motor 41 in entgegengesetzter Richtung, so daß der Elevatorstuhl 35 sich nach oben bewegt, bis der Polwender 42 nebst Kontakt 43 von der Knagge 361 getroffen und in ihre Anfangslage zurückbewegt werden. Durch den zurückkehrenden Wagen werden die gleichen Wirkungen erzielt. Nur bewirkt jetzt das Schießen des Kontaktes 301 das Senken des Elevatorstuhls 35, während das Schließen des Kontaktes 3o11 das Heben des Elevatorstuhls 35 veranlaßt. Die auf dem Brett 711 des Elevatorstuhls liegenden Gegenstände werden bei der Rückfahrt des Wagens mittels des jetzt senkrechten Mitnehmers 4f des Wagens auf dessen Brett 12 geschoben. Das Schließen der Kontakte 306, 3of, die gewöhnlich offen sind, wird durch einen auf dem Wagen befindlichen Anschlag 64 bewirkt. Das Schließen und Unterbrechen des den Motor 4a speisenden Stromes wird'. mit Hilfe eines gewöhnlichen Quecksilberrelais durchgeführt, das zwei gegenseitig unabhängige Spulen und ein Quecksilber enthaltendes, mit Anschlüssen versehenes Glasrohr besitzt. Die eine zum Schließen des Motorstromes dienende Spule 31e wird vom Relaisstrome über die Kontakte 30e, 3of durchflossen, die andere Spule wird von dem durch den Momentkontakt eingeschalteten Schwachstrom durchflossen. Hierdurch wird das Glasrohr in üblicher Weise nach der einen oder der anderen Seite gewippt; das Quecksilber läuft dabei zu der oder von der in das eine Ende des Rohres eingeführten Starkstromleitung und schließt bzw. unterbricht den Starkstrom.
  • Fig. i i und 12 stellen eine Förderanlage dar, bei der ein. Elevator teils einen wagerecht laufenden Wagen, teils eine um eine senkrechte Achse drehbare Plattform selbsttätig beeinflußt. Wenn die Relais 31f, 31h so stehen, daß der Motor 41 Strom erhält, wird der Elevatorstuhl 35 auf und ab gehen, wie bei der Anlage nach Fig: io beschrieben ist. Auf dem Elevatorstuhl sind die Plattformen 45", 45b und der feste Mitnehmer 47 angeordnet. Bei -der Auffahrt des Elevatorstuhls 35 wird der Kontakt 30-q mittels des am Elevatorstuhl sitzenden Vorsprunges 66 geschlossen, wodurch die Wagenlaufschiene 2" Strom über das Relais 31g erhält. Dadurch! bewegt sich der Wagen nach links, und, der an ihm sitzende Mitnehmer 4e wird mittels des ortsfesten Stabes 50b wagerecht eingestellt. Hat der Elevätorstuhl 35 bei seiner Auffahrt - den Kontakt 3oh erreicht, wird das Relais 31f so bewegt, daß die Quecksilberröhre umkippt und dadurch den Stromkreis für den Motor 41 unterbricht; der Elevator bleibt daher stehen. Der nach links laufende Wagen i fährt an dem Kontakt 301 vorbei, ohne ihn zu schließen, da der am Wagen sitzende Anschlag 65 den Arm 49" abwärts schwingt, so daß der Kontakt nicht geschlossen wird. Ist der Wagen 1 an dem Elevatorstuhl 35 vorbeigelaufen und an den Anschlag 2i" gelangt, wird in der früher beschriebenen Weise die Umlaufrichtung des Wagenmotors gewendet. Dieser fährt jetzt nach rechts, wobei sein Mitnehmer 4e .mittels des ortsfesten Stabes 50" senkrecht gestellt wird. Von dem Mitnehmer 4e des nach rechts fahrenden Wagens i werden die auf dem Brett 45" _ des stillstehenden Elevatorstuhls 35 liegenden Waren auf das Brett 12 des Wagens hinübergeschoben. Der Anschlag 65 des Wagens trifft dann gegen den Arm 49 des Kontaktes 3d, wodurch dieser geschlossen wird'. Hierdurch wird das Relais 31f so erregt, daß der Strom für den Elevatormotor 41 eingeschaltet wird und der Elevatorstuhl 35 weiter nach aufwärts fährt. Der nach rechts fahrende Wagen i bleibt stehen, sobald der Polwender 29 den Kontakt 301' schließt. Dadurch wird die Quecksilberröhre im Relais 31p gewippt und dadurch der Wagenmotorstrom unterbrochen.
  • Der inzwischen weiter aufwärts fahrende Elevatorstuhl 35 wird - schließlich den Arm 4911 des Kontaktes 3o" treffen und diesen schließen; hierdurch wird das Relais 311' vom Strom durchflossen, die zugehörige Ouecksilberröhre wippt, und der Strom zum Motor 46 wird geschlossen. Dieser dreht die Welle 48 nebst der von dieser getragenen Plattform 45e. Diese wird dadurch über die Elevatorplattforrn 45b hinweggedreht, so daß der Mitnehmer 47 des Elevatorstuhls 35 die auf .der Drehplattform 45e liegenden Waren auf die Elevatorplattform 45b herüberschicbt. Nach einer vollständigen Umdrehung der Drehplattform 45e wird der Kontakt 30p geschlossen, die Ouecksilberröhre des Relais 311z wippt, der Strom zum Motor 46 wird unterbrochen, und der Elevatormotor 41 erhält wieder Strom, so daß der Elevatorstuhl 35 weiter auffährt, bis der Polwender 42 von der abwärts laufenden Knagge 36b getroffen wird. Der Elevatormotor 41 läuft nunmehr in umgekehrter Richtung, der Elevatorstuhl 35 geht nunmehr nach unten. Während der Abfahrt bewegt er die Knaggen 49d; 49e, 49b nur so, daß er die zugehörigen offenen Kontakte nur noch mehr öffnet.
  • Die Fig. 13 stellt eine Förderanlage dar, bei der ein Wagen, der auf einer wagerechten Strecke 51" läuft, in einen Elevator hineingeleitet wird, um durch diesen ein Stück gehoben zu werden und auf der höher angeordneten Schienenstrecke 51e weiterfahren zu können. Es wird hierdurch ermöglicht, Waren zwischen in verschiednen. Stockwerken belegenen Reihen von Brettern, die durch 6b, 6e angedeutet sind, zu befördern. Der Elevatorstuhl 35 trägt isolierte Schienenteile 51b. Der Wagen schließt mittels eines Anschlages 67 bei der Einfahrt in den Elevatorstuhl den Kontakt 30n, wodurch die Quecksilberröhre des Relais 3 il wippt. Hierdurch wird der Strom zum Elevatormotor geschlossen, so daß der Elevatorstuhl 35 nebst dem in ihm befindlichen -Vagen i gehoben wird, bis die Knagge 36" den Polwender 42 nebst dem Kontakt 43, 44 beeinflußt. Durch; diesen wird auf kurze Zeit ein Strom zum Relais 31' geschlossen, wodurch der Strom zum Elevatormotor unterbrochen wird; der Elevator bleibt also stehen, und zwar in einer Stellung, bei der die Schienenstücke 51b in Verlängerung der Schienen 51c liegen. Auf diese läuft nun der Wagen i hinauf, ohne den Kontakt 30° zu schließen. Diesen schließt der Wagen i erst bei seinem Zurückkommen, wodurch der Elevatorrnotor wieder in Gang kommt. Jedoch bewegt er jetzt den Elevatorstuhl 35 mit dem in ihn hineingefahrenen Wagen i abwärts, bis die Schienen 5Ib des Elevatorstuhls 35 den Schienn 51a gegenüberliegen.

Claims (9)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: e. A14a-ge. iguffl und Verteilen von Gegenständen, z. Telegrammen, Briefen, Waren u. dgl. ge- kennzeichnet durch ständig oder nter- brochen laufende, vorzugsweise e risch getriebene, mit einstellbaren ' nehmern (4 °, 4d, 48, A ausgerüstete F' rdermittel, die als Schienenwagen (i), evatorstühle (35) o- dgl. ausgebildet d mit für die Förderung der Gegenst" de bestimmten, mit oder ohne Halt orrichtungen aus- gerüsteten Bretter (12, 13) versehen sind, wobei die itnehmer und Bretter des Fördermitt mit der Bahn entlang angebrachten tsfesten Brettern (6, 611. 7, 7` . . .) d @Mitnehmer (4g, 10, 4i, 4k) derart z menarbeiten, daß die Ge- genstän entweder von den ortsfesten Brette auf die tiefer liegenden Wagen- bre r oder von diesen auf die wiederum ti er liegenden ortsfesten Bretter ge-
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellen der ortsfesten Mitnehmer (4g, 4h, 41, 4k) durch auf dem Fördermittel angebrachte Stäbe geschieht, während das Einstellen der auf dem Fördermittel vorgesehenen Mitnehmer (4° bis 41) durch der Bahn entlang angebrachte Anschläge verursacht wird.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine oder andere ortsfeste Brett aus der Bahn des Fördermittels bewegbar ist (Fig. ii und 12).
  4. 4. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Bretter (6b, 6°) in verschiedenen Ebenen angebracht sind und das Fördermittel (Wagen i) dann auf und ab bewegbar ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bretter (I2, 13) des Fördermittels (Wagen i) schwingbar aufgehängte, zum Festdrükken der Gegenstände dienende Rollen (14a, 14b) vorgesehen sind.
  6. 6. Anlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer drehbar gelagert sind und die Mitnehmerwellen (4) sowohl ein Viereck (16), an .deren einer Seiterifläche* eine Feder (18) liegt, die die Mitnehmer gegen unbeabsichtigte Drehung sichern, als auch ein Armkreuz tragen, dessen Arme unter dem Einfluß von Anschlägen die Mitnehmer aus der wagerechten Lage (Ruhestellung) in die senkrechte Lage (Arbeitsstellung) oder umgekehrt drehen.
  7. 7. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbretter der Fördermittel (Wagen, Elevatorstuhl) mit drehbaren, unter dem Einfluß von Federn stehenden Druckarmen (83d, 83b) und Hebeln (81a, 81b) ausgerüstet sind, die mit auf den Drehachsen (79a, 79b) der Druckarme sitzenden Rollen durch Schnüre so verbunden sind, daß die Drehachsen gedreht und dadurch die Druckarme gehoben werden, wenn die Hebel mit Anschlägen (78) oder mit dem Ablieferungsbrett in Berührung kommen. B.
  8. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Wagen (i) angebrachter Polwender (27) eine mit federnden Muffen (28a, 28b) ver- sehene Stange trägt, die mit federnden, an den Enden der Wagenbahn vorgesehenen Anschlägen (21a, gib) zusammenwirkt.
  9. 9. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken eines auf einer Schienenbahn hin und her fahrenden Wagens (i) mit einem Elevator-Stuhl (35) in der Weise, daß unter Vermittlung eines ein- und ausschaltbaren Relais der fahrende Wagen (i) den Elevatorstuhl (35) in Gang setzt, der kurz vor dem Wagen zum Stillstand kommt und auf seinem Aufnahmebrett (7°) die Waren vom Wagen empfängt, der bei seiner Weiterfahrt den Elevatormotor (41) wieder einschaltet, so daß der Elevatorstuhl selbsttätig in seine Anfangslage zurückkehrt (Fig. io). io. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken eines auf Schienen hin und her laufenden Wagens (i) mit einem Elevatorstuhl (35), der wiederum mit einer ortsfesten, um eine senkrechte Achse drehbaren Plattform (45°) zusammenarbeitet, und- zwar in der Weise, daß der fahrende Wagen (i) von dem an der Schienenbahn zum-Stillstand gekommenen Elevatorstuhl'(35) die Waren selbsttätig mittels der 2.m Wagen drehbar sitzenden, ein- und ausschaltgaren Mitnehiner aufnimmt, während der Elevatorstuhl bei seiner Ankunft an der ortsfesten drehbaren Plattform (45`) diese zu einer Umdrehung um ihre senkrechte Achse veranlaflt, wobei unter Vermittlung eines am Elevatorstuhl (35) allgeordneten 1VIitnehmers (47) die Waren von der Drehplattform (45e) an den Elevatorstuhl abgegeben werden, der hierauf in seine Anfangslage zurückkehrt (Fig. i i und 12).
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