DE337668C - Einwickelmaschine fuer Bonbons - Google Patents

Einwickelmaschine fuer Bonbons

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DE337668C
DE337668C DE1918337668D DE337668DD DE337668C DE 337668 C DE337668 C DE 337668C DE 1918337668 D DE1918337668 D DE 1918337668D DE 337668D D DE337668D D DE 337668DD DE 337668 C DE337668 C DE 337668C
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lever
pliers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Einwickelmaschine für Bonbons. Es ist bereits bekannt, bei Bonboneinwickelmaschinen Klemmzangen zu verwenden, welche die Hülle mit zusammengedrehten nach außen sich erweiternden Endteilen versehen, und die Klemmzangen verschiebbar und 'drehbar anzuordnen, so daß sie während des Zu sammendrehens sich einander zu nähern vermögen, um das Zerreißen der Hülle zu verhüten. Auch ist bekannt, diese Zangen mittels einer durch einen schwingbaren Hebel antreibbaren endlosen Schnur in Umdrehung zu versetzen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Zusammendrehvorrichtung, deren Kennzeichen darin liegt, daß die außerhalb der Zangen befindlichen-: Schnurleitrollen in Richtung ihrer zur Zangendrehachse genau oder annähernd senkrecht verlaufenden Drehachse einstellbar angeordnet sind, und daß der in einer zur Drehachse der genannten Schnurleitrollen genau oder annähernd parallelen Ebene schwingbare Hebel zum Befestigen der Schnur an mehreren in seiner Längsrichtung hintereinander befindlichen Stellen eingerichtet ist.
  • Die Zeichnung stellt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. = ist die Draufsicht der Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II in Fig. x ; Fig. 3 ist eine Einzelheit; Fig.4 ist die Ansicht einer der das Zusammendrehen der Umhüllung bewirkenden Klemmzangen; Fig.S zeigt eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung. Mit 50 (Fig. i) ist eine Haltezange bezeichnet, welche das Bonbon 84 nebst der dasselbe umgebenden rohrförmigen Hülle 15 während des Zusammendrehens der Hüllenendteile unbeweglich hält.
  • In der ortsfesten Führung 55 der Bonbon einwickelmaschine ist eine Hülse 56 in Längsrichtung verschiebbar und drehbar gelagert, die einen gerillten, trommelartigen Teil 57 besitzt. An letzterem sind die Arme 58 einer mit Klemmbacken 59 ausgestatteten Klemmzange Z angelenkt. Das andere Ende der Hülse 56 ist zu einer mit der Kreisnut 6o versehenen Scheibe 6= ausgebildet, in welche die durch nicht gezeichnete Mittel verschwenkbare Rolle 62 eingreift. Die Hülse 56 dient als Führung für eine in ihr verschiebbare Schubstange 63, welche einerends die Lenkarme 64 (Fig. 4) trägt und anderends frei gegen eine Rolle 65 anliegt, die durch nicht gezeichnete Organe eine in der Schubrichtung der Stange 63 verlaufende unterbrochene Hin-und Herbewegung erhält.
  • Die Hülse 56 samt den mit ihr verbundenen Teilen erhält eine Drehbewegung mittels einer auf den trommelartigen Teil 57 aufgewickelten endlosen Treibschnur 66, welche in mehreren Windungen in den Rillen des Teiles 57 sowie um eine Leitrolle 67 herumgelegt ist und eine die Schnur nachgiebig machende Zugfeder 68 eingeschaltet enthält. Der Antrieb der Schnur 66 wird durch einen Hebel 72 bewirkt, der in ein rahmenartiges Glied 69 (Fig. 2 und 3) eingreift, das in die Schnur eingeschaltet ist. Das Glied 69 ist mit einem Steg 7o versehen, der in eine von den am Hebel 72 angeordneten Kerben 73 eingelegt und darin durch eine abnehmbare Deckplatte 84 festgehalten wird. Der Hebel 72 ist um die ortsfest gelagerte Achse 7r schwingbar und erhält seinen Antrieb mittels der Exzenterscheibe 76, mit deren Nut 75 der Hebel 72 mittels der an demselben angebrachten Gleitrolle 74 in Eingriff steht. Die Treibschnur 66 erhält so eine hin und her gehende Bewegung.
  • Die beiden Hebel 72 könnten auch auf einer gemeinschaftlichen Achse aufgekeilt und durch eine einzige Exzenterscheibe in gleichem Sinne angetrieben werden. Die im entgegengesetzten Sinne erfolgende Drehung der beiden Klemmzangen, was zur Erzielung einer nicht von selbst aufgehenden Hülle unerläßlich ist, wird dabei dadurch - erreicht, daß ' die Schnüre 66 in umgekehrtem Sinne um den trommelartigen Teil 57 herumgelegt sind.
  • Der Winkel, um den jede Klemmzange gedreht wird, hängt ab von dem Betrag, um welchen das Glied 69 und die Schnur 66 beim Schwingen des Hebels 72 verstellt wird und richtet sich nach der Lage der Kerbe 73, in welche das Glied 69 eingesetzt ist, d. h. deren Entfernung vom Drehpunkte 7= des Hebels 72. Die Leitrolle 67 ist in einem Schlitz 79 eines ortsfesten Ständers 8o verstellbar, um einen geradlinigen Lauf der Schnurtrume zu sichern.
  • In der Fig. 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Schnurantriebes veranschaulicht, bei welcher die Drehung der beiden Hülsen 56 durch eine gemeinschaftliche endlose Treibschnur 81 bewirkt wird, welche über Leitrollen 82 geleitet und durch einen Schwinghebel 83, ähnlich demjenigen 72, in Bewegung gesetzt wird.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende Die durch die Organe 62 und 65 bewirkte relative Verstellung der Teile 56 und 63 in bezug aufeinander erfolgt derart, daß, wenn das Bonbon nebst der rohrförmigen. Hülle von der Haltezange 50 in Reihe mit den Klemmzangen Z gebracht worden ist (Fig. z), diese letzteren gerade eine solche Lage einnehmen, daß ihre Backen 59 geöffnet sind (Fig. q. strichpunktiert). Zu gleicher Zeit läuft die Gleitrolle 74 in dem konzentrischen Nutenteil 77, so daß die Klemmzangen keine Drehbewegung durch die Hebel 7z erhalten können. Sobald jedoch die Gleitrolle 74 den exzentrischen Nutenteil betreten hat,, geraten die inzwischen geschlossenen Klemmzangen in zueinander entgegengesetztem Sinne in Drehung, wobei die durch die Klemmbacken gehaltenen und sich daher nach außen erweiternden Endteile L und K der Bonbonhülle zusammengedreht werden. Hierbei bleibt die Haltezange 50 geschlossen und hält das Bonbon samt Hülle unbeweglich fest. Beim. Zusammendrehen müssen sich die beiden Klemmzangen Z, damit die Hülle nicht zerreißt, um einen bestimmten Betrag einander nähern, was durch zweckentsprechende Wahl des Hubes der Rolle 62 bewerkstelligt wird.
  • Nachdem die Gleitrolle 74. wieder in den konzentrischen Nutenteil78 eingetreten ist, hört die Drehbewegung der Klemmzangen Z auf und im gleichen Moment bewirken die Rollen 65 das Offnen dieser Zangen, wodurch das fertig eingewickelte Bonbon frei wird und durch die Haltenzange 5o nach der Sammelstelle befördert werden kann.
  • Die Vorzüge der beschriebenen Vorrichtung bestehen vor allem in der großen Einfachheit, mit welcher der Grad des Zusammendrehens der Umhüllung, d. h. die Anzahl Drehungen der Klemmzangen, geregelt werden kann, und ferner in der äußerst einfachen Übertragung der Drehbewegung auf diese Zangen. Außerdem ist das vollkommen geräuschlose Arbeiten der Vorrichtung als Vorzug anzusehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRUcH: Einwickelmaschine für Bonbons mit zwei gegeneinander verschiebbaren und mittels einer durch einen schwingbaren Hebel antreibbaren endlosen Schnur in Umdrehung versetzbaren Zangen zum Zusammendrehen der Enden der Umhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die- außerhalb der Zangen (Z) befindlichen Schnurleitrollen (67, 82) in Richtung ihrer zur Zangendrehachse genau oder annähernd senkrecht verlaufenden Drehachse einstellbar angeordnet sind und der in einer zur Drehachse der genannten Schnurleitrollen (67, 82) genau oder annähernd parallelen Ebene schwingbare Hebel (72, 83) zum Befestigen der Schnur an mehreren in seiner Längsrichtung hintereinander befindlichen Stellen eingerichtet ist.
DE1918337668D 1918-06-12 1918-06-12 Einwickelmaschine fuer Bonbons Expired DE337668C (de)

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