DE337560C - Kaminkuehler - Google Patents

Kaminkuehler

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DE337560C
DE337560C DE1919337560D DE337560DD DE337560C DE 337560 C DE337560 C DE 337560C DE 1919337560 D DE1919337560 D DE 1919337560D DE 337560D D DE337560D D DE 337560DD DE 337560 C DE337560 C DE 337560C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/06Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers with both counter-current and cross-current
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/70Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Kaminkühler. Bei den bekannten Kaminkühlern strömt die Kühlluft entweder (Fig. i) von unten nach oben dem von den Kühlhorden abfließenden Wasser entgegen (Gegenstromprinzip) oder (Fig. 2) in im wesentlichen wagerechter Richtung durch dasselbe hindurch (Querstromprinzip).
  • Die Gegenstromkühler (Fig. i) bedingen, damit die Luft möglichst auch in die Mitte der Berieselungseinrichtung gesaugt wird, ein Hochlegen derselben um eine gewisse Strecke und eine besondere Abfangevorrichtung für das gekühlte Wasser; trotzdem hat die Luft, da das Kühlwerk nach oben hin gegen den Luftschacht offen ist, immer noch das Bestreben, mehr an .den Seitenrändern des Kühlers als in dessen Mitte hochzuziehen.
  • Die Querstromkübler (Fig.2) machen das Hochlegen der Berieselungseinrichtung entbehrlich, da die Luft unmittelbar von der Seite her das Kühlwerk durchstreicht. Bei diesen Kühlern ergibt sich aber wieder der Nachteil einer zum Teil unvollkommenen Ausnutzung der Kühlluft. Es werden nämlich nur die mit dem warmen Wasser in Berührung kommenden oberenLuftschichten (Pfeil I in Fig. 2) ausreichend angewärmt, nicht aber auch die das schon abgekühlte Wasser durchstreichenden unteren Luftschichten (PfeilII in Fig. 2), die demnach nur unvollkommen ausgenutzt in den Schlot gelangen:, den sie unnütz belasten und dessen Saugfähigkeit sie beeinträchtigen.
  • Bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Kaminkühler werden nun die Vorteile beider Arten von Kaminkühlern unter Vermeidung ihrer Nachteile dadurch vereinigt, daß die Luft zunächst eine Querstromzone und hinterher eine Gegenstromzone durchstreicht: es ist nämlich der Kaminkühler in dem dem Luftzutritt ,dienenden Teil als Querstrornkühler und hinter diesem als Gegenstromkühler ausgebildet. Daß die Ausbildung des am Lufteintritt gelegenen Kühlerteils als Ouerstromkühler den oben angegebenen Vorteil (Wegfall des Erfordernisses der Hochlegung der Berieselungseinrichtung und Vermeidung einer Auffangvorrichtung für das gekühlte Wasser) bedingt, ergibt sich von selbst; es wird aber auch durch den dem Querstromkühler nachfolgenden Gegenstromkühler der den Qwerstromkühlern sonst anhaftende Nachteil einer zum Teil unvollkommenen Ausnutzung der Kühlluft beseitigt, da die unteren Luftschichten II (Fig. 2), die den Querstromkühler noch verhältnismäßig kalt verlassen, im Gegenstromkühler nachgewärmt werden und dann leichter im Schlot hochsteigen, was dessen Saugfähigkeit erhöht und ihn, unter -Verbesserung der Kühlwirkung, zur Ansaugwng größerer Luftmengen als sonst befähigt.
  • Den neuen Kaminkühler kann man in Anlehnung an die Bauart der Querstromkühler z. B. so ausbilden, daß man das Querstromkühlwerk rings um den mittleren Schlot anordnet; in den bei den üblichen Querstromkühlern sonst freibleibenden Schlot - wird dann gemäß der Erfindung im unteren Teil derselben das Gegenstromkühlwerk eingebaut, was gegenüber den bekannten Querstromkühlern als weiteren Vorteil eine bessere Ausnutzung des umbauten Rauaases ergibt.
  • Eine Ausführungsform der zuletzt genannten Bauart,des neuen Kaminkühlers zeigt die Zeichnung, in welcher darstellen Fig. 3 einen Höhenschnitt durch den Kaminkühler und Fig. q. einen schematischen Grundriß des Kühlers.
  • Die Querstromzone a, in welche das Warmwasser von der sie abdeckenden Schale c gelangt, umgibt die Gegenstromzone C, welche irn unteren Teil des Schlotes f untergebracht ist und der das Wasser durch die Rinnen d zuläuft. Das gekühlte Wasser sammelt sich im Behälter e. Die Luftschichten II (Fig. 2) durchstreichen die Querstromzone a und hinterher die sie nachwärmende Gegenstromzone b, um dann in den Schlot f überzutreten, während die einer Nachwärmung nicht bedürfenden Luftschichten I (Fig. 2) unmittelbar aus der Querstromzone a in den. Schlot f gelangen. Die Höhe der Gegenstromzone b richtet sich nach der Höhe der aus der Querstromzone a austretenden, einer Nachwärmung noch bedürfenden Luftschichten.
  • Die Querstrornzone a, in welcher ein Aufsteigen vonLuft möglichst nicht eintreten soll, wird zweckmäßig für die Wasserbelastung höher in Anspruch genommen als. die Gegenstromzone b, aus welcher die Luft möglichst leicht, ohne Verringerung ihrer in der Querstromzone erlangten Geschwindigkeit, in den Schlot f eintreten soll, mit anderen Worten, es wird die Querstromzone vorteilhaft stärker mit Wasser beaufschlagt als die Gegenstromzone. Dem gleichen Zweck dient es, wenn die Gegenstromzone luftdurchlässiger als. die Quierstromzone gebaut ist, was sich z. B. dadurch erreichen läßt, däß man die Kühlhorden der Gegenstromzone in weiterem Abstande voneinander als diejenigen der Querstromzone änordnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kaminkühler, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe in dem dem Lufteintritt dienenden Teil als Querstromkühler (a.) und bunter diesem als- Gegenstromkühler (b) ausgebildet ist.
  2. 2. - Kaminkühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstromkühlwerk (b) im unteren Teile des von dem Querstromkühlwerk (d) umschlossenen Schlotes (f) sich befindet.
  3. 3. Kaminkühler nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstromkühlwerk (b) luftdurchlässiger als das Querstromküblwerk (a) ist. q.. Verfahren zum Betriebe des Kaminkühlers nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß man 'das Querstromkühlwerk, auf die Flächeneinheit in wagerechter Richtung bezogen, stärker als das Ge:-genstromkühlwerk mit Wasser beschickt:
DE1919337560D 1919-04-11 1919-04-11 Kaminkuehler Expired DE337560C (de)

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