DE337239C - Verfahren zur Verbesserung der Konstanz und Lebensdauer von mit Mikrophonen in wasserdichten Gehaeusen ausgeruesteten Unterwasserschallempfaengern - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Konstanz und Lebensdauer von mit Mikrophonen in wasserdichten Gehaeusen ausgeruesteten Unterwasserschallempfaengern

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DE337239C
DE337239C DE1917337239D DE337239DD DE337239C DE 337239 C DE337239 C DE 337239C DE 1917337239 D DE1917337239 D DE 1917337239D DE 337239D D DE337239D D DE 337239DD DE 337239 C DE337239 C DE 337239C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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Description

Gemäß Patent 334103 wird bei Unterwasserschallempfängern, die mit Mikrophonen in wasserdichten Gehäusen ausgerüstet sind, die in letzteren befindliche Luft derart trocken gemacht, daß sie bei in der Nähe des Gefrierpunktes liegenden Temperaturen noch keine !nennenswerten Feuchtigkeitsniederschläge abgibt. Bei Ausübung jenes Verfahrens hat sich gezeigt, daß ein Trocknen der Innenraumluft der die Mikrophone enthaltenden wasserdichten Kapseln nicht genügt, sondern daß eine weit bessere Wirkung erreicht werden kann, wenn auch dias Innere der Mikrophone selbst getrocknet wird.
Die Erfindung hat ein Verfahren· zum Gegenstand, um das Innere der Mikrophone selbst zu trocknen und stellt ein besonders wirksames Verfahren zu diesem Zwecke dar. Die Erfindung besteht darin, daßi ein beispielsweise durch chemische Trockenmittel, wie Chlorkalzium, Phosphorpentoxyd o. dgl., vorgetrockneter Luftstrom durch das Mikrophoninnere hindurchgeleitet wirdl, d. h. es wird nach der Erfindung das Mikrophon selbst derart in den Luftstrom eingeschaltet, daß das Mikrophoninnere einen Teil der Leitungsbahn des Luftstromes bildet. Zu diesem Zweck werden auf verschiedenen Seiten des Mikrophons Löcher angeordnet, durch welche der Luftstrom ein- unid austreten kann. Diese Löcher werden gemäß der Erfindung gegeneinander versetzt, d. h. sie werden derart angeordnet, daß der Luftstrom gezwungen) wird, das Mikrophoniinnere möglichst gleichmäßig nach allen Seiten hin zu durchströmen. Dieses wird beispielsweise bewirkt, indem auf der einen Seite des Mikrophongehäuses ein Loch in der Mitte des Mikrophongehäuses vorgesehen wird, durch das der Luftstrom eintritt, während auf der anderen Seite verschiedene Löcher an der Peripherie verteilt werden, durch welche der Luftstrom wieder austritt, so daß er sich also von der Mtite nach allen Seiten hin durch das Mikrophoninnere verbreitet.
Fig. ι zeigt einen schematischen Schnitt durch eine Ausführungsform einer Trocknungsvorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Mikrophons von oben gesehen.
Fig. 3 zeigt einen schematischeni Schnitt durch eine Trocknungseinrichtung zur gleichzeitigen Trocknung mehrerer Mikrophone in Reihenschaltung·.
Fig. 4 zeigt eineni schematischen Schnitt durch eine ähnliche Einrichtung zur Trocknung mehrerer Mikrophone in Parallelschaltung.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch eine Einrichtung, bei welcher das Mikrophon in der Schallkapsel selbst mit dieser zugleich getrocknet, wird.
In Fig. ι ist ι ein luftdicht abgeschlossenes Gehäuse, in dem ein Mikrophon 2 derart eingebaut ist, daß seine vordere Wand oder Membran 3 das Gehäuse in zwei Kammern teilt. In der Membran 3 des Mikrophons 2 ist in der Mitte ein Loch 4, in der hinteren Wand 5 sind Löcher 6, 6 am Rande vorgesehen. 7 ist eine Flasche, in der sich ein Trockenmittel 8 z. B. Chlorkalzium zum Vortrocknen der Luft befindet. Die Flasche 7 hat einen doppelt durchbohrten Pfropfen 9, durch den ein Rohr 10 in die umgebende Luft ragt. Ein zweites Rohr 11 ist mit einer weiteren Vorlage 12 verbunden, die mit einem intensiven Trockenmittel z. B. Phosphorpentoxyd gefüllt ist. Eine dritte Vorlage 13 ist alsf Filter zur Aufnahme' mitgerissener Teile des Trockenmittels ausgebaut. Das Rohr 14 der Vorlage 13 ist lüftdicht in die vordere Kammer des Gehäuses 1 eingeführt. Aus der hinteren Kammer des Gehäuses 1 führt abgedichtet ein weiteres Rohr 15, das abgebrochen gezeichnet ist, zu einer Pumpe, die in der Figur der Einfachheit halber fortgelassen ist und die dazu dient, den Luftstrom durch die Vorrichtung hindurcbzusaugen.
Wird nun die Pumpe in Betrieb gesetzt, so wird durch das Rohr 10 Luft in die Flasche 7 hineingezogen·, wo sie durch das Trockenmittel 8 vorgetrocknet wird. Die vorgetrocknete Luft strömt nun durch das U-förmig gebogene Rohr 11, die Vorlagen 12 und 13 und das Rohr 14 in die vordere Kammer des Gehäuses i, von da durch das Loch 4 in die Membran 3 des Mikrophons 2. Im Innern des Mikrophons wandert der Luftstrom gleichmäßig nach allen Seiten hin und tritt durch die Löcher 6, 6 an der Peripherie dfer hinteren Mikrophonwand 5 in die hintere Kammer des Gehäuses 1 und von dort durch das Rohr 15 zur Pumpe. In der Figur bezeichnen die Pfeile den Weg des Luftstroms.
Fig. 2 zeigt schematisch die Anordnung der Löcher nach der Erfindung. 3 ist die vordere Wand oder Membran eines Mikrophons, in der sich in der Mitte ein Loch 4 befindet. 5 ist die hintere Wand des Mikrophons, in der eine Reihe von Löchern 6, 6 an der Peripherie verteilt sind.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung zur gleichzeitigen Trocknung mehrerer Mikrophone nach dem Trocknungsverfahren gemäß der Erfindung. In einem starren Rahmen 16, der aus einer oberen und einer unteren Scheibe i6e und i66 besteht, die durch Bolzen i6c und Muttern i6d zusammengehalten werden, sind übereinander mehrere Mikrophone 2, 2, deren vordere Wände oder Membranen 3, 3 über die hinteren Wände 5, 5 hinausragen, zwischen Dichtungskissen (Gummikissen o. dgl.) 17, 17 und starren Ringen i8, 18, die durch die Bolzen i6c festgehalten werden, aufgehängt. Gemäß der Erfindung befindet sich in den Membranen 3, 3 der Mikrophone 2, 2 in der Mitte Löcher 4, 4, während in den hinteren Wänden S, 5 Löcher 6, 6 an der Peripherie vorgesehen sind. In der Mitte der oberen Scheibe i&\ des Rahmens 16 ist ein Rohr 14, das der Einfachheit halber abgebrochen gezeichnet ist, luftdicht eingeführt, durch das der Luftstrom eintreten kann, während in der unteren Scheibe i66 des Rahmens 16 gleichfalls ein abgebrochen gezeichnetes Rohr 15 abgedichtet herausgeführt ist, das die Vorrichtung mit der Pumpe verbindet.
Der Luftstrom strömt wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1, nachdem die Pumpe in Betrieb gesetzt worden ist, durch die Trokkenvorrichtung, die ebenso wie die Pumpe in der Figur fortgelassen ist, dann durch das Rchr 14, durchstreicht ein Mikrophon nach dem andern und tritt schließlich beim Rohr 15 wieder aus. Die Pfeile bezeichnen den Weg des Luftstroms.
In Fig. 4 ist eine ähnliche Einrichtung dargestellt, bei der die Mikrophone parallelgeschaltet sinid, d.h. bei der der Trocknungsstrom gleichzeitig in alle Mikrophone eintritt.
Die Bezugszeichen sind dieselben wie in Fig. 3.
Auf der einen Seite des Rahmens 16 sind die starreni Ringe 18, 18, zwischen denen die Mikrophone aufgehängt sind, durchbohrt. Die Durchbohrungen sind in der Fig. i8a, i8tt bezeichnet. Durch die Durchbohrungen i8", i8a sind Röhren 14 und 15 zum Ein- und Austritt des getrockneten Luftstroms luftdicht eingeführt, und zwar ist die Anordnung derart getroffen, daß durch kommunizierende -Röhren der Luftstrom gleichzeitig in alle Mikrophone eintritt und ebenso gleichzeitig aus allen wieder austreten kann. Die Pfeile bezeichnen den Weg des Luftstroms.
Bei den Vorrichtungen nach Fig. 3 und 4 können gleichzeitig beliebig viele Mikrophone getrocknet werden.
Nach dem Trocknenuwgrden vorteilhaft die Löcher in den Mikrophonen luftdicht verschlossen. " no
Fig. 5 zeigt eine Einrichtung, um das Mikrophon zugleich mit der Schallkapsel, in die es eingebaut ist, zu trocknen.
ι ist die Kapsel, die auf der einen Seite durch eine Membran 19 verschlossen ist, die "5 in der Mitte einen" durchbohrten Stutzen 20 trägt. Auf der Membran 19 im Innern der Kapsel 1 ist ein Mikrophon 2 aufgesetzt. Der ' Durchbohrung des Stutzens 20 gegenüber befindet sich in der Wand 5 des Mikrophons 2 12c ein Loch 6. In der anderen1 Wand 3 sind an der Peripherie Löcher 4, 4 vorgesehen. Auf

Claims (7)

den Stutzen 20 ist ein Rohr 14 aufgeschraubt, das mit einem Schlauch I4a mit der Trocknungsvorrichtung! in Verbindung steht. Ein zweites Rohr 15 mündet luftdicht in die Kapsel 1 und ist gleichfalls mit einem Schlauch 15"· versehen, der zur Pumpe führt. Die Pfeile bezeichnen den Weg des Luftstroms. •Nachdem das Mikrophon und die Kapsel getrocknet sind, wird das Rohr 14 entfernt und die Durchbohrung des Stutzens 20 wird verlötet. Das Rohr 15 wird durch einen Pfropfen luftdicht verschlossen. 1S Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Verbesserung der Konstanz und Lebensdauer von mit Mikrophonen in wasserdichten Gehäusen ausgerüsteten Unterwasserschallempfängern nach Patent 334103, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorgetrockneter Luftstrom durch das Mikrophoninnere geleitet wird.
2. Einrichtung an Mikrophonen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon auf verschiedenen Seiten mit Löchern versehen ist, durch welche der Luftstrom ein- und austreten kann.
3. Einrichtung an Mikrophonen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher gegeneinander versetzt sind.
4. Einrichtung an Mikrophonen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher derart angeordnet sind, daß der Luftstrom gezwungen wird, sich von der Mitte nach dem Rändle des Mikrophons hin oder in umgekehrter Richtung gleichmäßig auszubreiten.
5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mikrophone in einem Gefäß unter seitlicher Abdichtung derart angeordnet sind, daß der getrocknete Luftstrom gezwungen ist, die Mikrophone der Reihe nach zu durchströmen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5 zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mikrophone in einem Gehäuse unter seitlicher Abdichtung derart angeordnet sind, daß der getrocknete Luftstrom in Parallelschaltung die Mikrophone durchströmt.
7. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon im Innern einer Schallkapsel derart angeord- 6q net ist, daß es mit dieser zugleich von dem getrockneten Luftstrom durchströmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917337239D 1917-02-24 1917-02-24 Verfahren zur Verbesserung der Konstanz und Lebensdauer von mit Mikrophonen in wasserdichten Gehaeusen ausgeruesteten Unterwasserschallempfaengern Expired DE337239C (de)

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