DE335619C - Vorrichtung zum Anzeigen der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur stossfreien Einrueckung von Kupplungen - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur stossfreien Einrueckung von Kupplungen

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DE335619C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/36Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light
    • G01P3/40Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light using stroboscopic means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Anzeigen der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur stoßfreien Einrückung von Kupplungen. Es ist eine Vorrichtung zum Anzeigen der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur stoßfreien Einrückung von Kupplungen bekannt, bei der mit den Wellen zwei Scheiben fest verbunden sind; die mit gegeneinander schrägen Schlitzen versehen sind, durch deren Schnittpunkt der . Strahl einer passenden Lichtquelle hindurchtritt, der sich je nach der relativen Bewegung der Scheiben radial nach innen oder außen bewegt.
  • Dieses System wird für den vorliegenden Zweck, Ermöglichung der stoßfreien Einrückung von Kupplungen, in der Weise benutzt,. daß zwei mit gegeneinander schrägen Schlitzen versehene konzentrische Zy._ linder zur Verwendung kommen, von denen der eine auf dem nichtgleitenden, der andere auf dem gleitenden Teil der Kupplung angebracht ist, wobei die Schlitze des einen Zylinders länger sind, als die Schlitze des anderen Zylinders, so daß eine durch die Kupplung verursachte relative Bewegung der geschlitzten Teile stattfinden kann, ohne die erzeugte Lichtwirkung zu stören.
  • In der Zeichnung zeigt: Fig. r einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig.2 einen senkrechten Querschnitt, und zwar auf der rechten Hälfte nach A-A und auf der linken - Hälfte nach B-B der Fig. i. Fig.3 zeigt eine Abwicklung der Mäntel der beiden Zylinder.
  • Fig. a .zeigt den Zusammenbau der Vorrichtung mit einer Klauenkupplung, Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform bei der ein im wesentlichen kegelförmiger Spiegel verwendet wird, um die Strahlen von einer passenden Lichtquelle .durch die geschlitzten Teile zu werfen. -Fig.6 zeigt als Einzelheit einen Schnitt nach C-C der Fig. 5.
  • Auf zwei mit Klauenkupplungshälften versehenen in derselben Achse liegenden Wellen a und b (s. Fig. i bis 3) sind zwei zylindrische. trommelförmige Teile c und d angeordnet. Der Teil c ist an einer Kupplungshülse e der einen Welle a und der andere Teil d auf der anderen Welle b angebracht. Der Durchmesser des Teiles d ist so bemessen, daß letzterer im Innern des Teiles c frei umlaufen kann, vorzugsweise ohne ihn zu berühren. In den zylindrischen Wandungen der Teile c und d sind Schlitze f, g vorgesehen, die vorzugsweise mit abgeschrägten Kanten versehen sind. Die Schlitze g des inneren Teiles d sind parallel zur Umdrehungsachse, dagegen die Schlitze f des äußeren Teiles c zu dieser Achse geneigt angeordnet.
  • Im Innern der geschlitzten Teile ist eine passende Lichtquelle, z. B. eine längliche Glühlampe h angebracht, die sich nicht mitdreht, sondern vorzugsweise in einem die zvlindrischen Teile c und d und die Klauenkupplung umgebenden Gehäuse j gehalten wird..
  • Die Lichtquelle kann auch in jeder passenden Entfernung und Stellung angeordnet sein und ihre Strahlen können durch einen im Innern der zylindrischen geschlitzten Teile befindlichen Spiegel zurückgeworfen werden, wie weiter unten mit Bezug auf Fig. 5 erläutert ist.
  • Wenn beide geschlitzten Teile oder Trommeln mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit umlaufen, scheint das Licht durch die einander deckenden Stellen der beiden Schlitzreihen hindurch und bildet infolge des Nachbildes im Auge des Beobachters eine Lichtlinie, die sich um .den Mantel der Trommeln erstreckt.
  • Die zum stoßfreien- Einrücken der Kupplung erforderliche richtige gegenseitige Phase ist dann vorhanden, wenn sich die Körper in ihren richtigen gegenseitigen Lagen im Ruhezustand befinden, was dem Beobachter beim Umlaufen der Teile durch die Lichtlinie angegeben wird.
  • Die geschlitzten Trommeln können beide unmittelbar auf zwei in einer Achse liegenden Wellen angeordnet sein, oder die eine Trommel auf einer der Wellen und die andere auf einem in der Längsrichtung verschiebbaren Teil der Klauen.kupplung.
  • Bei der Ausführungsform nach Iyig. 4, bei der jede zu kuppelnde Welle Klauen l bzw. in besitzt, die mit einer Kupplungshülse n. in Eingriff kommen, kann der äußere geschlitzte Teil c bequem an der Kupplungshülse it befestigt werden; der innere geschlitzte Teil d ist mittels eines Flansches an dem die Klauen tragenden Teil l der einen Welle befestigt.
  • Die Schlitze dieses inneren Teiles sind parallel zur Umdrehungsachse und bedeutend länger als die Schlitze f des äußeren zylincIrischen Teiles c, um bei der Betätigung der Kupplungshülsen eine Längsbewegung des Außenteiles über den Innenteil zu gestatten.
  • Um das von der Lampe lt o. dgl. Lichtquelle zugestrahlte Licht zu zerstreuen, wird zwischen dieser Lichtquelle und dem Mantel Lies geschlitzten Innenteiles d ein gekrümmter Schirm o aus A/Iattglas oder ähnlichem Material angebracht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist der geschlitzte Innenteil d mittels eines Flansches s auf der Kupplungshülse na angebracht.
  • Der geschlitzte Außenteil c besitzt einen nach innen gekehrten Flansch t, mittels dessen er an dem Klauenteil l befestigt ist. Am Flansch t ist ein Ring 2t mit abgeschrägter Kante angebracht, die mit einem Spiegel v versehen ist; letzerer kann aus einer Anzahl flacher Spiegelstücke bestehen.
  • Im Flansch s sind öffnungen oder Durchbrechungen w (s. Fig. 6) vorgesehen, durch die das Licht der Lampen h auf den Spiegel v fallen und auf die Überdeckungsstellen der Schlitze g, f zurückgeworfen werden kann. Im Lampengehäuse x kann ein Lichtzerstreuungsorgan o angebracht sein. Der überhängende Teil der Hülse st kann mittels eines auf dem Teil l gleitenden Flansches gestutzt werden.
  • Bei den gezeichneten Ausführungsformen drehen sich die, zylindrischen. Schlitzteile natürlich mit derselben Geschwindigkeit wie die Teile auf denen sie angebracht sind. Um die relative Phase richtig anzuzeigen, muß daher die Anzahl der Schlitze in den Schlitzteilen entweder gleich derjenigen der Klauen des Berührungsteiles der Kupplung oder einer in dieser aufgehenden Zahl gleich sein. Oder, wenn die Wellen nur in einer Stellung gekuppelt werden sollen, ist nur ein Schlitz in jedem Teil nötig.
  • Bei gewissen Ausführungsförmen können die Schlitze der beiden Reihen entgegengesetzt geneigt sein, d. h. die äußeren Schlitze können parallel zur Drehachse, die inneren dagegen in bezug auf diese Achse geneigt sein. Es können auch die Schlitze beider Reihen in bezug auf die Drehachse geneigt sein; in diesem Falle sollte die Neigung vorzugsweise in gleichem Sinn verlaufen und es ist dabei erforderlich, daß die Neigung der Schlitze einer der Reihen größer ist als diejenige der anderen, damit die Strahlen der Lichtquelle durch die Schnittstellen der Schlitzachsen und nicht durch die ganzen Schlitze das Auge des Beobachters treffen, was der Fall sein würde, wenn die Neigungen in gleichem Sinn verlaufen und gleich groß wären.
  • Andererseits kann, wenn die Wellen nur in einer oder zwei Stellungen gekuppelt werden sollen, der gegenseitige Abstand der Schlitze auf dem Umfang ungleich sein, oder es können in den beiden Schlitzteilen verschieden viele gleichmäßig verteilte Schlitze angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcIi Vorrichtung zum Anzeigen ,der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur .stoßfreien Einrückung von Kupplungen, bei der zwei von den Wellen in Umdrehung versetzte mit gegeneinander schrägen Schlitzen versehene Teile so angeordnet sind, daß das Licht einer passenden Lichtquelle durch die Schnittpunkte der Schlitze treten kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile die Form von konzentrischen Zylindern haben, von denen der eine auf dem nichtgleitenden und der andere auf dem gleitenden Teil der Kupplung angebracht ist, wobei die Schlitze des einen Zylinders länger sind als die Schlitze des anderen Zylinders, so daß eine durch die Kupplung verursachte achsiale relative Bewegung der geschlitzten Teile stattfinden kann, ohne die erzeugte Lichtwirkung zu stören.
DE1916335619D 1915-01-19 1916-01-11 Vorrichtung zum Anzeigen der relativen Phase von zwei sich drehenden Wellen zur stossfreien Einrueckung von Kupplungen Expired DE335619C (de)

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