DE335078C - Feile mit in verschiedener Schraeglage fuer die Arbeits- und die Nachschleifstellung einstellbaren, gegeneinanderliegenden Zahnplaettchen rhombischen Querschnitts - Google Patents

Feile mit in verschiedener Schraeglage fuer die Arbeits- und die Nachschleifstellung einstellbaren, gegeneinanderliegenden Zahnplaettchen rhombischen Querschnitts

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DE335078C
DE335078C DE1919335078D DE335078DD DE335078C DE 335078 C DE335078 C DE 335078C DE 1919335078 D DE1919335078 D DE 1919335078D DE 335078D D DE335078D D DE 335078DD DE 335078 C DE335078 C DE 335078C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D71/00Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Feile aus in verschiedener Schräglage für die Arbeitsstellung und Nachschleifstellung einstellbaren, gegeneinander anliegenden Zahnplättchen". Bei den bekannten Feilen dieser Art sind diese Zahnplättchen so ausgebildet, daß sie mit ihrer Fläche quer, und zwar winkelrecht oder schräg zur Feilrichtung liegen; außerdem sind diese Zahnplättchen entweder mit einer Mittelöftnung auf einem längsliegenden Stab aufgereiht, oder sie liegen ohne einen solchen Stab zwischen den Wangen eines Rahmens aneinander urfd sind durch Preßschrauben mit oder ohne eingeschaltete Druckstücke in verschiedenen Schräglagen zum Gebrauch oder zum Nachschleifen einstellbar. Die Zahnplättchen bieten also jedes für sich in der Beanspruchungsrichtung den geringsten Eigenwiderstand gegen Biegung.
Demgegenüber kennzeichnet sich die Feile gemäß der Erfindung dadurch, daß die Zahnplättchen durch parallele Eängsebenen in schmale Einzelzähne unterteilt sind, deren Reihen in der Längsrichtung zueinander versetzt sind. So liegt ihre schmale Brustfläche quer zur Längsrichtung der Feile und ihre flache Seiten in dieser Längsrichtung und damit in der Richtung der Beanspruchung beim Feilen. Daher haben diese Zähne den größten Widerstand in der Richtung, in welcher sie beim Arbeiten beansprucht werden, wodurch die Starrheit wesentlich erhöht ist. Während ferner die erwünschte versetzte Anordnung der das Material angreifenden Zähne bei den bekannten Feilen mit aneinandergereihten Ouerplättchen dadurch erzielt wird, daß die Plättchen wechselweise versetzte Randzähne haben, welche in erhöhtem Maße der Gefahr der Abbiegung und des Ausbrechens ausgesetzt sind, ist bei der vorliegenden Feile diese Zahnversetzung dadurch erreicht, daß die Längsreihen in der Längsrichtung zueinander versetzt sind. Die Einstellbarkeit in der verschiedenen Schräglage zur Arbeitsstellung und zur Nachschleifstellung wird ferner in vorteilhafter Weise dadurch erzielt, daß die Zahnplättchen um Querstifte drehbar sind, die sich in Längsnuten der Gehäusewandung führen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform.
Fig. ι ist ein teilweiser Längsschnitt und Fig. 2 ein vollständiger Längsschnitt in verschiedener Stellung der Zahnplättchen. Fig. 3 ist ein Querschnitt und Fig. 4 eine teilweise Draufsicht.
Die Feile besitzt ein Gehäuse 1 von der Form eines länglichen Rechteckes. In diesem Gehäuse sind mehrere Reihen schmaler rhombischer Zähne 2 angeordnet, welche unten mit
einem Ansatz versehen sind. Dieser hat eine Bohrung für einen Querstift 3, um den sich die Zähne drehen können. Die Enden der Querstifte 3 können in passenden Längsnuten 4 gleiten, die an den Längswänden des Gehäuses 1 ausgespart sind. Die Zähne 2 liegen schräg, und die Zähne einer Querreihe stützen sich gegen die vorhergehende Reihe, wobei, wie aus Fig. -4 ersichtlich, die Reihen in der Längsrichtung untereinander versetzt angeordnet sind. Die Neigung der Zähne kann geändert und in der eingestellten Lage mittels Schrauben 6 und 10 festgestellt werden, welche durch die Querwände 7 und 9 des Gehäuses geschraubt sind und gegen kleine Gleitböcke 5 und 8 drücken. /Werden die Zähne in der Zeichnung nach links,schräg gestellt, so kommt ein Augenblick, wo die Schneidkanten nicht mehr über die Rückenao fachen hervorragen, letztere vielmehr in einer einzigen Ebene liegen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. In dieser Stellung kann die Feile geschärft werden, zu welchem Zwecke es genügt, mittels einer Schleifscheibe die durch die Rückenflächen der Zähne gebildete Ebene sorgfältig zu glätten.
Sobald das Schärfen beendigt ist, genügt es, die Schraube 10 zurückzuschrauben und die Schraube 8 vorzuschrauben, wodurch die Schneidkante jedes Zahnes gegenüber der des vorhergehenden Zahnes, gegen den er sich stützt, hochgehoben wird. Durch Änderung der Schräge kann man die HoHe der Schneidkante gegenüber den vorhergehenden Zähnen ändern, so daß man für jeden Fall die genau passende Verzahnung für die betreffende Arbeit erhält. Das Gehäuse 1 endigt an der einen Seite in einem Griff 11, welcher dem Griff der üblichen Feilen entspricht.
Gewünschtenfalls können die Querstifte 3 in passenden Löchern in den Seiten des Gehäuses statt in Nuten gelagert sein; in diesem Falle müssen sie einen genügenden Abstand voneinander haben, um die Drehung der kleinen Zähne so weit zu gestatten, daß sie mit ihren Rückenflächen eine Ebene bilden können.
Die neue Feile kann ebensogut als Holzfeile wie als Metallfeile benutzt werden, und es kann ein und dieselbe Feile für die feinsten Arbeiten dienen wie auch für die gröbsten, beispielsweise als Raspel oder Schrubbfeile, denn es genügt hierfür das Maß des Vorsprunges der Zähne zu ändern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Feile mit in verschiedener Schräglage für die Arbeits- und die Nachschleifstellung einstellbaren, gegeneinanderliegenden Zahnplättchen rhombischen Quer-Schnitts, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnplättchen durch parallele Längsebenen in schmale Einzelzähne (2) unterteilt sind, deren Reihen in der Längsrichtung zueinander versetzt sind.
2. Feile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnplättchen um Querstifte (3) drehbar sind, die sich in Längsnuten (4) der . Gehäusewandung führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919335078D 1917-11-29 1919-10-28 Feile mit in verschiedener Schraeglage fuer die Arbeits- und die Nachschleifstellung einstellbaren, gegeneinanderliegenden Zahnplaettchen rhombischen Querschnitts Expired DE335078C (de)

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