DE334828C - Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Rotationsdruckmaschine

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DE334828C
DE334828C DE1916334828D DE334828DD DE334828C DE 334828 C DE334828 C DE 334828C DE 1916334828 D DE1916334828 D DE 1916334828D DE 334828D D DE334828D D DE 334828DD DE 334828 C DE334828 C DE 334828C
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Germany
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plate
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DE1916334828D
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WINKLER MASCHF
Fallert and Co AG
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Fallert and Co AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. MÄRZ 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■':-r- M 334828 -" KLASSE 15 d GRUPPE
Rotationsdruckmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rotationsdruckmaschine, auf welcher alle Zeitungen mit durch zwei teilbaren Seitenzahlen mittels nur je einer Schriftplatte pro Seite und trotzdem die Plattenzylinder nur zwei Platten im Umfange tragen, bis zum und mit dem ersten Falz vollständig bänderlos ineinander gefalzt hergestellt werden können. Das Kennzeichen der neuen Maschine ist, daß mit
ίο einem oder mehreren Hauptdruckwerken, bei denen zwei Platten am Plattenzylinder in dessen Umfange angeordnet sind, mindestens ein Nebendruckwerk für zweiseitige Bogen vereinigt ist, so daß jede Druekeinheit für sich oder mit den anderen zusammen arbeiten kann.
Es wird durch diese Anordnung nicht nur eine Ersparnis an Zeit und Material bei der Herstellung der Schriftplatten, sondern auch eine für Zeitungen von verschiedenen Seitenzahlen stets gleichbleibenden Druckzeit erzielt, was für Betriebe mit öfters im Umfang wechselnden Zeitungen von großer Wichtigkeit ist.
as Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Maschine zur Herstellung von sechzehn- bzw, achtzehnseitigen Zeitungen dargestellt. Fig. ι zeigt eine schematische Seitenansicht von zwei Hauptdruckwerken,
; Fig. 2 eine solche eines Nebendruckwerkes '.-im Zusammenhang mit dem Falzapparat der
■ -Hauptdruckwerke;
;;■- Fig. 3 stellt einen schematischen Grundriß ;der ganzen Maschine dar, und zwar besonders die Lage der Papierrollen der Haupt- und Nebenmaschinen;
Fig. 4 und 5 sind Abwicklungen von Plattenzylindern mit aufgesetzten Platten.
Auf den Plattenzylindern der Druckwerke A und B sind bei der gewählten Ausführungsform zwei Platten im Umfang und zwei Platten nebeneinander befestigt, und zwar derart, daß dieselben mit ihrer Längsseite achsial liegen, also die nach Fig. 4 gezeigte Stellung einnehmen. Hierdurch entsteht u. a. gegenüber der üblichen .Befestigungsart, wo die Platten mit ihrer Breitachse achsial auf dem Zylinder liegen, wie in Fig. 5 gezeigt, eine wesentliche Verminderung des Zylinderumfanges. Bei einer gegebenen Umfangsgeschwindigkeit der Platten- und Druckzylinder werden die Zylinder mit kleinerem Umfang, also für Plattenlage gemäß Fig. 4 mit höherer Tourenzahl rotieren als solche für Plattenlage gemäß Fig. 5. Mit anderen Worten, es können in der gleichen Zeit mehr Abdrucke erzielt werden.
Die Leistungsfähigkeit eines solchen Druckwerkes ist also eine erhöhte.
Die von den Papierrollen 1 und 2 abgewickelten Papierstränge werden in den Druckwerken yä und B mit dem Schön- und Widerdruck versehen, und zwar, je nachdem ganz- oder halbbreite Rollen verwendet werden, mit acht- oder vierseitigem Text; Bei achtseitigem Text werden die zwei ganzbreiten Papierbahnen durch Messer 3 und*4 der Laufrichtung nach halbiert und die vier
halbierten Papierbahnen mittels· Wendestangen 5,6 übereinander gewendet, worauf sie von den Falzzylindern 7,8 geschnitten und gefalzt werden. Bei dieser Anordnung aber können nur vier-, acht-, zwölf- und sechzehnseitige Zeitungen bzw., je der Anzahl der Druckwerke nach, Zeitungen mit durch vier teilbaren Seitenzahlen erzielt werden.
Um nun die übrigen Zwischenprodukte, d. h. Zeitungen mit durch zwei teilbaren Seitenzahlen zu erhalten, erwächst die Aufgabe, durch irgendein Nebenwerk lose zweiseitige Bogen zu gewinnen, welche gleichzeitig in die Doppelbogen eingefalzt werden können. Das in Fig. 2 beispielsweise dargestellte Nebendruckwerk stellt die Lösung dieser Aufgabe dar. Dessen Arbeitsweise ist folgende: Die von der Rolle 10 abgewickelte Papierbahn wird vor dem Bedrucken durch ao das Schneidwerk 11 in bekannter Weise in Bogen von der halben Länge des Druckzylinderumfanges geschnitten. Mittels Transportbänder o. dgl. werden diese Bogen einzeln dem Druckzylinder 12 zugeführt, weleher sie mit seinen beweglichen Nadeln bis zur Berührungsstelle mit dem Wendezylinder 13 mitnimmt. Während dieser Periode werden die Bogen von der einen Schriftplatte des Plattenzylinders 14 einseitig bedruckt. An der genannten Berührungsstelle wird der Bogen vom Wendezylinder 13 mittels beweglicher Nadeln vom Druckzylinder abgenom-■ men und so lange mitgeführt, bis derselbe sich seinem halben Umfange angepaßt hat, in welchem Zeitpunkte er dann durch ein Falzmesser in eine im Druckzylinder 12 befindliche Klemmklappe eingefalzt wird. Gleichzeitig wird der Bogen von den beweglichen Nadeln, des Wendezylinders freigegeben. Der Bogen ist nun gewendet und wird vom Druckzylinder 12 zum Bedrucken der Rückseite durch die zweite Schriftplatte des Plattenzylinders 14 nochmals mitgenommen, um nach erfolgtem Druck an den Abnahmezylinder 15 abgegeben und von hier aus zu den Falzzylindern 7,8 zwecks Einfalzung in die vierseitigen Bogen der Papierbahnen geleitet zu werden. Der Plattenzylinder 14 trägt nur zWei Schriftplatten im Umfang, welche die Schön- und Widerdruckplatten für einen zweiseitigen Bogen darstellen. Zur Herstellung zweiseitiger Bogen ist also nur je eine Schriftplatte pro Seite notwendig.
: Wie die Zeichnung veranschaulicht, wird das-Zusammenführen der losen Bogen-nach dem Druck mit den mittels Wendestangen •übereiriandergeführten Papierbahnen vollständig bänderlos, d.h. ohne Zuhilfenahme •irgendwelcher Bändervorrichtungen und mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Papierbahnen bewirkt, so daß nach dem ersten Falz die Zeitungsbogen ohne weiteres chronologisch ineinander gefalzt sind.
Um beispielsweise auf der Maschine vierzehnseitige Zeitungen herzustellen, arbeitet dieselbe wie folgt:
Die beiden Plattenzylinder des Druckwerkes A werden mit je vier Platten belegt, diejenigen des Druckwerkes B jedoch nur mit je ζλνεϊ Platten, zusammen also zwölf 7" Platten. Die fehlenden zwei Seiten liefert nunmehr das Nebenwerk, dessen Plattenzylinder mit zwei Platten belegt ist.
Die Papierrolle 1 muß bei dieser Anordnung zwei Platten breit, die Papierrolle 2 und 10 jedoch nur eine Platte breit sein. Demgemäß liefert das Druckwerk^ zwei Bogen zu vier Seiten, das Druckwerke einen Bogen zu vier Seiten und das Nebenwerk einen Bogen zu zwei Seiten, zusammen vier- 8c zehn Seiten.
Durch Verbreitern der Plattenzylinder (z. B. um drei Platten nebeneinander anordnen zu können) oder Hinzufügen von weiteren Druckwerken, können auch Zeitungen von über achtzehn Seiten hergestellt werden. Wie aus dem Vorstehenden zu entnehmen, weist diese Erfindung den schon eingangs erwähnten Vorteil auf, daß für ?'le Seitenzahlen immer nur eine Platte pro Seite be- go nötigt wird, was bei Maschinen mit Plattenlage gemäß Fig. 5 nicht der Fall ist. Da bei der Anordnung der Platten nach Fig. S die zwei zusammengehörigen Schriftplatten (z. B. bei einer achtseitigen Zeitung Platten für die Seiten 1, 8 und 3, 6) auf dem Plattenzylinder in dessen Achsenrichtung nebeneinander liegen, muß der Schnitt der bedruckten Papierbahn so erfolgen, daß Bogen von der Länge des halben Plattenzylinderumfanges abgetrennt werden. Diese Bogen werden dann im Falzapparat durch eine sogenannte Sammelvorrichtung zu einer achtseitigen Zeitung zusammengelegt. Bei Herstellung von nur vierseitigen Zeitungen aber, wo Platten 6, 8 in Wegfall kommen, würde sich an deren Stelle je eine unbedruckte Seite ergeben. Es wird daher an Stelle der Platten 3, 6, 8 je eine Platte 1 und zwei Platten 4 aufgelegt und das Entsprechende aufiio dem, die den Zeitungsweiten 2, 7 und 4, 5 entsprechenden Platten tragenden Plattenzylinder bewirkt, so daß nach jeder Plattenzylinderumdrehung zwei vierseitige Zeitungen hergestellt werden. Die Sammelvor- ng richtung im Falzapparat wird zu diesem Zweck abgestellt. Eine gewöhnliche sechzehnseitige Zweirollenmaschine wird demzufolge zur Herstellung von vier-, sechs- und achtseitigen Zeitungen mit doppelter,' zur iao Herstellung von Zeitungen mit über acht Seiten jedoch nur mit einfacher Produktion
arbeiten, was im Buchdruckerfach, namentlich in Zeitungsdruckereien, welche im allgenjeinen für die Herausgabe der Auflage an einen gewissen Zeitpunkt gebunden sind, als nachteilig empfunden wird.
Dagegen arbeitet eine Maschine nach vorliegender Erfindung bei jeder erzielten Seitenzahl mit nur je einer Platte pro Seite, d. h. die Druckzeit bleibt immer die gleiche.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rotationsdruckmaschine zur Herstellung von Zeitungen mit mehreren um ein gemeinsames Falzwerk gruppierten '5 Druckwerken, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem oder mehreren Hauptdruckwerken, bei denen-zwei Platten am Plattenzylinder in dessen Umfange angeordnet sind, mindestens ein Nebendruckwerk für zweiseitige Einzelbogen ao vereinigt ist, derartig, daß jede Druckeinheit für sich oder mit den anderen zusammen arbeiten kann, so daß alle Zeitungen mit durch zwei teilbaren Seitenzahlen bei stets gleichbleibender Drückzeit mit nur einer Platte pro Seite hergestellt werden können.
  2. 2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit den übereinandergeführten Papierbahnen der Hauptdruckwerke die losen Bogen des Nebendruckwerkes nach dem Bedrucken vollständig bänderlos und mit der Geschwindigkeit der Papierbahnen zusammengeführt werden, so daß nach dem ersten Falz die Zeitungsbogen ohne weiteres chronologisch ineinandergefalzt sind.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
DE1916334828D 1916-11-03 1916-11-03 Rotationsdruckmaschine Expired DE334828C (de)

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ID=6218663

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