DE33480C - Herstellung von Wagenrädern - Google Patents

Herstellung von Wagenrädern

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DE33480C
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Germany
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DENDAT33480D
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J. O. FORSSLUND in Sundbyberg, Schweden
Publication of DE33480C publication Critical patent/DE33480C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00—Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005—Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau. '
Herstellung von Wagenrädern.
Pateritirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1885 ab.
Die bei Wagenrädern mit eisernen Speichen und Naben häufig beobachteten Brüche schreibt man vielfach den beim Befahren von unebenem Pflaster auftretenden Erschütterungen zu, welche Molecularveränderuhgen' des Metalles zur Folge haben. Diese Erschütterungen' ganz zu beseitigen oder doch nur auf ein Minimum zurückzuführen, soll durch die Weichheit, und Elasticität des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Rades selbst, sowie durch den leisen Gang desselben auf dem Pflaster erreicht werden.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 ein Rad für schwere Lastwagen, sowie das Giefsgestell für die Herstellung der Naben im Aufrifs dar, während Fig.' 2 einen Schnitt durch das Rad und das Gestell zeigt.
Das Rad besteht aus einer Hartgufsnabe, eisernen oder stählernen .Speichen, hölzernem Felgenkranz und eisernem Radreifen und erfolgt die Herstellung des Rades wie folgt:
Die Felgen des Rades werden aus Birken-, Eichen-· oder Buchenbohlen mittelst der Bandsäge ausgeschnitten, auf einer ebenen Fläche mit .einander verpafst und so weit zusammengetrieben, dafs die Aufsenseite der Felgen mit einem auf der Fläche gezogenen Kreis übereinstimmt. ,Alsdann wird der in gewöhnlicher Weise zusammengeschweifste und auf einer rund gedrehten Scheibe vollkommen kreisrund gestaltete. Radreifen- heifs aufgezogen, so dafs derselbe die hölzernen Felgentheile fest umschliefst und zusammenhält. Hierauf bringt man den ganzen Radfelgenkranz auf eine Drehbank, woselbst bei möglichst schneller Rotation der Felge die richtige Form gegeben wird. Alsdann legt man den Radkranz auf die Arme h des Giefsgestelles und spannt ihn vermittelst der Haken g fest. Diese Arme h des Giefsgestelles gehen von der centralen Hohlform f aus, welche , drehbar mit dem Bock G verbunden ist.. Bei dem Auflegen des Radkranzes liegt das Giefsgestell horizontal, ist also mit Bezug auf die in Fig. 2 dargestellte Lage um 900 gedreht.
Nachdem der Radkranz auf das Gestell gelegt ist, werden die eisernen oder stählernen Speichen derart eingesetzt, dafs die gabelförmigen Köpfe α die Felge umfassen, wäh- _ rend die schwalbenschwanzförmigen Speichenenden e in die Giefsform f hineinragen. Die Speichenköpfe.-λ sind "dabei an den Stöfsen der Felge angeordnet, wodurch letzterer eine gröfsere Widerstandsfähigkeit veiiiehen' und der leise Gang des Rades, wie auch die gewünschte Elasticität und Weichheit erzielt wird. Durch die Anwendung gabelförmiger, die Felgenstöfse umfassender Speichenköpfe ist auch den bisher bei gewöhnlichen Rädern mittelst Zapfen eingesetzten Holzspeichen gegenüber der Nachtheil beseitigt, dafs die abwechselnd nafs und trocken werdenden Speichen sprengend auf die Felge wirken. Während ferner bisher die Befestigung der Speichen in der Mitte zwischen zwei Felgenstöfsen geschah und die Stöfse selbst frei lagen, werden, wie erwähnt, bei dem vorliegenden Rade die Felgen .an den Stöfsen durch die Speichen sicher unterstützt.
Nachdem die Speichen mit dem Radkranz vereinigt sind, wird, das Giefsgestell mit dem darauf befestigten Rade um go° gedreht, so dafs es die in Fig. 2 dargestellte aufrechte Lage

Claims (1)

  1. einnimmt, und der Deckel i mit Eingufs / auf die Formhälfte/ aufgebracht. Der Stahlzapfen k, welcher die Mitte der Giefsform durchdringt, wird vorher, ebenso wie die Felgenenden, etwas angewärmt und in bekannter Weise überstrichen, um ein Festschweifsen zu verhindern. Das geschmolzene Gufseisen wird sodann in den Eingufs I eingegossen und erstarrt fast augenblicklich, so dafs in derselben Giefsform alle io Minuten eine neue Radnabe gegossen werden kann. Durch diese Giefsmetho.de erhalten die Naben eine fast unabnutzbare Härte und einen aufserordentlich leichten Gang auf den Achsschenkeln, welche letzterein diesen harten Naben ebenfalls viel, weniger abgenutzt werden, wie bisher.
    Sollte es erforderlich sein, die Radspeichen nach der Abkühlung gegen den Felgenkranz etwas zu spannen, so geschieht dies leicht durch Verminderung der Schräge des Rades in einer Presse, wobei die Speichenköpfe a mit ihren Flantschen gegen die Felge festgedrückt werden.
    Patenτ-Ansprüch:
    Die Herstellung von Wagenrädern in der Art, dafs die Speichen α mit ihren Enden in die. hohle Gufsform f gesteckt. und mit der Felge bekleidet auf dem Gestell h befestigt werden, worauf das Gestell h um ein Gelenk in die senkrechte Lage (Fig. 2) gebracht wird, in welcher das Umgiefsen der Speichenenden (der Gufs der Nabe) durch die Oeffnung I der Form / stattfindet", nachdem für das Achsenloch der Stahlkern k eingeschoben ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33480D Herstellung von Wagenrädern Expired - Lifetime DE33480C (de)

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