DE334697C - Aufhaengevorrichtung fuer verschnuerte Saecke u. dgl. - Google Patents
Aufhaengevorrichtung fuer verschnuerte Saecke u. dgl.Info
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Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 9
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B67/00—Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
- B65B67/12—Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
- B65B67/1222—Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials characterised by means for suspending sacks, e.g. pedal- operated
- B65B67/1233—Clamping or holding means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Aufhängevorrichtung für verschnürte Säcke u. dgl. Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, eine sowohl in der Bauart als auch in der Bedienung höchst einfache Vorrichtung zu schaffen, die es gestattet, verschnürte Säcke, wie sie beispielsweise bei der Post für die Briefbeförderung in Zügen üblich sind, nicht mir rasch und in einfacher Weise aufzuhängen, sondern auch ebenso rasch wieder abzunehmen.
- Bisher waren hierzu meist zangen- oder scherenförmige Vorrichtungen im Gebrauch, die entweder -durch Federung oder durch überzuschiebende Ringe u. d'gl. in der Klemmstellung festgehalten wurden. Jede Verwendung von Federn erfordert aber sowohl beim Anbringen der Säcke als auch bei deren Abnahme einen gewissen Kraftaufwand:, da der Wirkung der Feder entgegengearbeitet werden muß, was wiederum dazu führt, daß sich die Bedienung nicht einfach genug gestaltet.
- Bei vorliegender Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, daß auf Federn oder Federung ganz verzichtet wird: und dafür ein durch Gewicht belasteter Traghebel in Anwendung kommt.
- Es ist zwar schon bekannt, bei solchen Einrichtungen, die zum Offenhalten eines Sackes beim Einfüllen dienen, ein durch Gewicht belastetes Klemmstück in Anwendung zu brin-gen, hierbei beruht aber die Aufgabe des Klemmstückes darin, dien dazwischen gebrachten, geöffneten Sackrand zwischen Klemmstück und Widerlager durch Reibung festzuhalten. Im vorliegenden Fall soll jedoch der durch Gewicht beeinflußte Traghebel reicht den Sack selbst festklemmen, sondern er soll nur die nach unten gerichtete Öffnung der gabelförmig gestalteten Aufhängevorrichtung im Bedarfsfalle verschließen, so daß der Sack, der zufolge seiner beim Verschnüren gebildeten kopfförmigen Krause nicht seitlich aus der Öffnung herausgezogen werden kann, in dieser Durchtrittsöffnung festgehalten wird.
- Wesentlich ist hierbei, daß der Traghebel hinsichtlich seiner Form und Anordnung so gewählt ist, daß er bei einer Bewegung in die Offenstell.ung mit der den Sack tragenden Nase vollkommen in den einen Schenkel der gabelförmig gestalteten Vorrichtung zurücktritt, wodurch der im V erschlußfalle darauf ruhende Sack absolut sicher abgestreift wird. Anderseits ist der Traghebel hinsichtlich der Nase, die dem Sack als Auflage dient, so geformt, daß das Gewicht des Sackes dazu beiträgt, die die Gabelöffnung abschließende Hebelnase in der Verschlußlage zu sichern, wodurch ein unbeabsichtigtes Öffnen, wie solches unter Umständen durch Erschütterungen oder Stöße eintreten könnte, unbedingt ausgeschlossen ist.
- Die neue Aufhängevorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und können derartige Vorrichtungen in beliebiger Anzahl auf einer durchgehenden Stange oder auf einem Rohr aufgereiht sein.
- Fig. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, während Fig. a einen senkrechten Schnitt nach der in Fig. i eingezeichneten Linie A-B wiedergibt.
- Fig.3 zeigt, wie der .Sack von der Aufhängevorrichtung getragen wird. Wie ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einem Gabelteil a, der an einem Haken oder auf einer durchgehenden Stange bz`.. einem Rohr s aufgehängt und mit einem bei b drehbar gelagerten Traghebel versehen ist, der mit einem Gewichtsarm c derart ausgerüstet ist, daß er stets das Bestreben hat, sich mit seiner Nase k gegen die als Widerlager dienende eine Gabelhälfte anzulegen, um so den Gäbelausschnitt g zu versperren. .
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der aufzuhängende Postsack o. dgl. wird in der Pfeilrichtung von unten her in den Gabelausschnitt g eingeführt, wobei die Hebelnase k entgegen der Wirkung des Gewichtsarmes c in die in Fig. r eingezeichnete strichpunktierte Lage kl, cl- bewegt wird. Sowie der festzuhaltende Halstelil -des Sackes ge-,nügend weit in den Ausschnitt g eingeführt ist, braucht man den Sack nur loszulassen und die Nase k des Traghebels, die durch den Gewichtshebel c sofort wieder in die ursprüngliche Stellung k zurückbewegt wird, wird ihn sicher am Austreten verhindern.
- Um den Sack wieder freizugeben, ist nur nötig, den Gewichtsarm c in die punktierte Stellung cl zu bewegen, wobei nicht nur die Gabelöffnung für den Sack freigelegt, sondern zugleich auch der Sack sicher von dem in den einen Gabelschenkel zurücktretenden Nasenteil h abgestreift und damit freigegeben wird.
- Erwähnt sei noch, daß naturgemäß die Art der Aufhängung des Gabelteiles a sowie die Form des Gewichtshebels c eine beliebige sein kann. Die Darstellung soll lediiglich eine beispielsweise Ausführungsform zeigen, wie solche zum Aufhängen von Postsäcken in Eisnbahnwagen usw. sich als besonders geeignet erweist.
Claims (1)
- PATENT- ANSPRUCH: Aufhängevorrichtung für verschnürte Säcke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Schenkel eines mit seiner Maulöffnung nach unten gerichteten Gabelteiles (a) ein in an sich bekannter Weise durch ein Gewicht (c) belasteter Traghebel drehbar gelagert ist, dessen nasenförmiger Tragteil (k) derart. gestaltet ist, d.'aß er in, der Verschlußstellung die nach unten gerichtete Maulöffnung (g) vollständig versperrt und mit seiner Oberseite dem Sackhals allein als Auflage dient, während beim Öffnen der Aufhängevorrichtung die den Sack tragende Hebelnase (k) in den einen Schenkel des Gabelteils zurücktritt und ein sicheres Abstreifen des auf ihr ruhenden Sackes bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334697T | 1919-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334697C true DE334697C (de) | 1921-03-19 |
Family
ID=6218059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919334697D Expired DE334697C (de) | 1919-02-08 | 1919-02-08 | Aufhaengevorrichtung fuer verschnuerte Saecke u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334697C (de) |
-
1919
- 1919-02-08 DE DE1919334697D patent/DE334697C/de not_active Expired
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