DE334657C - Fackel - Google Patents
FackelInfo
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- torch
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- sheet metal
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L17/00—Non-electric torches; Non-electric flares
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- Fackel. Die Erfindung betrifft eine Fackel, welche einen Körper aus unverbrennlichem, porösem Material besitzt. Zwecks Gebrauches der Fackel wird dieser Körper mit flüssigem Brennstoff (Spiritus, Petroleum o. dgl.) getränkt und die Fackel mit.Hilfe eines Zündholzes o. dgl. angezündet. Dieses Anzünden ist umständlich und sehr unbequem.
- Die Fackel gemäß der Erfindung ist mit einer Anzündvorrichtung versehen, welche durch die die Fackel haltende Hand in Wirksamkeit gesetzt werden kann und ohne daß dabei die Fackel aus der aufrechten Lage gebracht werden muß. Um ein Anzünden mittels der die Fackel tragenden Hand zu ermöglichen, ist eine pyrophore Zündvorrichtung vorgesehen, deren Funkenerzeugungsstelle sich unmittelbar neben dein den Brennstoff aufnehmenden Körper befindet, während ein das Reiborgan--bewegendes Antriebsorgan nach der Handhabe der Fackel geführt und hier so eingereichtet ist, daß es mittels eines Fingers der die Handhabe erfassenden Hand bewegt werden kann. .
- Die Zeichnung stellt ein gemäß der Erfindung beispielsweise eingerichtete Fackel dar. In einem siebartig gelochten BlechzylinrIer cz, der niit seinem einen Ende an einem hohlen Stiel b befestigt ist, befindet sich dei poröse, unverbrennliche Körper. Durch Eintauchen des Blechzylinders in Petroleum, Spiritus o. dgl. wird dieser Körper mit letzterem getränkt. Der hohle Stiel b ist an seinem freien Ende mit einer Handhabe c versehen. Nahe dem Blechzylinder a ist in dem Stiel b ein Reibrad d drehbar gelagert, gegen. dessen gezahnte Umfläche ein Cereisenstift e durch eine nicht dargestellte Feder gedrückt wird, der in einer die letztere aufnehmenden, am Boden des Blechzylinders a festsitzenden Hülse f geführt ist. An das Reibrad d greift exzentrisch eine Schubstange g an, die gelenkig an eine in dem hohlen Stiel befindliche Zugstange lt angeschlossen ist. Das in die Handhabe c hineinreichende Ende der letzteren wird von einem Stift i durchsetzt; gegen letzteren drückt eine in dem hohlen Stiel b befindliche und in die hohle Handhabe c sich hineinerstreckende Schraubenfeder k, so daß durch diese die Zugstange h gegen den Blechzylinder hin bewegt und die Schubstange g zu dem Reibrad d in eine solche Stellung ge-. bracht wird, daß letzteres bei einem Zug an der Zugstange h gedreht wird.
- Nahe der Handhabe c ist der hohle Stiel b mit einem Schlitz l versehen; durch diesen ist ein an dein Stiel drehbarer Hebel vt, geführt, der einen die Zugstange h durchlassenden Schlitz n besitzt, und der bei seiner Drehung. gegen den Stift i drückt und die Zugstange h weiter in die Handhabe c hineinbewegt.
- Wenn der Hebel in -mittels des Daumens der die Handhabe c erfassenden Hand gegen die Handhabe hin bewegt und dann freigegeben wird, bewirkt die Schraubenfeder k mit Hilfe der Schubstange g eine schnellende Rückdrehung des Reibrades d, wodurch Fun.. ken erzeugt werden, die den brennstoffgetränkten Körper mit Hilfe eines Dochtes o zur Entflammung bringen. Das Gewicht der Zugstange h wird durch eine Schraubenfeder p ausgeglichen. Beim Nichtgebrauch der Fackel dient die in Fig. 3 und ¢ dargestellte Hülse 1, welche über den Blechzylinder b geschoben wird, zum Schutze des letzteren. Die Befestigung der Hülse q wird durch zwei drehbar an letzterer sitzende Bodenhälften r bewirkt, welche nach Einführen des Blechzylinders gegeneinander bewegt werden (Fig. q.).
- Die Bewegungsvorrichtung für das Reibrad d kann auch derartig sein, daß beim Bewegen des Hebels eine selbsttätige Freigabe der Zugstange h erfolgt. Auch kann die Bewegungsvorrichtung für das Reibrad oder für ein sonst geeignetes Reiborgan eine beliebige andere sein.
Claims (1)
- PATENT-ANspIZUcH: Fackel mit einem mit Brennstoff zu tränkenden Flammkörper, gekennzeichnet durch die Anordnung einer (zweckmäßig pyrophoren) Zündvorrichtung, die von der die Fackel haltenden Hand in Wirksamkeit gesetzt werden- kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334657T | 1920-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334657C true DE334657C (de) | 1921-03-16 |
Family
ID=6217788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920334657D Expired DE334657C (de) | 1920-07-27 | 1920-07-27 | Fackel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334657C (de) |
-
1920
- 1920-07-27 DE DE1920334657D patent/DE334657C/de not_active Expired
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